Wöllner-Stiftchen

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Address
Wöllner-Stiftchen
Gartenstraße 13
51503 Rösrath
Funding authority
Wöllner-Stift gGmbH
Bahnhofstraße 26
51503 Rösrath
a.puetz@woellner-stift.de
02205 804831 (Arndt Pütz)
Opening times12:00 AM - 11:45 PM o'clock
Foreign languages German, English, Turkish

Introduction/specifics

Der Mangel an Betreuungsplätzen in der Stadt Rösrath sowie die Abdeckung der für die Mitarbeitenden des Wöllner-Stift notwendigen Betreuungszeiten haben den Ausschlag dazu gegeben, eine eigene Kindertagespflege zu eröffnen.

Der hohe Maßstab, den wir an die Qualität unserer Altenhilfe anlegen, wird sich auch an den Anforderungen für die Betreuung der uns anvertrauten Kinder und deren Eltern/Erziehungsberechtigten widerspiegeln. Dabei möchten wir nicht „nur“ versorgen, sondern positive Kontaktmomente schenken und gemeinsam sinnvolle und erfreuliche Beschäftigungsangebote entwickeln, unterbreiten, auf die Individualität der Kinder anpassen und weiterentwickeln. Mit dem Blick auf die Ressourcen der Kinder möchten wir diese fördern.

 

Der große Unterschied zu anderen Kindertagespflegen ist die Synergie, die durch die betriebliche und räumliche Nähe zu unserem Alten- und Pflegeheim sowie zu unserer Seniorentagespflege entstehen kann und soll. Gemeinsame, verbindende Angebote zwischen jung und alt bereichern den Alltag, vermitteln Verständnis und Empathie.

 

So sind wir mit der Eröffnung unseres Wöllner-Stiftchens bestrebt, weitere wichtige Betreuungsplätze in der Stadt Rösrath und insbesondere in Hoffnungsthal zu schaffen, unseren Mitarbeitenden größere Sicherheit und Flexibilität zu ermöglichen und den uns anvertrauten Kindern eine hohe Betreuungsqualität bieten zu können.

 

Auf zu neuen Ufern! Der sichere Hafen, wie es in unserem Logo festgehalten steht, existiert von nun an nicht ausschließlich für Senioren im Wöllner-Stift(chen).

 

Rooms

    1. Lage der Kindertagespflege

 

Das „Wöllner-Stiftchen“ befindet sich im früheren Pfarrhaus neben der katholischen Kirche, in ruhiger, jedoch zentraler Lage von Hoffnungsthal, einem Ortsteil der Stadt Rösrath. Durch die zentrale Lage ist unsere Kindertagespflege auch leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die Bushaltestelle sowie der Bahnhof sind in nur wenigen Minuten fußläufig zu erreichen.

Vor der Kindertagespflege befinden sich Parkplätze, so dass die Eltern, welche ihre Kinder mit dem Auto bringen, dort problemlos halten können.

 

  1.  
  2. Größe der Kindergroßtagespflege

 

Eingangsbereich: 8 m²

 

Multifunktionsraum/Gruppenraum: 37 m²

 

Ruheraum: 15 m²

 

Küche: 9 m²

 

Badezimmer / Wickelraum: 6 m²

 

Personaltoilette: 6 m²

 

  1. ​​​​​​​​​​​​​​Gestaltung der Räumlichkeiten

 

Die Räumlichkeiten befinden sich alle im Erdgeschoss.

Im Eingangsbereich befindet sich eine Garderobe, mit Fächern für persönliche Dinge wie Ersatzkleidung, Mütze, Schal, Hausschuhe usw., sowie eine Ablagefläche für Straßenschuhe und Gummistiefeln.

Es folgt ein großer Multifunktionsraum mit einer angrenzenden Küche.

In diesem Multifunktionsraum wird z.B. gespielt, gesungen, gemalt, gebastelt, sich bewegt, gegessen usw. …

Im angrenzenden Ruheraum befindet sich für jedes Kind eine Schlafmöglichkeit z.B. für den Mittagsschlaf. Dieser Raum kann auch zusätzlich als Rückzugsmöglichkeit genutzt werden, um z.B. einzelnen Kindern etwas in Ruhe vorzulesen oder einfach nur mal in Ruhe zu Kuscheln.

Die Räumlichkeiten sind hell, durch die großen Fenster und farblich, entsprechend für Kinder, durch Malereien an den Wänden, gestaltet.

In den Bereichen, wo die Kinder krabbeln oder spielen, befinden sich weiche Bodenbeläge z.B. Spiel- oder Kinderteppiche.

Die Räumlichkeiten sind so aufgeteilt, dass verschiedene Angebote zeitgleich stattfinden können.

Zur Einnahme der Mahlzeiten erhält jedes Kind altersentsprechend ein Sitzplatz am Tisch.

Ein Badezimmer mit einer Wickelkommode und einer Dusche ist ebenfalls vorhanden. (sowie Toilettenaufsatz, Tritthocker und „Kindertöpfchen“)

In der Wickelkommode befindet sich für jedes Kind ein Fach für seine persönlichen Pflegeprodukte.

Es wurde bei der Gestaltung der Räume darauf geachtet, dass z.B. die Heizkörper eine Sicherheitsabdeckung erhalten, sowie die Zimmertüren einen Klemmschutz. Der Bodenbelag ist rutschhemmend und leicht zu reinigen, Stolperstellen werden weitestgehend vermieden.

