Montessori Kinderhaus

Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren

Address
Montessori Kinderhaus
Allinger Str. 7
82178 Puchheim
Funding authority
Montessori Gemeinschaft Fürstenfeldbruck e.V.
Schulstr. 11
82294 Günzlhofen
Opening times7:15 AM - 4:30 PM o'clock
Closing days30 - während der Weihnachts-und Pfingstferien sowie 3 Wochen in den Sommerferien
Specially educational concept Montessori education
Extras care with lunch

Introduction/specifics

Unser Montessori-Kinderhaus ist eine staatlich anerkannte Kindertageseinrichtung zur regelmäßigen Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern ab dem ersten Geburtstag bis ins schulfähige Alter nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG) in freigemeinnütziger Trägerschaft der Montessori-Gemeinschaft Fürstenfeldbruck e.V..

UnserMontessori-Kinderhaus Puchheim ist eine kleine, familiäre Einrichtung mit einer Krippen- und einer KIndergartengruppe, im Herzen von Puchheim zentral gelegen.

Maria Montessori hat ein Bildungs- und Erziehungskonzept entwickelt, das dem kindlichen Forschungs- und Entwicklungsdrang Raum gibt und ein selbst bestimmtes Lernen ermöglicht.

Nach den Prinzipien der Montessori-Pädagogik wollen wir diesem Bedürfnis der Kinder nach eigenständig erfahrbarem Wissen und gelebter Bildung in unserem Kinderhausalltag gerecht werden und in dieser Weise den „Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen (BEP)“ umsetzen.

Unser Anliegen ist es, von Anfang an möglichst vielfältige Lebensräume für Kinder zu schaffen, die ein Heranreifen ihrer Persönlichkeit ermöglichen. Dabei steht an erster Stelle die höchstmögliche Achtung vor dem Kind und seinen altersgemäßen Entwicklungs- und Erziehungsansprüchen.

„Die Freiheit unserer Kinder
hat als Grenze die Gemeinschaft,
denn Freiheit bedeutet nicht,
dass man tut, was man will,
sondern
Meister seiner selbst zu sein“

Im Montessori-Kinderhaus bieten wir unseren Jüngsten eine altersgemäße, montessorisch vorbereitete Umgebung mit klar begrenzten und sicheren Bereichen als Voraussetzung für erste eigenständige Aktivitäten. Achtsamkeit und genügend Zeit widmen wir den alltäglichen, lebenspraktischen Tätigkeiten wie zum Beispiel selbstständiges Aus- und Anziehen oder das eigene Getränk einzugießen und sich ein Frühstücksbrot zu streichen.

Die Kinder können erste Erfahrungen mit Materialien machen.

Den Tagesablauf gestalten wir entsprechend den kindlichen Bedürfnissen nach Geborgenheit und sozialen Kontakten zu anderen Kindern. In der beginnt der Tag für die Kinder mit der Freiarbeit. Beliebt sind lebenspraktische Übungen, Bilderbücher, Lexika, Rollenspiele und Bastelarbeiten.

Schwerpunkt ist es in kleinen Gruppen oder auch für einzelne Kinder Montessori-Material einzuführen. Nach einer gemeinsamen Brotzeit ist Raum für Aktivitäten in der ganzen Gruppe.

Großen Wert legen wir auf Bewegung in der freien Natur. Kleinere Wanderungen im Wald und in die nähere Umgebung machen Erkundung von Flora und Fauna in den verschiedenen Jahreszeiten möglich. Gerne werden Ausflüge in die Stadt, auf den Wochenmarkt, ins Museum, Theater oder in die Bibliothek gemacht.

Wir unterstützen in jedem Alter den Wunsch des Kindes, mit ernsthaften Aufgaben beauftragt zu werden und Tätigkeiten so oft zu wiederholen, wie es seinem inneren Interesse entspricht.

Das Leben im Kinderhaus ist ein Leben in Freiheit und Bindung; Anregungen gehen vom Material aus und ergeben sich aus der Orientierung an Gruppenregeln und Absprachen über das Zusammenleben.

Diese Grundgedanken prägen die tägliche Arbeit unserer Pädagogen im Umgang und Leben mit den Kindern in unseren Einrichtungen..

Weitere Informationen finden Sie auch hier:

http://www.montessori-ffb.de/?q=node/186

http://www.montessori-ffb.de/?q=node/187

http://www.montessori-ffb.de/?q=node/137

Rooms

Lage

Das Montessori-Kinderhaus, ein renovierter Altbau, liegt im Zentrum von Puchheim auf der Südseite der S-Bahnlinie Fürstenfeldbruck-München. Einige kleine Läden, Spielplätze, ein kleiner Park und Grünflächen befinden sich in unmittelbarer Umgebung. Felder und ein kleiner Wald sind zu Fuß mit den Kindern gut erreichbar.

Beschreibung der Räumlichkeiten

Die Eingangsbereiche von Krippe und Kindergarten sind getrennt. Der gepflasterte Hof und der Garten werden gemeinsam genutzt.

Gemeinsam genutzte Bereiche:

Teeküche (16 m²), behindertengerechte Toilette (3 m²), Büro (19 m²), Abstellkammer (5 m²), Ruheraum (24 m²)

Kindergarten

  • Gruppenraum mit kindgerechter Küche (51 m²)
  • Mal- und Bastelraum/Gruppenvorraum (20 m²).
  • Eingangsbereich/Garderobe (15 m²)
  • Toilettenraum (6,5 m²)

Kinderkrippe

  • Gruppenraum mit kindgerechter Küche (64 m²)
  • Ruheraum (24m²)
  • Garderobe (9 m²)
  • Vorraum/Buggy-Abstellplatz (14 m²)
  • Toilettenräume mit Wickeltisch und Dusche (8 m²)

Outdoor Facilities

Den Kindern des Kinderhauses steht ein Hof zur Verfügung, auf dem sie zu jeder Jahreszeit mit kindgemäßen Fahrzeugen (z.B. Tretrollern, Laufräder, Bobby-Cars) fahren können.

 Der Garten ist mit einem Sandkasten, einem Pfahlspielhaus sowie einem kleinem Holzhäuschen ausgestattet. Zwei große Bäume und ein Sonnensegel beschatten den Platz.

Regelmäßig genutzte Besuchsorte und Spielflächen außerhalb

Kindergarten

  • Spielplätze, Feld- und Waldspazierwege
  • Turnhalle in mit den Kindern erreichbarer Nähe
  • Bücherei
  • sonstige Ausflugsziele: Theater usw.

Kinderkrippe

  • Spielplätze in mit den jungen Kindern erreichbarer Nähe
  • Weiher und Park

Daily Schedule

für die Kinderkrippe:

Der Tag beginnt ab 7.15 Uhr mit der Freiarbeit. Die Hinführung zum selbstständigen Tun, Beschäftigung mit dem Montessori-Material und lebenspraktische Übungen ist zentrales Ziel der Freiarbeit. Es gibt in dieser Zeit auch Angebote zum Basteln, Malen und Kleben oder auch Backen.

Parallel dazu haben die Kinder Gelegenheit bis 9.20 Uhr zu frühstücken. Eine weitere gemeinsame Brotzeit findet vormittags nicht statt.

Spaß und Freude haben wir beim Singen, an rhythmischen Bewegungsspielen und einfachen Reimen und Geschichten.

Anschließend können die Kinder in Hof und Garten spielen oder es findet ein kleiner Ausflug in nächster Nähe statt.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen und der ersten Abholzeit um 12.30 Uhr ist es gerade für die Krippenkinder notwendig, Mittagsruhe zu halten und zu schlafen.

Um 14.15 Uhr ist es möglich die Kinder nach dem Mittagsschlaf abzuholen. Für die verbleibenden Kinder gibt es um diese Zeit eine kleine Tee-Pause und sie haben Gelegenheit zu individueller Beschäftigung und zur Teilnahme an Gruppen übergreifenden Aktivitäten oder zum Spiel in Hof und Garten.

Von 15.15 Uhr bis 16.30 Uhr ist das Abholen jederzeit möglich. Um 16.30 Uhr endet der Tag im Kinderhaus.

für den Kindergarten:

Der Kindergartenalltag beginnt für die Kinder mit der so genannten ‚Freiarbeit’: je nach individuellen Interessen und Entwicklungsstand können sie beispielsweise zwischen lebenspraktischen Übungen, Basteln oder Arbeiten im Themen bezogenen Jahreskreis wählen. Der Schwerpunkt liegt jedoch darin, einzelne Kinder oder Kleingruppen in das Montessori-Material einzuführen oder das Montessori-Material darzubieten. Im Umgang mit den Materialien gelangen die Kinder im Allgemeinen zu großer Konzentration, die sich in Ruhe und Ausgeglichenheit widerspiegelt.

Nach einer gemeinsamen Brotzeit finden in der Regel Aktivitäten mit der ganzen Gruppe statt. Wir legen dabei Wert auf Bewegung in der freien Natur. Kleine Wanderungen in den Wald und in die nähere Umgebung machen dabei die Erkundung der Natur zu einem Erlebnis. Die Kinder können hier auch ihr Bedürfnis nach intensivem Rollenspiel ausleben.

Gegen 12.30 Uhr essen wir gemeinsam zu Mittag. In der anschließenden Mittagspause haben jüngere Kinder Gelegenheit zu schlafen oder zu ruhen.  Ältere Kinder hören in dieser Zeit eine Geschichte und erleben so ebenfalls einen notwendigen Ruhepol im Kindergartenalltag.

Mit Zusatzangeboten zwischen 14.30 Uhr und 15.45 Uhr und anschließendem freiem Spiel in Hof und Garten beenden die Kinder ihren Tag im Kinderhaus um 16.30 Uhr.

