Waldorfkindergarten

Wir betreuen Kinder ab zwei Jahren bis zur Einschulung. Unsere Sonderöffnungszeiten können ab 12.30 Uhr bis 15 Uhr gebucht werden.

Address
Waldorfkindergarten
Wasserstraße 41
48531 Nordhorn
Funding authority
Förderverein Waldorfpädagogik Grafschaft Bentheim e.V.
Wasserstraße 41
48531 Nordhorn
05921/34851 (Frau Kellner)
info@waldorfkindergarten-nordhorn.de
http://www.waldorfkindergarten-nordhorn.de
Opening times7:30 AM - 3:00 PM o'clock
Closing daysWährend der Sommerferien ist der Kindergarten in der Regel für zwei Wochen geschlossen, zwischen Weihnachten und Neujahr entsprechend den Feiertagen, über Ostern für eine Woche und zu Himmelfahrt den Feiertag und den darauffolgenden Tag. Die genauen Schließungszeiten werden den Eltern rechtzeitig bekannt gegeben.
Extras care with lunch

Introduction/specifics

Unser Haus liegt im Stadtteil Stadtflur in einem ruhigen Wohngebiet und wir bieten insgesamt 25 Plätze für Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren an.

Unser Kindergartenkonzept basiert auf den Prinzipien der Waldorfpädagogik.

In unserem Waldorfkindergarten werden in der täglichen Arbeit mit den Kindern die Ideen, Überzeugungen und Erkenntnisse Rudolf Steiners lebendig gehalten und ihre Anregungen umgesetzt. Als Grundgedanke der Waldorfpädagogik gilt:

Fördern, was im Kinde schlummert.

Alle Möglichkeiten liegen vor ihm,

alle Reichtümer in ihm.

Dabei wirken die Erwachsenen als Vorbilder: Ihr sinnvolles Tun drinnen und draußen vom Baumschnitt übers Nähen bis zur Vorbereitung des vollwertigen Frühstücks ist Teil ihres pädagogischen Handelns. Indem auch die Kinder echte Aufgaben etwa bei der Garten- und Hausarbeit übernehmen, lernen sie, sich mit Freude und Selbstverständlichkeit für andere und ihre Umwelt einzusetzen. Dabei erkennen sie sinnvolle Zusammenhänge zwischen den Dingen und ihrer Herkunft, zwischen dem Tun und seinen Konsequenzen.

Neben der Selbstständigkeit steht die Achtung der individuellen Persönlichkeit des Kindes und seiner Eigentätigkeit im Mittelpunkt unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit.

Werte, wie z.B. die bewusste Ernährung, die Wertschätzung eines jedes Einzelnen, die Selbstständigkeit des Kindes sowie die tägliche Nähe zur Natur sind uns Erzieherinnen und den Familien, die ihre Kinder zu uns bringen, ganz besonders wichtig und liegen der Arbeit unserer Einrichtung zugrunde.

Wir bieten den Kindern eine verlässliche und familiäre Umgebung, die ihnen Geborgenheit und eine schützende Hülle gibt, um in Ruhe heranzureifen.

Rooms

Im Kindergarten haben wir einen großen Gruppenraum mit integrierter Küche zur Verfügung, in dem nahezu alles, was den Kindergartenalltag betrifft, geschieht. Die hauswirtschaftlichen und handwerklichen Tätigkeiten der Erwachsenen, die ja von den Kindern begleitet werden können, finden ebenso hier statt, wie künstlerische Tätigkeiten der Kinder in großen und in kleinen Gruppen und das freie Spiel. Alles, was sich im Gruppenraum befindet, ist für Kinder zugänglich und nach ihren Bedürfnissen ausgerichtet. Die Dinge sollen in ihrem Sinn und ihrer Handhabung von ihnen zu verstehen sein.

Outdoor Facilities

Dem Kindergarten steht rund um das Haus ein großer naturnah gestalteter Garten, in dem verschiedensten Gemüse- und Obstsorten angepflanzt sind, zur Verfügung. Dort sind die Erzieherinnen mit den Kindern tätig, sodass sie ganz unbewusst die großen Zusammenhänge von Säen, Wachsen, Pflegen, Reifen, Fruchten und Ernten erfahren.  Freie Flächen laden ein zu Lauf- und Bewegungsspielen, Klettern, sowie Betätigungen im Sand.