Die Räumlichkeiten können entsprechend belüftet werden, um für ein gutes Raumklima zu sorgen, ohne Zugluft zu erzeugen.

Steckdosen, Herd und andere Geräte sowie Schränke, sind so angeordnet und präpariert, dass keine bzw. eine sichere Nutzung durch Kinder möglich ist, und sie somit keine Gefahr für die Kinder darstellen.

Ein Feuerlöscher und Erste-Hilfe-Koffer sind vorhanden und kindersicher verwahrt. Ein Telefon zur Erreichbarkeit und für Notfälle ist ebenso vorhanden.

 

 

    1.  

 

 

5.6. Ausstattung und Spielmaterialien

 

Das zur Verfügung gestellte Spielmaterial soll in erster Linie die Kreativität des Kindes entwickeln und an das Alter und der Lernsituation angepasst sein.

Hierzu werden Bücher/ Bilderbücher, Bauklötze verschiedenster Art, Duplo-Steine, Spiel- und Rutschautos, Motorikspielzeuge, Puzzle, Puppen, eine Kinderküche, Klettermöglichkeiten, Musikinstrumente für Kleinkinder usw. vorgehalten. Diese sind in Kisten und Regale so untergebracht, dass die Kinder das Spielzeug ihrer Wahl dort auch selber erreichen können.

Auch „natürliche Materialien“ wie z.B. ein Berg aus Laub, können herrlich zum Spielen und Toben einladen.

Ebenso können schon einfache Alltagsgegenstände, wie z.B. Holzkochlöffel usw., für die Kinder sehr interessant zum Spielen sein.

Bewegungsmaterialien für drinnen und draußen runden das Angebot ab.

Im Außenbereich finden Rutschen, Schaukeln und ein Sandkasten ihren Platz.

Ebenso gibt es Platz, um mit verschiedenen Fahrzeugen für Kleinkinder zu fahren und zu spielen.

Outdoor Facilities

Möglichkeiten zum Aufenthalt im Freien: „Raus in die Natur“

 

Wir versuchen so oft es geht und je nachdem wie das Wetter es zulässt, raus in die Natur zu gehen. Dort wollen wir die Umwelt entdecken und im Wald oder auf dem Spielplatz spielen. Hier können die Kinder sich austoben, laufen und alles entdecken.

Bei schlechterem Wetter, wenn es z.B. regnet, bekommen die Kinder ihre Matschhosen und Gummistiefel an und können auch dann draußen herumtoben.

Wir haben die Möglichkeit draußen im Pfarrgarten zu spielen, sowie im benachbarten Garten des Wöllner-Stifts, wo es ebenso Gerätschaften wie Schaukeln, Rutschen, Sandkasten usw. für die Kinder gibt. Dort können sie auch mit den Bobbycars fahren oder einfach nur toben.

Mit den Kinderwagen ist es möglich auch mal weitere Strecken mit den Kindern zu gehen und den Ort zu erkunden.

Im Frühling erleben wir das Erwachen der Natur und riechen an den Blumen.

Bei schönem Wetter und im Sommer sind wir oft auch eine längere Zeit am Tag draußen und können dann auch dort unsere Mahlzeiten einnehmen. Sonnenschirme bieten dann entsprechend Schatten und kleine Planschbecken Abkühlung.

Bei schönem Wetter kann auch die Bewegungsstunde mit einem kleinen Bewegungsparkour draußen stattfinden sowie andere Aktivitäten wie Ballwerfen oder fangen.

Im Herbst sammeln wir draußen Naturmaterialien, wie z.B. Blätter, Kastanien, Bucheckern usw., womit wir dann gemeinsam basteln und die Kinder es den Eltern hinterher schenken können.

Auch nur in Bergen von Laub zu toben, bereitet den Kindern große Freude.

Im Winter ziehen wir die Kinder warm an und gehen mit ihnen raus in den Schnee und formen Schneebälle, bauen einen Schneemann oder lassen die Kinder einfach nur im Schnee spielen.

Daily Schedule

    1. Beispiel für einen Tagesablauf

 

Der Tagesablauf soll exemplarisch gelten und kann jederzeit an die Bedürfnisse der (einzelnen) Kinder angepasst werden.

Die angegebenen Zeiten sind nur Richtzeiten und variieren im Tagesablauf.

 

6.15 - ca. 8.15 Uhr   Ist die Zeit, in der die Kinder gebracht werden.

Dass die Kinder liebevoll begrüßt werden und die Eltern gemeinsam verabschiedet werden, ist uns dabei sehr wichtig, damit die Kinder durch dieses Ritual einen sanften Einstieg in den Tag erleben.

Kinder, die sich schon in der Kindertagespflege befinden, beginnen mit dem Freispiel, bis auch die anderen Kinder eintreffen. Vor dem Frühstück wird im Morgenkreis ein Begrüßungslied gesungen, sowie 1-2 Wunschlieder der Kinder.

 

8.30 – ca. 9.15 Uhr   Zeit für das gemeinsame Frühstück

Das gemeinsame Frühstück ist für die Kinder sehr wichtig, da hier auch die Gruppenzugehörigkeit gefördert wird, und durch Rituale, wie z. B. das Waschen der Hände vor und nach den Mahlzeiten, das Verständnis für die Körperhygiene entwickelt wird.

9.15 – ca. 11.45 Uhr   Aktivitäten am Vormittag

Während des Freispiels finden altersentsprechende Bildungs- und Förderangebote statt sowie Kreativangebote oder Ausflüge in die Natur.

