Kinderhaus Eulennest

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Von einem Jahr bis zum Schuleintritt

Address
Kinderhaus Eulennest
Uhlandstraße 130
73614 Schorndorf
Funding authority
AWO Rems-Murr gGmbH
Aspacher Straße 32
71522 Backnang
eulennest@awo-rems-murr.de
http://www.awo-kiju-rems-murr.de/einrichtungen/eulennest/
07181/2698760 (Frau Ott)
Opening times7:00 AM - 4:00 PM o'clock
Closing days23-25
Foreign languages German
Specially educational concept daily routine language education, inclusion, Montessori education, nature education, partially open concept
Extras Barrier-free, Child care for physical education, Integrative facility, care with lunch, for children with special educational needs, full day care
Pets nein

Introduction/specifics

Eulennest (Schorndorf) | AWO Rems-Murr gGmbH

Das AWO Kinderhaus Eulennest wurde im September 2023 eröffnet. Es bietet eine pädagogische Kinderbetreuung für bis zu 110 Kinder von einem Jahr bis zum Schuleintritt.

Das Kinderhaus wird von Jungen und Mädchen besucht, unabhängig von ethnischer Herkunft, Nationalität, Religion und Weltanschauung.

In der Einrichtungen werden folgende Betreuungsvarianten angeboten: 

Kinder unter 3 Jahren: 
- 35 Wochenstunden (inkl. Mittagessen) - 7.30 - 14.30 Uhr
- 35 Wochenstunden (inkl. Mittagessen) - 8.00 - 15.00 Uhr
- 40 Wochenstunden (inkl. Mittagessen) - 7.00 - 15.00 Uhr
- 40 Wochenstunden (inkl. Mittagessen) - 8.00 - 16.00 Uhr

Kinder über 3 Jahren: 
- 35 Wochenstunden (inkl. Mittagessen) - 7.30 - 14.30 Uhr
- 35 Wochenstunden (inkl. Mittagessen) - 8.00 - 15.00 Uhr
- 40 Wochenstunden (inkl. Mittagessen) - 7.00 - 15.00 Uhr
- 40 Wochenstunden (inkl. Mittagessen) - 8.00 - 16.00 Uhr

Rooms

Die hellen und freundlichen Gruppenräume unserer Einrichtung sind individuell eingerichtet und den Bedürfnissen sowie dem Alter der Kinder und ihren Interessen entsprechend mit Mobiliar und Spielmaterial ausgestattet. Jede Gruppe verfügt über einen kleinen Rollenspielbereich, eine Konstruktionsecke einen allgemeinen Spielbereich sowie über eine Kuschel- und Leseecke. An jeden Gruppenraum grenzt ein Schlafraum an, der ebenfalls als Ruhe Oase genutzt werden kann.

Zudem verfügt das Kinderhaus Eulennest über weitere Funktionsräume wie ein Atelier, ein Musik-und Montessoriraum und einen großzügigen Turnraum. In unserer Kinderküche finden in regelmäßigen Abständen hauswirtschaftliche Angebote zum Kochen und Backen statt. Das runde Foyer auf jeder Etage bietet den Kindern zahlreiche Speilmöglichkeiten und ausgiebig Platz zum Bewegen und Toben. Die Sanitäräume in unserem Kinderhaus sind mit Toiletten und mehreren Waschbecken in unterschiedlicher Höhe sowie Wickelplätzen und einer Kinderdusche ausgestattet. 

Outdoor Facilities

Die Außenbereiche sind für die Kindergartenkinder und Krippengruppen getrennt gehalten und unterschiedlich gestaltet. So können sich die verschiedenen Altersklassen nach ihren Möglichkeiten austoben, bewegen und die Natur entdecken.

Das abwechslungsreiche Außengelände des Kinderhauses bietet den Kindern vielfältige Bewegungsmöglichkeiten. Das hügelige Gartengelände lädt die Kinder nicht nur dazu ein, in ihren Bewegungsabläufen an Sicherheit zu gewinnen, sondern es bietet den Kindern darüber hinaus zahlreiche Verstecke oder Spielgelegenheiten. Durch den hohen Baumbestand gibt es auch an heißen Sommertagen genügend schattige Plätzchen für die Kinder, an denen sie sich aufhalten und verweilen können. Die unterschiedlichen Außenspielgeräte, wie zwei große Schaukeln, eine Nestschaukel für die Kleinsten, eine Rutsche, einen Kletterturm, ein Krippenhäuschen und ein Kindergartenhäuschen, zwei Sandkästen sowie eine große Wasseranlage bieten den Kindern vielfältige Möglichkeiten ihren individuellen Interessen nachzugehen und auch an warmen Sommertagen ebenfalls das kühle Nass zu erleben und unterschiedliche Sinneserfahrungen zu machen.

