Kindertagesstätte Johannes, Herlikofen

Address
Kindertagesstätte Johannes, Herlikofen
Burgstraße 7
73527 Schwäbisch Gmünd
Funding authority
Evangelische Kirchengemeinde Schwäbisch Gmünd
Oberbettringer Straße 21
73525 Schwäbisch Gmünd
07171/85137 (Ilona Nusshör)
johannes.kitai@ev-kirche-gmuend.de
Opening times7:30 AM - 4:00 PM o'clock
Closing days27 Schließtage. Die genauen Termine entnehmen Sie bitte dem Aushang in der Kita
Denomination evangelic
Specially educational concept partially open concept, Situation orientated approach
Extras Child care for physical education, care with lunch, full day care

Introduction/specifics

Unsere Kindertagesstätte liegt in einem Wohngebiet, das Gebäude steht in einem großen, naturnahen Garten und bietet den Kindern viele Möglichkeiten um ihren Bewegungs- und Forschungsdrang auszuleben. Im September 1995 wurde unsere Einrichtung offiziell eingeweiht. Sie beherbergte bis Januar 1997 eine Kindergartengruppe und eine Gruppe mit 10 Plätzen. Im Februar übernahm die Montessori Initiative die kleine Gruppe. Unser Huas beherbergte ab diesem Zeitpunkt zwei Kindergartengruppen für Kinder ab dem 3 Lebensjahr bis zum Schuleintritt. Seit September 2010 wurde die Betriebserlaubnis für die Aufnahme von Kindern ab 2 Jahren erweitert. Im Frühjahr 2019 beschloss der Kinder- und Jugendausschuss den bestehenden Vertrag mit der Montessori Initiative zu lösen und das Haus künftig unter einem einheitlichen pädagogischen Ansatz zu führen. Als Schwerpunkte stehen nun die christlichen Werte, die Erziehung zum wertschätzenden Umgang mit der Natur und ein Bewegungsangebot, dass dem Bewegungsdrang der Kinder gerecht wird, im Fokus unserer Arbeit. Wir lassen in unsere pädagogische Arbeit Ideen verschiedener großer Pädagogen fließen. Fröbe formulierte die Idee, dass Kinder wachsen sollen, wie Blumen in einem Garten, was zu dem Begriff „Kindergarten“ führte. Steiner legte mit seiner Waldorf Pädagogik fest, dass „jedes Kind ein Recht hat, geliebt zu werden“. Maria Montessori forderte die „Hilfe zur Selbsthilfe“ und Janosz Korczak stellte klar, dass“ Kinder nicht dümmer als Erwachsene seien; sie haben nur weniger Erfahrung“. All diese und andere Pädagogen und Vordenker haben unsere Ausbildung geprägt, unser Bild vom Kind gefestigt und begleiten uns in unserem täglichen Tun.

Rooms

Gruppenzimmer der Regenbogen Gruppe und der Pusteblumen Gruppe Beide Gruppen verfügen über einen großen, hellen Gruppenraum sowie eine Küche und einen Abstellraum. Ein Podest aus Holz bietet zwei zusätzliche Spielebenen an. Die Gruppenräume bieten viel Platz zum Toben, Bauen, für Rollenspiele, Tischspiele, Bastelarbeiten und Bücher schauen und vieles mehr. Die Zimmer sind in verschiedene Spielbereiche eingeteilt, die den Kindern die Möglichkeit geben sich zurück zu ziehen, in ein Spiel zu vertiefen und gemeinsam oder alleine ihre Freispielzeit zu gestalten. Die Kinder haben die Möglichkeit, nach Absprache in der Gruppe, Spielräume umzufunktionieren (z.B. Puppenecke wird zum Restaurant) oder zu vergrößern (z.B. den Maltisch anzubauen, wenn mehrere Kinder Wasserfarben malen wollen) Küche Die Küchen, die an die Gruppenräume anschließen, sind in kindgerechter Höhe angebracht und bieten so die Möglichkeit, dass die Kinder bei der Zubereitung verschiedener Speisen helfen können. In der Küche steht jeweils ein großer Tisch, der von den Kindern genutzt wird um Speisen vorzubereiten und zu vespern. Abstellkammer In den an die Küchen angrenzenden Abstellkammern lagern wir diverses Material, das wir für unsere tägliche Arbeit brachen. Garderoben Die Garderoben beider Gruppen befinden sich im Flurbereich. Werkstatt In unserer Kita gibt es eine Werkstatt für Kinder. Diese ist über die Garderobe erreichbar und führt durch eine Außentür in den Garten. Toiletten Im Erdgeschoß gibt es 4 Kindertoiletten und 6 Waschbecken, sowie eine Erwachsenentoilette. Wickelraum Unsere Kindertagesstätte verfügt über einen Wickelraum für Kinder, die noch Windeln tragen. Jedes Wickelkind verfügt über eine eigene Schublade am Wickeltisch, indem seine persönlichen Wickelutensilien wie Windeln, Feuchttücher, Creme gelagert werden. Büro Im Erdgeschoß befindet sich auch das Büro der Leitung, das auch von allen anderen Teammitgliedern genutzt wird. Untergeschoß: Bewegungsraum Im Untergeschoß unserer Einrichtung befindet sich ein großer Bewegungsraum, der mit allerlei kindgerechten Turn- und Sportmaterial ausgestattet ist. Nach dem Mittagessen nutzen die Kinder der Ganztagesbetreuung den Raum zum Ruhen. Gemeinderaum Ebenfalls im Untergeschoß befindet sich der große Gemeinderaum der evangelischen Kirchengemeinde Herllikofen mit angrenzender Küche. Dieser Raum ist für Sitzungen, Feste und Zusammenkünfte der Kirchengemeinde geplant. Auch für private Feste kann der Raum gemietet werden. Seit Mai 2019 nutzen wir den Raum für das Mittagessen in unserer Einrichtung. Stühle und Tische in kindgerechter Größe stehen bereit, damit die Kinder in ruhiger und freundlicher Umgebung ihr Mittagessen einnehmen können. Weiter verfügt unsere Einrichtung im Untergeschoß über einen Lagerraum, einen Heizraum und weiteren Toiletten. Die Waschmaschine und der Wäschetrockner sind ebenfalls im Untergeschoß untergebracht.