Im Laufe des Vormittags werden die Kinder nach Bedarf gewickelt oder man geht mit ihnen zur Toilette. Zwischendurch werden Getränke und Snacks, wie z.B. Obst gereicht.

 

11.45 – ca. 12.15 Uhr   gemeinsames Mittagessen

Nach dem sich die Kinder die Hände gewaschen haben, sammeln sie sich alle wieder am Esstisch und sprechen gemeinsam einen „Tischspruch“ Auch dieses Ritual fördert wieder die Gruppenzugehörigkeit und die Kommunikation der Kinder untereinander. Die Kinder werden motiviert eigenständig zu essen     (z.B. mit den Fingern, Löffel, Gabel und Messer), bekommen aber auch bei allen Mahlzeiten die Hilfe und Unterstützung, welche sie benötigen.

Kinder, die mit dem Essen schneller fertig sind, bekommen die Möglichkeit in einer ruhigen Spielecke zu spielen, oder in Bilderbücher zu schauen, bis auch die anderen Kinder mit dem Essen fertig sind.

Nach dem Mittagessen werden die Kinder wieder nach Bedarf gewickelt, oder es wird mit ihnen die Toilette besucht und anschließend die Hände gewaschen.

 

12.15 – ca. 13.45 Uhr   neue Kräfte tanken in der Mittagsruhe

Die Kinder brauchen nach einem erlebnisreichen Vormittag Ruhe und Entspannung. Auch der Schlaf am Mittag gehört zu einem festen Ritual.

Es wird natürlich auf die individuellen Schlafgewohnheiten geachtet, dazu gehört z.B. die eigene Decke, das persönliche Kuscheltier, der Schnuller, die Spieluhr usw., was das Einschlafen der Kinder erleichtern soll. Für Kinder, die nicht mehr schlafen (können), werden ruhige Spielalternativen, wie Puzzle, Malen oder Bücher/Bilderbücher im Nebenraum angeboten.

In dieser Zeit sollen „möglichst“ keine Kinder abgeholt werden, um die Mittagsruhe der anderen Kinder zu gewährleisten.

 

13.45 – ca. 16.30 Uhr   Ausklang des Tages

Den Kindern wird nach dem Mittagsschlaf wieder ein kleiner Snack angeboten (z.B. Obst, kindgerechte Rohkost, Joghurt o. ä.)

Am Nachmittag gestaltet sich der Ablauf für jedes Kind individuell nach seiner Abholzeit. Bis zum Verlassen der Einrichtung bieten wir Freispiel (drinnen oder draußen je nach Wetterlage), kreative Angebote (malen, basteln, musizieren usw.) oder Entspannendes (kuscheln, vorlesen usw.) an.

Der Tag bei uns endet mit einer liebevollen Verabschiedung des einzelnen Kindes und geben dabei den Eltern auch die Möglichkeit für ein „kurzes“ Gespräch, um die Besonderheiten des Tages zu besprechen.

 

 

Bei den kleinsten Kindern z.B. unter einem Jahr, wird der Tagesablauf natürlich durch ihren eigenen Rhythmus, wie schlafen, essen und wach sein, gestaltet.

Food

    1. Ernährung

 

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung der Kinder ist uns sehr wichtig.

Wir bieten morgens ein ausgewogenes, frisches Frühstück mit Brot und Belag, Milch oder Kakao sowie Obst, Tomate, Gurke usw.

Mittags wird kindgerecht und frisch gekocht. Sollte ein Kind etwas nicht mögen, versuchen wir, entsprechend eine Alternative anzubieten.

Leidet das Kind an einer Unverträglichkeit, werden wir dieses berücksichtigen.

Besondere Wünsche in Bezug auf die Ernährung besprechen wir gemeinsam mit den Eltern individuell (z.B. die Verabreichung von Babynahrung usw.).

Es ist den Eltern freigestellt, ob sie die Mahlzeiten auch von zu Hause mitgeben.

Zwischenmahlzeiten / Snacks werden zwischendurch zu bestimmten Zeiten angeboten (z.B. Obst, kindgerechte Rohkost, Joghurt, Quarkspeise o.ä.).        Natürlich wird auch mal gemeinsam gebacken und an besonderen Tagen wie Geburtstage oder anderen Feierlichkeiten gibt es auch mal Süßigkeiten.

Natürlich beachten wir diesbezüglich die Vorgaben und Interessen der Eltern.

Getränke wie Wasser und Tee stehen für die Kinder jederzeit zur Verfügung

Care providers are responsible for all profile content.

Offered care types at Jul 2, 2022:

Kind of carecount places
 Kindertagespflege
9 Places

Basics

Ziele und pädagogischer Arbeitsansatz in der Betreuung

 

Ein Hauptanliegen unserer Tagespflegepersonen ist es, dass die Kinder eine liebevolle und geschützte Atmosphäre erfahren, worin sie ihre Selbständigkeit weiter ausbauen können.

Dabei erfahren die Kinder durch uns Begleitung und Unterstützung mit dem Ziel, dass sie Fähigkeiten entwickeln, ihren Lebensweg selbstbewusst und selbstbestimmt gehen können.