Im Waldorfkindergarten vergeht nicht ein Tag, ohne dass die Kinder sich nicht ausgiebig an der frischen Luft bewegt hätten. Ob im weitläufigen Garten oder beim wöchentlichen Waldspaziergang, im Baumhaus oder beim Versteckspiel - immer ist die Natur ein lebendiger Spielpartner.

Im Außengebäude befindet sich unser Märchenraum. Hier finden sich alle Kinder mittags zum Abschlusskreis ein, hören gemeinsam ein Märchen/Geschichten und verabschieden sich voneinander.

Daily Schedule

Ein Tag im Waldorfkindergarten ähnelt dem einer gut eingespielten Familie. Die Erzieherinnen gehen bewusst Tätigkeiten nach, die dazu dienen, den Kindergartenalltag zu organisieren. In unserem Waldorfkindergarten hat die Tagesgestaltung eine große Bedeutung. Besonderer Wert wird daraufgelegt, dass der Tag rhythmisch verläuft, das heißt, die Phase von freiem, bewegtem Spiel und von stiller, geführter Form wechseln sich ab. Die Kinder werden dabei nicht beschäftigt oder unterhalten. Sie sind selbständig aktiv, indem Sie versuchen Dinge nachzuahmen, mitzugestalten oder zu spielen.

Von 7.30 Uhr an bis etwa 8 Uhr treffen die Kinder der ganzen Gruppe ein. Bis zum Frühstück um 9.15 Uhr spielen sie frei für sich oder miteinander.

Währenddessen bereiten die Erzieherinnen das Frühstück vor, basteln und nähen z.B. für den Jahreszeitentisch oder schreiben Einladungen für eine Veranstaltung. Die Kinder haben die Möglichkeit aktiv daran teilzunehmen oder zuzuschauen.

Wenn die Erzieherinnen Ihre Arbeit beenden, ist das das Zeichen zum gemeinsamen Aufräumen, denn etwas Neues beginnt: Alle finden sich zum Morgenkreis zusammen. Ähnlich wie beim Reigen werden über einen längeren Zeitraum mit den Kindern Gesten Lieder, Verse, Reime und Fingerspiele zur jeweiligen Jahreszeit wiederholt. So schulen die Kinder spielerisch ihr Gedächtnis, erweitern ihre Sprache und entdecken die Freude am Musizieren und Singen.

Nach dem Händewaschen decken die zukünftigen Schulkinder den Frühstückstisch und alle nehmen Platz. Je nach Wochentag gibt es selbstgebackene Brötchen, Müsli mit frischem Obst, Möhrensalat oder andere vollwertige Leckereien. Zu trinken reichen wir Tee oder Wasser.

Nach dem Frühstück helfen die älteren Kinder beim Abräumen der Tische, anschließend geht es zum Freispiel nach draußen. Wobei Buddelhose, Gummistiefel und Regenjacke jeden Tag benötigt werden.

Die Erzieherinnen erledigen gemeinsam mit den Kindern in dieser Zeit nützliche Dinge rund um Haus und Garten, z.B. Laub rechen, Blumenzwiebeln pflanzen. Regelmäßig machen wir einen Spaziergang ins nahe Wäldchen.

Der Vormittag wird im Märchenraum in Ruhe mit einem Märchen und dem Abschiedslied im Stuhlkreis beendet. Bis zum Mittagessen betätigen sich die Kinder spielerisch im Garten oder im Gruppenraum.

Kinder, die bis 15.00 Uhr betreut werden, erhalten um 12.30 Uhr ein warmes Mittagessen, welches mit den Erzieherinnen gemeinsam eingenommen wird.

Dieser geregelte Tagesablauf hilft dem Kind wie ein Gerüst in einem geschützten Rahmen seine eigenen Entwicklungsschritte in sicherem Vertrauen darauf, dass morgen alles wieder genauso geschieht, selbst zu gehen.