Outdoor Facilities

Wir verfügen über einen großen naturnahen Garten. Die Kinder haben hier viel Platz um Naturerfahrungen zu sammeln, zu toben und zu spielen. Holzstämme fordern zum Balancieren auf, unsere Matschecke ist beliebt bei allen Kindern. Die Nestschaukel lädt zur Entspannung ein, unsere Rutsche wird gerne besucht und der Kletterturm mit Hängebrücke animiert zu Rollenspielen und Kletterkünsten. Wir haben zudem einen großen Sandkasten der Platz bietet zum Sandkuchen backen, Sandburgen bauen, Schatzsuche spielen und und und. Ein kleiner Hartplatz bietet die Möglichkeit um Roller, Laufrad oder Dreirad zu fahren. Schattenspendende Bäume und viele Büsche lassen auch im Sommer ausgelassenes Spielen im Garten zu. Zwei Hochbeete nützen wir um mit den Kindern Gemüse und Kräuter anzupflanzen, die wir gemeinsam pflegen und ernten um sie dann in der Küche zu verarbeiten. In der Gartenhütte sind unsere „Schätze“ zum Spielen im Freien untergebracht: Sandspielzeug, Bälle, Fahrzeuge, Hüpfseile, Straßenkreide und vieles mehr dürfen von den Kindern während der Gartenphase genutzt werden. Besonders schön finden wir unseren fest installierten Sitzplatz im Garten. Dort können die Kinder vespern und trinken, einer Geschichte lauschen, ein Bilderbuch betrachten oder sich zum Singen und Erzählen treffen.

