Sinnesreich - Montessori Kinderhaus

Krippe für Kinder von 0-3 Jahren und Kindergarten für Kinder ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt

Address
Sinnesreich - Montessori Kinderhaus
Weiherstraße 6 A
78224 Singen (Hohentwiel)
Funding authority
Sinnesreich e.V.
Weiherstraße 6
78224 Singen (Hohentwiel)
07731/144557 (Frau Grundmüller)
info@kita-sinnesreich.de
http://www.kita-sinnesreich.de
Opening times7:00 AM - 4:30 PM o'clock
Closing days30 Schließtage
Specially educational concept Montessori education
Therapeutic support occupational therapy, early advancement
Extras Child care for physical education, Integrative facility, care with lunch, flexible care, full day care

Introduction/specifics

 

Herzlich willkommen bei uns im Sinnesreich!

Sie sind auf der Suche nach einer Einrichtung, die sich liebevoll um Ihr Kind kümmert, es individuell und vielseitig fördert? Dann sind Sie bei uns genau richtig!

Lernen Sie uns und unsere Einrichtung hier näher kennen.

Unser Ansatz

Die Arbeit in unserer Kindertagesstätte orientiert sich an den therapeutischen Grundlagen von Jean Ayres, sowie den pädagogischen Grundsätzen von Maria Montessori und Emmi Pikler.

Rooms

Unsere Räumlichkeiten

 

Das Haus liegt mitten in der Stadt und ist damit gerade für die berufstätigen Eltern sehr gut anzufahren. Direkt ans Grundstück grenzt ein Spazierweg, der entlang der Aach verläuft. Obwohl mitten in Singen, hat man das Gefühl, im erholsamen Randgebiet der Stadt zu sein. Es ist ruhig, wir können jederzeit sofort mit den Kindern in die Natur. Das renaturierte Ufergelände ist sehr schön und öffentliche Spielplätze sind ganz in unserer Nähe. Doch nicht nur Ausflüge ins Gelände sind jederzeit unkompliziert möglich und interessant, auch ein Außenbereich steht uns zur Verfügung. Dort gibt es einen Sandkasten, Schaukeln, eine Rutsche, Grünflächen und Flächen auf denen mit unterschiedlichen Fahrzeugen Flitzen und Sausen Spaß macht.

Das gesamte Haus ist ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude mit viel Charme und Seele. Die Räumlichkeiten wurden im Jahre 2009 aufwändig und sehr liebevoll umgebaut und hergerichtet.

 

Jede Krippengruppe verfügt über einen großen „Nestraum“. Er ist das Zuhause einer jeden Gruppe. Für jede Gruppe gibt es Nebenräume, separate Ruhe- bzw. Schlafräume und Zugang zu den sanitären Einrichtungen mit Wickelplatz, Dusche, Waschbecken und kindgerechten Toilette

Allen Kindern steht täglich der Bewegungsraum zur Verfügung.

 

Die Kindergartengruppe bewegt sich auf einer seperaten Etage, die in mehrere Räume unterteilt ist. Es gibt einen Spielraum mit integrierter Küche, einen "Freiraum" für bewegunsbetontes Spiel, einen Sprachraum, einen sanitären Bereich mit Toiletten und Waschbecken, sowie einem Wickelbereich.

Im Innern der Räume ist alles sehr hell. Die Räume bieten klare Strukturen. Sie sind überschaubar und fordern die Kinder zum Erforschen heraus. Farben bieten Orientierung und schaffen Atmosphäre. Alle Räume sind speziell für die Bedürfnisse der Kinder eingerichtet. Stuhl-, Tisch- und Arbeitshöhen sind an die Körpergröße der Kinder angepasst.

Zahlreiche Montessori- und Therapiematerialien stehen bereit und bereichern das Betätigungsfeld der Kinder. Verschiedenste Spielzeuge bieten vielseitige und kreative Möglichkeiten. Diese sind den Kindern frei zugänglich und können von ihnen jederzeit selbständig geholt und versorgt werden.

Das Angebot im Bewegungsraum ist sehr groß und lässt unterschiedlichste Erfahrungsmöglich-keiten zu. Es gibt Schaukeln, einen Turnkasten, Matratzen, Tunnel, Rutschen, Kletterpfade, ein Trampolin, eine große Weichbodenmatte und verschiedene Hengstenberg-Geräte.