Ein Tag im Waldorfkindergarten ähnelt dem einer gut eingespielten Familie. Die Erzieherinnen gehen bewusst Tätigkeiten nach, die dazu dienen, den Kindergartenalltag zu organisieren. In unserem Waldorfkindergarten hat die Tagesgestaltung eine große Bedeutung. Besonderer Wert wird daraufgelegt, dass der Tag rhythmisch verläuft, das heißt, die Phase von freiem, bewegtem Spiel und von stiller, geführter Form wechseln sich ab. Die Kinder werden dabei nicht beschäftigt oder unterhalten. Sie sind selbständig aktiv, indem Sie versuchen Dinge nachzuahmen, mitzugestalten oder zu spielen.

Von 7.30 Uhr an bis etwa 8 Uhr treffen die Kinder der ganzen Gruppe ein. Bis zum Frühstück um 9.15 Uhr spielen sie frei für sich oder miteinander.

Währenddessen bereiten die Erzieherinnen das Frühstück vor, basteln und nähen z.B. für den Jahreszeitentisch oder schreiben Einladungen für eine Veranstaltung. Die Kinder haben die Möglichkeit aktiv daran teilzunehmen oder zuzuschauen.

Wenn die Erzieherinnen Ihre Arbeit beenden, ist das das Zeichen zum gemeinsamen Aufräumen, denn etwas Neues beginnt: Alle finden sich zum Morgenkreis zusammen. Ähnlich wie beim Reigen werden über einen längeren Zeitraum mit den Kindern Gesten Lieder, Verse, Reime und Fingerspiele zur jeweiligen Jahreszeit wiederholt. So schulen die Kinder spielerisch ihr Gedächtnis, erweitern ihre Sprache und entdecken die Freude am Musizieren und Singen.

Nach dem Händewaschen decken die zukünftigen Schulkinder den Frühstückstisch und alle nehmen Platz. Je nach Wochentag gibt es selbstgebackene Brötchen, Müsli mit frischem Obst, Möhrensalat oder andere vollwertige Leckereien. Zu trinken reichen wir Tee oder Wasser.

Nach dem Frühstück helfen die älteren Kinder beim Abräumen der Tische, anschließend geht es zum Freispiel nach draußen. Wobei Buddelhose, Gummistiefel und Regenjacke jeden Tag benötigt werden.

Die Erzieherinnen erledigen gemeinsam mit den Kindern in dieser Zeit nützliche Dinge rund um Haus und Garten, z.B. Laub rechen, Blumenzwiebeln pflanzen. Regelmäßig machen wir einen Spaziergang ins nahe Wäldchen.

Der Vormittag wird im Märchenraum in Ruhe mit einem Märchen und dem Abschiedslied im Stuhlkreis beendet. Bis zum Mittagessen betätigen sich die Kinder spielerisch im Garten oder im Gruppenraum.

Kinder, die bis 15.00 Uhr betreut werden, erhalten um 12.30 Uhr ein warmes Mittagessen, welches mit den Erzieherinnen gemeinsam eingenommen wird.

Dieser geregelte Tagesablauf hilft dem Kind wie ein Gerüst in einem geschützten Rahmen seine eigenen Entwicklungsschritte in sicherem Vertrauen darauf, dass morgen alles wieder genauso geschieht, selbst zu gehen.

Food

Eine ausgewogene, vollwertige und entwicklungsfördernde Ernährung der Kinder liegt uns sehr am Herzen. Die Gesundheit, das Wachstum und die Vitalität der Kinder sind in entscheidendem Maße von der Ernährung geprägt. Grundlage der Nahrung im Kindergarten ist Getreide in Verbindung mit reichlich frischem Obst und Gemüse. Besonders Wichtig ist uns der Verzicht auf zuckerhaltige Süßspeisen. Alle Zutaten für die ausschließlich vegetarischen Gerichte stammen aus biologischem Anbau. Täglich bereitet eine Erzieherin gemeinsam mit den Kindern das Frühstück zu, welches sich im Wochenrhythmus wiederholt. Anschließend wird es gemeinsam gegessen, wobei ein positives, freudvolles gemeinschaftliches Erleben und Genießen entsteht. Während der Freispielzeit im Freien wird den Kindern ein Snack aus Obst, Gemüse u. ä., sowie Tee oder Wasser angeboten.              Das Mittagessen für unsere Kinder wird durch das DRK Seniorenzentrum Kotting geliefert.