Daily Schedule

Kinder brauchen einen Alltag mit festem Rhythmus und klarer Struktur. Nur dann fühlen sie sich sicher und geborgen. 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr: Die Kinder werden von ihren Eltern in ihre jeweilige Stammgruppe gebracht (Pusteblume- oder Regenbogengruppe). Bei kurzen Tür- und Angelgesprächen haben die Eltern die Möglichkeit sich mit den Erzieherinnen auszutauschen. Für die Kinder beginnt der Morgen mit einer ruhigen, angeleiteten Freispielphase 9.00 Uhr bis 9.45 Uhr: Zeit für gezielte Aktivitäten in Kleingruppen (Vorschule, Turnen, Lesestunden, Experimente etc . Abgestimmt auf die Zielsetzung im Orientierungsplan für Bildung und Erziehung.) Dauert diese Aktivität kürzer, verlängert sich die Freispielphase für die Kinder. Wir arbeiten in dieser Zeit Gruppen übergreifend. 9.45 Uhr bis 10.00 Uhr: Aufräumphase 10.00 Uhr bis 10.30 Uhr: Toilettengang und anschließendes gemeinsames Vesper in den jeweiligen Gruppenräumen. Vor dem Essen sprechen wir gemeinsam ein Tischgebet und die Kinder wünschen sich einen guten Appetit. Die Kinder vespern ihr von zu Hause mitgebrachtes Vesper. Die Getränke zu allen Mahlzeiten werden von der Einrichtung ausgeschenkt. 10.30 Uhr bis 10.45 Uhr Gemeinsames Aufräumen der Vespertafel. 10.45 Uhr bis 11.30 Uhr: Alle Kinder der Einrichtung treffen sich im Garten zum Toben und Spielen (Gummistiefel und Matschkleidung). Sollte es in Strömen regnen bleiben die Gruppen in ihren jeweiligen Gruppenzimmern zu einer Freispielphase. Bei hohen Ozonwerten im Sommer ziehen wir die Gartenphase in die Bringzeit vor und beginnen unseren Tag im Garten. 11.30 Uhr bis 12.00 Uhr: Morgenkreis in den jeweiligen Gruppenräumen. Bei dieser Gelegenheit erfahren die Kinder sich in ihrer Stammgruppe. Es werden alle Kinder namentlich begrüßt. Die Kinder können sich Bewegungs- und Spiellieder wünschen, Fingerspiele werden gemacht, eine kurze Geschichte vorgelesen oder anderes. Zeit für Kinderkonferenzen, Experimente, Erzählrunde über Erlebnisse am Wochenende oder in der Familie. 12.15 Uhr: Erste Heimgehphase. Die „12.15 Uhr Kinder“ gehen 10 Minuten vor der Abholzeit in die Garderobe. Alle Kinder beider Gruppen treffen sich zu einem gemeinsamen Heimgehritual in der Garderobe der Regenbogengruppe. Sie werden von den Erzieherinnen mit einem Heimgehlied verabschiedet und den Eltern an der Haustür „übergeben“. ab 12.15 Uhr: Die Ganztageskinder und Kinder die ein Mittagessen dazu gebucht haben gehen zum Mittagessen in den Gemeinderaum im Untergeschoß. Die Kinder, die kein Mittagessen gebucht haben und um 13.30 Uhr abgeholt werden, bleiben in ihren Stammgruppen. Sie können ein zweites Vesper von zu Hause essen oder ihre Zeit mit freiem Spiel verbringen. Sie werden um 13.30Uhr von einer Erzieherin an der Haustür an die Eltern übergeben, nachdem die Kinder beider Gruppen durch ein Heimgehritual in der Garderobe der Regenbogengruppe verabschiedet wurden. Nach dem Essen gehen die Kinder, die um 13.30 Uhr abgeholt werden zurück in ihren Gruppenraum und verbringen ihre Zeit bis zur Abholung im freien Spiel. Die Kinder, die in der Ganztagesbetreuung sind gehen in den Bewegungsraum. Dort werden täglich die Matratzen der Kinder ausgelegt. Kissen und Decken werden von der Einrichtung gestellt, Schmusetiere, Schnuller oder sonstige Einschlafhilfen werden von zu Hause mitgebracht. Eine Erzieherin begleitet die Kinder in den Schlafraum. Meditationsmusik, eine ruhige Geschichte oder leises Singen beruhigt die Kinder und sie kommen zur Ruhe. Kinder, die nicht einschlafen, dürfen den Raum nach einer Ruhephase von ca. 30 Minuten wieder verlassen. Kinder, die einschlafen, werden nach einer halben Stunde wieder geweckt. Nach der Ruhephase ca. 13.30 Uhr: Alle GT Kinder treffen sich wieder in der Regenbogengruppe. Der Nachmittag wird mit Freispiel, Bastelaktionen, Bewegungsspiele, Leserunden etc. verbracht. Es ist uns wichtig, dass auch den Kindern der GT Betreuung genügend Zeit zum Spielen und Toben in ihrem Tagesablauf eingeplant wird. 14.30 Uhr bis 15.00 Uhr: Die Kinder nehmen einen kleinen Nachmittagssnack zu sich. (Obst, Rohkost, Joghurt…) Die Kinder werden in der GT Betreuung flexibel von ihren Eltern abgeholt. Ruhephasezeit ist keine Abholzeit für Kinder, die an dieser Phase teilnehmen. Um 16.00 Uhr endet die Ganztagesbetreuung.

