Kita Kleiststr. 4, Montessori Kinderhaus im Dichterviertel

1 Krippengruppe: 1-3 Jahre 1 Altersgemischte Gruppe: 1-6 Jahre 2 Kindergartengruppen: 3 Jahre - Schuleintritt

Address
Kita Kleiststr. 4, Montessori Kinderhaus im Dichterviertel
Kleiststr 4
89077 Ulm
Funding authority
Montessori-Pädagogik-Förderkreis Ulm/Neu-Ulm e.V.
Baumgartenstraße 7
89231 Neu-Ulm
dichterviertel@montessori-ulm.de
https://montessori-ulm.de
0731/ 31127 (Alurralde Julian)
Opening times7:00 AM - 4:00 PM o'clock
Closing days25
Specially educational concept Montessori education
Therapeutic support Logopedia, speech therapy
Extras Integrative facility, care with lunch, full day care

Current information

 

 

Introduction/specifics

Das Montessori-Kinderhaus im Dichterviertel (ehemals “Kleine Strolche” am Ulmer Kuhberg) befindet sich seit 01.10.2024 in der Kleiststr. 4 im Ulmer Dichterviertel. Wir bieten in vier Gruppen Betreuung für Kinder von einem Jahr bis zum Schuleintritt an und das im Ganztages-Baustein 4 .

In unserem Montessori-Kinderhaus werden die Kinder nicht beschäftigt, sondern sie lernen, sich selbst zu beschäftigen und Eigeninitiative zu entwickeln – getreu dem Montessori-Leitspruch: »Hilf mir, es selbst zu tun«. So wird schon früh selbstständiges Denken und Handeln vorbereitet. Parallel zur persönlichen, individuellen Entwicklung des einzelnen Kindes ist die Sozialerziehung ein ganz natürlicher Bestandteil dieser Pädagogik. Das tägliche Beisammensein, das Miteinander und die Kommunikation der Kinder untereinander fördert die gegenseitige Rücksichtnahme, die Toleranz und die Hilfsbereitschaft dem anderen gegenüber. Dabei wird auf einen wertschätzenden Umgang miteinander und eine gewaltfreie Konfliktlösung untereinander geachtet.

In der Montessori-Pädagogik steht das Kind im Mittelpunkt. 

Rooms

Das Kinderhaus befindet sich im Erdgeschoss eines 4-geschossigen Neubaus mit Wohnungen. Die Räume kann man unterteilen in vier Bereiche: Den Ü3-Bereich mit drei Gruppen- und jeweiligem Nebenraum, sowie zwei Schlafräumen und einem Essbereich für die Kinder, dem U3-Bereich mit einem Gruppenraum und davon abgehend dem Wickel- / Toilettenbereich und dem Schlafraum, weiteren Nebenräumen, die von allen genutzt werden wie Bewegungsraum und Atelier sowie den Team- und Versorgungsräumen.

Outdoor Facilities

Es gibt einen unterteilten Außenbereich im Innenhof des Gebäudes mit Klettermöglichkeiten, einer Hängemattenschaukel, sowie Sandkasten und Plattenbereich für Fahrzeuge.
 

Daily Schedule

DER TAGESABLAUF IN DER KRIPPE

7.00 - 8.50 Uhr Bringzeit

8.00 - 9.30 Uhr offenes Frühstück

7.00 - 11.00 Uhr Zeit für Freispiel, Angebote, Zwischenmahlzeit, Morgenkreis, Garten oder Spaziergang, Turnen

11.15 Uhr Mittagessen

12.00-13.45 Uhr Schlafenszeit

ab 14.00 Uhr Abholzeit (freitags ab 13.45 Uhr)

14.00-16.00Uhr Zeit für Freispiel, Zwischenmahlzeit, Garten oder Bewegungsraum; individuelle Abholzeit, je nach Betreuungsbaustein

16.00 Uhr Schließung der Krippe (freitags um 14.00 Uhr)

 