Food

Mittagessen:

Das Essen wird vom „Catering für Kindergarten und Schulen“ aus Karlsfeld: „Da Giovanni“ täglich frisch zubereitet und ins Kinderhaus in Wärmebehältern geliefert, so dass es den Kindern noch warm, ohne weiteres Erhitzen, serviert werden kann.

Die Küche von „ Da Giovanni“ verzichtet ganz auf Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe.

Die Speisepläne sind auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt und entsprechen den Kriterien der gesunden Mittagsverpflegung für Kinder nach der DGE. (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. - www.dge.de)

Im Laufe einer Woche gibt es bei „Da Giovanni“: 1-2 x Fleisch- bzw. Fischgerichte, 1 x Eintopf oder Auflauf, 1 x vegetarisches Nudelgericht, 1 x Suppe mit Mehlspeise

Für Vegetarier oder Allergiker wird auf Anfrage der Eltern eine vegetarische Alternative oder je nach Notwendigkeit ein allergenfreies Essen z. B. ohne Gluten, Laktose angeboten.

Da einige Kinder  aus religiösen Gründen kein Schweinefleisch essen,  enthält der Speiseplan kein Schweinefleisch.

Frisches Obst, Salat, Rohkost oder Nachtisch ergänzen die Hauptgerichte so, dass der Bedarf an Vitaminen, Ballaststoffen und Mineralien für Kinder jeden Alters optimal gedeckt wird.

Wir behalten uns eine Änderung des Essen-Anbieters vor.

Getränke: Tee und Wasser sind im Kinderhaus vorrätig.

Einkauf: Durch Kinderhaus, Brotzeit- und Getränkekasse.

Frühstück und Nachmittagsverpflegung in der Krippe:

Den Kindern werden verschiedene Brotsorten, Müsli und Aufstriche bereitgestellt. Sie bereiten ihren Platz selbst vor, wählen ihr Frühstück aus und räumen ihren Platz auf.

Nachmittags bieten wir den Kindern wechselnde gesunde Kost an wie Obst, Nüsse, kleine Brote.

Frühstück und Nachmittagsverpflegung im Kindergarten:

Die Brotzeit wird dreimal wöchentlich aus frischen Zutaten mit Beteiligung einiger Kinder zubereitet.

Nachmittags bieten wir den Kindern wechselnde gesunde Kost an wie Obst, Nüsse, kleine Brote.

Schulobst- und -gemüseprogramm:

Wir erhalten wöchentlich Obst und Gemüse über das Schulfruchtprogramm des Freistaates Bayern, das auf Kindergärten ausgeweitet wurde.
www.schulfruchtprogramm.bayern.de

Care providers are responsible for all profile content.

Basics

Eckpunkte der Montessori-Pädagogik

Maria Montessori entwickelte vor mehr als 100 Jahren eine umfassende Pädagogik, die heute insbesondere vor den Ergebnissen der Studien zu den Lese- und Rechenfähigkeiten (z.B. „PISA“) von Schülern aktueller ist denn je. Diese Studienergebnisse bemängelten das Fehlen von selbständigem Denken und Problemlösen. In der Montessori-Pädagogik ist dies zentraler Ansatzpunkt. Möglich ist dies aber nur, weil hier die Individualität der Einzelnen Berücksichtigung findet.

Um zu verstehen, warum in unseren Einrichtungen die Wichtigkeit bestimmter Dinge hervorgehoben wird, wie z.B. die Mitwirkung der Kinder bei alltäglichen Arbeiten wie Betten machen und Essen zubereiten, möchten wir Sie mit einigen Gedanken aus der Montessori-Pädagogik vertraut machen. Im Folgenden werden wir daher einige der uns am wichtigsten erscheinenden Eckpunkte der Montessori-Pädagogik umreißen. Für eine umfassende Beschäftigung mit den Hintergründen und Inhalten der Montessori-Pädagogik verweisen wir auf die einschlägige Literatur.

Die Achtung des Kindes

Das einzelne Kind, seine individuelle Entwicklung und Spontaneität ist Ausgangspunkt und Prüfstein für die pädagogische Arbeit in der Montessori-Einrichtung. Das Kind soll sich entsprechend seinen Anlagen entwickeln können. Die Neigungen und Interessen des Einzelnen sind von besonderer Wichtigkeit in der Montessori-Pädagogik.

Die Arbeit des Kindes

Die besondere Achtung des Kindes zeigt der pädagogische Grundsatz, dass das Spiel des Kindes als ‚Arbeit’ gilt: Maria Montessori erkannte, dass Kinder im Spiel vielfältige Erfahrungen machen und Problemlösungen ‚durchspielen’. Durch ihr ‚Spiel’ eignen sie sich die Welt an. Verrichtungen‚ die für Erwachsene ‚Arbeit’ sind z.B. Wäsche waschen oder bügeln, wollen Kinder lernen und sind mit Feuereifer dabei, derartiges in ihr Spiel zu integrieren. Spiel ist somit ‚Arbeit’ für das Kind und so ‚arbeitet’ ein Kind bei uns. Alltagsituationen (Übungen des täglichen Lebens) wie z. B. Putzen oder Händewaschen, die Kindern wichtig sind, haben ihren festen Platz in unserem Tagesablauf.

‘Hilf mir es selbst zu tun’

Kinder haben ein natürliches Bedürfnis Dinge zu erlernen und Probleme selbstständig zu bewältigen. Aufgabe der Erwachsenen ist, dieses Bedürfnis - durch Beobachtung des Kindes unter Berücksichtigung der so genannten ‘sensiblen Phasen’ - zu erkennen. Wenn das Kind selbst aktiv wird, ist es Aufgabe des Erwachsenen sich selbst zurückzunehmen und eine beobachtende Haltung einzunehmen. Der Erwachsene wird wieder aktiv, wenn das Kind um Hilfe bittet, oder der Pädagoge durch seine gute Kenntnis über das Kind die Signale erkennt und individuell mit diesem Kind dann den nächsten Schritt geht.

Die sensiblen Phasen des Kindes

Bei den ‘sensiblen Phasen’ handelt es sich nach Maria Montessori um Phasen besonderer Lernbereitschaft und Aufmerksamkeit. Aus der Beobachtung von Kindern resultierte eine Reihenfolge bestimmter Lerninhalte, für die Kinder im Laufe ihrer Entwicklung Interesse zeigen (z.B. Lesen und Schreiben). In diesen Zeiten lernen Kinder die entsprechenden Inhalte besonders umfassend, schnell und dauerhaft. Zeitpunkt und Ausprägung dieser Phasen variieren von Kind zu Kind. Aufgabe der Erziehenden ist daher, zu erkennen, in welcher Phase sich das Kind befindet und dem Kind Angebote zu machen, die seinem derzeitigen Entwicklungsstand entsprechen. Die Eigeninitiative und die Freiheit des Kindes darf dabei aber nicht verletzt werden.

Die sechs ‚sensiblen Phasen’ sind:

  • Ordnung:                         ab 7, 8, 9 Monate – ca. 3 Jahre
  • Bewegung:                      ab 6 Monate, verstärkt von 1 – 3 ½ Jahre
  • Kleine Dinge:                   ab 1 1/4, verstärkt von 1 ½ – 2 ½ Jahre
  • Verfeinerung der Sinne:     ab Geburt, verstärkt von 3 – 5 ½ Jahre
  • Soziale Entwicklung:        ab 2 Jahre, verstärkt von 2 ½ – 6 Jahre
  • Sprache:                         ab Geburt bis 6 Jahre
  • Spracherwerb:                  ab Geburt bis 3 – 4 ½ Jahre
  • Schreiben:                       ab 4 ½ – 5 ½ Jahre

Die Zeit der Sensibilität dauert gerade lang genug, um die von der Natur bestimmten Eroberungen zu machen.

Die Montessori-Materialien

Die Materialbereiche der Montessori-Pädagogik umfassen die Übungen des täglichen Lebens, die Sinnesmaterialien, Sprachmaterial, Mathematikmaterial und Material zur kosmischen Erziehung.

Um dem Kind zu ermöglichen, nach seinen Interessen, Wünschen und Neigungen zu handeln, entwickelte Maria Montessori z. B. Sinnesmaterial, das das Kind an bestimmte Fragestellungen heranführt und ihm ermöglicht, selbstständig Lösungen zu finden. Darüber hinaus kann das Kind Beziehungen zwischen den Dingen und ihre Gesetzmäßigkeiten erfahren. Maria Montessori nannte die Sinnesmaterialien auch ‚Schlüssel zur Welt’. Die Materialien werden so eingesetzt, dass einzelne Sinne (z.B. Tast-, Geschmack-, Gewichts- und Gehörsinn) angesprochen werden.

Am bekanntesten dürfte der ‚Rosa Turm’ und die ‚Braune Treppe’ sein. Die Materialbereiche sind in allen Montessori-Einrichtungen vorhanden und werden in gleicher Weise dargeboten. Je nach Alter des Kindes ergeben sich verschiedene Anwendungsmöglichkeiten auf unterschiedlichem Lernniveau. So kann man anhand des ‚Rosa Turms’ sowohl Größer-Kleiner-Beziehungen kennen lernen, später aber auch die formelhafte Berechnung des Rauminhalts von Kuben nachvollziehen, bzw. selbstständig entwickeln.

Die vorbereitete Umgebung

Neben einem guten Materialangebot ist eine angenehme Arbeitsatmosphäre eine unerlässliche Grundvoraussetzung für eine fruchtbare Freiarbeit. Eine ruhige, entspannte und aggressionsarme Umgebung ist besonders in einer Zeit der ständigen Reizüberflutung notwendig und ermöglicht klare, einprägsame und anschauliche Sinnes-Erfahrungen.