Food

Kinder der Ganztagesbetreuung erhalten ein Mittagessen, das wir von der Firma „Maultäschle“ geliefert bekommen. Die Kosten für das Essen werden monatlich von der Verwaltung abgerechnet. Auch für Kinder, die bis 13.30 Uhr im Kindergarten sind, besteht die Möglichkeit das Mittagessen zu bestellen. Der Speiseplan für die jeweils kommende Woche hängt in der Kita aus.
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Offered care types at Dec 9, 2019:

Kind of care
 Altersm. GT-Gruppe 1-3 Jahre max. 8,5 h / Tag
 Altersm. VÖ-Gruppe 1-3 Jahre max. 6 h Tag
 GT-Gruppe 3-6 Jahre max. 8,5 h / Tag
 VÖ-Gruppe 3-6 Jahre max. 6 h / Tag

Basics

Wir arbeiten nach dem Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden- württembergischen Kindertagesstätten. Die Bereiche: Körper, Sinne, Sprache, Denken, Gefühl und Mitgefühl sowie Sinn, Werte und Religion werden als Ganzheitlichkeit in der Erziehung gesehen. Diese Felder sind in unserer täglichen Arbeit eng verzahnt. Wenn Ihr Kind beispielsweise mit anderen Kindern einen Rhythmus klatscht, geht es sowohl um Musik als auch um Motorik und Gemeinschaftserleben. Trotz bzw. wegen aller pädagogischen Vorüberlegungen gilt für uns: „Du hast das Recht genauso geachtet zu werden, wie ein Erwachsener. Du hast das Recht, so zu sein wie du bist. Du musst dich nicht verstellen und so sein, wie die Erwachsenen wollen. Du hast das Recht auf den heutigen Tag, Jeder Tag deines Lebens gehört dir. Keinem sonst. Du Kind, du wirst nicht erst Mensch, du bist Mensch.“ (deutscher Pädagoge Janosz Korczak) „Ich will Menschen bilden, die mit ihren Füßen in Gottes Erde, in die Natur eingewurzelt stehen, deren Haupt bis in den Himmel ragt…“(Friedrich Fröbel, deutscher Pädagoge) Unsere Arbeit richtet sich nach dem Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für Kindertagesstätten in Baden Württemberg. Wir sehen Bildung als Zusammenhang von Lernen, Wissen, Wertebewusstsein und Handlungsfähigkeit. Erziehung besteht für uns aus zwei Dingen: Beispiel und Liebe. Wir fühlen uns in unserer Vorbildfunktion verpflichtet den Kindern respektvollen Umgang mit Menschen, Natur und Material, Neugierde auf jeden neuen Tag, jedes neue Projekt, jede Begegnung und Lebensfreude zu vermitteln. Wir sind den Kindern emotional verbunden und versuchen uns ihre Denkweise, ihre Handlungsweise und ihre Gefühlswelt anzueignen. Kinder, die bei einem Wettkampf verlieren sind traurig, zornig und manchmal ungehalten. Wir Erwachsenen wissen, dass „verlieren können“ einen Lernprozess darstellt, für ihr Kind kommt eventuell seine ganze Gefühlswelt ins Schwanken. Wir sind in solch einem Moment da um ihrem Kind zu helfen neuen Mut zu fassen und es noch einmal zu versuchen. Wir bieten den Kindern die Möglichkeit viele Erfahrungen zu sammeln um seine Stärken auszubauen und Schwächen zu überwinden. Wir unterstützen und fördern die Individualität, Gemeinschaftsfähigkeit und Selbstständigkeit des einzelnen Kindes. Neutralität im Umgang mit den Kindern und ihren Eltern ist ein großer Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Kinder machen Erfahrungen und diese Erfahrungen hinterlassen Spuren in ihnen. Viele Erfahrungen der Kinder machen die Kinder im Spiel. Wenn ein Kind im Sand spielt, lernt es, dass nasser Sand eher die Form behält, schwerer ist und sich anders anfühlt als trockener Sand. Es lernt, dass das Spiel mit anderen Kindern Absprache und Rücksichtnahme bedarf. Es kann die Erfahrung machen, dass eine Murmel in der Murmelbahn sich anders verhält, als im Sandkasten, der Matschecke oder auf dem Teppichboden. Deshalb ist spielen für den kindlichen Bildungsprozess sehr wichtig. In unseren altersgemischten Gruppen haben die Kinder die Möglichkeit voneinander abzuschauen, sie profitieren von der Erfahrung der anderen Kinder. „Über Erziehung schreiben, heißt, beinahe über alles auf einmal schreiben“ (Jean Paul, deutscher Schriftsteller) Wir bieten allen Kindern, die unsere Einrichtung besuchen, die notwendigen förderlichen Bedingungen für eine optimale Entwicklung. Kinder und Familien aller Kulturen und Religionen sind uns willkommen. Wir erleben kulturelle Vielfalt als Bereicherung unseres Alltags. Gerne nehmen wir fremdsprachige Lieder, Fingerspiele oder Kinderreime von Eltern auf und binden sie in unseren Alltag ein. Jungen und Mädchen werden bei uns gleichbehandelt und in allen Bereichen gleich gefördert. Es ist uns wichtig, dass die Kinder emanzipiert erzogen