Kita Emilio

Adresse
Kita Emilio
Jean-Paul-Str. 1
95233 Helmbrechts
Träger
Diakonie Hochfranken JuFMPB gGmbH
Klostertor 2
95028 Hof
Kita-emilio@diakonie-hochfranken.de
https://www.diakonie-hochfranken.de/kinder-und-jugendliche/kindertagesstaetten-und-horte/kita-emilio
09252 9613000 (Bianca Rank)
Öffnungszeiten07:00 - 16:30 Uhr
Schließtage28
Besonderes pädagogisches Konzept Inklusion, offenes Konzept, Reggio Pädagogik
Besonderheiten Betreuung mit Mittagessen, Ganztagsbetreuung, Kooperationseinrichtung, barrierefrei

Vorstellung/Besonderheiten

Herzlich Willkommen in der

                          

Unsere Kindertagesstätte liegt in einem Neubaugebiet mitten in Helmbrechts und ist eine neue, modern eingerichtete Kita mit hellen und freundlichen Räumen. Eines der wichtigen Elemente sind die bodentiefen Fensterflächen, durch die das Kind viele „Schau-Fenster“ in die reale Welt bekommt und so die Innen- und die Außenwelt besser miteinander verknüpfen kann. Die Architektur unserer Einrichtung soll die Neugier des Kindes wecken, die Welt außerhalb der Einrichtung in einem geschützten Rahmen zu entdecken. Gleichzeitig bekommt die Außenwelt einen Einblick ins Innenleben der Einrichtung. In unserer unmittelbaren Nachbarschaft befindet sich die Feuerwehr und verschiedene Einkaufsmöglichkeiten.

Räumlichkeiten

Die Räume haben in der Reggio- Pädagogik einen besonderen Stellenwert, denn sie dienen den Kindern als sogenannter „3. Erzieher“.

Kindergarten:

Im Obergeschoss können sich die Kindergartenkinder in Funktionsräumen frei entfalten, spielen, toben, sich zurückziehen oder forschen und experimentieren:

  • Piazza 
  • Atelier
  • Raum der 100 Spiele
  • Bauraum
  • Werkstatt/Forscherraum
  • Arena

Die Räume sind nicht einfach nur austauschbare, nach Quadratmetern berechenbare Flächen, sondern stellen Schutz, aber auch Herausforderungen, Hilfe und Erlebnisorte für die Kinder dar. Sie sind Orte der Begegnung mit Menschen und bieten viele Möglichkeiten zum Spielen, Bewegen oder um sich einfach mal zurückzuziehen. Räume wirken sich auf das Verhalten des Kindes und somit auch auf ihre Handlungsmöglichkeiten aus. Deshalb ist es wichtig, dass die Räume Klarheit und Struktur bieten. Durch eine, auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmte, vorbereitete Umgebung unterstützen und fördern die Räume die Selbstbildung und die Ko-Konstruktion des Kindes. Das bedeutet, dass die jeweiligen Räume von der Fachkraft durch Impulse vorbereitet werden müssen, damit das Kind zum Handeln und Experimentieren angeregt wird. Die Regale sind mit Fotos von den jeweiligen Materialien ausgestattet, damit sich das Kind selbstständig im Raum orientieren kann und eine vorgegebene Struktur hat.

Krippe:

Im Erdgeschoss sind die beiden Krippengruppen untergebracht. Beide Gruppenräume sind mit je einer kleinen Einbaute ausgestattet, die zum Treppensteigen animieren, aber auch zum Verstecken und zum Zurückziehen einladen. Darüber hinaus verfügt jeder Gruppenraum über ein eigenes Bad mit Wickeltisch, zwei kleine krippengerechte Toiletten und einen separaten Schlafraum. Das Mini-Atelier liegt zwischen den beiden Krippenräumen und bietet bereits den Kleinsten Platz ihrer Neugierde und ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Zudem lassen sich der lange Flur und die große, überdachte Terrasse sehr gut als Bewegungsbaustelle nutzen.