Die kindgerechte Ausstattung der Räumlichkeiten gehört zum Standard von Montessori-Einrichtungen. So ist z.B. die Möblierung der Körpergröße der Kinder angepasst, aber auch darüber hinausgehend wird die kindgemäße Handhabbarkeit von anderen Dingen des täglichen Bedarfs berücksichtigt. –Die Anpassung der Möblierung an die Körpergröße von Kindern hat sich mittlerweile von den Ursprüngen der Montessori-Pädagogik bis in alle modernen Kindergärten durchgesetzt.

Als weiteres Element der ‚vorbereiteten Umgebung’ sind alle Materialien nur einmal vorhanden. So lernen Kinder gegenseitige Rücksicht und auch das Aufräumen: Jedes Material hat seinen Platz und wird in immer der gleichen Form abgestellt, so dass jedes Kind weiß, wo es etwas findet und die Ausgangssituation jeweils gleich ist. Das gibt den Kindern Sicherheit und sie können selbständig eine ‚Arbeit’ beginnen.

Die Einheit von Sinnes- und Bewegungsschulung

Zentrales Element der Montessori-Pädagogik ist die Einbeziehung aller Sinne. Kinder haben zum einen einen großen Bewegungsdrang, zum anderen werden Lerninhalte besser verarbeitet, wenn sie mit allen Sinnen ‚begriffen’ werden können. So werden beispielsweise die Zahlen gelernt, indem das Kind Gegenstände abzählt, eine aus Sandpapier ausgeschnittene Zahl mit dem Finger nachfährt und schließlich die Zahl selbst mit dem Bleistift schreibt. Die Bewegungskoordination hilft den Kindern sich selbst bewusst zu werden.

Die kosmische Erziehung

Maria Montessori sieht überall in der Natur eine kosmische Ordnung realisiert, in der alle Dinge des Universums Teile eines großen Ganzen sind und miteinander verbunden sind. Der Mensch ist zeitlebens für seinen Lebensraum, den Kosmos, verantwortlich.

Die kosmische Erziehung, die schon im Kinderhaus beginnt, geht vom Ganzen, dem Kosmos, aus und bindet das Kind entsprechend seiner Entwicklungsphase in unser ganzes System ein. Das Kind erhält zuerst eine Übersicht, ein Ordnungsschema vom Globalen und erfährt dann immer mehr Einzelheiten. Inhaltlich umfasst die kosmische Erziehung alle Themen aus der Heimat- und Sachkunde.

„Wäre es nicht herrlich, könnten wir diese wunderbare Fähigkeit des Kindes beibehalten, dass eine Sprache mit all ihren grammatikalischen Schwierigkeiten erlernt, in dem es einfach glücklich und spielend sein Leben lebt. Wäre es nicht herrlich, wenn das Wissen in unseren Geist eindringen würde, einfach indem wir leben, ohne größere Anstrengung als Atmen und Essen... Würden Sie es nicht für ein schönes Märchen halten, wenn ich von einem Planeten erzählte, auf dem es keine Schulen und Lehrer gibt, wo das Lernen überflüssig ist, wo die Bewohner einfach, indem sie leben und umhergehen, anstrengungslos alles Wissen fest in ihr Gehirn einprägen? Was so unwirklich wie die Erfindung einer blühenden Phantasie klingt, ist eine Tatsache, eine Realität; denn das ist die unbewusste Art des Kindes zu lernen; das ist der Weg, den es geht. Unbewusst nimmt es alles auf und wechselt allmählich vom Unbewussten zum Bewussten über auf einem Weg der voller Freude und Liebe ist.“ Maria Montessori: „Das kreative Kind“, S. 23

Die immer noch aktuelle Pädagogik Maria Montessoris zeigt uns, dass nicht dauernd etwas verändert oder Neues erfunden werden muss. Die stete Wiederholung, gegebenenfalls auf höherem Niveau, gibt Sicherheit und fördert die ganzheitliche Entwicklung des Kindes.

Employee

Kinderhausleitung – pädagogische Leitung

Die Gesamtleitung des Montessori-Kinderhauses Puchheim ist der Gruppenleitung in der Kindergartengruppe übertragen.

Mit allen pädagogischen Fragen und allen übergeordneten Anfragen zum organisatorischen Betreuungsalltag in Krippe und Kindergarten wenden Sie sich bitte in erster Linie an unsere Kinderhausleitung Imke Amann.

Fachkräfte

Zwei bis drei pädagogische Kräfte werden pro Gruppe eingesetzt; in der Regel ein bis zwei staatlich anerkannte Erzieherinnen oder Erzieher mit Montessori-Ausbildung sowie eine staatlich geprüfte Kinderpflegerin oder ein Kinderpfleger.

In den beiden Kindergruppen setzen wir nach Möglichkeit noch zusätzlich Erzieherpraktikanten oder Praktikanten der Fachoberschulen für Sozialwesen ein.

Unsere PädagogInnen arbeiten in Teil- bzw. Vollzeit mit 40 Wochenstunden einschließlich einer angemessenen Arbeitszeit für mittelbare pädagogische Tätigkeiten.

Fachdienst bei Einzelintegration

Der sozialpädagogische Fachdienst fördert mit regelmäßigen Besuchen in der Gruppe, die Inklusionsarbeit in der Gruppe. Das Zusammenwirken der Fachkräfte orientiert sich an den Bedürfnissen des Kindes mit erhöhtem Förderbedarf und an der gesamten Kindergruppe.

Praktikanten

Gerne bieten wir Praktikanten der verschiedensten Schulen wie Montessori-Schule, Fachoberschule, Kinderpflegeschule und Fachakademien einen Einblick. Uns ist es ein Anliegen, die Montessori-Pädagogik bekannt und transparent zu machen und angehende Pädagogen in die Grundprinzipien einzuführen. Vielleicht springt ja bei dem einen oder anderen der Funke über. Wir - als eingespieltes Team mit einer überzeugten Einstellung zu unserer Pädagogik - bieten den Praktikanten eine gute Ausbildungsstätte und freuen uns sehr, wenn Praktikanten den Weg zu uns finden.

Geschäftsführender Vorstand und Verwaltungsleitung

Alle Fragen, die das Kinderhaus mit seiner Krippen- und Kindergartengruppe in Bezug auf Vertragsgestaltung, Betreuungskosten, Darlehen, Montessori-Gemeinschaft Fürstenfeldbruck e. V. und Vereinsmitgliedschaft betreffen, richten Sie bitte gerne persönlich und/oder telefonisch unter 08141 92574 an Sabine Saatze-Schäfer – geschäftsführender Vorstand Bereich Kinderhaus.

Additional Offerings

Unsere ergänzenden pädagogischen Schwerpunkte von A bis Z

Ausflüge

Gerne planen wir auch Ausflüge in den Bildungsplan in unserer Kindergartengruppe ein. Wenn sich die Kinder eingewöhnt haben, die nähere Umgebung kennen gelernt haben und auch die Verhaltensregeln auf der Straße und in öffentlichen Verkehrsmitteln beachten können, erweitern wir unseren „Horizont“ und unternehmen auch mal einen Tagesausflug.

Mit unseren Krippenkindern unternehmen wir mindestens einmal jährlich einen größeren Ausflug. Ziele waren schon die Kinder- und Jugendfarm in Aubing und der Amperhof in Geiselbullach.

Bewegung

Die Welt des Kindes erschließt sich über seine Bewegungen. Durch vielfältige Bewegungserfahrungen lernen die Kinder ihren Körper wahrzunehmen. Neben dem Kennenlernen des Körpers mit samt seinen Stärken und Schwächen, seiner Fertigkeiten und Grenzen, bieten Bewegungen und Aktivität den Kindern die Möglichkeit, sich in der Umwelt zu betätigen.

In der Kindheit wird der Grundstein für die Begeisterung an Bewegung und Sport gelegt. Grob- und feinmotorische Übungen als Hinführung zur Körperbeherrschung sind ein grundlegendes Ziel im Kinderhaus. Nicht der klassische Sportunterricht ist dabei erstes Übungsfeld für die Schulung der Grobmotorik, sondern die täglichen Verrichtungen und Spiele wie das Herumtollen im Garten oder im Wald, das Klettern oder Balancieren.

Feinmotorische Fähigkeiten dagegen werden mit den „Übungen des praktischen Lebens“ wie beim Schneiden mit Schere und Messer und ganz besonders beim Binden der Schleife, die alle eine genaue Analyse der Bewegungsabläufe erfordern, geübt.

Gestaltung und Kultur

Wir finden es sehr wichtig den Kindern unsere Kulturgüter mit deren Traditionen und den entsprechenden Verhaltensweisen nahe zu bringen und miteinander zu leben. An erster Stelle steht der respektvolle Umgang miteinander.

Die nahe gelegene Kreisstadt Fürstenfeldbruck und die Nähe zu München bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten mit Kindern Vergangenheit und Gegenwart zu erleben: Stadtmuseum, Bauernhofmuseum Jexhof, Bücherei und vieles mehr.

Wir möchten auch die Eltern ermutigen, diese vielfältigen Angebote zu nutzen.

Gesundheit

Einmal im Jahr besucht ein Zahnarzt die Kindergartengruppe, um die Kinder spielerisch über die Gesunderhaltung der Zähne durch richtige Ernährung und Pflege zu informieren.

Dreimal wöchentlich bereiten wir mit den Kindergartenkindern gemeinsam unsere Brotzeit vor, eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung steht hier im Vordergrund. In der Krippe bieten wir täglich ein gesundes und abwechslungsreiches Frühstück an.

Das Mittagessen wird durch einen Caterer täglich frisch gekocht geliefert.

Die im Kinderhaus angebotenen Lebensmittel sind größtenteils biologisch.