werden, jedoch genauso ein Recht auf ihr Geschlecht und dessen Anerkennung haben. Wir erkennen die Wünsche der Kinder an, wenn sie zum Beispiel „eine Mädchen Runde“ spielen wollen oder zum Vesper einen „Jungen Tisch“ fordern. Nicht alle Kinder können im selben Alter das Gleiche. Wir unterstützen die Kinder und fördern sie bestmöglich. Nicht alle Kinder können im selben Alter auf einem Bein hüpfen, ein Kind, dass das nicht wie gleichaltrige Kinder kann, ist nicht „unnormal“. Wir versuchen durch Lern- und Spielangebote die Kinder in ihrer Entwicklung erfolgreich zu begleiten. Z.B. bei verschiedenen Bewegungsspielen „hüpfen auf einem Bein“ zu üben, Hilfestellungen zu geben und anzuspornen. Auch wir Erzieher haben unterschiedliche familiäre und kulturelle Hintergründe und Begabungen. Ihr Kind erfährt, dass die eine Kollegin super Ideen für eine Turnstunde hat, während die andere lieber Lieder lehrt oder nette Bastelideen hat. Sie erfahren, dass auch wir Erwachsene Stärken und Schwächen haben. „Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.“ (Maria Montessori, italienische Pädagogin) Unsere Einrichtung ist ein Haus in dem sich Kinder wohl fühlen sollen, in dem sie ihre eigene Welt gestalten können und auch ihre eigenen Regeln bilden können. Es gibt Regeln die wir vorgeben müssen um den Kindern Sicherheit zu bieten (beim Spaziergang überqueren wir die Straße gemeinsam, beim Turnen darf man nur dann an die Geräte, wenn Matten ausliegen etc.), es gibt Regeln, die für die Gesundheit der Kinder wichtig sind (Schnupfennasen müssen geputzt werden, vor dem Essen Hände waschen etc.) und Regeln, die den Umgang untereinander regeln (wir hören zu, wenn jemand etwas sagen möchte, wir lachen niemanden aus, der etwas erzählt etc.). Und es gibt Regeln und Situationen, die wir die Kinder selbst bestimmen lassen. Das geschieht täglich im Freispiel, wenn die Kinder entscheiden wo sie, wie lange, mit wem spielen möchten, wer mit ihnen den Tisch decken darf, was sie am zum Gesunden Frühstück zubereiten wollen etc. Aber auch Bildungsinhalte können mit den Kindern abgestimmt werden: was interessiert euch gerade, worüber möchtet ihr mehr erfahren. Genauso können Kinder auch über die Raumnutzung mitbestimmen und entscheiden, welche Spielbereiche größer oder kleiner im Raum eingeteilt werden sollen, ob eine Spielecke für eine bestimmte Zeit umfunktioniert werden soll etc. Um den Kindern ihr Mitspracherecht zu gewähren, halten wir regelmäßig „Kinderkonferenzen“ ab. Für die Konferenzen gibt es klare Regeln, die von allen eingeübt und eingehalten werden müssen: wir hören einander zu, wir reden nicht dazwischen, wir lachen niemanden aus, wenn jemand redet sind wir leise, wir gehen während der Konferenz nicht zur Toilette. Unser Ziel ist, dass Ihr Kind lernt, kompetent und verantwortungsvoll mit seinen eigenen Gefühlen und denen der anderen Kinder umzugehen und belastende Situationen effektiv zu bewältigen. Wir unterstützen die Kinder bei Konflikten untereinander. Dabei ist uns wichtig, dass wir nicht zu schnell eingreifen um den Kindern selbst Lösungsspielraum zu bieten. Wir wollen Ihr Kind nicht bevormunden, sondern ihm vielmehr den Raum geben seine Gefühle wahr zu nehmen, auszuleben und zu benennen. Kinderkonferenzen, dieses Instrument der Mitbestimmung setzen wir bei unterschiedlichen Anlässen ein, wie zum Beispiel neue Regeln besprechen, bei Veränderungen in der Gruppe zu überlegen, wie wir diese gestalten wollen oder auch bei Problemen in der Gruppe gemeinsam eine Lösung zu finden. Für uns Erwachsene ist es immer wieder erstaunlich mit welchen konstruktiven Lösungsvorschlägen die Kinder sich einbringen und wie stark ausgeprägt ihr Gerechtigkeitssinn ist. Die Kinder können aber auch in der Kinderkonferenz die Themen selbst bestimmen z. B. wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen oder ihnen im Kindergartenalltag etwas nicht gefällt und sie eine Veränderung haben möchten: wenn die Großen immer in der Bauecke raufen oder ein Kind das Gefühl hat die Puppenecke immer alleine aufräumen zu müssen. Natürlich ist es für die jüngeren Kinder schwer solche Beschwerden zu formulieren. Aber auch hier gilt, dass sie von den älteren Kindern lernen, dass sie erfahren, dass sie sich trauen dürfen und wir auch ihre Anliegen ernst nehmen. Ihr Kinde lernt durch die Kinderkonferenzen verschiedene Probleme anzugehen und nach Lösungen zu suchen, die manchmal auch für ihr Kind Kompromisse bedeuten.

