Basics
Im Laufe der Zeit veränderte sich die Stellung des Kindes in der Gesellschaft, seine Lebensbedingungen, sein Umfeld ständig. Dies erforderte stets auch ein Umdenken in der pädagogischen Arbeit mit Kindern. Heute, in einer Zeit des allgemeinen Wohlstands, wird die Kindheit als eigenständige, wichtige Lebensphase respektiert und ernst genommen.
„Kinder haben heute viel – oft zu viel, aber oft nicht das, was sie zu einem gesunden Aufwachsen brauchen.“ (Ilse Keppler)
Wir sind eine halboffene Einrichtung mit Stammgruppen, haben 99 Plätze für Kinder im Alter von 2 Jahren bis zum Schuleintritt. Das Team im Kindernest setzt sich mit dem Orientierungsplan und dessen Umsetzung in die Praxis auseinander. Wir wollen ein Füreinander und ein Miteinander als Basis für jeden Tag und für einen guten Arbeitsalltag, der die Bedingung für Kreativität und Ideenreichtum jederzeit ermöglicht und die Zeit der Kinder in unserer Einrichtung unverwechselbar macht.
Wir bieten den Kindern eine Vielzahl an Angeboten an und orientieren uns dabei an den Bedürfnissen der Kinder. Unsere Aufgabe ist es, Wissen weiter zu geben und die natürliche Neugierde der Kinder zu unterstützen. Wir schaffen die Rahmenbedingungen, die die Kinder brauchen, um die Welt zu begreifen und zu erobern.
Neben den zahlreichen Rollen im Alltag mit den Kindern sind wir aber auch Kollege/in, Ansprechpartner/in für die Eltern und Anleiter/innen für Praktikanten/innen.
Wir sehen unsere Aufgabe im Team darin, miteinander die pädagogische Arbeit zu planen und uns gegenseitig zu unterstützen.
In der Rolle als Anleiterin für Praktikanten und Auszubildende sehen wir die Möglichkeit, jungen Menschen auf ihrem Weg zur Berufswahl oder in ihrer Ausbildung mit unserem Wissen und unserer Erfahrung zur Seite zu stehen.
Wir berücksichtigen in unserer Arbeit die 8 Bildungs- und Entwicklungsfelder des Orientierungsplans für Baden – Württemberg:
- Körper und Lebensweise
- Wahrnehmen und Denken
- Sprache und Kommunikation
- Soziale Entwicklung
- Emotion und Motivation
- Kultur, Werte und Religion
- Ästhetische Bildung
- Medienbildung
Wir verfügen über ein gutes Netzwerk mit Beratungsstellen, den Sozialen Diensten und Fachschulen.
Das pädagogische Handeln zeigt sich zum einen in der Gestaltung der anregenden Umgebung, zum anderen im Arrangement von individuellen bzw. gruppenbezogenen Bildungsangeboten. Diese erfolgen in geplanter Form durch die absichtsvolle Gestaltung von Angeboten, andererseits durch die Reaktion der Erzieherin auf das was Kinder beschäftigt und wo sie sich engagieren. Individuelle Bildungs – und Entwicklungsprozesse jedes einzelnen Kindes werden dokumentiert und gehen nach der Kindergartenzeit in den Besitz der Eltern über.
Die geschwisterähnliche Situation ist besonders für Einzelkinder wichtig. Ältere Kinder helfen den jüngeren, die Kleinen lernen von den Großen.