Die Kinder bekommen Freiräume, in denen sie z.B. unbeobachtet spielen sollen. Dieses gibt ihnen die Möglichkeit eventuelle Konflikte mit anderen Kindern selbst zu lösen oder sich Hilfe zu holen, wenn sie benötigt wird. Durch die Beobachtungen der Betreuungsperson wird erkannt, ob das Kind mit der Situation überfordert ist, und es wird dann unterstützend eingegriffen.

Unsere Grundhaltung ist es, die Individualität des einzelnen Kindes wertzuschätzen und ermöglichen ihm somit seinen eigenen Entwicklungsweg und sein eigenes Entwicklungstempo zu finden.

In seinen Stärken soll das Kind entsprechend Unterstützung erfahren, und sich mit seinem Charakter, Besonderheiten sowie kulturellem Hintergrund in die Gruppe mit einbringen. Die Betreuer erkennen, wann eine anregende und fördernde Begleitung notwendig ist, und unterstützen das Kind in der Persönlichkeitsentwicklung in dem es zu Selbständigkeit und Eigenverant-wortung findet sowie ein gemeinschaftsfähiges Sozialverhalten entwickelt.

 

 

In unsere Großtagespflege hat das „Freie Spiel“ eine Große Bedeutung.

Kinder spielen sehr gerne, was für ihre geistige und körperliche Entwicklung sehr wichtig ist. Dabei wird beim Kind das Spiel als eine Form der Auseinandersetzung mit seiner Umwelt verstanden. Im Spiel bekommt das Kind einen Raum, um Verhaltensmöglichkeiten zu entwickeln, sowie Ich-, Sozial- und Sacherfahrungen zu sammeln.

Das Kind entfaltet beim Spielen in der Gemeinschaft seine Spielfähigkeit und erwirbt Kompetenzen, wie z. B.:

 

  • die Fähigkeit, sich anderen mitzuteilen, anderen zuhören und andere aussprechen lassen
  • Bedürfnisse: wissen, was es will oder nicht will
  • Bedürfnisse anderer wahrnehmen und akzeptieren
  • Respekt, Toleranz und Verständnis anderen gegenüber
  • Allgemein übliche Regeln kennenlernen
  • Fähigkeiten, Fertigkeiten sowie Kenntnisse zur Bewältigung von Lebenssituationen, auch in Bezug auf die Gemeinschaft

 

Spielen bedeutet selbstbestimmtes Lernen mit allen Sinnen, mit emotionaler Beteiligung sowie mit geistigem und körperlichem Einsatz, welches die Persönlichkeit fördert und fordert.

 

Bei der Auswahl der Spielmaterialien sollte darauf geachtet werden, dass sie Kindgerecht (altersentsprechend), abwechslungsreich und interessant sind. Dabei sollte man bedenken, dass oftmals schon einfache Alltagsgegenstände für die Kleinen sehr interessant sein können. (Spielmaterialien siehe unter 5.6.)

Die Förderung der Sprache erfolgt im Rahmen der täglichen Arbeit. Sie bezieht sich nicht nur auf die verbale und nonverbale Sprache (z.B. Mimik), sondern auch auf alle Ausdrucksmöglichkeiten der Kinder z.B. durch genaue Beobachtungen und aktivem Zuhören.

Das Kind lernt nur dann selbst sprechen, wenn die Bezugspersonen ständig liebevoll mit dem Kind sprachlich in Kontakt treten. So erlernen die Kinder die Grundstruktur des Satzbaus und die Abgrenzung der Wörter untereinander.

Lebendige Sprachvorbilder regen das Kind zur Nachahmung an sowie zur Teilnahme an Gesprächen, worin es sich selbst gerne mitteilen möchte.

Wichtig ist es dem Kind die Wahl zu lassen, ob es sich mitteilen möchte oder nicht. Eine Kommunikation sollte niemals erzwungen werden, damit die Freude am freiwilligen Sprechen erhalten bleibt.

Ebenso wichtig ist es, dem Kind geduldig zuzuhören, damit es sich ernstgenommen fühlt und damit den Eindruck bekommt, dass was es denkt und sagt, wichtig ist und somit einen Erfolg für seine Mitteilungsabsichten hat.

Mit fehlerhaften Äußerungen des Kindes wird normal umgegangen, z.B. in dem es nicht zum Nachsprechen der richtigen Formulierung aufgefordert wird, oder es ständig auf seine Fehler hingewiesen wird.

Ziel sollte sein, dass das Kind Zutrauen in seine sprachlichen Fähigkeiten gewinnt.

Das Verfahren des „korrigierenden Feedbacks“ gewinnt hierbei besonders an Bedeutung. Fehlerhafte oder unvollständige Äußerungen des Kindes werden unmittelbar nach Beendigung seiner Mitteilung vom Erwachsenen als Fortführung des Gesprächs in richtiger Form wiedergegeben (wiederholt).  Durch dieses Vorgehen soll das Kind nicht in die Verlegenheit kommen, unmittelbar auf die sprachliche Schwäche hingewiesen zu werden. Das Kind hört noch einmal die korrekte Wiederholung seiner Äußerung (in richtiger Form) und bekommt den Eindruck, dass man ihm zugehört hat und an der Weiterführung des Gesprächs interessiert ist.

Die Wiederholungen erfolgen beiläufig und werden durch weitere spontane Äußerungen ergänzt.

Schon das Lallen und Brabbeln der Kleinen wird von den Bezugspersonen mit Freude aufgegriffen, damit das Kind merkt, dass die Bemühungen anerkannt werden und diese Äußerungen eine Bedeutung für seine Umwelt hat.