Employee

In unserer Einrichtung arbeitet in der Pusteblume Gruppe eine Erzieherin mit 100%, die auch die Leitung der Kindertagesstätte hat. Mit 82% Dienstumfang steht ihr eine Erzieherin als weiter Fachkraft zur Seite, die zusätzlich viermal die Woche eine Stunde mehr arbeitet, um der Leitung die Freistellung für Leitungsaufgaben zu ermöglichen. Eine PIA (praxisintegrierte Auszubildende) arbeitet zusätzlich bis zu drei Wochentagen in der Gruppe, In der Regenborgengruppe arbeitet eine Erzieherin als Gruppenleiterin mit einem Dienstumfang von 100% und zweit weiter Erzieherinnen mit je 100% Dienstumfang als weitere Fachkraft. Zudem steht uns eine Sprachförderkraft, eine Fachkraft für Singen, Bewegen und Sprechen sowie eine Hauswirtschaftskraft für die Essensausgabe zur Verfügung.

Quality Assurance

Unsere Konzeption wird regelmäßig überarbeitet und gibt allen Mitarbeiterinnen Sicherheit und eine gute Basis. Einmal im Jahr treffen wir uns zu einem pädagogischen Tag. Hier wird über vergangene Arbeit reflektiert und für das kommende Kitajahr geplant. Es findet eine zukunftsweisende Ausrichtung und Aussprache statt. Wir erarbeiten gemeinsam Standards für die Arbeit mit den Kindern und den Eltern, für die Zusammenarbeit im Team und mit dem Träger. Bei Bedarf findet ein Runder Tisch statt, an dem Vertreter der Kirchenpflege, des Elternbeirates und das Erzieherteam teilnehmen. In allen auftretenden Fragen sind Vertreter der evangelischen Kirchenpflege für uns da. Sie „tragen“ unsere Einrichtung mit großer Verantwortung und entscheiden zukunftsorientiert. Wir werden von ihnen in allen notwendigen Bereichen unterstützt, sei es personell, baulich und/ oder finanziell. Bei Fragen und Themen der einzelnen Mitarbeiter und des Teams setzt sich die MAV (Mitarbeitervertretung) für uns ein und unterstützt uns bei der Lösung von Problemen. Alle Erzieherinnen nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil um einen hohen Standard zu gewähren. Bei Fachfragen wenden wir uns an die Fachbeauftragten des ev. Landesverbandes oder des Amtes KVJS. (Kommunaler Verbund Jugend und Soziales)

Cooperations

Wir kooperieren mit dem katholischen Kindergarten Sankt Maria in Herlikofen. Um den Kindern einen leichteren Übergang in die Grundschule zu erleichtern, nehmen die künftigen Erstklässler gemeinsam am Kooperationsprogramm der Grundschule teil. So haben die Kinder die Möglichkeit sich vor der Schulzeit kennen zu lernen und Freundschaften können sich anbahnen. Die Leitung der Kindertagesstätte nimmt regelmäßig an Dienstbesprechungen und Treffen mit Leitungen anderer Kitas teil um im kollegialen Austausch über aktuelle Themen zu beraten. Alle Teammitglieder treffen bei Fortbildungen und den Mitarbeiterversammlungen auf Kolleginnen, mit denen sie kooperieren können um Fachfragen zu erörtern und neue Impulse in der pädagogischen Arbeit zu erhalten.

Teamwork with school

Die Kinder, die im kommenden Schuljahr eingeschult werden, besuchen regelmäßig die Grundschule. So haben die Kinder die Möglichkeit, die Lehrer, das Schulgebäude und die anderen Schüler schon früh kennen zu lernen. Dadurch werden Unsicherheit und Ängste abgebaut, die Kinder lassen sich mit Freude, Selbstbewusstsein und Neugier auf den neuen Lebensraum Schule ein. Sollte ihr Kind nach seiner Kitazeit nicht die Grundschule in Herlikofen besuchen, sondern eine andere Grundschule in räumlicher Nähe, dann sprechen sie uns bitte an. Wir werden mit der entsprechenden Schule Kontakt aufnehmen, um auch ihrem Kind die Möglichkeit einer Kooperationszeit zu gewährleisten. Bei Förderbedarf eines Kindes kooperieren wir mit den entsprechenden Schularten in Schwäbisch Gmünd und der Heide Schule in Mutlangen.