 

 

Daily Schedule

Ein typischer Tag in der Kindertagesstätte Sinnesreich

Ein geregelter Tagesablauf gibt den Kindern Halt und Geborgenheit. Aus diesem Grund sorgen wir für festen Rahmen, der dem Tag Struktur verleiht und uns dennoch genug Raum für spontane Aktivitäten lässt.

 

Der Tagesablauf im Überblick

In der Kinderkrippe:

  • 7:00 Uhr: Frühschicht
  • 7:30 Uhr: Bringzeit bis 9.00 Uhr /Ankommen in den Nestgruppen / Freispiel in allen Räumen
  •  9:00 Uhr: Morgenkeis mit Fingerspielen und Bewegungsliedern
  •  9:30 Uhr: Gemeinsames Vesper
  •  10:00 Uhr: Gruppenübergreifende Angebote: Die Kinder durchmischen sich je nach Alter und Entwicklungsstand und nehmen an unterschiedlichen Angeboten teil: Bewegung / Sprache / Werken / Wasser / Bauen und vieles mehr.
  •  11:45 Uhr: Die Halbtagsgruppe findet Beschäftigungen im Zimmer oder im Garten. Mittagessen der Ganztageskinder in ihren Nestgruppenräumen / Waschen / Mittagschlaf
  •  12:00 Uhr: Beginn der Abholzeit der Vormittagskinder
  •  14:00 Uhr: Aufwachen der Schläfer
  •  14:00 Uhr: Abholzeit der Kinder der kurzen Ganztagesgruppe / angeleitetes Freispiel / Aktionen in Kleingruppen
  •  14:30 Uhr: Zopfzeit – Zwischenmahlzeit am Nachmittag / Anziehen und Aktionen im Freien
  •  16:00 Uhr: Beginn der Abholzeit 

Im Kindergarten:

  • 7.30 -9.00 Uhr Bringzeit der Kinder/Freispielzeit in allen Räumlichkeiten/Gemeinsames Vesper richten
  • 9.30 Uhr Morgenkreis mit Sachgesprächen,themenbezogene Lieder, Finger- und Bewegungsspielen
  • 10.00 Uhr Gemeinsames Vesper
  • 10.30 Uhr Draußen-Aktivitäten in der Umgebung des Hohentwiels und in unserem Außenbereich
  • 12.15 Uhr Abholzeit der Vormittagskinder
  • 12.30 Uhr Mittagessen mit anschließender Ruhephase
  • 14.00 Uhr Freispielzeit mit angeleiteten Angeboten
  • 14.30-15.00 Uhr Abholzeit der Kinder der kurzen Ganztagesgruppe
  • 16.00-16.30 Uhr Abholzeit der restlichen Ganztageskinder

Food

Essen & Getränke

Die Mahlzeiten werden nach den Kriterien der deutschen Gesellschaft für Ernährung (FitKid) zubereitet.

Mittagessen

Das warme Mittagessen wird täglich frisch und lecker in der Nachbarschaft in der Küche des Kinderheims Peter und Paul gekocht.

 Frühstück, Zwischenmahlzeit

Das Frühstück und die Zwischenmahlzeit bereiten wir gemeinsam mit den älteren Kindern zu. Es gibt Butterbrote, Obst, Gemüse, Müsli, Joghurt, Reiswaffeln u.v.m.

Getränke

Wir bieten den Kindern ungesüßten Tee und Wasser an.

Care providers are responsible for all profile content.

Offered care types at Nov 19, 2018:

Kind of carecount places
 Kleinkindbetreuung bis 3 Jahre
30 Places
 Kindergarten und Altersgemischte Betreuung ab 2 Jahre
40 Places

Overview of assignment

Kleinkindbetreuung bis 3 Jahre Kindergarten und Altersgemischte Betreuung ab 2 Jahre
November 2018
December 2018
January 2019
February 2019
March 2019
April 2019
May 2019
after
probably free places
probably no free places
no information available

Basics

Maria Montessori

 

 

Dr. MARIA MONTESSORI (1870 – 1952) hat als italienische Ärztin verschiedene pädagogische Grundsätze manifestiert, denen wir unsere Arbeit mit den Kindern unterstellen:

 

"Hilf mir, es selbst zu tun":

  • Selbständigkeit ist der größte Antrieb eines kleinen Kindes. Es will unabhängig werden und übt täglich die Fähigkeiten, die es dazu braucht. Wenn wir Kindern bei jeder sich bietenden Gelegenheit selbstständiges Handeln ermöglichen, so werden sie durch das Tun selbst und dessen Wiederholung, Handlungsabläufe zunächst durchschauen, sie im Lauf der Zeit verinnerlichen und daraus die Fähigkeit entwickeln, diese Handlungen nachzuvollziehen, ja letztlich vorauszuplanen.

