Kath. Kindergarten St. Gallus

Address
Kath. Kindergarten St. Gallus
Thomaring 36
79618 Rheinfelden (Baden)
Funding authority
Katholische Kirchengemeinde
07623/2991 (Verena Maulbetsch)
st.gallus@kath-kiga-rheinfelden.de
Opening times7:30 AM - 1:30 PM o'clock
Closing daysDer Kindergarten hat 26 Ferientage und 2Tage für die pädagogische Planung geschlossen
Denomination catholic
Specially educational concept Situation approach
Extras Integrative facility

Daily Schedule

  • Bringzeit: 7:30 bis 09:00 Uhr
  • Freispielzeit mit freiem Essen
  • Morgenversammlung
  • Zeit zum freien Spiel in den Gruppenräumen, dem Bewegungsraum, Flur und Kleingarten
  • Parallel zur Freispielzeit finden gezielte Aktivitäten und Kleingruppenarbeit statt
  • Versammlung zum Abschluss des Vormittages
  • Spiel im Außengelände
  • Abholzeit von 11:45 – 12:00 Uhr
  • Gruppenweise Essen der zweiten Zwischenmahlzeit
  • Abholzeit von 13:00 – 13:30 Uhr

 

Care providers are responsible for all profile content.

Offered care types at Nov 13, 2018:

Kind of carecount placescount integrated places
 Kindergarten
65 Places5 Places

Additional Offerings

Gruppenübergreifende Aktivitäten

  • Die Gruppen und die Räumlichkeiten im Haus sind während der Freispielzeit für die Kinder geöffnet. Die verschiedenen Spiel- und Bildungsbereiche im Haus und Außengelände können nach Absprache mit den Fachkräften bespielt werden.
  • Gemeinsame Singkreise
  • Aktivitäten in den verschiedenen Altersgruppen
  • Kooperation mit der Hans-Thoma-Grundschule
  • Themenbezogene Interessensgruppen, für die die Kinder sich entscheiden
  • Altersbezogene Theaterbesuche
  • Zusätzliches Angebot zur Unterstützung der Sprachentwicklung nach den Richtlinien der Sprachförderung „Spatz“

Cooperations

Vernetzung mit unterstützenden Fachstellen

Wir beziehen Fachstellen mit ein, die uns dabei unterstützen die Entwicklung ihres Kindes aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen und den bestmöglichsten Weg mit Ihnen und Ihrem Kind zu gehen. (z.B. Grundschulen/Sonderpädagogische Beratungsstelle/Kinderärzte/Therapeuten/Arbeitsgemeinschaft für Zahngesundheit/SPZ/Landratsamt/Stadtverwaltung Rheinfelden)

 

 

 

 

Kindergarten - Grundschule

- Übergangskonzept -

 

Der Entwicklungsprozess zur Schulreife beginnt mit der Geburt und setzt sich während der ganzen Kindergartenzeit fort. Alle Kinder, die bis zum Stichtag 31. September ihr sechstes Lebensjahr erreichen, sind schulpflichtig. Später geborene sind sogenannte „Kann-Kinder“. Hier besteht keine Schulpflicht, eine Einschulung ist jedoch möglich.

 

Im letzten Kindergartenjahr beginnt die verdichtete Phase der Herausforderungen zur Entwicklung der Schulreife.

 

Dies findet durch gezielte Unterstützung  im Rahmen des Orientierungsplanes von Baden-Württemberg und den Kooperationsstunden mit der GrundschulleherIn statt. Die Vorschüler treffen sich jeweils in Kleingruppen von bis zu 10 Kindern im  wöchentlichen Rhythmus (außer in den Schulferien). 

 

Entsprechend der Verwaltungsvorschrift „Kooperation zwischen Kindergarten und Grundschulen“ vom 1. August 2002, wurde die Zusammenarbeit mit der Hans-Thoma-Grundschule, Warmbach, entwickelt.

 

Im „Jahresplan der Kooperation“  sind die Eckpunkte der Kooperation festgelegt.