 

Außenanlagen

Unser großzügiges Außengelände bietet viele Möglichkeiten für Groß und Klein. So laden eine Schaukel, eine Wasserspielanlage, eine Rutsche, ein Klettergerüst, ein Spielhaus und ein Sandkasten die Kindergartenkinder zum Spielen und Toben ein. Im hinteren Teil des Gartens befindet sich eine geteerte Strecke, die von den Kindern mit diversen Fahrzeugen befahren wird.

Abgetrennt davon haben die Krippenkinder einen separaten Garten mit Klettergerüst und Rutsche, einen Sandkasten und eine Schaukel. Beide Gartenbereiche können jeweils über den Balkon (Kindergarten) bzw. über die Terrasse (Krippe) erreicht werden.

Zudem befindet sich vor dem Haus eine gepflasterte Fläche, die die Kinder mit den Außenfahrzeugen nutzen und befahren können.

Tagesablauf

Kindergarten:

7.00 - 7.30 Uhr Ankommen in der Sammelgruppe

7.30 - 8.30 Uhr Bringzeit und Freispiel in den Funktionsräumen

8.30 - 9.00 Uhr Morgenkreis

9.00 - 10.00 Uhr Gleitendes Frühstück in der Kindermensa

10.00 - 10.30 Uhr Bewegung und Projektkreis

10.30 - 11.45 Uhr Arbeiten in den Funktionsräumen und Projektzeit

12.00 - 13.00 Uhr Gleitendes Mittagessen in der Kindermensa

12.15 - 14.00 Uhr Schlafen und/oder Entspannen/ Freispiel in den Funktionsräumen

14.00 - 15.00 Uhr Freispiel in den Funktionsräumen

15.00 - 15.30 Uhr Brotzeit in der Kindermensa

15.30 - 16.30 Uhr Freispiel in den Funktionsräumen

Krippe:

7.00 –   7.30 Uhr Ankommen in der Sammelgruppe

7.30 –   8.45 Uhr Bringzeit und Freispiel im Gruppenraum

8.45 –   9.00 Uhr Morgenkreis

9.00 –   9.30 Uhr Frühstück

9.30 – 10.15 Uhr Pflege und Sauberkeitserziehung

10.15 – 11.30 Uhr Zeitl. begrenzte Öffnung in den Funktionsräumen/ Projektzeit

11.30 – 12.15 Uhr Mittagessen + Pflege und Sauberkeitserziehung

12.15 – 13.45 Uhr Schlafen oder Entspannen

13.45 – 14.00 Uhr Pflege und Sauberkeitserziehung

14.00 – 15.00 Uhr Freispiel im Gruppenraum

15.00 – 15.30 Uhr Brotzeit in der Kindermensa

15.30 – 16.30  Uhr Freispiel im Gruppenraum

Essen

Wir möchten unsere Eltern gerne entlasten, indem wir in unserer Einrichtung "All inclusive" anbieten. Das bedeutet in der Praxis, dass wir uns komplett um die Verpflegung der Kinder kümmern.

Frühstück/Brotzeit

Wir stellen den Kindern täglich ein reichhaltiges und gesundes Frühstücksbuffet zur Verfügung, an dem sie sich selbst bedienen können. Im Angebot haben wir:

  • frisches Obst und Gemüse / täglich
  • versch. Wurst und Käse / täglich
  • verschiedene Brotaufstriche / täglich
  • selbstgemachte Marmeladen / wöchentlich
  • Brot, Semmeln, Laugenstangen, Müsli /  im täglichem Wechsel
  • verschiedenen Tee, Wasser, Kakao, Saftschhorlen / im täglichem Wechsel

Mittagessen

Die Metzgerei Günther aus Schauenstein beliefert uns täglich mit frisch gekochtem und kindgerechtem Mittagessen. Im Angebot haben wir:

  • Nudeln mit verschiedenen Soßen
  • verschiedene Süßspeisen
  • verschiedene Suppen
  • verschiedene Fleisch- und Fischgerichte
  • verschiedene Nachspeisen
Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich. (Stand: 21.04.2026 10:07:16)

Grundlagen

Wir arbeiten angelehnt an der Reggio-Pädagogik. Sie ist vielmehr eine Philosophie, die wir mit den Kindern leben. Um das Konzept der Reggio-Pädagogik in die Praxis umzusetzen, brauchen wir als Fachkräfte eine persönliche positive Grundeinstellung zu Bildung und Lernen. Darüber hinaus ist die Wertschätzung, dem Kind gegenüber, mit seinen Ideen und Gedanken ein wesentliches Element. Dazu kommen die Bereitschaft und die Offenheit für das ressourcenorientierte Arbeiten, was diese Pädagogik ausmacht. Wir reagieren empathisch auf alles was das Kind bewegt, denkt und tut, und vertrauen dabei auf die individuellen, kindlichen Kompetenzen. Zudem lassen wir uns von der Explorationsfreude des Kindes anstecken und gehen mit ihm gemeinsam auf spannende und interessante Entdeckungsreisen.