Daily Schedule

Regelmäßige und wiederkehrende Abläufe im Kindergartenalltag wie z.B. eine feste Tagesstruktur, die Einhaltung von Wochen- und Jahreszeitenrhythmen sowie das regelmäßige Umsetzen von Ritualen – betten die Kinder in die größeren Abläufe des Lebens ein. Der Tagesablauf beinhaltet feste Bestandteile, um den Kindern eine klare und verlässliche Struktur, und Sicherheit zu geben. Zudem erleichtert ein gleichbleibender Tagesablauf die täglichen Übergänge der Kinder in ihrem Alltag. Mahlzeiten sind zum Beispiel wichtige Ereignisse, die den Tagesablauf strukturieren. Sie geben dem einzelnen Kind und der Gruppe Gelegenheit zur Ruhe, Besinnung und zum gemeinsamen Gespräch. Um die Übergänge weich zu gestalten, werden die Kinder von gleichbleibenden Ritualen begleitet.

Anbei ein beispielhafter Tagesablauf:

  • 7:00 - 8:20 Uhr:        Bringzeit und Freispielzeit
  • 8:30 - 9:00 Uhr:        Frühstück
  • 9:00 - 9:15 Uhr:        Bringzeit und Freispielzeit
  • 9:15 - 9:45 Uhr:        Morgenkreis
  • 9:45 - 11:00 Uhr:      Freispielzeit in der Krippe, Zeit für geplante Angebote, Gartenzeit,
  • 9:45 - 11:45 Uhr:      Freispielzeit im Kindergarten, Zeit für geplante Angebote, Gartenzeit
  • 11:00 - 12:00 Uhr:    Mittagessen Krippe
  • 11:45 - 12:45 Uhr:    Mittagessen Kindergarten
  • 12:00 - 14:00 Uhr:    Mittagschlaf Krippe
  • 12:45 - 13:45 Uhr:    Mittagschlaf und Mittagsruhe im Kindergarten
  • 13:45 - 16.00 Uhr:    Snack, Freispielzeit, Gartenzeit, Abholzeit

Abholzeiten in der Krippe:

  • 11.45 Uhr bis 12.00 Uhr
  • ab 14.00 Uhr

Abholzeiten im Kindergarten:

  • 12.00 Uhr bis 12.30 Uhr
  • ab 13.30 Uhr

Food

  • In unserer Einrichtung wollen wir den Kindern die Freude am Essen vermitteln. Denn Essen bedeutet nicht nur Nahrungsaufnahme. Es findet darüber hinaus auch eine soziale Interaktion statt.
  • Ein ausgewogenes Angebot an Speisen und kindgerechte Getränke ist ein wichtiger Baustein für eine gesunde kindliche Entwicklung. 
  • Das Verpflegungsangebot ist darüber hinaus von besonderer Bedeutung, da die meisten Kinder viel Zeit in der Einrichtung verbringen. Daher bieten wir unser Verpflegungsangebot für alle Kinder der Einrichtung an.
  • Die Kinder erhalten am Morgen ein abwechslungsreiches Frühstück. Es gibt im Wechsel Porridge oder Müsli mit Naturjoghurt und Milch, das sich die Kinder selbst zusammenstellen können. An den anderen Wochentagen bieten wir den Kindern Brötchen oder Brot mit Butter, Wurst, Käse, Gemüsecreme, Marmelade und Honig an.
  • Zusätzlich bieten wir den Kindern täglich saisonales und frisches Obst sowie Gemüse an. 
  • Das Mittagessen erhalten wir von dem Anbieter Apetito. Dieses wird täglich durch die Hauswirtschaftskräfte erwärmt. 
  • Am Nachmittag stellen wir den Kindern einen Snack zur Verfügung. 
  • Zum Trinken können die Kinder zwischen Wasser und ungesüßtem Tee wählen.
  • Wir sind sehr bedacht darauf, dass die Kinder in die Zubereitung des Frühstücks und Snacks einbezogen werden. 
  • Zudem finden in unserer Kinderküche regelmäßig hauswirtschaftliche Tätigkeiten wie Back- oder Kochangebote statt.
  • Individuelle Bedürfnisse der einzelnen Kinder (Allergie, Unverträglichkeit, Glaubensgründe, usw.) werden wahrgenommen und berücksichtigt.
Care providers are responsible for all profile content. (State: 29/04/2026 13:39:04)