Dies bezieht sich auf folgende Inhalte:

  • Information der Eltern über die Kooperation und die Eckpunkte für das Kindergartenjahr bis zur Einschulung.
  • Das Einholen der Einverständniserklärung der Eltern für die Teilnahme an den Kooperationsstunden, sowie dem Austausch der Fachkräfte mit der Kooperationslehrerin und dem Schulleiter.
  • Durchführung der wöchentlichen Kooperationsstunden im Kindergarten (1. Halbjahr)
  • Gegenseitiger Austausch von Beobachtungen und der vorläufigen Einschätzung hinsichtlich der Schulreife jedes Kindes.
  • Gemeinsame Durchführung eines Informationsabend in der Grundschule mit den Themenschwerpunkten:
    • Ziele und Inhalte der Kooperation
    • Informationen zur gemeinsamen Förderung der Schulfähigkeit
    • Kennzeichen der Schulfähigkeit
    • Beratungsangebot hinsichtlich der Einschätzung der Schulreife, einer möglichen  Zurückstellung, Überprüfungen durch das Diagnoseteam des Oberschulamtes mit der Ermittlung  der adäquaten Schulform für das Kind. 
  • Austausch über die Entwicklungen der Kinder, Kooperationslehrerin und Fachkräfte
  • Mitteilung an die Eltern bezüglich gemeinsamer Einschätzung, das Ziel der Schulfähigkeit zu erreichen
  • Antragstellung für die Überprüfung durch das Diagnoseteam des Oberschulamtes
  • Schulanmeldung
  • Im Rahmen von „Runden Tischen“ werden Ergebnisse von Beobachtungen und Tests zusammengetragen, der weitere Weg hinsichtlich der Einschulung mit den Eltern beraten und vereinbart.
  • Verlegung der Kooperationsstunden in die Grundschule als Brücke für den Übergang vom Kindergarten zur Schule
    • Kennenlernen der Schulräume
    • Teilnahme an einer Schulstunde der Erstklässler

 

Wurde die Rückstellung von der Einschulung von den Eltern getroffen und das Kind bleibt ein Jahr länger im Kindergarten, verlässt es die Vorschulgruppe und nimmt an Aktivitäten der Mittleren Kinder teil. Ab dem neuen Kindergartenjahr gehört das Kind erneut zur Vorschulgruppe.

 

Für die Kinder, die eingeschult werden, beginnt die intensive Phase der Vorbereitung auf die Einschulung sowie des Überganges vom Kindergarten in die Schule.

 

  • Projektarbeit  der Vorschüler
  • Gestaltung einer Ausstellung zum Projekt
  • die Schultüten werden gestaltet
  • gemeinsame Treffen der Vorschulkinder des katholischen und evangelischen Kindergartens
  • Verkehrsschulung zum Thema: „Worauf achten wir beim Weg in die Schule“
  • Ausflug der Vorschüler zum Abschluss der Kindergartenzeit 
  • Verabschiedung und Entlassung der Vorschüler, Übergabe der Schultüten, Portfolio und Zeichenmappen
  • Persönliche Verabschiedung am letzten Kindergartentag des zukünftigen Schulkindes

 

Die Brücke vom Kindergarten in die Schule hat an Stabilität gewonnen.  Mit dem Tag der Einschulung sind die Kinder mit ihren Eltern in der Schule angekommen.

 

 

Kompetenzbereiche  für das „schulreife“ Kind

Beobachtungs- und Planungsgrundlage für die Vorschulgruppe. (Handreichung Kooperation Kindergarten – Grundschule, Staatliches Schulamt Lörrach, 2012)

 

Kompetenzbereich 1: Wahrnehmung und Sinne

Teilkompetenzen

Mögliche Inhalte in der Kooperation /Vorschulgruppe

Auditive Wahrnehmung

  • Geräusche voneinander unterscheiden
  • Ähnlich klingende Laute, Silben und Wörter voneinander unterscheiden
  • Einzelne Geräusche heraus hören

Visuelle Wahrnehmung

  • Rechts – links – oben – unten unterscheiden
  • Farben und Muster erkennen und wiedergeben
  • Buchstaben und Zahlen in Form und Aussehen unterscheiden und abmalen
  • Fehlende Teile und Bildausschnitte finden
  • Gleiches erkennen und Unterschiedliches unterscheiden
  • Figur-Grund-Wahrnehmung

 

 