 

Kinder lernen in sensiblen Phasen:

  • Sensible Phasen oder Lernfenster sind Zeiten besonderer Empfänglichkeit für das Erlernen wichtiger Fähigkeiten, Fertigkeiten oder Sachverhalte. Sie treten im Lauf der Entwicklung auf und bieten eine große Chance, da die Kinder nun besonders leicht Zugang zu Neuem finden. Im Sinnesreich beobachten wir die Kinder differenziert. Wir sind aufmerksam für ihre sensiblen Phasen, um sie zu nutzen um dem Kind gezielte Angebote machen zu können.

 

Das Kind ist Baumeister seiner selbst:

  • "Das Kind ist kein leeres Gefäß, das wir mit unserem Wissen anfüllen und das uns so alles verdankt." (M.M. 1949) Kinder formen sich in einer sinnvollen, vorbereiteten und anregenden Umgebung selbst. Der Pädagoge vertraut auf den Selbstbildungsprozess des Kindes.

 

Rolle des Erziehers:

  • Montessori wünscht sich den Pädagogen vor allem als ausgezeichneten Beobachter des Kindes. Interessen der Kinder und ihre Entwicklung werden differenziert wahrgenommen und die Lernumgebung danach gestaltet. Der Pädagoge führt das Kind in die Arbeit mit den Entwicklungsmaterialien ein.

 

Die vorbereitete Umgebung:

  • Wir schaffen eine Umgebung, in der Kinder nach ihren ganz persönlichen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Interessen tätig werden können.  Die Räume sind klar strukturiert, die vielfältigen Entwicklungsmaterialien übersichtlich angeordnet und an einem festen Platz aufbewahrt. Ebenso wichtig sind die klare Struktur des Tages, Regeln, Rituale und verlässliche Bezugserzieherinnen.

 

Entwicklungsmaterialien:

  • Jedes Material in der Einrichtung ist ästhetisch, nur einmal vorhanden und isoliert eine Schwierigkeit, einen Lerninhalt oder eine Fähigkeit. Das Material regt zur Bewegung an, die Übungen können unbegrenzt wiederholt werden und beinhalten eine Selbstkontrolle, d.h. das Material macht es möglich, das Ergebnis der Arbeit auf Richtigkeit selbst zu überprüfen. Das Kind wird dadurch unabhängig von der Kontrolle und Beurteilung durch Erwachsene. Jedes Material besitzt einen hohen Aufforderungscharakter und kann vom Kind in offenen Regalen frei gewählt werden. Das Kind entscheidet, ob es alleine oder mit einem Partner arbeiten möchte. Es bestimmt sein Tempo und den Arbeitsplatz selbst. Ziel der Materialien im Zusammenspiel mit  der gesamten vorbereiten Umgebung des Hauses ist es, das Kind zur Polarisation zu führen.

 

Polarisation und Normalisation:

  • "Im Tun mit den Entwicklungsmaterialien begibt sich das Kind schlicht in eine Haltung tiefer Isolierung und in ihm bildet sich ein starker, ruhiger Charakter, der Ausgeglichenheit ausstrahlt." (M.M.) Dieses Phänomen des völligen Aufgehens in einer interessanten, frei gewählten Arbeit, die die Kraft hat, zu konzentrieren, nennt Montessori Polarisation der Aufmerksamkeit. Heute sprechen Hirnforscher auch vom sog. "flow", der das Gefühl der völligen Vertiefung und des Aufgehens in einer Tätigkeit bezeichnet. In Montessoris Augen ist die Polarisation der Schlüssel zur Selbstbildung und zur Normalisation. Polarisation schafft innere Ordnung und Ruhe. Normalisierte Kinder sind für Montessori Kinder, die ihren Bedürfnissen und Interessen nachgehen dürfen, die ein stabiles Arbeits- und Sozialverhalten zeigen, selbständig und ausdauernd sind, sich gut konzentrieren können und eine besondere Sensiblität für eigene innere Bedürfnisse haben. 

 

Heterogene Gruppe:

  • Altersgemischte Gruppen nach Montessori umfassen 3 Jahrgänge. So bilden wir in unser Krippe Gruppen mit Mädchen und Jungen von 0-3 Jahren und im Kindergarten von 3-6 Jahren. Das Montessori-Konzept hat sich auch für die soziale Integration behinderter Kinder bestens bewährt, denn " der Weg, auf dem die Schwachen sich stärken, ist der gleiche wie der, auf dem die Starken sich vervollkommnen." (M.M.)