DER TAGESABLAUF IM KINDERGARTEN

7.00 – 8.50 Uhr Bringzeit

7.00 – 10.00 Uhr flexible Frühstückszeit

7.00 – 12.00Uhr Zeit für Freispiel, Angebote, Morgenkreis, Garten oder Spaziergang, Turnen

12.00 – 13.30 Uhr offenes Mittagessen

13.00 – 14.00 Uhr Ruhezeit (für die Jüngeren in den separaten Schlafräumen, für die Größeren in der Gruppe)

ab 14.00 Uhr Abholzeit (freitags ab 13.45 Uhr)

14.00–16.00Uhr Zeit für Freispiel, Zwischenmahlzeit, Garten individuelle Abholzeit, je nach Betreuungsbaustein

16.00 Uhr Schließung des Kinderhauses (freitags um 14.00 Uhr)

Food

MAHLZEITEN IM KINDERHAUS

Uns ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung wichtig. Eltern bitten wir darum, ihren Kindern ein abwechslungsreiches Frühstück mitzugeben. Über die Essgewohnheiten der Kinder lassen wir uns von den Eltern im Eingewöhnungsgespräch berichten.

Frühstück

Das Frühstück nehmen alle Kinder in den Gruppenräumen ein. Die Krippenkinder frühstücken gemeinsam. Die Kindergartenkinder dürfen selbst entscheiden, wann und mit wem sie in der Zeit von 7.00 - 9.30 Uhr essen möchten. Ihr Vesper bringen alle Kinder von zu Hause mit.Süßigkeiten sind nicht erwünscht. Als Getränk wird regelmäßig Leitungswasser und im Kindergartenbereich Apfelsaftschorle, im Winter und auf Wunsch der Kinder Tee angeboten.AlsZwischenmahlzeitamVormittagerhaltendie Krippenkinder Obst.

Mittagessen

Das Mittagessen nehmen die Krippenkinder in ihrer Gruppe ein. Für die Kindergartenkinder gestalten wir das Mittagessen als offenes Angebot. Wir starten mit einer festen Gruppe - unseren Schlafenskindern. Die weiteren Plätze werden flexibel von den Kindern eingenommen, die schon früher Hunger haben. Nach dem Essen reinigen sie ihren Platz eigenverantwortlich und machen ihn für das nächste Kind frei. Das Essen wird von einer Catering Firma geliefert. Als Nachtisch wird täglich Obst angeboten. Die Krippenkinder haben die Möglichkeit,ihr von daheim mitgebrachtes, vor Ort erwärmtes, Mittagessen oder Essen vom Caterer zu essen. Wir respektieren ob und wie viel ein Kind essen möchte und ermuntern die Kinder, alles zu probieren. Wir legen Wert auf eine angemessene Esskultur. Die Tische werden sorgfältig gedeckt. Neben Kindergabel und -löffel gehört bei uns auch das Kindermesser (im Kindergartenbereich) und eine Serviette mit auf den Tisch. Die Teller und Servierschüsseln sind aus Porzellan, die Gläser aus Glas. Die Kinder, die zusammen an einem Tisch sitzen, beginnen nach einem Tischspruch gemeinsam zu essen, hören gemeinsam wieder auf und räumen ihren Tisch anschließend auf.

Essen am Nachmittag

Nachmittags wird im Krippen- und Kindergartenbereich täglich eine weitere Zwischenmahlzeit wie Obst, Gemüse,salziges Gebäck oder Joghurt angeboten.

Essen und Trinken bei Festen und Feiern

Bei besonderen Festen und Feiern werden wir von den Eltern unterstützt. Die Kinder dürfen zum Geburtstag gerne herzhafte Kleinigkeiten oder Obst mitbringen.

 

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Basics

Wesentliche Elemente der Montessori-Pädagogik, nämlich

  • die »Rechte« des Kindes
  • das Montessori-Material

stellen wir Ihnen nachfolgend vor. 