MitarbeiterInnen

In unserer Einrichtung beschäftigen wir 6 Fachkräfte und 6 Ergänzungskräfte. Darüber hinaus unterstützen uns eine Verwaltungskraft im Büro, ein Hausmeister im Haus und im Garten, eine Hausawirtschaftskraft in der Küche und eine Reinigungskraft.

Zudem sehen wir uns nicht nur als Bildungsstätte für Kinder, sondern auch als Ausbildungsstätte. Somit haben wir jedes Jahr einen Studierenden/ eine Studierende bei uns im Haus. Darüber hinaus finden in der Regel auch Schüler von verschiedenen Schulen bei uns einen Praktikumsplatz.

Qualitätssicherung

Qualität ergibt sich nicht von selbst. Sie ist nicht allein von strukturellen Bedingungen abhängig, z. B. von Raumgröße oder Raumausstattung, sie hängt im Wesentlichen von der Personalqualität ab. Einsatzbereitschaft und der Erfindungsreichtum aller Beteiligten sind von großem Wert. Sie zu nutzen und zu fördern ist ein Kennzeichen guter Qualität.

Qualitätssicherung geschieht in unserer Einrichtung in folgender Art und Weise:

  • Regelmäßige fachliche Fortbildungen (1. Hilfe am Kind, Brandschutz, Arbeitssicherheit, Koki, Belehrungen…)
  • Wöchentliche Teambesprechung
  • Zusammenarbeit mit Fachdiensten
  • Konzeptionstage
  • Fachliteratur
  • Beobachtungsbögen
  • Elterngespräche /Elternabende
  • Eigene Homepage
  • Elternbefragungen
  • Hygiene- und Putzplan
  • Mitarbeiterkonzept für neues Personal, indem wichtige Informationen, wie z. B. Minikonzept über die Pädagogik, Hausregeln, Überstundenregelung usw.

Kooperationen

In Kooperation mit der Musikschule des Landkreises Hof bieten wir in unserer Einrichtung einmal in der Woche Musikunterricht ab 4 Jahren an. Gegen einen zusätzlichen Kostenbeitrag können die Instrumente Blockflöte und Glockenspiel erlernt werden.

In Kooperation mit der Schutzhöhle e.V. bieten wir als Prävention für Vorschulkinder das Selbstsicherheitstraining „Safety Kids“ an. Das Training umfasst 20 pädagogische Einheiten, die sich über ein ganzes Kindergartenjahr erstrecken. Gegen einen zusätzlichen Kostenbeitrag können die Eltern ihr zukünftiges Schulkind dazu anmelden. 
 

Zusammenarbeit Schule

Mit der ortsansässigen Otto-Knopf-Grundschule arbeiten wir eng zusammen. Sei es durch das gezielte Sprachförderprogramm  "Vorkurs Deutsch 240", bei dem uns regelmäßig eine Lehrerin in der Einrichtung besucht, oder den Schulbesuchen für die Vorschulkinder. Dadurch werden den Kindern Möglichkeiten geboten, die Schule, die LehrerInnen und auch beispielsweise den Ablauf einer Unterrichtstunde kennenzulernen. So werden den Kindern Unsicherheiten vor etwas Neuem genommen.

Zusammenarbeit Eltern

Uns geht es in unserer Arbeit nicht nur um eine gute pädagogische Arbeit an und mit dem Kind, sondern auch um ein offenes, vertrauensvolles Verhältnis zu den Eltern. Wir möchten den Eltern als gleichberechtigte Partner in gemeinsamer Verantwortung für das Kind begegnen. Darüber hinaus ist es unser Ziel, aus dem Nebeneinander immer mehr ein Miteinander werden zu lassen und gemeinsam einen Weg in der Erziehung für ihr Kind beschreiten. Unsere Tageseinrichtung sieht sich als familienunterstützend und familienbegleitend. Deshalb ist es uns sehr wichtig, Eltern in ihrem Erziehungsauftrag fachlich zu unterstützten und zu begleiten.