Employee

Wir möchten Teil Ihres "Dorfes" sein

In unserem Haus sind in drei Krippengruppen und einer Kindergartengruppe 13 Fachkräfte in Voll- und Teilzeit beschäftigt.

Unsere Qualität zeichnet sich durch die fachliche und interdisziplinäre Qualifikation wie auch durch die menschliche Kompetenz unserer pädagogischen Fachkräfte aus. Hier spiegelt der Leitsatz „Jedem seine eigene Farbe“ ebenfalls was uns wichtig ist. Jeder arbeitet mit seinem Fachwissen und seinen eigenen Fähigkeiten und färbt so das Gesamtbild der täglichen Arbeit.

Das einmalige im Sinnesreich Montessori Kinderhaus ist die interdisziplinäre Teamarbeit. Eine Ergotherapeutin, zwei Heilpädagoginnen, Erzieherinnen,eine Fachkrft für Inklusion und eine Sozialpädagogin arbeiten zusammen.

Die Fachkräfte verfügen über die Zusatzqualifikation für die pädagogische Arbeit nach

Dr. Maria Montessori.

 

Quality Assurance

Qualitätsmanagement

  • Regelmäßige Fortbildungen der Fachkräfte
  • Mitarbeitergespräche und Zielvereinbarungen
  • Befragungen von Eltern und Auswertung der Umfrage
  • Verfassen von Lerngeschichte und Entwicklungsbücher für die Kinder
  • Entwicklung von Förderplänen
  • Integrative Arbeit: Entwicklungsbegleitung bei Kindern mit erhöhtem Förderbedarf
  •  

Fortbildungsmaßnahmen der letzten Zeit

  • Fortbildungen zum Thema „Sprachentwicklung“
  • Fortbildungen zur Pikler- und Hengstenberg-Methode
  • Montessori-Zertifikat- und Diplomkurs
  • Mentorenfortbildung (Qualifikation zur Ausbildung von Erzieherinnen)

 

 Wir sind Hospitationsstätte der Montessori Bildungsakademie München

 

Fachberatung

K V J S

Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg

Dezernat: Jugend - Landesjugendamt

Ansprechpartnerin: Frau Gabriele Ulrich

Lindenspürstr. 39, 70176 Stuttgart

Telefon: 0711 / 6375-382

Telefax: 0711–6375-449

Email: Gabriele.Ulrich@kvjs.de

 

Wir sind Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg. Dort erhalten wir ebenfalls fachliche Unterstützung.

Teamwork with parents

Für uns zählt das Miteinander

 

WIR  FÜHREN  MIT  DEN  ELTERN  EINE  ERZIEHUNGSPARTNERSCHAFT.

Informationen über die Arbeit in unserer Kindertagesstätte erfolgen auf verschiedene Weise:

  • persönliche Gespräche zwischen Eltern und Erziehern
  • Tür- und Angelgespräche
  • Elternabende
  • Elternbriefe
  • Elternbeiratssitzungen
  • Infomaterial für neue Eltern: Bücher, Broschüren und Flyer
  • Entwicklungs- und Lerngeschichten der Kinder
  • Portfolio-Arbeit
  • Aushänge an der Info-Wand
  • Monats- und Phasenberichte
  • Vitrine der erabeiteten Materialien der jeweiligen Phase, die von den Kindern gestaltet wurden.

Strukturierte Elterngespräche

  • Erstgespräche
  • halbjährliche, bzw. jährliche Entwicklungsgespräche
  • Abschlussgespräche
  • Kooperationsgespräche mit den Erzieherinnen im Beisein der Eltern

Elternabende

  • 2 - 3 x pro Jahr finden Themenabende für die Eltern statt.
  • Für den alljährlich stattfindenden Martinimarkt in Singen wird in Elternrunden gebastelt und gewerkelt.

Mitwirkungsmöglichkeiten

Als Träger der Einrichtung haben die Eltern ein größtmögliches Mitbestimmungsrecht.

Die Eltern unterstützen uns bei Projekten und gestalten die Feste mit.

Auch bei der Gartengestaltung und dem Sommerjahresputz freuen wir uns auf die Mithilfe der Eltern.

Mitbestimmungsmöglichkeiten und Elternbeirat

Der Elternbeirat ist ein Bindeglied zwischen den Eltern, dem Team der Kindertagesstätte und dem Träger

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