Die Rechte des Kindes sind:

> Das Kind hat das Recht auf seine eigene Entwicklung.

> Das Kind hat das Recht, so angenommen zu werden, wie es ist.

> Das Kind hat das Recht, in Ruhe gelassen zu werden.

> Das Kind hat das Recht, zu arbeiten, ohne dabei korrigiert zu werden.

 

Employee

Kinder brauchen Freiräume, aber auch feste Regeln, Ordnung und klare Orientierung, um sich gut entwickeln zu können. Überzeugen Sie sich von einer Pädagogik, die ganz auf die Kinder zugeschnitten ist.

Unsere, in der Montessori-Pädagogik geschulten, pädagogischen Fachkräfte nehmen sich Ihrer Kinder an. Die MitarbeiterInnen begegnen den Kindern dabei auf Augenhöhe, mit Wertschätzung, Verständnis und orientieren sich an den Stärken des Kindes. Der liebevolle Umgang mit dem Kind ist selbstverständlich. Die Kinder werden in ihrer Entwicklung begleitet und im Umgang mit dem Material angeleitet. Die Beobachtung und das adäquate Angebot von Material sind die Grundlage dafür.

 

Cooperations

INKLUSION

Unser Kinderhaus ist ein Ort, an dem Gemeinschaft und Solidarität gepflegt und gelebt werden. Kinder mit (drohender) Behinderung erhalten je nach Ausprägung und Grad ihrer Bedürfnisse eine gesonderte Unterstützung im Alltag, die besonders auf sie achtet und ihnen hilft, mit den anderen Kindern in Kontakt zu kommen. Sind spezielle Förderangebote durch Fachkräfte notwendig, so werden diese derart gestaltet, dass alle Beteiligten (Kind, Team, Eltern, Gruppe) miteinbezogen werden können.

 

Wechsel in die Schule

Im Rahmen der Schulvorbereitung kooperiert das Kinderhaus unter anderem mit der ortsansässigen Martin-Schaffner-Schule. In der Stadt Ulm sind die Kindergärten den Schulen zugeordnet, so dass alle Kinder eines Kindergartens, unabhängig von der zukünftigen Grundschule, an der Kooperation der zugeordneten Grundschule teilnehmen. Gegebenenfalls kontaktiert die aufnehmende Grundschule die kooperierende Grundschule zum Informationsaustausch. Diesem können die Erziehungsberechtigten zustimmen oder ihn ablehnen.

Des weiteren kooperiert das Kinderhaus mit der vereinszugehörigen Montessori-Grundschule Neu-Ulm. Es finden Besuche der Kinder statt, und die Eltern können sich an Infoabenden über die Schule informieren.

 

AUSSENKONTAKTE UND KOOPERATIONEN MIT ANDEREN EINRICHTUNGEN

In unserem Alltag gibt es viele Möglichkeiten, mit den Kindern auch außerhalb des Kinderhaus aktiv zu sein, um so den Erfahrungs- und Lebensraum der Kinder zu erweitern:

Wir gehen zu Fuß, fahren mit dem Stadtbus oder der Straßenbahn.

Wir gehen Einkaufen, besuchen Ausstellungen, leihen uns aus der Bücherei Bücher oder Spiele aus, bummeln über den Wochenmarkt, besuchen den Weihnachtsmarkt, Vorstellungen des Ulmer Zeltes oder andere interessante Plätze.

Durch unsere Auszubildenden und PraktikantInnen haben wir regelmäßig Kontakt mit verschiedenen Fachschulen – dort sitzen wir zum Teil in Ausschüssen - und weiterführenden Schulen und dem Internationalen Bund für Sozialarbeit.

Zur Unterstützung unserer erzieherischen Arbeit stehen wir nach Bedarf in Kontakt zu Erziehungsberatungsstellen, Frühförderstellen, mit Logopäden und Ergotherapeuten, mit der Verkehrspolizei sowie anderen pädagogischen und öffentlichen Einrichtungen.