Basics

Das Leitbild, die Grundsätze und Grundpositionen der AWO dokumentieren die menschlichen Grundwerte „Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit“. An diesen Werten orientiert sich die pädagogische Arbeit in unserer Einrichtung. 

Grundsätzlich richtet sich die pädagogische Arbeit auch nach dem Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in baden-württembergischen Kindergärten. Die Kinder stehen im Mittelpunkt der Arbeit. Täglich treffen sich Kinder im Alter zwischen einem und sechs bis sieben Jahren. Sie kommen aus unterschiedlichen Familien und haben unterschiedliche Interessen und Fähigkeiten, unabhängig von ethnischer Herkunft, Nationalität, Religion und Weltanschauung. 

Jedes Kind ist einmalig und unverwechselbar. Die pädagogische Fachkraft geht individuell auf seine Stärken und Schwächen ein. Dabei wird eine Umgebung geschaffen, in der sich die Kinder wohlfühlen und ihrer Neugier nachgehen können. Sie dürfen die Erfahrung machen, Teil einer Gemeinschaft zu sein und Freunde finden. Für die Kinder schaffen wir Entwicklungs- und Aktionsräume, geben Anregungen und Impulse, die sich an der Lernlust der Kinder, ihrer Lust auf die Welt orientieren. 

Jedes Kind ist wichtig. Gleichberechtigte Wertschätzung wird auch dem unterschiedlichen familiären Zusammenleben entgegengebracht. Regelmäßig wird jedes Kind von einer pädagogischen Fachkraft beobachtet und das Wahrgenommene dokumentiert, analysiert und ausgewertet. Dies ist eine wichtige Grundlage zur Zielformulierung für die individuelle Bildung, Erziehung und Betreuung des Kindes in der Gemeinschaft. Am Bedarf der Kinder und mit ihrer aktiven Unterstützung werden die Ziele für die Arbeit in der Gesamtgruppe und in Kleingruppen festgelegt.

Darüber hinaus haben wir im Kinderhaus Eulennest die folgenden Schwerpunkte in unsere tägliche pädagogische Arbeit integriert:

1. Sprache und Musik: 

Die Sprachentwicklung steht in engem Zusammenhang mit der Wahrnehmung, Bewegung, Denkfähigkeit und emotionalen Wohlbefinden. Im Krippen- und Kindergartenalltag ergeben sich dafür vielfältige Möglichkeiten. Ob im Morgenkreis, beim kreativen Arbeiten, gemeinsamen Musizieren, bei Bewegungsangeboten oder Ausflügen – immer ist Sprache dabei und die Gelegenheit sie zu förder

Musikalische Aktivitäten wie das Singen fördern auch die Entwicklung der Motorik. Die Verbindung von Musik und Bewegung ist grundlegend für eine bewusste Körperwahrnehmung und Körperbeherrschung. Sie ist wesentliche Voraussetzung für das Erlernen differenzierter fein- und grobmotorischer Bewegungsabläufe. Sich zur Musik zu bewegen ist ein natürliches Bedürfnis der Kinder.

2. Die Bewegungspädagogik:

Unter der Begriff Bewegungspädagogik verstehen wir nicht nur eine gezielte und kindgerechte Förderung der fein- und grobmotorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Kindesalter, sondern wir verstehen unter dem Begriff “Bewegung” eine Tätigkeit, durch diese dem Kind Körper- und Sinneswahrnehmungen vermittelt werden. Nicht zuletzt erschließt sich das Kind über die Bewegung seine Umwelt. Bewegungsförderung bedeutet daher Entwicklungsförderung für die gesamte Persönlichkeit des Kindes. Durch Bewegung wird zudem das soziale Miteinander gefördert.