Inklusion

Inklusion ist Vielfalt. Der Grundgedanke von Inklusion ist die Chance zum gemeinsamen Leben und Lernen in allen gesellschaftlichen Bereichen und den unterschiedlichsten Lebenswirklichkeiten. Inklusion schafft die Möglichkeit, in gegenseitiger Wertschätzung miteinander zu leben, voneinander zu lernen und sich zu unterstützen. Und ist als ein Prozess zu verstehen, der nicht abgeschlossen werden kann.

Es gibt zurzeit zwei Maßnahmen zur Umsetzung der Inklusion: Integrationsgruppen und Einzelintegration.

Grundlage für die pädagogische Arbeit in unserem Kinderhaus mit Kindern ohne und mit Behinderung ist die Atmosphäre von gegenseitiger Akzeptanz und Zusammengehörigkeit. Die Unterschiedlichkeit der Kinder sehen wir als Chance voneinander zu lernen.

Die Montessori-Pädagogik lässt ausreichend Raum für die Individualisierung von Lernprozessen. Jedes Kind kann sich entsprechend seinen individuellen Voraussetzungen und Neigungen weiterentwickeln.

Orientierung an den Stärken und Fähigkeiten: Wir unterstützen Kinder mit Behinderungen, wie die anderen Kinder, dabei, Autonomie, Selbstständigkeit, Kompetenz, Zuversicht und Stolz in die eigene Leistung zu entwickeln.

Einzelintegration

Das Montessori-Kinderhaus-Puchheim bietet Plätze der Einzelintegration an. Ziel ist hierbei die Integration und Inklusion der Kinder mit erhöhtem Förderbedarf in die Kindergruppe. Basis hierfür ist ein Gutachten, in dem Entwicklungsstand des Kindes und sein Förderbedarf begründet wird. Die rechtliche Grundlage zur Gewährung von Eingliederungshilfe sind die §§ 53, 54 Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch SGB XII. Der Träger ist der Bezirk Oberbayern.

Zusätzliche Unterstützung bietet der sozialpädagogische Fachdienst, der mit regelmäßigen Besuchen in der Gruppe die Inklusionsarbeit fördert.

Zusammenarbeit mit Eltern

Die Familie ist als einflussreichster und zeitlich dauerhaftester Einflussfaktor für das Leben und die Entwicklung von Kindern mit Behinderung von besonderer Bedeutung.

Es finden regelmäßig Elterngespräche statt, in denen die Entwicklung des Kindes zu Hause und im Kinderhaus systematisch reflektiert wird. Alle erzieherischen und therapeutischen Zielsetzungen und Maßnahmen erfolgen in enger Absprache mit den Eltern. Die Eltern werden in die Arbeit mit ihrem Kind eingebunden.

Verschränkung von Therapie und Pädagogik

Kinder mit Behinderung erhalten eine spezifische therapeutische Förderung und Unterstützung. Die therapeutischen Interventionen und Maßnahmen im Kinderhaus finden im Gruppengeschehen statt. Sie werden eingebaut in den natürlichen Alltag und das pädagogische Angebot unseres Kinderhauses und knüpfen an die individuellen Interessen und Vorlieben des behinderten Kindes an.

Interkulturelles Lernen

Basierend auf der „Kosmischen Erziehung“ Maria Montessoris bieten sich je nach Anlass verschiedene Themenschwerpunkte. Anknüpfungspunkte sind die Erfahrungsbereiche der Kinder, die sich z. B. durch Herkunft oder Urlaub ergeben. Fragen zu Japan und Neuseeland machen so auch für Kindergartenkinder einen Sinn.

Mit Hilfe verschiedenster Aktivitäten wie Basteln, Kochen, Musik und Tanz, sowie dem Einsatz von Medien wie Bücher, Fotos und Dias und nicht zuletzt auch durch persönliche Kontakte mit Menschen aus diesem Kulturkreis vertiefen wir die Eindrücke der Kinder. Höhepunkt ist dann meist ein Fest zum entsprechenden Themenkreis z.B. im Fasching.

Kommunikation

Sich in allen Situationen angemessen in der deutschen Sprache auszudrücken ist allgegenwärtiges Ziel im Kinderhaus.

Für die jungen Krippenkinder ist das Sprachvorbild der begleitenden Erwachsenen am allerwichtigsten.

Altersentsprechend werden in unseren täglichen Sing- und Sitzkreisen Situationen aus dem Alltag besprochen. Beispielsweise können die Kinder hier ihre Urlaubserlebnisse erzählen oder auch ihre Erfahrungen, manchmal auch ihre Nöte aus dem häuslichen Alltag besprechen. Außerdem werden Geschichten vorgelesen oder Reime und Fingerspiele gelernt. Sozialtechniken und Umgangsformen wie Zuhören, Ausreden und andere zu Wort kommen lassen werden hier eingeübt.

Regeln und Kommunikationsformen in der Gruppe werden gemeinsam mit den Kindergartenkindern erarbeitet.

Kreativität

Durch gezielte Anleitung lernen die Kinder altersgemäß verschiedenste Techniken und Materialien kennen. Darauf aufbauend können die Kinder je nach Alter und Fähigkeiten selbstständig kreativ tätig werden und eigene Ideen umsetzen und gestalten. Dazu steht ihnen unter anderem auch Holz, Werkzeug, Abfallmaterial wie Papprollen, Korken und vor allem im Wald Naturmaterial wie Rinde, Holz, Gras und Moos zur Verfügung.

Jahreszeitliche oder Themen bezogene Bastelangebote begleiten den Kinderhausalltag. So bauen sich die Kinder mit Hilfe der Pädagogin die Figuren, den Stall und die Landschaft für die Weihnachtskrippe; verschiedenste Falttechniken finden Anwendung bei den Servietten für die Tischdekoration oder für unterschiedliche Bilder, Webrahmen, Malwand und Sandbilder gehören zum täglichen Angebot, aus Naturmaterial werden Figuren geklebt oder Mandalas gelegt.

Medien

Als Medien setzen wir Bücher und CDs ein. Den Einsatz von Computern sehen wir für Krippen- und Kindergartenkinder als nicht sinnvoll an, wir lehnen den Einsatz von Computern für unsere pädagogische Arbeit im Kinderhaus ab. In diesem jungen Alter braucht das Gehirn mehr als visuelle und akustische Reize zum Aufbau, zur Weiterentwicklung und zur Verknüpfung von Erfahrungen. Bewegung, taktile Reize, Kommunikation etc., also eine ganzheitliche Wahrnehmung, kommen bei diesem Medium zu kurz.

Musik

Singen, Musizieren und Tanzen sind bei den Kindern sehr beliebt. Ihre Musikalität fördern wir mit Hilfe der verschiedensten Klein- und Rhythmusinstrumente. Grundelemente der Musik wie „schnell – langsam“ und „laut – leise“ werden erfahren. Höhepunkt ist, wenn die Kinder ihre erworbenen Fähigkeiten auf Festen und Aufführungen unter Beweis stellen können, wie z.B. bei einer vorweihnachtlichen Aufführung oder beim Sommerfest. Beherrschen die Eltern ein Instrument, so beziehen wir auch diese gern mit ein, indem sie ihr Instrument vorstellen und die Kinder es ausprobieren lassen.

Im Kindergarten wird wöchentlich eine Musikpädagogin eingesetzt die mit den Kindern in zwei Kleingruppen singt, musiziert und kleine Singspiele einübt.

Pflege und Sauberkeitserziehung

Die Pflegetätigkeiten und alles, was während der Pflege zwischen Kind und Erwachsenem geschieht, sind uns sehr wichtig. Das Kind hat während der Pflege die Gelegenheit allein mit seiner Bezugsperson zu sein. So kann diese ihm ihre differenzierte Aufmerksamkeit – die die Grundlage für den Aufbau ihrer gegenseitigen Beziehung bildet – ungeteilt geben.

Wir achten auf eine rücksichtsvolle und freundliche Pflege. Die Handlungen begleiten wir mit Worten und kooperieren mit dem Kind, indem wir es um Mithilfe bitten und ihm Zeit lassen.

Ein echter Dialog zwischen Erwachsenem und Kind bildet sich nur dann heraus, wenn das Kind darauf vertrauen kann, dass der Erwachsene während der Pflege tatsächlich für das Kind da ist, wenn die Gesten bittend und fragend sind und es persönlich angesprochen wird.

Mit etwa 3 Jahren sind die meisten Kinder auf dem Weg, langsam sauber zu werden. Die Erfahrung zeigt, dass einige Kinder tatsächlich bereits nach dem 2. Geburtstag innerhalb weniger Monate diese Entwicklungsaufgabe erfolgreich beenden, immer vorausgesetzt ihre Blasenkontrolle ist bereits ausgereift.

Den Zeitpunkt für „das Sauber werden“ bestimmen die Kinder selbst. Wenn das Kind auch geistig soweit entwickelt ist, dass es begreift worum es sich handelt, machen wir es mit der Toilette bekannt. Wir bieten dem Kind die Toilette an und geben ihm die Gelegenheit, dass es seine Bedürfnisse in diese verrichtet, wenn es gerade Lust dazu hat. Wenn das Kind gerne auf der Toilette sitzt und gleich nach dem Hinsetzen seine kleinen oder großen Geschäfte verrichtet, bieten wir ihm regelmäßig die Toilette an. Diese Phase zieht sich im Allgemeinen über Monate hin. In der Regel beginnt das Kind, bald nachdem es sich mitteilen kann, dass es auf Toilette muss, gegen die Windel zu protestieren. Generell läuft der „Abschied von der Windel“ optimal, wenn gleichzeitig im Elternhaus auch so gehandelt wird.