Care providers are responsible for all profile content.

Offered care types at Mar 18, 2019:

Kind of carecount integrated places
 AÜ-Gruppe 7:30-12:30
0 Places

Basics

Eine der wichtigsten Aufgaben im Waldorfkindergarten ist es, das Leben selber, die Arbeiten des Lebens in den Kindergarten hineinzutragen. Kinder wollen und sollen Schritt für Schritt die Welt in ihren Zusammenhängen erkennen und verstehen lernen. Dabei werden mindestens fünf Lern- und Lebensebenen berücksichtigt. Die Tätigkeitsebene, die soziale und gedankliche Ebene, die ethisch/moralische Ebene, sowie die Gefühlsebene. Kinder bekommen Vertrauen in die eigenen wachsenden Kräfte und Fähigkeiten.

Die Waldorfpädagogik ist eine Pädagogik, welche die kindliche Spielfreude pflegt und entwickelt, die Anregungen gibt, die den Kindern Zeit lässt, das Kräftewachstum zu fördern.

Kinder sollen die Sinnhaftigkeit des eigenen Handelns, Fühlens und Denkens entdecken, dazu brauchen sie erwachsenen Vorbilder, gelebte und wahrnehmbare Wertvorstellungen ebenso wie Orientierung, Klarheit, Wahrhaftigkeit und sinnvolle Rituale

Waldorfpädagogik steht für:

  • kindliche Bedürfnisse und das Weltbild des Kindes sind Maßstab für das erzieherische Handeln
  • „Fördern, was im Kinde schlummert. Alle Möglichkeiten liegen vor ihm, alle Reichtümer in ihm“ ist dabei ein wesentlicher Grundsatz
  • jedes Kind wird entsprechend seiner individuellen Entwicklung und seinen Interessen zum eigenständigen Handeln angeleitet
  • Toleranz und Respekt gegenüber allen Menschen sind die elementaren Ausgangspunkte unserer Erziehung
  • verantwortungsbewusster Umgang gegenüber der Umwelt
  • religiöse Bräuche werden gepflegt und die Kinder werden zu Stille und Besinnung angeleitet

 

Employee

Das pädagogische Team besteht aus einer vielfältigen Mischung verschiedener Professionen, Erzieherinnen, Waldorfpädagoginnen, angehenden Waldorfpädagoginnen sowie einem Bundesfreiwilligendienstleistler, Praktikanten und Praktikantinnen. Die Leitung ist nicht freigestellt und unterstützt die pädagogische Arbeit in der Gruppe.

Außerdem wird unser Team von einer Putzfrau und einem Hausmeister unterstützt.

Quality Assurance

Um die Qualität unserer Arbeit zu sichern und weiterzuentwickeln, führen wir folgende Maßnahmen durch:

• jährliche Planungstage

• wöchentliche Teamsitzungen

• regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen

• Teilnahme an Arbeitskreisen

Cooperations

Der Kontakt zu unserem Sozialraum ist uns wichtig, und mit folgenden Einrichtungen und Institutionenbefinden wir uns in einem regelmäßigen Austausch:

  • die Prophylaxe Helferin des Gesundheitsamtes,
  • die Stadt Nordhorn
  • die Grundschulen der Stadt Nordhorn
  • das Sprachförderungsteam der Stadt Nordhorn
  • die Frühförderungsstellen
  • dem Paritätischen Wohlfahrtsverband
  • die Waldorfkindergärten in der Weser-Ems- Region
  • das Kindergartenseminar in Hannover

Teamwork with parents

Die Erziehungspartnerschaft mit den Eltern bedeutet für uns eine vertrauensvolle Zusammenarbeit der Mitarbeiterinnen unserer Einrichtung und den Eltern auf Augenhöhe. Nur gemeinsam kann es gelingen, jedes Kind bestmöglich in seiner Entwicklung zu unterstützten

Um die Zusammenarbeit bestmöglich zu gewährleisten, gibt es in unserer Einrichtung verschiedene Wege der Verständigung. Wir bieten unseren Eltern Mitgestaltungsmöglichkeiten durch den Elternbeirat und Vorstand, gemeinsame Planung und Durchführungen von Festen, gemeinsame Gestaltung und Instandhaltung der Räumlichkeiten etc. an. Auch die Meinungen und eventuelle Sorgen der Eltern sind uns wichtig. So informieren wir unsere Eltern an der Wandzeitung über aktuelle Geschehnisse. Regelmäßig finden Elternabende, -sprechzeiten und -gespräche statt.