3. Die Naturpädagogik:

Der Schwerpunkt Naturpädagogik bedeutet für das Kinderhaus Eulennest nicht nur, sich mit den Kindern möglichst viel in der Natur aufzuhalten, sondern ihnen Raum für die freie Bewegung zu geben. Durch den Aufenthalt im Wald und in der Natur wollen wir den Kindern den Naturkreislauf nahebringen. Hierzu gehört unter anderem das Thematisieren und Kennenlernen der regionalen Tier- und Pflanzenwelt, aber auch über die Naturphänomene und den Jahreszeitenwechsel zu sprechen. Uns ist dabei wichtig, den Kindern einen bewussten und rücksichtsvollen Umgang mit unserer Umwelt zu vermitteln. Zudem ist es uns ein Anliegen den Umweltschutz und die kindliche Naturbegegnungen miteinander zu verknüpfen. Es ist uns besonders wichtig, dass die Kinder die Natur spielerisch entdecken und erleben und sie sich durch die praktische Erfahrung ein Wissen über ökologische Zusammenhänge aneignen.

4. Die Monterssoripädagogik:

Im Kinderhaus Eulennest wird die Montessori-Pädagogik neben den anderen pädagogischen Konzepten verstärkt als Schwerpunkt eingesetzt. In der Montessori-Pädagogik steht das einzelne Kind im Mittelpunkt. Mit dem Leitsatz „Hilf mir es selbst zu tun.“ wird deutlich, dass die Erwachsenen das Vertrauen in jedes einzelne Kind haben, sich selbstständig zu entwickeln. Montessori empfindet große Hochachtung gegenüber jedem einzelnen Kind. Sie sieht in jedem Kind ein einzigartiges und einmaliges Wesen, dem individuell begegnet werden muss.

Employee

Das Team in unserem Kinderhaus setzt sich aus Fachkräften mit vielfältigen Qualifikationen zusammen. Jeder hat die Möglichkeit, Schwerpunkte aus Ausbildung und beruflicher Laufbahn in die Arbeit einzubringen und sich als Experte für bestimmte Themen zu spezialisieren.

Zur Organisation der Aufgabenbewältigung hilft eine Teamarbeitsstruktur, die sich nach Schwerpunkten und Themen aufteilt.

Die Arbeitsteilung aller Aufgaben erfolgt durch Absprache und Einteilung im Team. Unser Ziel ist es, miteinander eine gute Arbeitsatmosphäre zu gestalten, die positive Wirkung nach außen ausstrahlt. In der Praxis heißt das, zusammenarbeiten und Konflikte lösen.

Wir wollen gemeinsam Ziele entwickeln und vereinbaren. Entscheidungen gemeinsam treffen und die Arbeit aufteilen. Die Verantwortung soll individuell und gemeinsam übernommen werden, um die Aufgaben gegenüber Kindern, Eltern, Träger und Kooperationspartner zu erfüllen. Um positive Veränderungen in Gang zu setzen, sind individuelle Stärken und Schwächen der einzelnen Personen offen zu legen.

Quality Assurance

„Qualität bedeutet nicht nur, einem bestimmten Standard zu entsprechen, sondern in einem
lebendigen und dynamischen Prozess stetige Verbesserungen zu erzielen.“ (Definition nach Dr. W.
Edwards Deming)

Schon vor der Einführung des Tagesbetreuungsausbaugesetzes (TAG) hat sich die AWO dem Thema
Qualitätsmanagement in Kindertagesstätten intensiv gewidmet. Seit 2005 fordert das Gesetz die
Einführung und Weiterentwicklung eines Qualitätsmanagements sowie den Einsatz von
Instrumenten und Verfahren zur Evaluation der Arbeit in den Kindertageseinrichtungen.

Mit dem AWO – Tandem Konzept werden international anerkannte Standards für umfassendes
Qualitätsmanagement mit dem Leitbild der Arbeiterwohlfahrt verknüpft und zu
Qualitätsanforderungen. Dabei orientiert sich die Arbeiterwohlfahrt am humanistischen
Menschenbild und bezieht sich auf die Ideale der Aufklärung „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“,
die sie in ihrem Leitbild mit den Begriffen Gerechtigkeit und Toleranz weiter ausdifferenziert.

Alle vorhandenen Kindertageseinrichtungen wurden in das AWO Tandem QM eingeführt. Seit 2024 ist das AWO Kinderhaus Eulennest zertifiziert nach DIN ENISO 9001:2015.

Cooperations

Kooperationen bereichern den Alltag und unterstützen uns in der täglichen Arbeit.