 

Folgende Beispiele setzen wir zur Sprachbildung ein:

 

  • Die Lust wecken am Umgang mit Bilderbüchern, Geschichten und Reimen
  • Regelmäßiges Vorlesen / Vorlesezeiten
  • Integrieren von Liedern, Reimen und Fingerspielen in den Alltag
  • Verdeutlichen von Begriffen durch Bewegungsübungen wie z.B. „auf“ oder „unter“, „schleichen“ oder „stampfen“ usw.
  • Hören oder imitieren von Tierstimmen
  • Den Kindern die Möglichkeit geben sich über Mimik, Gestik oder Bewegung mitzuteilen

 

Die individuelle Entwicklung der Sprache eines jeden Kindes wird mit Beginn des Besuchs in der Kindertagespflege beobachtet und dokumentiert.

 

 

Sich zu bewegen und die räumliche Welt mit allen Sinnen kennenzulernen, ist ein Grundbedürfnis des Kindes.

 

Jedes Kind bringt eine natürliche Bewegungsfreude und Bewegungsfähigkeit mit. Durch Strampeln, Krabbeln, Kriechen, Rennen, Springen, Klettern, mit anderen toben usw. erobern sie sich und ihre Welt. Durch diese verschiedenen Bewegungsmuster entdecken sie ihren Körper und seine Fähigkeiten, die grob- und feinmotorische Geschicklichkeit wird ausgebildet, es wird die Umwelt erforscht und in Kontakt zu anderen getreten. Sie erleben Erfolg und Misserfolg, und lernen ihre Leistungsgrenzen kennen und zu steigern.

Indem das Bedürfnis von Kindern nach Bewegung in ausreichendem Maße berücksichtigt bzw. ihnen genügend Raum gegeben wird, werden kindliche Entwicklungs- und Bildungsprozesse gefördert. (siehe Bildungsgrundsätze NRW)

 

Wichtig ist, dass den Kindern vielfältige Bewegungsmöglichkeiten wie z.B. schaukeln, wippen, steigen, klettern, springen, rollen, balancieren, kriechen, ziehen, schieben usw. angeboten werden.

Auch feinmotorische Abläufe wie Becher und Löffel halten, Brot bestreichen oder einen Stift in der Hand halten, gehören zur Bewegung und werden geübt.

 

Folgende Angebote setzen wir zur Bewegungsförderung ein, z.B:

 

  • Anspannungs- und Entspannungsangebote
  • Bällebad, Ballspiele (z.B. werfen und fangen)
  • Laufräder und Rutschautos, Tunnel zum Krabbeln
  • Schrägen, Podeste und Balanciertreppe/Balken
  • Nutzung des Außengeländes und der Spielgeräte
  • Ausflüge in die nähere Umgebung
  • Unterschiedliche Kinderfahrzeuge im Garten
  • Höhlen und Zelte als Rückzugsmöglichkeiten
  • Usw.

 

 

Durch Ermutigungen und Hilfestellungen, sowie durch das Wiederholen von Ritualen soll die Selbständigkeit der Kinder gefördert werden.

Hierzu zählen Rituale wie z.B.:

 

  • den festen Platz für Schuhe und Jacke kennen
  • Hausschuhe anziehen
  • Nach dem Toilettengang sowie vor und nach dem Essen Hände waschen
  • Zähne Putzen nach dem Essen
  • Gemeinsames Aufräumen nach dem Spielen
  • Einbindung in kleine Aufgaben (helfen den Tisch decken o. abräumen)

 

Um die Eigenständigkeit und das Selbstbewusstsein zu stärken, sollen die Kinder lernen, selbst Entscheidungen zu treffen, z.B. „Was und mit wem möchte ich spielen?“ Die Teilhabe (Partizipation) wie das Recht auf Beteiligung, Teilnahme, Mitwirkung, Einbeziehung, Mitbestimmung und Beschwerde der Kinder werden im Bundeskinderschutzgesetz konkretisiert. Dazu gehören z.B. altersentsprechende Abstimmverfahren z.B. zu Speisen- oder Beschäftigungs- wünschen, Bewegung, Ruhe und Mitsprache, sowie beim Aufstellen von Regeln.

Der Mensch entwickelt sich durch die aktive und kreative Auseinandersetzung mit seiner Umwelt, wodurch die „ästhetische Bildung“ oder Musische Bildung einen hohen Stellenwert erlangt.

Hierbei lernen die Kinder, besonders in den ersten Lebensjahren, aus dem, was sie über ihre eigenen Sinne erfahren. (siehe Bildungsgrundsätze NRW)

 

Zur Musischen Bildung bieten wir z.B. folgende Angebote an:

 

  • Verschiedenste kreative Angebote z.B. mit Fingerfarben, Wasserfarben, Naturmaterialien, Knete usw.
  • Singen oder Tanzen als alltägliches Ritual (z.B. mit Gitarrenbegleitung)
  • Einbeziehen von verschiedenen Musikinstrumenten (Instrumentenkiste)
  • Anhören von Kinderliedern z.B. von CDs, auch zum Mitsingen
  • Rollenspiele mit Verkleidungsmöglichkeiten (Verkleidungskiste)
  • Spiele mit Fingerpuppen oder Puppenspiele im Puppenhaus
  • Bauen und Konstruieren mit den verschiedensten Materialien wie Lego, Bausteine, Kugelbahn, Eisenbahn, Magnete, Kinderwerkzeuge usw.