Teamwork with parents

Die Eltern werden als Begleiter in die Entwicklungs- und Lernprozesse miteinbezogen. In regelmäßigen Einzelgesprächen werden von den Erzieher*innen und Eltern notwendige Hilfestellungen, Fördermaßnahmen, aber auch Verständnis für entwicklungsspezifische Probleme erarbeitet. Durch die Beteiligung an den verpflichtenden Elternabenden können Eltern Erfahrungen austauschen. Außerdem sind sie eingeladen, durch aktive Beiträge die Wissens- und Könnensfelder der Kinder zu erweitern und bei der Erarbeitung von Projekten und Materialien behilflich zu sein. Eine private Einrichtung wie unser Montessori-Kinderhaus muss sich hohen pädagogischen Erwartungen stellen. Sie stellt aber auch selbst Erwartungen an diejenigen, die sich für dieses Kinderhaus entschieden haben.

Montessori-Pädagogik ist nur vorstellbar, wenn die Arbeit der Erzieher*innen auch von den Eltern mitgetragen wird. So beginnt deren Verantwortlichkeit bereits zu Hause bei der Erziehung ihrer Kinder. Eine intensive Auseinandersetzung mit der Pädagogik, wie das Lesen entsprechender Bücher, das Besuchen von Vorträgen und Informationsangeboten wird erwartet.

Specifics

Das Montessori Material

Im Rahmen der Montessori-Pädagogik wird Wert darauf gelegt, dass jedes Kind aus eigenem Antrieb einer Tätigkeit nachgeht. Es bestimmt selbst, womit und mit wem es sich beschäftigt – und vor allem, wie lange und wie oft es sich mit einer Sache auseinandersetzen möchte.

Das Montessori-Material unterstützt die Kinder, ihrem Streben nach Selbstständigkeit und ihrem Wissensdurst nachzukommen. Das Material ist klar strukturiert und in sich logisch. Dadurch, dass es  jeweils nur einmal zur Verfügung steht, lernen die Kinder, miteinander zu kommunizieren und Bedürfnisse anderer zu respektieren, ohne die eigenen außer Acht zu lassen. So wird das Sozialverhalten der Kinder untereinander gefördert.

Das Montessori-Material lässt sich in fünf große Bereiche unterteilen:

Übungen des täglichen Lebens

Das sind z.B. Schütt- und Gießübungen, Schnürsenkel und andere Verschlüsse selbstständig zu öffnen und zu schließen, Körperpflege, Aufräum- und Putzarbeiten, kleine Küchenarbeiten.

Sinnesmaterial

Hierzu gehören der “rosa Turm”, Einsatzzylinder, Tasttafeln, Geräuschdosen, Farbtäfelchen und Stilleübungen.

Sprachmaterial

Die Kinder erfahren Sprache über die Sinne in Form von Sandpapierbuchstaben und metallenen Einsätzen, die Sandwanne, den Bauernhof und natürlich über Bücher.

Mathematisches Material

Hier stehen Ziffern und Chips, Spindeln, Sandpapierziffern und das goldene Perlenmaterial zur Verfügung.

Kosmisches Material

Bei der Erkundung der Welt helfen Kartenpuzzles, Tierpuzzles, die Jahreszeitenkette, die Tageskette, Fahnen, Tiere und kleine Versuche im Haus der kleinen Forscher.

Das Material baut teilweise aufeinander auf und kann in verschiedenen Varianten angeboten und somit weiter fördernd sein. Wichtig ist der sorgsame Umgang mit dem Material wie  auch  das Vor- und Nachbereiten, sprich ggf. eine Schürze anzuziehen oder eine Tischdecke oder Unterlage aufzulegen, bevor mit der Arbeit begonnen wird. Das gleiche gilt für das Aufräumen. Dazu gehört  auch das Abwischen des Tisches oder das Zusammenkehren mit einem Besen.

Alle angebotenen Materialien werden von den Erzieher*innen eingeführt.

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