Wir kooperieren mit der SG - Sportgemeinschaft Schorndorf. Jede Woche findet in den Räumlichkeiten das Sportprogramm Hampelmann für die Kinder der Einrichtung statt. Hier wird den Kindern ein interessanter Zugang zur Bewegung verschafft. Zudem erleben sie ein abwechslungsreiches Bewegungsprogramm, das ihnen Freude an der Bewegung vermittelt sowie die Ausdauer und Koordination stärkt.

Darüber hinaus kooperieren wir mit der Musikschule in Schorndorf. Es finden wöchentliche Besuche durch die Musikschule im Kinderhaus statt, an denen die Sprachförderung durch das Programm "Singen, Bewegen, Sprechen" im Mittelpunkt steht.

Auch der Förster und Jäger des angrenzenden Waldgebietes zählen zu unseren engen Kooperationspartnern, zu denen wir über unseren Schwerpunkt Naturpädagogik regelmäßig Kontakt haben.

Nicht zuletzt kooperieren wir mit den umliegenden Kindertageseinrichtungen sowie mit anderen AWO-Einrichtungen in Schorndorf und dem gesamten Rems-Murr-Kreis.

Weitere Kooperationspartner mit denen wir regelmäßig kooperieren sind unter anderem:

  • Grundschulen
  • Förderschulen
  • Beratungsstellen
  • Gesundheitsamt
  • Stadtverwaltung Schorndorf
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Pädagogische Hochschulen
  • weiterführende Schulen

Teamwork with school

Im letzten Kindergartenjahr findet für die Vorschulkinder im Kinderhaus ein Vorschulangebot statt. In der Vorschule lernen die Kinder mit Spaß und entdecken Zahlen, Buchstaben, Farben, Formen und Vieles mehr. Es finden Angebote zu den Entwicklungsfeldern Motorik, Kognition, Sprache, Wahrnehmung und Sozialverhalten statt.

Zudem kooperieren wir mit einer Grundschule aus dem Rems-Murr-Kreis. Im Rahmen der Kooperation finden regelmäßige Kooperationstreffen statt, bei diesen die Grundschullehrkraft die Vorschulkinder im Rahmen von Vorschuleinheiten in der Einrichtung besucht.

Um nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern bestmöglich auf die Vorschulzeit vorzubereiten, finden darüber hinaus Informationsveranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Grundschule in unserer Einrichtung statt.

Teamwork with parents

Die Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften gibt dem Kind Orientierung und erschließt ihm seine Handlungsspielräume.

  • Mütter und Väter sind Experten für die Situation ihres Kindes
  • Pädagogische Fachkräfte sind Experten für die pädagogische Arbeit

Dieses Verständnis ist Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften. Im Dialog unter gleichberechtigten Partnern wird der gegenseitige Respekt gelebt. Eltern und pädagogische Fachkräfte gehen ein Bündnis ein, sie verfolgen ähnliche Ziele und arbeiten zusammen – sie „ziehen an einem Strang“. 

Der Aufbau dieser Partnerschaft verläuft im Prozess. Eltern und pädagogische Fachkräfte lernen sich kennen, gewinnen Vertrauen zueinander, stellen evtl. gemeinsame, aber auch unterschiedliche Erziehungsziele und -stile fest. Diese Basis erleichtert Vereinbarungen, wie sie zusammen die Entwicklung des Kindes erfolgreich begleiten und fördern können. 

Eltern und pädagogische Fachkräfte haben dazu unterschiedliche Möglichkeiten und Methoden, die ausgetauscht werden:

  • Eltern informieren über die bisherige Entwicklung des Kindes und sein familiäres Lebensumfeld, berichten über wichtige Erziehungsziele, ihre Ansichten und Schwerpunkte, die im Mittelpunkt ihrer familiären Situation angewendet werden und sollten sich für die Arbeit der Einrichtung interessieren.
  • Die pädagogischen Fachkräfte informieren die Eltern über ihre pädagogischen Ziele und die damit verbundenen Aufgaben, sie erläutern die Konzeption der Einrichtung und teilen ihre Kenntnisse über das Verhalten des Kindes und seine persönliche Entwicklung mit.