 

Spaß und Freude sollen die Kinder an der Musik entwickeln. Dieses kann zu festen Ritualen erfolgen, wie z.B. im Morgen- Singkreis, bei Finger- und Kreisspielen, bei bestimmten Anlässen wie Geburtstage oder anderen Feierlichkeiten, sowie einfach mal zwischendurch auch passend zur Jahreszeit.

Gerne kann zum Gesang auch der Einsatz von Musikinstrumenten erfolgen, z.B. in dem sich die Kinder nach Belieben ein Instrument (Instrumentenkiste) aussuchen dürfen und so die Gelegenheit haben, verschiedene Musikinstrumente kennenzulernen. Es hat auch den Effekt, dass die Kinder so verschiedene Klänge und Töne erlernen, sowie ein Gefühl für den Rhythmus bekommen.

Singen mit Gitarrenbegleitung ist bei den Kindern sehr beliebt, was bei uns mit viel Spaß und Freude durch eine Tagespflegeperson erfolgt.

 

 

 

 

Eine große Bedeutung in der Bildungsarbeit der Kindertagespflege hat die Beschäftigung mit der Natur, z.B. mit Tieren und Pflanzen sowie mit der unbelebten Natur z.B. mit den Elementen Wasser, Feuer und Luft.

Hier nimmt auch neben der Beobachtung als Methode, das Experiment einen hohen Stellenwert ein. (siehe Bildungsgrundsätze NRW)

 

Unsere Maßnahmen sich mit der Natur zu beschäftigen sind z.B.:

 

  • die Naturbeobachtung bei Spaziergängen oder im Garten.
  • Experimente mit den verschiedensten Elementen im Alltag z.B. Was kann im Wasser schwimmen? oder- Was geht im Wasser unter?
  • Bereitstellen von Hilfsmittel wie Lupen, Taschenlampen, Spiegel, Becher, Magnete, Bilder, Bücher usw.

 

 

 

 

Die Welt steckt voller Mathematik.

Beim Klettern, Toben und Verstecken nehmen die Kinder verschiedenste Perspektiven ein und experimentieren beim Bauen mit geometrischen Formen.

Auch Spiel- oder Alltagsgegenstände werden in verschiedenster Weise geordnet, verglichen oder benannt.

Durch den Spaß am Entdecken, die Freude am Lösen von kniffligen Problemen und Rätseln sowie der Austausch mit anderen Kindern und Erwachsenen über verschiedene Lösungsmöglichkeiten und das Nachdenken über eigene Vorstellungen sind sinnvolle Interaktionen und fördern eine positive Haltung zur Mathematik. (siehe Bildungsgrundsätze NRW)

 

Entsprechende Angebote bei uns sind diesbezüglich:

 

  • Materialien wie Bausteine, Perlen oder Naturmaterialien in den verschiedensten Formen, Farben, Größen und Gewichte zum Sortieren
  • Hilfsmittel wie Messbecher, Waage usw.
  • Arbeiten mit Kalendern (Tageskalender, Geburtstagskalender usw.)
  • Geschichten mit Zahlen und Zahlreimen
  • Fingerspiele (Fingerzählen….)
  • Usw.

 

 

 

Kinder leben in einer engen Beziehung zu ihrer Umwelt, zur Natur, zu den Menschen und zu den Dingen.

Alle Sinne und Emotionen werden in dieser Beziehung angesprochen und erlebt.

Hierbei wird gesehen, gehört, gefühlt, gerochen und auch gematscht.

Durch Beobachten und das Kennenlernen von natürlichen Lebenszyklen in Natur und Umwelt werden die Kinder an verschiedensten Themen und Fragestellungen herangeführt. Durch den Beziehungsaufbau zur Umwelt, erkennen sie Zusammenhänge und können eigene Verhaltensweisen entdecken. Sie lernen die Umwelt als unersetzlich, aber auch als verletzbar kennen.

Entsprechend dem Alter können Kinder auch Verantwortung für sich, ihr Handeln und den Umgang mit Natur und Umwelt übernehmen.

(siehe Bildungsgrundsätze NRW)

 

Möglichkeiten zur Erkundung von Natur und Umwelt sind bei uns z.B.:

 

  • Die (nähere) Umgebung durch Ausflüge erkunden
  • Den Garten mit heimischen Pflanzen und Bäumen kennenlernen
  • Die Natur zu den unterschiedlichen Jahreszeiten erleben (stöbern im Herbstlaub, Schnee im Winter, im Frühling das Erwachen der Natur erleben und an Blumen riechen, im Sommer mit Wasser spielen usw.)
  • Sachbücher (altersgerecht)
  • Hilfsmittel zur Naturerkundung wie Becherlupen, Insektenfänger usw.

 

 

Kinder wachsen mit den verschiedensten Medien auf und nutzen diese je nach Verfügbarkeit in ihrer Lebenswelt vielfach wie selbstverständlich.

Hierzu werden verschiedene Medien, wie Kinderbücher, CD-Player, Fotoapparat usw. aus der Alltagswelt den Kindern zur Verfügung gestellt.

4.1. Eingewöhnung in die Tagespflegegruppe

 

Die Eingewöhnungsphase hat für die Eltern, Kinder und für uns als Tagespflegepersonen eine große Bedeutung und ist wichtig für die Entstehung eines Vertrauensverhältnisses untereinander.