Rechte der Kinder - Umsetzung der Beteiligung von Kindern im Kinderhaus - Elementarbereich

Partizipation (=Teilhabe) basiert auf Demokratie, deren drei Grundwerte Freiheit, Gleichberechtigung und Solidarität sind. Wir leben in einem Land, in dem sich Demokratie als Staatsform bewährt hat. Partizipation ist also ein wesentliches Element demokratischer Lebensweise und bedeutet für uns, Kinder in möglichst viele Entscheidungsprozesse im Kinderhaus, die ihre Person betreffen, einzubeziehen und sie an vielem, was das tägliche Zusammenleben betrifft, zu beteiligen.

Es geht um das Recht der Kinder, ihre Meinung frei zu äußern und diese Meinung angemessen und entsprechend ihres Alters und ihrer Reife zu berücksichtigen. Die Pädagogen unterstützen die Kinder dabei eine demokratische Gesprächs- und Streitkultur zu entwickeln. Wir nehmen Kinder als eigene Akteure ihres Lebens ernst, d. h. wir regen sie stets zur eigenen Entscheidungsfindung an, ihren Kinderhaus-Alltag eigenständig mitzugestalten.

Kinder zu beteiligen und teilhaben zu lassen, bedeutet aber nicht, dass Kinder alles dürfen! Partizipation findet ihre Grenzen dort, wo das körperliche oder seelische Wohl des Kindes oder anderer gefährdet wird.

Partizipation als fester Bestandteil des Montessori-Konzeptes setzt eine bestimmte Haltung der Pädagoginnen den Kindern gegenüber voraus: Wir vertrauen den Kindern, nehmen sie ernst und begegnen ihnen mit Achtung, Respekt und Wertschätzung.

Das Konzept unserer Einrichtung ermöglicht den Kindern zu entscheiden womit und mit wem sie sich beschäftigen. Da das Montessori-Material frei zugänglich und oft selbsterklärend ist – funktioniert das auch ohne großes Einmischen der Pädagogen. In der täglichen Freiarbeitszeit haben die Kinder die Möglichkeit ihr Tun (freie Wahl der Arbeit) selber zu planen und umzusetzen.

Wir lassen die Kinder Handlungsmöglichkeiten erproben/nach eigenen Lösungen suchen und begleiten und unterstützen sie dabei. Die Kinder haben die Möglichkeit die positiven und negativen Folgen ihrer Entscheidungen zu erleben und zu reflektieren, wir unterstützen sie bei der Lösungssuche ohne ihnen fertige Lösungen anzubieten.

Beispiele für die Altersgruppe 3-6 Jahre:

Gemeinsam mit den Kindern gestalten wir den Essensplan für Brotzeit und pädagogisches Kochen. Wenn Kinder Geburtstag haben dürfen sie selbständig die Kerzen anzünden und den Tisch decken, Kinder an den Geburtstagstisch einladen und Lieder auswählen.

Auch in die Raumgestaltung werden die Kinder hinzugezogen, Themen wie Standort der Bücherecke oder Kuschelecke und ein günstiger Platz für das Material sind Beispiele dafür.

In der Freiarbeit wählen die Kinder den Platz und das Material, mit dem sie sich beschäftigen möchten.

Während des Jahres gestalten die Kinder viele Sachen selber, wie ihre Tischsets und Mappen.

Der tägliche Sitzkreis bietet jedem Kind die Möglichkeit sich zu Projekten, Problemen oder sonstigem zu äußern.

Die Kinder werden in die aktive Mitarbeit zur Regelerstellung einbezogen, wie viele Kinder dürfen in die Bauecke, was ist im Garten möglich was nicht, ausschließlicher Montessori-Material Tag, wie gehen wir alle mit mitgebrachtem Spielzeug um.

Die Vorschulkinder planen zum Jahresende ihr Übernachtungsfest und können hier eigene Ideen wie die Gestaltung der Nachtwanderung einbringen und umsetzen.

Die Kinder werden aktiv zur Mitgestaltung der Feste einbezogen, Beispiele sind St.-Martin-Umzug, Aufführung bei der Weihnachtsfeier oder Liederwahl zum Sommerfest.

Die Kinder können Eltern und Großeltern zum pädagogischen Kochen oder Backen einladen.

Beispiele für die Altersgruppe 1-3 Jahre:

In ersten Ansätzen beginnen die Kinder Abschied von der Windel zu nehmen, sie können bei uns selbstständig entscheiden ob und wann sie die Toilette nutzen oder ob sie auf den Wickeltisch gehoben werden wollen bzw. selber hochklettern.

Um eine Routine beim täglichen Anziehen zu entwickeln, können die Kinder auch hier mitentscheiden welche Kleidung sie anziehen möchten. Wichtig ist uns auch, dass sie  genug Zeit haben sich selbstständig anzuziehen.

Unsere jungen Kinder haben freie Raum- und Platzwahl während der Freiarbeitszeit, der Arbeit mit dem Pikler-Material oder Montessori-Darbietungen, Gleitzeit beim Frühstück, Kinder streichen selber die eigenen Brote, schenken sich ein, räumen Geschirr eigenständig auf.

Im täglichen Sitzkreis haben die Kinder Gelegenheit  über tägliche Belange zu sprechen, Lieder zu lernen oder neue Geschichten kennenzulernen.

Religion

Die Montessori-Pädagogik ist frei von einer festgelegten Weltanschauung. Religiöse Themen und Fragen aus dem Erfahrungsbereich der Kinder werden aufgegriffen und mit den Kindern besprochen und aufgearbeitet. So werden die in unserem Kulturkreis üblichen christlichen Kirchenfeste mit der entsprechenden Vorbereitung gemeinsam gefeiert. Darüber hinaus gehende kirchliche, religiöse Rituale finden nicht statt.

Rituale

Rituale geben dem Kind Sicherheit, ein Gefühl für Zeit und führen es in die Selbständigkeit. Viele Rituale ergeben sich aus dem Tagesablauf und auch aus dem Jahreskreis. Allen Kindern sind sehr schnell die Jahreszeiten und die damit verbundenen Feste vertraut. Wir feiern jeden Geburtstag und die christlichen, religiösen-kulturellen Feste.

Soziales Lernen

Im Kontakt untereinander oder mit Bezugspersonen entwickeln die Kinder die Fähigkeit, sich als Person zu erleben, ihre Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und auszudrücken. Damit das Kind ein positives Selbstbild und Vertrauen in die eignen Fähigkeiten entwickeln kann, braucht es Bedingungen unter denen es Wertschätzung erfährt und Kompetenz- und Autonomie-Erfahrungen machen kann.

Das Kind braucht dazu überschaubare Strukturen, an denen es sich orientieren kann. Rituale und Regeln helfen dem Kind sich zurechtzufinden, zu lernen, welches Verhalten in Ordnung ist und was nicht akzeptiert werden kann.

  • Ich muss Regeln verstehen um sie zu befolgen. Regeln dürfen miteinander geändert werden.
  • Regeln verfolgen ein Ziel und haben einen Sinn, der erfragt und hinterfragt werden darf.
  • Alle müssen mit den Regeln einverstanden sein bzw. sie achten und akzeptieren, wenn sie von der Mehrheit beschlossen wurden.
  • Regeln und Grenzen sollen den individuellen weiterentwickelten Fähigkeiten des Einzelnen angepasst werden.

Wir möchten den Kindern durch unsere Handlungen und Reaktionen auf sein Tun aufzeigen, dass wir sie akzeptieren und gern mit ihnen zusammen sind, aber nicht jedes Verhalten tolerieren. Wir unterstützen die Kinder dabei, Beziehungen einzugehen und sich ihrem Alter entsprechend in eine Gruppe zu integrieren.

In der Montessori-Pädagogik wird viel Wert auf die individuelle Beschäftigung gelegt, je nach Interesse oder der sensiblen Phase des Kindes. Dadurch lernt das Kind sich auf eine Sache einzulassen sowie Ausdauer und Konzentration. Da jedes Angebot nur einmal vorhanden ist, sind die Kinder aufgefordert abzuwarten und Rücksicht zu nehmen.

Zu den Übungen des praktischen Lebens gehören auch die Umgangsformen. In kleinen Rollenspielen werden Umgangsformen mit den Kindern geübt. Hierbei lernen die Kinder z.B. jemanden zu begrüßen, um Hilfe zu bitten, höflich und angemessen und altersgemäß Fragen zu stellen.

Nicht nur im Gruppenleben ist es wichtig, adäquat mit Konflikten umzugehen. Daher bringen wir unseren Kindern bei, mit welchen Kommunikationsformen Konflikte leichter zu klären sind, sie sollen eigene Emotionen und die anderer wahrnehmen lernen sowie Verantwortungsbewusstsein gegenüber sich selbst und anderen entwickeln.

Hilfreiche Fragen:

  • Was ist passiert?
  • Ich sehe, dass du dich ärgerst!
  • Kannst du mir sagen, was du brauchst?
  • Du darfst „nein“ sagen.
  • Komm, ich begleite dich und zeige dir wie du fragen kannst.

Unangemessenes Verhalten wie Schlagen, Treten, Beißen, Auslachen, Stören wird sofort durch ein in der Situation sinnvolles Handeln der PädagogInnen wie Trennen der Streitenden unterbunden, danach kann ein klärendes Gespräch erforderlich sein. Wenn wir Konfliktlösungen mit den Kindern erarbeiten, greifen wir generell auf die Win-Win Methode zurück.

In der Krippe werden die Kinder in Konfliktsituationen von Pädagogen begleitet, wenn sie mit der selbständigen Klärung überfordert sind.

Die genannten Elemente fördern und verbessern den sozialen Umgang in der Gruppe. Die Altersmischung trägt zum sozialen Lernen bei. Zu Beginn jedes neuen Kinderhausjahres, im September, steht die Eingewöhnung der Kinder im Mittelpunkt des sozialen Lernens. Jedes neue Kind muss seinen Platz und seine Rolle in der Gruppe finden. Auch die älteren Kinder knüpfen neue Kontakte, da eventuell ihre Freunde in die Schule gekommen sind. Neue Verantwortungsbereiche und Aufgaben bieten die Chance der Weiterentwicklung.