Kompetenzbereich 2: Sprache

Teilkompetenzen

Mögliche Inhalte in der Kooperation /Vorschulgruppe

Sprach- und Ausdrucksfähigkeit

  • Sprechen in grammatikalisch korrekten, ganzen Sätzen
  • Altersentsprechender Wortschatz
  • Geschichten in eine richtige Reihenfolge bringen und nachvollziehbar erzählen können
  • Arbeitsaufträge verstehen und umsetzen können
  • Ober- und Unterbegriffe zuordnen
  • Zusammenhänge erkennen und erklären können
  • Wörter korrekt nachsprechen
  • Quatschwörter bilden

 

 

Kompetenzbereich 3: Körper und Motorik

Teilkompetenzen

Mögliche Inhalte in der Kooperation /Vorschulgruppe

Feinmotorik/Graphomotorik

  • Richtige Stifthaltung (bevorzugte Hand)
  • Vorlagen richtig abzeichnen
  • Pinzetten-Griff
  • Drei-Finger-Griff
  • Innerhalb einer Form zeichnen können
  • Auf der Linie schneiden können
  • Mit dem Kleber umgehen können
  • Schüttübungen

Grobmotorik

  • Auf einem Bein stehen und hüpfen
  • Balancieren
  • Rückwärts laufen
  • Bälle werfen und fangen
  • Über-Kreuz-Übungen
  • Übungen zum Körperschema

 

 

Kompetenzbereich 4: Wahrnehmung, Denken, Spiel- und Arbeitsverhalten

Teilkompetenzen

Mögliche Inhalte in der Kooperation /Vorschulgruppe

Mengen und Zahlen

  • Mengen simultan erfassen
  • Mengen vergleichen
  • Zahlen und Zahlenfolgen
  • Zählen
  • Mengen und Zahlen (bis 5) zuordnen
  • Mengen zerlegen
  • Reihen bilden
  • Muster fortsetzen
  • Gegenstände nach verschiedenen Merkmalen sortieren (Form)

 

Phonologisches Bewusstheit

  • Länge von Wörtern erkennen
  • Anzahl der Silben erkennen
  • Wörter richtig nachsprechen
  • Reimwörter erkennen und finden
  • Rhythmen richtig klatschen
  • Lautorientierung: Anlaute

Konzentration und Merkfähigkeit

 

  • Kinderreime und Abzählverse nachsprechen
  • Anweisungen über eine längere Zeit behalten
  • Kim-Spiele
  • Memory-Spiele

Arbeitsverhalten

  • Ausdauer/Durchhaltevermögen
  • Motivation
  • Lernbereitschaft
  • Auffassungsvermögen

 

 

Kompetenzbereich 5: Sozial-emotionale Entwicklung / Sozialverhalten

Teilkompetenzen

Mögliche Inhalte in der Kooperation

Selbst-Kompetenz/

Selbständigkeit

  • Präsentieren vor der Gruppe (z.B. „Was mag ich gerne: Lieblingsessen, Lieblingstier…“)
  • Sich selbst organisieren
  • Initiative ergreifen
  • Eigenverantwortlichkeit
  • Entscheidungsfähigkeit
  • Frustrationstoleranz

Gruppenfähigkeit

  • Zusammenarbeit
  • Eigene Bedürfnisse zurückstellen
  • Hilfsbereitschaft
  • Konfliktbereitschaft
  • Rücksichtnahme
  • Durchsetzungsfähigkeit
  • Anpassungsfähigkeit
  • Einhalten von Regeln
  • Abwarten können

 

 

 

Basics

Der Kindergarten St. Gallus versteht sich als ein Haus,

 

  • in dem die Kinder angenommen werden, Zuneigung erfahren und Vertrauen entwickeln.
  • in dem Kinder ermutigt werden, selbst-tätig zu sein und Selbstvertrauen entwickeln.
  • in dem Kinder nach dem Grundsatz „Hilf mir es selbst zu tun“ unterstützt werden.
  • in dem Toleranz und Offenheit für andere Kinder, Kulturen, Religionen und Sprachen vorgelebt und erlebt wird.
  • in dem Aufrichtigkeit und Achtung erfahren und gegenüber anderen weitergegeben wird.
  • in dem Kinder mit ihren Sorgen, Freuden und Anliegen ernst genommen werden.