Jedes Kind oder jede Familie bestimmt das Tempo der Eingewöhnungszeit selbst. Die Aufnahme des Kindes in die Kindertagespflege und die damit verbundene Trennung für eine bestimmte Zeit von seinen Eltern, stellt für das Kind gerade am Anfang eine Belastung dar, welche durch eine langsame und sensible Eingewöhnung deutlich gemindert werden kann.

Es ist für die Kinder immer eine große Herausforderung, sich an eine neue Umgebung anzupassen, sowie zu fremden Personen eine Beziehung aufzubauen. Entsprechend wird hier die Hilfe und Unterstützung der Eltern benötigt.

Die Eingewöhnungszeit kann mehrere Wochen dauern und richtet sich individuell nach dem einzelnen Fortschritt des Kindes.

In der Eingewöhnungsphase kommt das Kind mit einem Elternteil, jeden Tag etwas länger zu uns in die Kindertagespflege.

Dieser tägliche, lockere Kontakt zu den Tagespflegepersonen, trägt dazu bei, dass ein Vertrauensverhältnis zwischen Kind, Eltern und der Tagespflegeperson entsteht. In der anschließenden Trennungsphase werden die Abwesenheitszeiten des Elternteils täglich gesteigert, bis die gewünschte Betreuungszeit erreicht ist. Die Eingewöhnungsphase ist gelungen, wenn das Kind eine Bindung zur Tagespflegeperson aufgebaut hat, sich an die neue Umgebung und an die anderen Kinder gewöhnt hat.  Die Eingewöhnung ist angelehnt an das „Berliner Eingewöhnungsmodel“.

 

 

4.2. Kooperationen („Jung trifft Alt“)

 

Es besteht eine „Kooperation“ zwischen der Kindertagespflege „Wöllner-Stiftchen“ und dem Seniorenpflegeheim Wöllner-Stift gGmbH und der dazugehörigen Tagespflege. Dies ermöglicht, dass regelmäßig auch Aktivitäten wie gemeinsames Singen, Vorleserunden, kleine Bastelaktionen wie z.B. zu Ostern Eierfärben oder einfache Weihnachtsbasteleien usw. stattfinden.

Auch durch gemeinsam gestaltete Feierlichkeiten (z.B. entsprechend zur Jahreszeit wie Karneval, Ostern, Erntedank, Weihnachten usw.) wird der Kontakt entsprechend gefördert, wodurch beide Einrichtungen voneinander profitieren.

Die Kinder der Kindertagespflege haben ebenso die Möglichkeit im großen Garten des Wöllner-Stifts z.B. auf den großen Wiesen zu toben und mit den eigens für sie angeschafften Spiel- und Turngeräten zu spielen, woran sich die dort lebenden Senioren schon beim Zusehen der spielenden Kinder sehr erfreuen.

Die Kindertagespflege kooperiert mit der Dienstleistungsgesellschaft des Wöllner-Stifts (WSD). (Reinigung der Räumlichkeiten, Wäscheversorgung, Lieferung von Lebensmitteln usw.)

Ebenso pflegen wir Kontakte zum Jugendamt Rösrath

„Fachstelle Kindertagesbetreuung der Stadt Rösrath“ (Fachberatungen),

sowie zur „Interessengemeinschaft Kindertagespflege Rösrath“.

 

4.3. Rituale und Feste

 

Wiederkehrende Rituale haben für die jungen Kinder eine besondere Bedeutung, welche Ihnen das Gefühl von Sicherheit und Orientierung im Tagesablauf geben.

Ein besonderer Ehrentag ist für die Kinder z. B. immer der eigene Geburtstag, wo sie sich in unserer Einrichtung, in einem Geburtstagskalender mit ihrem Foto immer wiedererkennen können, was dann den Anreiz bietet, sich immer wieder mit ihrem Geburtstag, dem Alter und dem damit verbundenen wichtigen Tag auseinanderzusetzen. Hierzu gehört auch, dass an diesem Tag der Frühstückstisch entsprechend feierlich gedeckt wird, man dem Geburtstagskind gemeinsam ein Geburtstagslied singt und eine kleine Geburtstagsfeier gestaltet, wozu die Eltern gerne ein paar Besonderheiten für die Kinder mitbringen können, wie z.B. Kuchen, Waffeln, Brötchen mit Belag, einen altersentsprechend gestalteter Rohkostteller oder Eis je nach Jahreszeit.

Das Geburtstagskind soll an diesem Tag im Mittelpunkt stehen und dadurch eine Wertschätzung in der „Gemeinschaft“ erleben.

Auch jahreszeitliche Feierlichkeiten wie z. B. Karneval, Ostern, Sommer- und Erntedankfeste sowie Nikolaus, St.-Martin, Advents- und Weihnachtsfeiern sind für die Kinder wichtige, wiederkehrende Rituale und werden begleitet in Form von Liedern, Geschichten/Gedichten/Bücher, passendes Frühstück/Mahlzeiten, Spielen und entsprechenden Mal- und Bastelaktionen. Diese können auch teilweise gemeinsam mit einigen Senioren des Wöllner-Stifts durchgeführt werden, und wir hier auch gerne den Eltern die Teilnahme daran ermöglichen.

So erleben die verschiedenen Generationen viel Spaß und Freude an gemeinsamen Aktivitäten im Jahreskreis.

 

 

Employee

Tagespflegepersonen

 

      Die anvertrauten Kinder erfahren durch die Tagespflegepersonen Bildung, Erziehung und Betreuung entsprechend ihrem Entwicklungsstand, wobei natürlich die erzieherische Entscheidung der Eltern beachtet wird.

