Specifics
Die Gruppe
Jedes Kind ist fest einer Gruppe zugehörig, was Sicherheit durch Vertrautheit schafft.
Wir führen drei Gruppen mit einer großen Altersmischung von 1 bis 6 Jahren und eine Gruppe mit bis zu 10 Krippenkindern bis etwa 3 Jahre.
Das Gruppenleben prägt den Alltag, bietet persönliche, räumliche und zeitliche Orientierung und Sicherheiten:
- Begrüßung durch vertraute Bezugspersonen
- Gemeinschaft in einer überschaubaren Gruppe
- im Spiel oder
- in Stationen des Alltags (Mahlzeiten, Ausruhen/ Schlafen)
Jede Gruppe verfügt über eigene Räumlichkeiten, die - ähnlich einer großen Wohnung - den Alltag mit Gruppenraum, Küche, Ausruh-/ Schlafraum und Bad sichern. Die Mahlzeiten werden in der eigenenn Gruppe angeboten. Auch bem Einschlafen und Aufwacheen werden díe Kinder in der Gruppe, von vertrauten Bezugspersonen, begleitet. Im Bad, beim Wickeln oder Waschen, begegnen die Kinder ebenfalls den vertrauten Personen aus der eigenen Gruppe.
Sowohl unsere gruppenübergreifenden Angebote als auch die großen Außenbereiche (Hof und Garten) ermöglichen den gruppenübergreifenden Austausch zwischen den Kindern.
Ergänzt wird das Gruppenkonzept für die ältesten Kinder durch die Wachgruppe:
In der Wachgruppe treffen sich nach dem Mittagessen die Kinder aus dem nächstjährigen Einschulungsjahrgang aus allen Gruppen. Die Erfahrungen, die sie in dieser eher gleichaltrigen Gruppe machen, bereichern unser Angebot der altersgemischten Gruppe und sind auch in der Übergangsgestaltung zur Schule anregend.
Religionspädagogik
Wir orientieren unser Tun am christlichen Menschenbild: Ausgehend von der Einzigartigkeit und EInmaligkeit eines jeden Menschen, wenden wir uns, unabhängig von Herkunft, Nationalität oder Religion, an Kinder und Familien. Wir achten jeden Menschen mit seiner Geschichte, aktuellen Lebenssituation und persönlichen Zukunftsperspektiven.
In der Ulmer Kinderkrippe machen Kinder Erfahrungen mit Inhalten und Formen christlichen Glaubens. Mit biblischen Geschichten, Bildern, Symbolen, mit Gebeten und Liedern suchen und finden Kinder erste Antworten auf Sinnfragen und feiern mit uns kirchliche Feste.
Sprachbildung
Spracherwerb, soziale und kognitive Entwicklung gehen Hand in Hand. Mit der Sprache erobert sich das Kind ein Werkzeug, welches ihm ermöglicht, Aufmerksamkeit und Nähe herzustellen, Bedürfnisse zu äußern, seine Welt zu ergründen, mit anderen zu spielen, zu planen und nachzudenken, aber auch Teilhabe zu erleben und gefragt zu sein als Persönlichkeit, die etwas zu sagen hat.
Die Sprachbildung versteht sich nicht als exklusives Angebot. Sie ist eingebettet in den Alltag, denn: "Überall steckt Sprache drin" und deshalb ist uns wichtig:
- eine anregende und lebendige Sprachumgebung zu schaffen
- uns den Kindern bewusst sprachlich zuzuwenden
- unsere Funktion als Sprachvorbild bewusst zu gestalten
- vielfältige Sprachanlässe für Kinder im Alltag zu schaffen
- bewusst die Rolle der Zuhörerin/ des Zuhörers einzunehmen
- Mehrsprachigkeit von Kindern und Familien wertzuschätzen
Erziehungspartnerschaft mit den Eltern
Eingewöhnung