Spracherziehung

Im Alter von 0-6 Jahren lernen die Kinder in ihrer sensiblen Phase das Sprechen mit Leichtigkeit, indem sie die Sprache im Alltag hören und selbst ausprobieren. Sie brauchen eine geeignete Umwelt und kindgerechte „Gegenstände“, die ihren Geist anregen. Kleine Kinder verfügen über Kompetenzen, die wir Erwachsenen nicht mehr besitzen. Kleine Kinder können nicht nur schnell und mit Leichtigkeit lernen, sondern in den ersten Lebensjahren jede Sprache dieser Erde erlernen.

Einige unserer Kinder können sich noch nicht oder sehr wenig sprachlich äußern, da sich in ihrem Alter die Sprache erst entwickelt. Das Kind wird durch die zunehmende Fähigkeit sich verbal zu äußern unabhängiger und selbstbewusster. Wir unterstützen die Kinder beim Spracherwerb in dem wir Dinge richtig benennen und unsere Handlungen verbal erklären. Wir lassen dem Kind Zeit und Raum, sich auf seine Art und Weise auszudrücken. Reime, Lieder, Fingerspiele, Geschichten bieten vielfältige Möglichkeiten, die Kinder in ihrer Sprachentwicklung zu unterstützen und die Freude an der Sprache zu fördern.

Montessori-Materialien zur Sprache wie die Sandpapierbuchstaben und das bewegliche Alphabet sind in jeder Kindergartengruppe vorhanden. Es wird mit selbst hergestellten Materialien ergänzt, z.B. Bildmaterial zur Wortschatzerweiterung. Bücher, insbesondere auch Sachbücher, nutzen wir täglich, um mit den Kindern Themen ihrer verschiedenen Erlebensbereiche aufzuarbeiten oder auch um Beobachtungen in der Natur zu benennen. Darüber hinaus soll unsere klare und genaue Ausdrucksweise Vorbildfunktion für unsere Kinder sein.

Übergänge

Vom Elternhaus in die Krippe

Bitte nehmen Sie sich für die Eingewöhnung ausreichend Zeit. Die Nachmittage zu Hause sollten in dieser Phase möglichst ruhig gestaltet werden, damit Ihr Kind die neuen Eindrücke verarbeiten kann. Ermutigen Sie zu Hause den Kontakt Ihres Kindes zur Kindergruppe. Sagen Sie Ihrem Kind zum Beispiel: „Komm wir gehen jetzt zu den anderen Kindern“.

Während der Eingewöhnung sollte sich Ihr Kind gesundheitlich fit fühlen.

Die ersten Tage ist Ihr Kind in Begleitung eines Elternteils für ungefähr eine Stunde am Vormittag in der Gruppe.

Bitte setzen Sie sich an diesen Tagen ruhig in eine Ecke und beobachten Ihr Kind. Überlassen Sie ihm die Entscheidung, wann und wie es spielen will. Es ist gut, wenn Sie während dieser Zeit nicht mit Ihrem Kind spielen oder auf andere Kinder zugehen. Wenn das Kind das Bedürfnis hat, kann es zu Ihnen kommen. Vertraute Gegenstände wie ein Stofftier oder eine Puppe helfen Ihrem Kind sich in der neuen Umgebung einzufinden.

Nachdem sich Ihr Kind mit der neuen Umgebung und den PädagogInnen vertraut gemacht hat, findet in Absprache mit Ihnen der erste Trennungsversuch statt. Wichtig dabei ist, dass Sie sich kurz von Ihrem Kind verabschieden. Sie setzen andernfalls das Vertrauen Ihres Kindes aufs Spiel. Der Abschied mit der Übergabe des Kindes von der Mutter oder von dem Vater an die Betreuerin soll kurz und herzlich sein. Das Weinen bei der Trennung ist meistens schnell überwunden.

Während der Eingewöhnung ist ein Urlaub ungünstig. Ebenso ist es mit einem kurz voran gegangenen Umzug, einer Änderung der Familiensituation wie der Geburt eines Geschwisterkindes oder eine Trennung der Eltern. Ein Kind soll Stabilität erleben. Neben der bleibenden Eltern-Kind-Bindung entsteht eine neue Beziehung zur Pädagogin in der Krippe.

Schlafstörungen können auftreten, bitte informieren Sie uns darüber. Es hilft uns besser auf Ihr Kind einzugehen.

Auch nach der Eingewöhnungszeit sollten Sie telefonisch erreichbar sein, falls Ihr Kind plötzlich krank wird oder dringende Fragen auftauchen.

Übergang Krippe - Kindergartengruppe

Die Krippenkinder lernen bereits im Haus die PädagogInnen und die Kinder der Kindergartengruppe kennen. Meist ist dem Kind auch ein älteres Kind aus der Krippe bekannt, das schon früher in den Kindergarten wechselte. Gegenseitige Besuche und gemeinsame Feste vertiefen das Vertrauen, so dass der Übergang leichter fällt.

Dennoch empfinden die Kinder einen Umbruch. Wir begleiten die Kinder individuell, ein früheres Abholen in der ersten Woche empfinden wir als sinnvoll.

Vom Elternhaus in den Kindergarten

Beim Besuch des Informationsabends, der meist im Februar stattfindet, können die Eltern erste Informationen erhalten und alles Wissenswerte erfahren. Am Tag der offenen Tür besuchen sie mit ihrem Kind das Kinderhaus und gewinnen zusammen einen ersten Eindruck. Alle Kinder, die eine Platzzusage haben, werden im Juli zu einem Besuchsnachmittag mit Mama und/oder Papa eingeladen. Mit den Kindern der jeweiligen Gruppe erleben sie einen Nachmittag bei Essen und Spielen. Die Eltern können Kontakte knüpfen und sich mit anderen Eltern austauschen.

Vom Kindergarten in die Schule

Mit all unseren Vorschulkinder besuchen wir einen Vormittag lang die Montessori-Schule in Günzlhofen und die zukünftigen Schulkinder gewinnen einen ersten Eindruck vom Schulleben.

Kinder, die eine staatliche Schule besuchen werden, besuchen dort das Unterrichtsspiel mit ihren Eltern.

Die zukünftigen Schulkinder im Haus basteln eine Schultüte.

Der Höhepunkt für die Vorschulkinder ist jedes Jahr die Schulkinderübernachtung. Mit den Kindern überlegen wir uns ein kleines Programm.

Zum festen Ritual gehört eine Nachtwanderung in den nahe gelegenen Wald, die gemeinsame Zubereitung des Abendessens, ein Eisdielenbesuch und die Erzählung einer spannenden Geschichte.

PädagogInnen und Kinder übernachten gemeinsam im Gruppenraum und frühstücken am nächsten Morgen noch gemeinsam.

Meist sind die Kinder 3 Jahre im Kindergarten. Die Vorbereitung auf die Schule findet bei vielen kleinen Gelegenheiten statt, die Kinder erhalten ihre Schultüte und ein kleines Geschenk zum Abschied und dürfen bereits weit vorher ihren Schulranzen der Gruppe zeigen.

Da viele Aktivitäten wie Einführungen in die Welt der Buchstaben und Zahlen und erste Anfänge zum Rechnen, Lesen und Schreiben bereits bei uns statt gefunden haben, fällt es den Kindern meistens sehr leicht in die Schule zu wechseln.

Quality Assurance

Maria Montessoris Maxime „Hilf mir es selbst zu tun“ setzen wir in einem von Vertrauen, Offenheit und Achtsamkeit geprägten Miteinander um. Daher setzen sich Eltern, Pädagogen und der geschäftsführende Vorstand für folgende verbindliche Standards im Montessori-Kinderhaus Puchheim ein:

  • Heterogenität durch Altersmischung und Inklusion,
  • Freiarbeit und Freispiel als Kernstück der täglichen Arbeit,
  • Materialarbeit mit Montessori-Entwicklungsmaterial
  • Innere Haltung der pädagogischen Fachkräfte und Eltern: Erwachsene als Beobachter, Helfer und Begleiter der Kinder.
  • Die Qualitätsstandards sind im Kriterienkatalog für den Elementarbereich des Montessori Dachverbands Deutschland (MDD), in der erweiterten Fassung des Montessori Landesverbands Bayern beschrieben.

Zur kontinuierlichen Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung verpflichtet sich das Montessori-Kinderhaus Puchheim

  • die oben genannten gültigen Standards zu veröffentlichen,
  • regelmäßige Evaluationen durchzuführen anhand des „Leitfaden Evaluation“ vom Montessori Landesverband Bayern und
  • die notwendigen Ressourcen zur regelmäßigen Weiterbildung der Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen.

Damit erfüllen wir die Montessori-Qualitätskriterien des Montessori Landesverbands Bayern sowie des Montessori Dachverbands Deutschland.

Qualitätsmanagement

  • Mitarbeiterbesprechungen
  • Mitarbeitergespräche
  • Treffen mit anderen Montessori-Kinderhäusern
  • Hospitation in anderen Montessori Einrichtungen
  • Elternbefragung anhand schriftlich standardisierter Fragebögen
  • Führen von Beobachtungsbögen über das einzelne Kind (Seldak, Perik, Montessori-Entwicklungsbogen)
  • Fallbesprechungen
  • Organisationsgespräche mit Leitung und geschäftsführendem Vorstand
  • Kinderhauskonferenz mit Pädagogen, Elternbeirat, aktiven Eltern sowie dem geschäftsführenden Vorstand: 2x im Jahr
  • Abstimmungsgespräche: Gremien übergreifend mit Träger/Vorstand, Pädagogen, Elternbeirat, Arbeitskreisleitern
  • Innerhalb der 30 Schließtage im Betreuungsjahr verwenden wir bis zu 2 Tage für gemeinsamen Austausch und Konzeptarbeit. Zusätzlich können 1-2 Fortbildungstage im Jahr für gemeinsame Weiterbildung eingeplant werden.