Kernpunkt sind hierfür regelmäßige Elterngespräche. Ein- bis zweimal im Jahr bieten wir den Eltern die Möglichkeit zum Austausch über Erziehungsziele und über den Entwicklungsstand, sowie den - prozess ihres Kindes mit der zuständigen pädagogischen Bezugsperson an. 

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich. (Stand: 21.04.2026 10:07:16)

News

Da wir uns durch die Reggio- Pädagogik an den Interessen der Kinder orientieren, variieren unsere jährlichen Festlichkeiten und Aktivitäten. So kommt es vor, dass wir in einem Jahr ein Sommerfest veranstalten und im darauffolgenden Jahr mit den Kindern und deren Familien ein Frühlings- oder Herbstfest feiern. Damit bleibt das Jahr für alle Beteiligten spannend und flexibel. Dennoch feiern wir mit den Kindern gerne die kirchlichen Feste, wie z.B. Weihnachten, St. Martin, Ostern…

Projekte

In der Reggio-Pädagogik ist die Projektarbeit ein wesentlicher Bestandteil - auch schon in der Arbeit mit Krippenkindern. Kinder gewinnen Wissen über ihr Handeln und über die anschließende (Selbst–) Reflexion ihres Tuns. Ein Projekt ist keinesfalls eine Antwort auf eine Frage, sondern man macht sich vielmehr gemeinsam auf den Weg, um nach Antworten zu suchen. Folglich ist die jeweilige Projektdauer abhängig von den emotionalen Interessen des Kindes. Projektarbeit zeichnet sich dadurch aus, dass sich das Kind, nachdem sein Interesse geweckt wurde, längerfristig und vielseitig mit einem bestimmten Thema auseinandersetzen kann und darf. 

Bisherige Projekte waren zum Beipiel:

  • Vom Pappkarton zum Eiswagen
  • Sieh nur an, was die Feuerwehr alles kann
  • Das Marmeladen Monster
  • und einige andere

 

Elternbefragungen

Im letzten Viertel des Kitajahres starten wir zur Qualitätssicherung, eine jährliche anonyme Elternbefragung. Dadurch wollen wir die Zufriedenheit, aber auch alle Wünsche und Bedürfnisse der Eltern erfassen. Diese versuchen wir nach unseren Möglichkeiten umzusetzen und uns weiterzuentwickeln. Außerdem dient sie in Teamsitzungen als Reflexion unserer pädagogischen Arbeit.

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich. (Stand: 21.04.2026 10:07:16)

Übersicht

Die Phase einer Eingewöhnung gilt als sehr sensibel. In dieser Zeit finden unter anderem, die Kennenlernphase und der Ablöseprozess statt. Die Veränderung des Alltages, die eine Eingewöhnung mit sich bringt, betrifft auch die Kinder, die unsere Einrichtung bereits besuchen. Um allen Beteiligten gerecht zu werden, nehmen wir deshalb ausschließlich neue Kinder im September des Kitajahres auf. Dadurch können wir gewährleisten, dass wir mit den Kindern den Rest des Jahres ungestört und ohne Unterbrechungen durch Eingewöhnungen arbeiten können. 

Wir behalten uns die Ausnahme vor, einen Platz unterjährig zu besetzen, wenn z.B. eine Familie wegzieht und dadurch ein Platz frei wird.

Unser Auswahlverfahren gestaltet sich so, dass wir stets die Gruppen-Konstellation berücksichtigen. Dabei achten wir auf ein Gleichgewicht des Alters der Kinder und des Geschlechtes der jeweiligen Gruppen. Deshalb kommt es durchaus vor, dass Kinder, die relativ spät angemeldet werden, einen Platz bekommen.

Krippenkinder, die unterjährig drei Jahre alt werden, bleiben in der Regel bis zum August des Jahres in der Krippe.

 

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