 

  • in dem Fachkräfte ermutigen und anleiten, grundlegende Kenntnisse und Handlungsmöglichkeiten für alltägliche Situationen zu erwerben. (Autonomie des Kindes)
  • in dem die Kinder entsprechend ihrem Lerntempo die verschiedenen Bildungsbereiche erforschen und sich zu eigen machen.
  • in dem die Kinder erfahren, dass ihre Interessen einbezogen werden.
  • in dem die Kinder mitentscheiden dürfen und sollen.

 

  • in dem Kinder mit besonderem Förderbedarf von einer Inklusionsfachkraft im Rahmen einer Inklusionsgruppe zusätzliche Unterstützung bekommen. (Wichtig zu beachten – das Haus ist nicht barrierefrei!)

 

  • des Miteinanders, in dem Gemeinschaft spürbar ist und christliche Werte im Alltag vorgelebt und erfahrbar werden. (Achtsamkeit, Toleranz, Respekt, Grenzen achten, Ermutigung, Wertschätzung, Anerkennung der Vielfältigkeit und Individualität der Kinder- Fachkräfte und Eltern, Gemeinschaft gestaltet und erlebt wird, religiöse Geschichten kennengelernt, religiöse Feste gefeiert und am Gemeindeleben teilgenommen wird)

 

Die Zusammenarbeit ist geprägt durch den Dialog von Fachkräften und Eltern mit dem gemeinsamen Ziel, die Kinder auf ihrem Weg der Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen.

 

Orientierungsplan des Landes Baden-Württemberg

Die Konzeption des Kindergarten St. Gallus ist ausgerichtet auf den Orientierungsplan des Landes Baden-Württemberg. Hier einzelne Eckpunkte, die unsere pädagogische Arbeit prägen.

  • Mittelpunkt unserer Arbeit ist das einzelne Kind mit seiner Individualität und Einzigartigkeit. Es hat ein Recht ganzheitlich wahrgenommen und verstanden zu werden.
  • Selbst-tätig zu sein hinterlässt Spuren, sie bewirken oft intensivere Lernerfahrungen als Erklärungen der Erwachsenen.
  • Jeder Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.
  • Mit unserer pädagogischen Arbeit verfolgen wir den Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag des Landes Baden-Württemberg.
  • Die ganzheitliche Betrachtung des Kindes und die Bereitstellung vielfältiger Bildungs- und Entwicklungsfelder in der Einrichtung.
  • Kooperation mit Fachstellen zur qualitativen Begleitung und Unterstützung der Kinder und Eltern.
  • Intensive Erziehungspartnerschaft mit den Eltern zum Wohle des Kindes.
  • Der Vielfältigkeit untereinander und den verschiedenen Kulturen mit ihren Sprachen respektvoll begegnen
  • „Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Feuer, die entfacht werden müssen.“ (Francois Rabelais)
  • Wir stärken die Kinder auf ihrem Entwicklungsweg. Sie sollen Wurzeln entwickeln können, die ihnen Halt und Standfestigkeit verleihen. Ebenso benötigen sie Flügel, um die Welt zu erkunden, z.B. für den Übergang in die Schule. Die weitreichende Bedeutung der ersten sechs Lebensjahre wird respektvoll und bewusst in der pädagogischen Arbeit einbezogen.
  • Die Auswahl der Aktivitäten, Materialien und Methodik orientiert sich an den Erkenntnissen der Entwicklungspsychologie und Gehirnforschung.
  • Einbindung des Gemeinwesens in der päd. Arbeit durch Ausflüge, Projektarbeit oder gemeinsame Veranstaltungen (Pfarrgemeinde/Seniorengruppe/Feuerwehr/Bäckerei/ Verein der Imker/ Fastnachtsclique/Bibliothek/Wochenmarkt…)

Employee

Fachkräfte

Im Haus sind Fachkräfte mit unterschiedlichen Ausbildungen und Zusatzqualifikationen tätig, die sich stetig fortbilden, selbstkritisch reflektieren und die Arbeit weiterentwickeln (Dipl. Sozialpädagogin, Dipl. Heilpädagogin, Heilerziehungspflegerinnen, Erzieherinnen)

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