Supervision, Personal- und Teamentwicklung

  • Die Montessori-Gemeinschaft Fürstenfeldbruck e.V. bietet als Träger zur Unterstützung der pädagogischen, konzeptionellen und organisatorischen Arbeit im Kinderhaus den MitarbeiterInnen von außenstehenden Fachleuten begleitete Personal- und Teamentwicklung und/oder Supervision an.

Aus- und Weiterbildung

  • Eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung des Erziehungskonzepts von Maria Montessori im Kinderhaus ist einerseits die „vorbereitete Umgebung“ und andererseits die „Vorbereitung der erzieherischen Kräfte“. Dies meint die stete Selbstvorbereitung der Montessori-PädagogInnen und die laufende Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen der Erziehung und Bildung. Daher kommt der Ausbildung sowie der kontinuierlichen Fort- und Weiterbildung der ErzieherInnen und der pädagogischen Zweitkräften im Kinderhaus eine wichtige Bedeutung zu.
  • Für die langfristige Anstellung unserer pädagogischen Fachkräfte im Montessori-Kinderhaus setzen wir eine Montessori-Ausbildung voraus. Spätestens mit Abschluss eines unbefristeten Vertrages verpflichten sich die MitarbeiterInnen zur zeitnahen Teilnahme an der Montessori-Ausbildung.

Cooperations

Vernetzung

  • Montessori-Schule Günzlhofen
  • Kindergärten und Grundschulen im Einzugsbereich
  • Fachdienst: Montessori-Therapie-Praxis Lore Anderlik, Puchheim
  • MSH - Mobile Sonderpädagogische Hilfe Germering,
  • örtliche Kinder- und Jugendhilfe
  • Frühförderung, Beratungs- und Therapieeinrichtungen

Wir beteiligen uns an den unterschiedlichsten Kooperationsmodellen der städtischen Grundschulen, da wir Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet Puchheim betreuen.

Unsere Aufgabe ist es, Kinder, deren Einschulung bevorsteht, auf diesen Übergang vorzubereiten. Regelmäßig findet ein Kooperationstreffen der PädagogInnen mit den Puchheimer Grundschulen statt. Mit den Schulen tauschen wir uns über unsere pädagogische Arbeit aus und stimmen die pädagogischen Konzepte aufeinander ab, wobei die Anforderungen an die Kinder in den verschiedenen Schulen sehr unterschiedlich sind.

Da die Montessori-Schule unser pädagogisches Leitbild fortführt, ist hier die Zusammenarbeit am intensivsten. Mit allen zukünftigen Schulkindern besuchen wir die Montessori-Schule Günzlhofen. Es finden regelmäßige Treffen zu verschiedenen Themen statt, gemeinsame Fortbildungen werden angestrebt und es gibt die Gelegenheit zu gegenseitigen Hospitationen.

Für die Eltern bieten wir einen Elternabend zur Schulreife und zur montessorischen Schullaufbahn sowie deren Bildungswege an.

Sorge um das Kindeswohl – unser Schutzauftrag für das Kind im Kinderhaus

Zum gesetzlich verankerten Schutzauftrag von Kindertageseinrichtungen gehört auch die Sorge um jene Kinder, deren Wohlergehen und Entwicklung gefährdet sind, und ihr Schutz vor weiteren Gefährdungen. Wohlergehen und Wohlbefinden des Kindes sind maßgebliche Voraussetzung dafür, dass kindliche Lern- und Entwicklungsprozesse gelingen.

Bei Anzeichen eines erhöhten Entwicklungsrisikos sprechen unsere pädagogischen Fachkräfte die Eltern des Kindes an und stimmen das weitere Vorgehen miteinander ab. Mit Zustimmung der Eltern können erforderlichenfalls entsprechende Fachdienste und andere Stellen hinzugezogen werden.

Unsere pädagogischen Fachkräfte sind verpflichtet, die Leitung des Kinderhauses zu informieren, wenn sie gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung (z. B. körperliche und seelische Vernachlässigung, körperliche und seelische Misshandlung, sexuelle Gewalt) wahrnehmen. Kann der Sachverhalt innerhalb des Kinderhauses nicht geklärt werden, muss von Seiten des Kinderhauses eine erfahrene Fachkraft einbezogen werden. Außerdem wird stets versucht, mit den Eltern über Meldungen oder Verdachtsmomente ins Gespräch zukommen und – sollte dazu Bedarf bestehen – bei den Personensorgeberechtigten darauf hinzuwirken, dass Maßnahmen ergriffen werden, um das Gefährdungsrisiko abzuwenden.

Ist dies nicht möglich oder reicht es nicht aus, sind wir als Träger des Kinderhauses verpflichtet das Amt für Jugend und Familie hinzuziehen.

Fachberatung

  • Landratsamt Fürstenfeldbruck                                                                                                                                            

Amt für Jugend und Familie – Kindertagesstättenaufsicht -                                                            

Münchner Straße 32, 82256 Fürstenfeldbruck                                                                                                                        

Telefon: 08141 / 519-360, Telefax: 08141 / 519-966                                                                              

Homepage: www.lra-ffb.de

  • Montessori Landesverband Bayern e.V.                                                                                                                          

Hirtenstraße 26, 80335 München                                                                                                                               

Telefon: 089 / 54801730, Telefax: 089 / 548017333                                                                                              

Homepage: www.montessoribayern.de

  • Montessori-Therapie-Praxis Anderlik                                                                                

Bürgermeister-Koch-Straße 25,

82178 Puchheim                                                                                               

Telefax: 089 / 89027119

Homepage: www.montessori-therapie-anderlik.com

  • Paritätischer Wohlfahrtsverband Landesverband Bayern e.V.                                                                                    

Bezirksverband Oberbayern, Charles-de-Gaulle-Straße 4, 81737 München                                                                    

Telefon: 089 / 30611–0, Telefax: 089 / 30611–111                                                                                                 

Homepage: www.paritaet-bayern.de

Teamwork with school

Vernetzung

  • Montessori-Schule Günzlhofen
  • Kindergärten und Grundschulen im Einzugsbereich
  • Fachdienst: Montessori-Therapie-Praxis Lore Anderlik, Puchheim
  • MSH - Mobile Sonderpädagogische Hilfe Germering,
  • örtliche Kinder- und Jugendhilfe
  • Frühförderung, Beratungs- und Therapieeinrichtungen

Wir beteiligen uns an den unterschiedlichsten Kooperationsmodellen der städtischen Grundschulen, da wir Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet Puchheim betreuen.

Unsere Aufgabe ist es, Kinder, deren Einschulung bevorsteht, auf diesen Übergang vorzubereiten. Regelmäßig findet ein Kooperationstreffen der PädagogInnen mit den Puchheimer Grundschulen statt. Mit den Schulen tauschen wir uns über unsere pädagogische Arbeit aus und stimmen die pädagogischen Konzepte aufeinander ab, wobei die Anforderungen an die Kinder in den verschiedenen Schulen sehr unterschiedlich sind.

Da die Montessori-Schule unser pädagogisches Leitbild fortführt, ist hier die Zusammenarbeit am intensivsten. Mit allen zukünftigen Schulkindern besuchen wir die Montessori-Schule Günzlhofen. Es finden regelmäßige Treffen zu verschiedenen Themen statt, gemeinsame Fortbildungen werden angestrebt und es gibt die Gelegenheit zu gegenseitigen Hospitationen.

Für die Eltern bieten wir einen Elternabend zur Schulreife und zur montessorischen Schullaufbahn sowie deren Bildungswege an.

Der Übergang des Kindes in die Grundschule – Die Kooperation von Eltern, Kinderhaus und Grundschule als Partner in gemeinsamer Verantwortung für das Kind

Aufgabe des Kinderhauses ist es, die Kinder langfristig und angemessen auf die Schule vorzubereiten. Diese Aufgabe beginnt am Tag der Aufnahme.

Für eine gelingende Schulvorbereitung und Übergangsbewältigung ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Eltern, Kinderhaus und Grundschule erforderlich. Die Kooperation von Kinderhaus und Grundschule besteht zu einem wesentlichen Teil aus gegenseitigen Besuchen, bei denen Erzieherinnen, Lehrkräfte und Kinder miteinander in Kontakt kommen. Das Kinderhaus arbeitet insbesondere mit jenen Grundschulen zusammen, die sich in der näheren Umgebung befinden. Nicht auszuschließen ist, dass einzelne Kinder später in eine andere Schule kommen. Typische Besuchssituationen sind:

Lehrkräfte der Grundschule besuchen das Kinderhaus, um die Partnerinstitution Kinderhaus näher kennen zu lernen oder in Abstimmung mit dem Kinderhaus den einzuschulenden Kindern Bildungsangebote zu machen oder einen Vorkurs durchzuführen. Die Lehrkräfte kommen hierbei zwangsläufig mit allen Kindern im Kinderhaus in Kontakt.

Die Kinder besuchen die Grundschule in Begleitung mit ihren Erzieherinnen. Alle Kinder sind daran beteiligt, wenn z.B. mit Schulklassen gemeinsame Projekte durchgeführt werden. Für Kinder, deren Einschulung ansteht, sind Schulbesuche wichtig, um den neuen Lebensraum Schule und die neuen Bezugspersonen frühzeitig kennen zu lernen. In Absprache mit der Schule besteht die Möglichkeit, dass Lehrkräfte speziell für diese Kinder in der Schule spielerisch gestaltete Unterrichtseinheiten anbieten oder einen Vorkurs durchführen oder Erzieherinnen die Kinder bei Aktionen im Rahmen der Schuleinschreibung begleiten (z.B. Einschreibungstag, Schnuppertag, Schul- bzw. Unterrichtsspiel).