Teamwork with parents

Die enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Eltern zum Wohl des Kindes ist für uns Voraussetzung und Aufgabe zugleich. Der regelmäßige Austausch bei Tür- und Angelgesprächen mit den Eltern ist Basis für unsere tägliche Arbeit. Darüber hinaus sind vereinbarte Gespräche wichtig, die Anregungen, Unterstützung und weitere Begleitung in der Förderung des Kindes bieten. Eltern sind die Experten ihres Kindes, ihre Beobachtungen, Deutungen und Sichtweisen sind für uns wichtig um ein ganzheitliches Bild des Kindes erarbeiten zu können. Der Austausch von Erfahrungen und eine gemeinsame Zielsetzung sind für uns wichtig um die Entwicklung ihres Kindes optimal fördern zu können. Deshalb führen wir auch mindestens einmal pro Jahr Entwicklungsgespräche mit allen Eltern in Einzelterminen. Bei einer Hospitation haben Eltern die Möglichkeit am Alltag teilzunehmen und sich ein Bild über unsere Arbeit zu machen. In unserer kleinen Einrichtung ist der lebendige Austausch zwischen Eltern und Kindertagesstätte sehr erwünscht und willkommen. Bei Festen und Feiern und anderen Aktivitäten sind wir auf die Mithilfe aller Eltern angewiesen. Wir freuen uns aber auch über Unterstützung in unserer täglichen Arbeit: haben sie einen Beruf, den sie den Kindern gerne vorstellen würden, können sie ein Handwerk, dass für die Kinder spannend sein könnte, haben sie ein Haustier/ Nutztier, über das die Kinder erfahren sollten, kennen sie ein Fingerspiel in anderer Sprache... Wir freuen uns über alle Vorschläge und werden im Team prüfen, ob und wie wir sie in unseren Alltag integrieren können. Traditionell feiern wir in unserer Einrichtung verschiedene Feste, laden zu Ausflügen ein oder treffen uns zum Gottesdienst zweimal im Jahr. Geschwisterkinder dürfen uns in den Schulferien nach Absprache gerne besuchen. Wir braten sie gerne bei Fragen zum Beitrag, leisten Hilfe bei Ämtergängen mit Kooperationspartnern und wissen Adressen und Ansprechpartner für Familien in Not. Am ersten Elternabend im Kitajahr wird der Elternbeirat gewählt. Jeweils alle Eltern einer Gruppe wählen aus ihrer Mitte einen Elternbeirat und einen Stellvertreter. Diese wiederum wählen gemeinsam einen Elternbeiratsvorsitzenden. Die Amtszeit eines Elternbeiratmitgliedes dauert jeweils ein Kitajahr. Die gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben der Elternbeiräte sind im Anmeldeheft beschrieben. Dieses Heft bekommen alle Eltern bei der Anmeldung ihres Kindes ausgehändigt.

