Grundlagen
Der Kindergarten bietet 35 Kindern im Alter von 2,6 - 6 Jahren Platz. Unsere Einrichtung arbeitet nach dem offenen Konzept, d.h. die Kinder können die angelehnt an die Bildungsbereiche gestalteten Funktionsräume im Tagesverlauf ihrem Interesse folgend nutzen.
• Förderung von Bewegung und Motorik
Kindgerechte Bewegungsangebote innen und außen sind uns ein großes Anliegen. Das Kind erlernt durch das Austesten seiner motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten den eigenen Körper zu erfahren. Wir bieten ein Lernumfeld das die körperliche Entwicklung des Kindes optimal fördert. Vertieft wird dies durch die Angebote unserer Fachkraft mit Weiterbildungen im Bereich Psychomotorik und Yoga mit Kindern.
• Partizipation
Das tägliche Mitbestimmungsrecht der Kinder liegt uns sehr am Herzen. Dadurch wird der Alltag von den Kindern gesteuert und wir arbeiten lebensorientiert am Kind. Dies bedeutet, dass die Kinder zum Beispiel bei Essenssituationen selbst entscheiden, was und wie viel sie essen möchten, wo sie spielen, was sie Anziehen wollen. Welche Themen und Projekte durchgenommen werden und welche Ausflüge geplant werden, wird an den Interessen der Kinder gemessen. Auch werden gemeinsam Regeln für die Funktionsräume erarbeitet und formuliert.
• Kooperation mit den Senioren und den dazugehörigen Sozialpädagogen
Im Jahreskreis werden verschiedene Feste miteinander geplant und gefeiert. Im Tagesablauf werden des Öfteren gemeinsame Spiele oder musikalische Angebote durchgeführt. Davon profitieren Jung und Alt im täglichen Leben. Darüber hinaus besucht uns einmal pro Woche unsere Vorleseoma und bringt verschiedene Bücher je nach Interesse der Kinder mit.
• Förderung der Selbstständigkeit:
Jedes Kind ist von Natur aus neugierig und hat Freude am Lernen. Wir bieten den Kindern vielfältige Anlässe sich selbst auszuprobieren und Dinge selbstständig zu tun. Sie haben die Möglichkeit ihre Alltagskompetenzen auszubilden. Wir ermutigen die Kinder es selbst zu probieren, unterstützen sie auf diesem Weg und geben Hilfestellung.
• Musikalische Bildung
Musik ist in unserer Einrichtung eine immerwährende Begleitung. Wir erleben zusammen mit unterschiedlichsten Instrumenten oder auch ganz einfach mit unseren Händen und Füßen was Musik mit uns und unserem Körper macht. Jeden Tag singen wir im Morgenkreis unser Begrüßungslied. Damit schulen wir zusätzlich das mathematische Verständnis (Abzählen und Zahlenreihe) der Kinder und vermitteln auch, wer heute in der Gruppe anwesend ist.
• Gesundheitsförderung
Hygiene ist für uns wichtig, um die Gesundheit der Kinder zu erhalten. Wir achten besonders beim Wickeln, dem Toilettengang, nach einem Gartenaufenthalt und dem Essen auf Sauberkeit. Die Kinder waschen regelmäßig, unter Anleitung und selbstständig, ihre Hände. Wir achten dabei auf eine lebenspraktische Gestaltung und bieten den Kindern ausreichend Bewegung und ein vielfältiges und abwechslungsreiches Essensangebot. Obst und Gemüse sind ein täglicher Bestandteil unseres Speiseplans. Uns liegt das Erlernen eines wertschätzenden Umgangs mit Lebensmitteln am Herzen.
• Sauberkeitserziehung
Jedes Kind hat sein eigenes Tempo um „sauber“ zu werden. Wir unterstützen es, lassen den Kindern aber die Zeit die sie brauchen, um selbstständig „sauber“ zu werden. Der individuelle Entwicklungsstand eines jeden Kindes bestimmt, ob das Kind gewickelt wird, oder ob die Benutzung der Toilette angeleitet werden kann.
• Sprachförderung:
Kinder erlernen eine Sprache durch Nachahmung. Dieser Tatsache sind wir uns sehr bewusst und bieten den Kindern die Möglichkeit sich jederzeit sprachlich auszuprobieren. Im pädagogischen Alltag gibt es vielfältige Sprachanlässe, die wir nutzen, z.B. während des Freispiels, beim Wickeln, im Garten, während des Essens, An- und Ausziehens. Wir ermöglichen mit Fingerspielen, Reimen, Versen und Liedern eine kreative Erweiterung des Sprachschatzes.
• Sozialerziehung:
Für viele Kinder ist der Kindergarten der erste Ort, an dem sie außerhalb der Familie Gemeinschaft erleben. Wir setzen uns dafür ein, dass sie sich in dieser Gemeinschaft wohlfühlen, dass sie Kontakte und Freundschaften schließen, aber auch, dass sie lernen Verantwortung zu übernehmen, Konflikte zu lösen und Frustrationen zu ertragen.