Erzieherinnen besuchen die Grundschule, um die Partnerinstitution Grundschule näher kennen zu lernen bzw. am Schulunterricht zu hospitieren. Im Rahmen der Unterrichtshospitation können sie zugleich ihre „ehemaligen“ Kinder erleben und sehen, wie es ihnen in der Schule ergeht. Diese Eindrücke geben eine wichtige Rückmeldung an das pädagogische Personal.

Eine intensive Schulvorbereitung und damit Fachgespräche, in denen sich Kinderhaus und Grundschule über einzelne Kinder namentlich und vertieft austauschen, finden in der Regel erst im letzten Jahr vor der Einschulung statt. Zu dessen Beginn werden alle Eltern auf dem Einschulungselternabend und im Einzelgespräch um ihre Einwilligung ersucht, solche Fachgespräche bei Bedarf und in Absprache mit den Eltern führen zu dürfen. Bei Kindern, die an einem Vorkurs teilnehmen, erfolgt das Einwilligungsverfahren in der Regel bereits im Jahr davor. An einem „Vorkurs Deutsch lernen vor Schulbeginn“ nehmen jene Kinder mit und ohne Migrationshintergrund teil, die einer gezielten Begleitung und Unterstützung bei ihren sprachlichen Bildungs- und Entwicklungsprozessen bedürfen. Die Kursteilnahme verbessert Startchancen der Kinder in der Schule. Dem Vorkurs geht eine Erhebung des Sprachstandes des Kindes in der ersten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahrs voraus. Er beträgt 240 Stunden, die Kindergarten und Grundschule je zur Hälfte erbringen. Der Kindergartenanteil beginnt in der zweiten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahres mit 40 Stunden und setzt sich im letzten Jahr mit 80 Stunden fort. Die Schule erbringt im letzten Kindergartenjahr 120 Stunden Vorkurs. Im letzten Jahr beginnt zugleich die Begleitung des Kindes, aber auch der Eltern beim Übergang in die Schule.

 

Teamwork with parents

Zum Wohle des Kindes und dessen optimaler Förderung verpflichten sich das Montessori-Kinderhaus und die Eltern im Rahmen des Betreuungsverhältnisses Kind orientiert und partnerschaftlich zusammen zu arbeiten.

Eine wirkungsvolle Erziehungs- und Bildungsarbeit – sie beinhaltet im Montessori-Kinderhaus insbesondere die Umsetzung der pädagogischen Grundsätze von Maria Montessori - hängt entscheidend von der Mitarbeit und Mitwirkung der Eltern ab.

Wir erwarten, dass sich unsere Eltern mit der Montessori-Pädagogik vertraut machen, diese anerkennen und unterstützen.

Grundsätzlich sind wir Pädagogen für die inhaltlichen Belange des Gruppenalltags zuständig und verantwortlich.

Besonders schätzen wir die aktive, engagierte und praktische Mitarbeit der Eltern.

Informationsmöglichkeiten für Eltern

  • Informationswand
  • Tür- und Angelgespräche in der Abholzeit
  • Elterngesprächszeit
  • Elternabende
  • Hospitation in der Gruppe

Elterngespräche, Elternabende

  • 2 -3 mal jährlich Elternabend
  • Elterngespräche nach Vereinbarung oder zu festen Zeiten mit „Anmeldung“ über eine ausgehängte Liste auf Wunsch der Eltern oder der Pädagogen über inhaltliche Belange wie Entwicklungsstand, Sozialverhalten, Förderungsmöglichkeiten und vieles mehr.

Verbindende Elternarbeit – Mitwirkungsmöglichkeiten

Der Trägerverein des Montessori-Kinderhauses ist aus der Initiative einiger Eltern hervorgegangen. Der Verein und das Montessori-Kinderhaus leben von der Auseinandersetzung mit der Montessori-Pädagogik und der aktiven Beteiligung und Mitarbeit der Eltern zum Wohle der Kinder.

Das Montessori-Kinderhaus greift gerne das Fachwissen sowie die berufsbezogenen Fähigkeiten und Netzwerke der Eltern auf und bindet die Eltern in die Projekt- und Bildungsarbeit mit den Kindern zu bestimmten Themen ein, um diese vielfältig, lebensnah und lebendig zu gestalten.

Die Eltern nehmen aktiv teil an Arbeitskreisen, Putzarbeiten und Instandhaltungsmaßnahmen sowie an der Mitgestaltung von Festen und Bazaren. Sie können sich so in fast allen Bereichen der Kinderhausalltages einbringen. Durch diese Unterstützung können die Eltern mehr über das Umfeld des eigenen Kindes erfahren und sich beim gemeinsamen Arbeiten als Eltern untereinander besser kennen lernen. Diese Mitarbeit sollte für jede Familie machbar sein.

  • Pro Familie wird in jedem Krippen- und Kindergartenjahr mindestens ein Einsatz von 15 Arbeitsstunden gewünscht, hierunter fallen auch die Teilnahme an Arbeitskreisen und Putzarbeiten. Für ein alleinerziehendes Elternteil halbieren sich die Arbeitsstunden.
  • Feste werden gemeinsam von allen Eltern  mit Unterstützung des Arbeitskreises „Feste“ vorbereitet und durchgeführt.
  • 2-3 Mal pro Jahr übernimmt  jede Familie im Rahmen eines gemeinsamen Putzplans, der einen Modus von ungefähr 4 Wochen vorgibt,  Reinigungsaufgaben im Kinderhaus. Hierbei werden u. a. die Möbel in den Gruppenräumen, Tische, Stühle, Regale mit Material und die Garderobenelemente geputzt. Dies gibt Gelegenheit das Material, mit dem die Kinder täglich umgehen, selbst einmal in die Hand zu nehmen.

Mitbestimmungsmöglichkeiten / Elternbeirat

Wir beteiligen die Eltern an den wesentlichen Entscheidungen des Montessori-Kinderhauses. Die Beteiligung wird durch den Elternbeirat sichergestellt, der jedes Jahr im September oder Oktober aus der Mitte der Elternschaft neu gewählt wird.

Wahlberechtigt und als Elternvertreter wählbar sind alle Eltern, die zugleich sorgeberechtigt sind.

Der Elternbeirat ist das Bindeglied zwischen Eltern und PädagogInnen und die Vertretung der Eltern gegenüber PädagogInnen, Kinderhausleitung und Vorstand.

Aufgabe des Beirats ist die Förderung der Zusammenarbeit zwischen dem Montessori-Kinderhaus Puchheim - insbesondere der Kinderhausleitung und den PädagogInnen - einerseits und den Eltern andererseits. Wir wünschen uns eine verständnis- und vertrauensvolle Basis für eine gute Zusammenarbeit.

Jährliche Elternbefragung

Das BayKiBiG sieht vor, dass wir als ein Element der Qualitätsentwicklung regelmäßig Elternbefragungen durchführen.

Wir beziehen den Elternbeirat im Vorfeld in die Erarbeitung der Fragen mit ein und freuen uns, wenn wir möglichst von allen Eltern eine Rückmeldung in Form des ausgefüllten Fragebogens erhalten.

Die Fragebögen werden ausgewertet und die Ergebnisse zunächst im Team der PädagogInnen besprochen.

Eine zusammengefasste Auswertung und erste Ergebnisse einer möglichen Umsetzung der wichtigsten Punkte stellen wir im Laufe der Nachbearbeitung den Eltern, dem Elternbeirat und allen beteiligten Gremien vor.

Specifics

WIE MUSS DAS HAUS SEIN, DAS WIR FÜR UNSERE KINDER BAUEN, ES MUSS IN UNS SELBST SEIN.

UNSER BENEHMEN, UNSER WISSEN, UNSER WUNSCH, IHR WACHSEN ZU VERSTEHEN.

DAS HAUS, IN DEM UNSERE KINDER LEBEN UND DEM SIE VERTRAUEN,

SIND WIR!

Maria Montessori

 

Kinderwünsche

Sage mir klar und deutlich, was Du von mir möchtest.

Ich kann dann tun, was Du von mir willst.

Hilf mir meinen Drang nach Unabhängigkeit und Selbständigkeit zu leben, auch wenn was daneben geht.

Ich zeige Dir schon, wenn ich Hilfe brauche.

Bringe mich rechtzeitig in das Kinderhaus.

Ich kann dann in Ruhe ankommen.

Erlaube mir meine eigenen Geheimnisse zu haben.

Ich werde nicht immer alles mit Dir teilen können.

Lass uns Rituale finden.

Ich kann mich daran festhalten.

Lass mich mutig sein.

Ich lerne so mich selbst einzuschätzen.

Lass mir Zeit und achte mein Tun.

Ich möchte meine Arbeit zu Ende bringen können.

Zeige mir, wie ich mich streiten und wieder vertragen kann.

Ich lerne so mich und den anderen bewusst wahr zu nehmen.

Gestalte mir eine kindgerechte Umgebung.

Ich kann dann meinen Wissens- und Bewegungsdrang ausleben.

Gib mir Raum und Anregungen.

Ich bin gerne einfallsreich und schöpferisch.

Frag mich bloß dann, wenn ich etwas wirklich entscheiden kann.

Ich fühle mich dann ernst genommen.

Gib mir eindeutige Regeln und klare Grenzen.

Ich bin dann geborgen und fühle mich sicher.

Sei mir ein liebevolles Beispiel.

Ich lerne dann einen achtsamen Umgang mit Mensch, Natur und Dingen.

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