Specifics

„Über Erziehung schreiben, heißt, beinahe über alles auf einmal schreiben“ (Jean Paul, deutscher Schriftsteller) Wir bieten allen Kindern, die unsere Einrichtung besuchen, die notwendigen förderlichen Bedingungen für eine optimale Entwicklung. Kinder und Familien aller Kulturen und Religionen sind uns willkommen. Wir erleben kulturelle Vielfalt als Bereicherung unseres Alltags. Gerne nehmen wir fremdsprachige Lieder, Fingerspiele oder Kinderreime von Eltern auf und binden sie in unseren Alltag ein. Jungen und Mädchen werden bei uns gleichbehandelt und in allen Bereichen gleich gefördert. Es ist uns wichtig, dass die Kinder emanzipiert erzogen werden, jedoch genauso ein Recht auf ihr Geschlecht und dessen Anerkennung haben. Wir erkennen die Wünsche der Kinder an, wenn sie zum Beispiel „eine Mädchen Runde“ spielen wollen oder zum Vesper einen „Jungen Tisch“ fordern. Nicht alle Kinder können im selben Alter das Gleiche. Wir unterstützen die Kinder und fördern sie bestmöglich. Nicht alle Kinder können im selben Alter auf einem Bein hüpfen, ein Kind, dass das nicht wie gleichaltrige Kinder kann, ist nicht „unnormal“. Wir versuchen durch Lern- und Spielangebote die Kinder in ihrer Entwicklung erfolgreich zu begleiten. Z.B. bei verschiedenen Bewegungsspielen „hüpfen auf einem Bein“ zu üben, Hilfestellungen zu geben und anzuspornen. Auch wir Erzieher haben unterschiedliche familiäre und kulturelle Hintergründe und Begabungen. Ihr Kind erfährt, dass die eine Kollegin super Ideen für eine Turnstunde hat, während die andere lieber Lieder lehrt oder nette Bastelideen hat. Sie erfahren, dass auch wir Erwachsene Stärken und Schwächen haben. „Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.“ (Maria Montessori, italienische Pädagogin) Unsere Einrichtung ist ein Haus in dem sich Kinder wohl fühlen sollen, in dem sie ihre eigene Welt gestalten können und auch ihre eigenen Regeln bilden können. Es gibt Regeln die wir vorgeben müssen um den Kindern Sicherheit zu bieten (beim Spaziergang überqueren wir die Straße gemeinsam, beim Turnen darf man nur dann an die Geräte, wenn Matten ausliegen etc.), es gibt Regeln, die für die Gesundheit der Kinder wichtig sind (Schnupfennasen müssen geputzt werden, vor dem Essen Hände waschen etc.) und Regeln, die den Umgang untereinander regeln (wir hören zu, wenn jemand etwas sagen möchte, wir lachen niemanden aus, der etwas erzählt etc.). Und es gibt Regeln und Situationen, die wir die Kinder selbst bestimmen lassen. Das geschieht täglich im Freispiel, wenn die Kinder entscheiden wo sie, wie lange, mit wem spielen möchten, wer mit ihnen den Tisch decken darf, was sie am zum Gesunden Frühstück zubereiten wollen etc. Aber auch Bildungsinhalte können mit den Kindern abgestimmt werden: was interessiert euch gerade, worüber möchtet ihr mehr erfahren. Genauso können Kinder auch über die Raumnutzung mitbestimmen und entscheiden, welche Spielbereiche größer oder kleiner im Raum eingeteilt werden sollen, ob eine Spielecke für eine bestimmte Zeit umfunktioniert werden soll etc. Um den Kindern ihr Mitspracherecht zu gewähren, halten wir regelmäßig „Kinderkonferenzen“ ab. Für die Konferenzen gibt es klare Regeln, die von allen eingeübt und eingehalten werden müssen: wir hören einander zu, wir reden nicht dazwischen, wir lachen niemanden aus, wenn jemand redet sind wir leise, wir gehen während der Konferenz nicht zur Toilette. Unser Ziel ist, dass Ihr Kind lernt, kompetent und verantwortungsvoll mit seinen eigenen Gefühlen und denen der anderen Kinder umzugehen und belastende Situationen effektiv zu bewältigen. Wir unterstützen die Kinder bei Konflikten untereinander. Dabei ist uns wichtig, dass wir nicht zu schnell eingreifen um den Kindern selbst Lösungsspielraum zu bieten. Wir wollen Ihr Kind nicht bevormunden, sondern ihm vielmehr den Raum geben seine Gefühle wahr zu nehmen, auszuleben und zu benennen. Kinderkonferenzen, dieses Instrument der Mitbestimmung setzen wir bei unterschiedlichen Anlässen ein, wie zum Beispiel neue Regeln besprechen, bei Veränderungen in der Gruppe zu überlegen, wie wir diese gestalten wollen oder auch bei Problemen in der Gruppe gemeinsam eine Lösung zu finden. Für uns Erwachsene ist es immer wieder erstaunlich mit welchen konstruktiven Lösungsvorschlägen die Kinder sich einbringen und wie stark ausgeprägt ihr Gerechtigkeitssinn ist. Die Kinder können aber auch in der Kinderkonferenz die Themen selbst bestimmen z. B. wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen oder ihnen im Kindergartenalltag etwas nicht gefällt und sie eine Veränderung haben möchten: wenn die Großen immer in der Bauecke raufen oder ein Kind das Gefühl hat die Puppenecke immer alleine aufräumen zu müssen. Natürlich ist es für die jüngeren Kinder schwer solche Beschwerden zu formulieren. Aber auch hier gilt, dass sie von den älteren Kindern lernen, dass sie erfahren, dass sie sich trauen dürfen und wir auch ihre Anliegen ernst nehmen. Ihr Kinde lernt durch die Kinderkonferenzen verschiedene Probleme anzugehen und nach Lösungen zu suchen, die manchmal auch für ihr Kind Kompromisse bedeuten.
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