Die Erziehungspartnerschaft ist aus Elternsicht gelungen, wenn Mütter und Väter die familienergänzende Arbeit des Kinderhauses kennen, positiv erleben, mitgestalten und unterstützen. Aus Sicht der pädagogischen Fachkraft ist die Partnerschaft gelungen, wenn die Eltern sich zum Wohle aller Kinder für die Arbeit einsetzen, Erziehungsziele zu Hause unterstützen und Zufriedenheit signalisieren, aber auch in der Lage sind, konstruktive Kritik zurückzumelden. 

Bedürfnisse der Eltern nach Begegnung und Austausch mit anderen Familien nehmen wir ernst. Geselligkeit, Kontakte, gegenseitige, entlastende Hilfen der Familien, Aufbau sozialer Netzwerke und Vernetzung im Stadtteil sollen gefördert werden.

Eine gute und vertraute sowie eine offene und ehrliche Zusammenarbeit mit Eltern ist die Basis dafür, dass sich ein Kind in der Einrichtung sicher, geborgen und wohlfühlen kann. Sowohl Eingewöhnungs- als auch Entwicklungsggespräche, die regelmäßig stattfindenden Elternabende, die Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat als auch die gemeinsame Planung und Vorbereitung von Festen und Veranstaltungen im Kinderhaus dienen dazu die Erziehungspartnerschaft zu stärken und zu pflegen.

Specifics

Besonderheiten in unserem Kinderhaus sind:

Partizipation:

Partizipation bedeutet altersentsprechende Beteiligung und Mitbestimmung von Kindern. Hier gilt es, alle Kinder in ihrer Individualität zu fördern und ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. Gleichwohl wird ein Grundstein für das demokratische Verständnis gelegt.
Die Kinder lernen, sich eine Meinung zu bilden, um diese im Gruppenverband und gegenüber den pädagogischen Fachkräften zu äußern. Dies geschieht u.a. in Gesprächskreisen z.B. einer Kinderkonferenz und bei der Planung von gemeinsamen Projekten. Hier erproben die Kinder ihr Recht auf Meinungsäußerung. Sie erleben, wie sie sich aktiv an Entscheidungen und Entwicklungen in der Kita beteiligen können. 

Die Räume der Kita sind so ausgestattet, dass Kinder ihre Spielmaterialien und Spielpartner frei wählen können. Auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder nach Spiel, Schlaf– und Ruhephasen gehen die pädagogischen Fachkräfte ein und stehen den Kindern als Ansprechpartner für Fragen und Probleme zur Verfügung. 

Regelmäßige Entwicklungsbeobachtungen, Fallbesprechungen und kollegiale Beratungen, sichern die kontinuierliche Begleitung der Beteiligungsmöglichkeiten sowie die Sensibilität für eventuelle Veränderungsbedarfe- oder wünsche seitens der Kinder. 

Die regelmäßigen Entwicklungsgespräche mit den Eltern und die weiteren institutionalisierten Beteiligungsmöglichkeiten im Rahmen der Elternarbeit, sichern die kontinuierliche Reflektion über das Erreichen einer offenen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Kita, Kindern und Eltern und damit der aktiven Möglichkeit für Beteiligung und Beschwerde.

Inklusion:

Jedes Kind ist willkommen!

Kein Kind soll ausgeschlossen werden. Es ist normal, verschieden zu sein. Der Zusammenschluss von Kindern mit individuellen Stärken und Schwächen oder Eigenheiten fördert den gegenseitigen Entwicklungsprozess und wird bei Bedarf von pädagogischen Fachkräften und Integrationshilfen unterstützt. Jedes Kind soll die gleiche Chance auf Bildung und Teilhabe bekommen.

Kinder mit seelischer, geistiger und / oder körperlicher Behinderung, die einen anerkannten Rechtsanspruch auf Eingliederungshilfe haben, werden in den Gruppen aufgenommen, sofern die Rahmenbedingungen (Gewährung von Eingliederungshilfe – pädagogische Hilfe und / oder begleitende Hilfe) und damit verbunden der Einsatz weiterer Fachkräfte (Heilpädagoge/in, Integrationsfachkraft, BFD, FSJ) gewährleistet ist. Behindertengerechte Räume sind in der Einrichtung vorhanden. Eine enge Zusammenarbeit, Begleitung und Unterstützung durch den zuständigen Trägervertreter finden über den gesamten Zeitraum statt.

Wir sind offen für jegliche Art von Inklusion und haben bereits Erfahrung damit.

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