Was wir als Eltern tun ...

  • das Schwerste zuerst: Wir sind Vorbilder, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr: in unserem Tun und Reden, im Miteinander, unter Zeitdruck, beim Musizieren, Singen oder Vorlesen, beim maßvollen Umgang mit Fernsehen und Computer.
  • das Leichteste: Sich durch den Waldorfkindergarten zu einer bewussteren Erziehung anregen zu lassen, sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen.
  • das Verbindende: Mitgestaltung und Hilfe bei Festen, gelegentliches Zupacken in Haus und Garten oder Basteln in gemütlicher Runde - ein Kindergarten als Gemeinschaftserlebnis.

Wichtig ist uns auch ein verantwortungsbewusster Umgang mit Fernseher und Computer. Wünschenswert wären ein fernseh- und computerfreies Aufwachsen des Kindes bis zum 3. Lebensjahr sowie eine grundsätzliche elterliche Begleitung bei der anschließenden Nutzung der Medien. Unkontrollierter Fernsehkonsum, Dauerbeschallung durch Radio und Kinderkassetten, die vorschulische Beschäftigung mit PC-Spielen oder ein unregelmäßiger, vereinzelter Tagesablauf zuhause sind in direktem Zusammenhang mit kindlichen Schädigungen wie Konzentrationsstörungen, Lähmung der Eigeninitiative oder Aggressionen zu sehen. Hier ist die elterliche Verantwortung und Kooperation deutlich gefordert.

Specifics

Einmal pro Woche kommt ein Eurythmist in den Kindergarten. Eurythmie ist eine Bewegungskunst, die Sprechen, Tanzen und Singen rhythmisch miteinander verbindet.

Über die Woche verteilt finden Tätigkeiten wie Aquarellmalen, Werken, Weben, Nähen, hauswirtschaftliche Aufgabe u. v. m. statt. Es gibt für die verschiedenen Tätigkeiten feste Wochentage, sodass die Kinder mit der Zeit genau wissen, was an welchen Tag gemacht wird.

Bei all diesen Tätigkeiten wirken die Erwachsenen als Vorbilder: Ihr sinnvolles Tun drinnen und draußen, von der Blumenpflege übers Nähen bis zur Vorbereitung des vollwertigen Frühstücks ist Teil ihres pädagogischen Handelns. Indem auch die Kinder echte Aufgaben etwa bei der Garten- und Hausarbeit übernehmen, lernen sie sich mit Freude und Selbstverständlichkeit für andere und ihre Umwelt einzusetzen. Dabei erkennen sie sinnvolle Zusammenhänge zwischen den Dingen und ihrer Herkunft, zwischen dem Tun und seinen Konsequenzen.

Freies Spiel

Kinder vertiefen sich völlig selbstvergessen in ihr Tun, spielend sind sie eins mit sich selbst. Spielsachen sind ausschließlich aus natürlichen Materialien, ihre Wärme und ruhige Kraft wird spürbar. Puppenstube und Kaufmannsladen aus Holz gibt es auch, neben Körben voller Kastanien und Tannenzapfen, Tüchern oder Filzseilen. Allen Dingen ist gemein, dass sie einfach und „offen" sind, um die Fantasie sich frei entfalten zu lassen.

Wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass die Kinder durch dieses „Weniger" viele Spielanregungen bekommen. In der Fantasie der Kinder kann jedes Holzstück ein Anker, eine Angel oder etwas Anderes sein, je nachdem, wie man es einsetzt, bearbeitet oder verändert.

Rhythmus

Wiederkehrende Feste, Reigen, Lieder und der gemeinsame Jahreszeitentisch bringen den Lauf von Wachsen, Gedeihen, Ernte und Ruhe ins Bewusstsein der Kinder und bevölkern ihre Fantasie zugleich mit den wundersamen Wesen aus Märchen und Sagen.

Care providers are responsible for all profile content.