 

In unserer Kindertagespflege sind für die Betreuung der Kinder insgesamt drei Tagespflegepersonen mit einer entsprechenden Qualifizierung zuständig.

Durch die Konstellation mit drei Tagespflegepersonen können die Pausenzeiten sowie Krankheits- und Urlaubsvertretung sichergestellt werden.

Qualification

3.1. Fachliche Qualifikation der Tagespflegepersonen

 

Alle unsere Tagespflegepersonen haben die vorgeschriebene Qualifizierung, incl. eines „Erste-Hilfe-Kurses am Kind“ und haben nach Feststellung der persönlichen Eignung durch das Jugendamt Rösrath eine Pflegeerlaubnis erhalten.

Additional Offerings

4.2. Kooperationen („Jung trifft Alt“)

 

Es besteht eine „Kooperation“ zwischen der Kindertagespflege „Wöllner-Stiftchen“ und dem Seniorenpflegeheim Wöllner-Stift gGmbH und der dazugehörigen Tagespflege. Dies ermöglicht, dass regelmäßig auch Aktivitäten wie gemeinsames Singen, Vorleserunden, kleine Bastelaktionen wie z.B. zu Ostern Eierfärben oder einfache Weihnachtsbasteleien usw. stattfinden.

Auch durch gemeinsam gestaltete Feierlichkeiten (z.B. entsprechend zur Jahreszeit wie Karneval, Ostern, Erntedank, Weihnachten usw.) wird der Kontakt entsprechend gefördert, wodurch beide Einrichtungen voneinander profitieren.

Die Kinder der Kindertagespflege haben ebenso die Möglichkeit im großen Garten des Wöllner-Stifts z.B. auf den großen Wiesen zu toben und mit den eigens für sie angeschafften Spiel- und Turngeräten zu spielen, woran sich die dort lebenden Senioren schon beim Zusehen der spielenden Kinder sehr erfreuen.

Die Kindertagespflege kooperiert mit der Dienstleistungsgesellschaft des Wöllner-Stifts (WSD). (Reinigung der Räumlichkeiten, Wäscheversorgung, Lieferung von Lebensmitteln usw.)

Ebenso pflegen wir Kontakte zum Jugendamt Rösrath

„Fachstelle Kindertagesbetreuung der Stadt Rösrath“ (Fachberatungen),

sowie zur „Interessengemeinschaft Kindertagespflege Rösrath“.

Quality Assurance

14. Qualitätsmanagement / Dokumentation / Schulungen

 

Um die Qualität der pädagogischen Arbeit zu ergänzen, nehmen die Tagespflegepersonen regelmäßig an Fortbildungen teil. (20 Stunden im Jahr) und frischen alle 2 Jahre den 1. Hilfe Kurs auf.

Auch besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an hausinternen Fortbildungen z.B. zur Hygiene, Lebensmittelhygiene, zum Brand- und Arbeitsschutz usw. ....

Ebenso wird an Austauschgesprächen der „Interessengemeinschaft Kindertagespflege Rösrath“ teilgenommen.

 

Zur Bildungsdokumentation dient das Dokumentationsbuch „Entwicklungsschnecke“ von Kornelia Schlaaf-Kirschner, welches für jedes Kind separat geführt wird.

Auch werden in der Portfolio-Mappe „Werke“ der Kinder gesammelt und am Ende der gesamten Betreuungszeit an die Eltern ausgehändigt.

Im Gruppentagebuch werden „besondere Informationen oder Vorfälle

festgehalten.

 

Regelmäßig finden Fachberatungen durch die

„Fachstelle Kindertagesbetreuung der Stadt Rösrath“ statt.

Teamwork with parents

4.4. Zusammenarbeit mit den Eltern

 

Es ist unser Anliegen, partnerschaftlich und vertrauensvoll mit den Eltern an der Förderung des Kindes zusammen zu arbeiten. Dabei unterstützen und beraten wir Familien im Rahmen unserer Kompetenzen zu Fragen der Erziehung, Betreuung und Bildung des Kindes, wobei aber immer die Eltern die Experten ihrer Kinder bleiben. Ein wertschätzender Umgang miteinander ist uns dabei sehr wichtig. Das Engagement der Eltern und ihre Impulse tragen entscheidend zum Gelingen unserer Arbeit bei. Auch durch gemeinsame Aktivitäten mit den Familien, wie z.B. Adventskaffee, Karnevalsfeier, Sommerfest usw. wird eine vertrauensvolle Verbindung zu unserer Kindertagespflege gefördert.

Es finden nach individueller Absprache Elterngespräche statt (1-2 x im Jahr), wo die Betreuungspersonen einen Überblick geben über das Kind in der Gruppe und den individuellen Entwicklungsstand. Sie teilen ihre Beobachtungen sowie Fortschritte, Besonderheiten oder Probleme mit, anhand der Bildungsdokumentationen aus der „Entwicklungsschnecke“ nach Kornelia Schlaaf-Kirschner.

Natürlich besteht auch sonst jederzeit die Möglichkeit, einen Gesprächstermin zu vereinbaren.

Einmal im Jahr findet ein Elternabend statt, wo allgemeine Punkte der Kindertagespflege besprochen werden können.

Allgemeine Informationen, sowie zu Terminen und Veranstaltungen usw., hängen an unserer Tafel aus, oder liegen im jeweiligen Fach des Kindes.

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