Basics
Ausgehend von der Überzeugung, dass alle Menschen von Anfang an ihre Identität und Würde von Gott haben und menschliches Leben nur in Beziehung gelingen kann, ist unser vorrangiges Ziel, die Persönlichkeit eines jeden Kindes zu achten, seine Begabungen und Gemeinschaftsfähigkeit zu fördern und ihm zu ermöglichen, auf den Grundlagen des Evangeliums eine Beziehung zu Gott aufzubauen.
„Wie Bildungsprozesse gestaltet und moderiert werden, wird maßgeblich beeinflusst von der Haltung des pädagogischen Fachpersonals gegenüber dem Kind und ihrem Verständnis davon, wie Kinder lernen und welche Kompetenzen und Kenntnisse sie verfügen. Dies bildet die Grundlage allen pädagogischen Handelns und bestimmt den Bildungsprozess.“ (BayBL 4.1.)
Unsere individuelle Haltung ist:
- Durch ständiges Beobachten und die Interaktion mit den Kindern, bauen wir eine Beziehung zu ihnen auf, die es uns ermöglicht, das kindliche Verhalten zu verstehen, zu interpretieren und darauf zu reagieren (z.B. Forschergeist, Experimentierfreude). Dies gelingt uns besonders dann, wenn wir in regem Austausch mit den Eltern stehen und wir uns im Team reflektieren.
- Es ist uns wichtig, dass die Kinder ein Mitbestimmungsrecht haben und ihre Meinungen, Wünsche und Anregungen mit in den Alltag einfließen. Dies geschieht z.B. durch Kinderkonferenzen oder das selbstbestimmte Spielen im Freispiel.
- Ebenso ist für uns die Wertschätzung des pädagogischen Fachpersonals gegenüber den Kindern eine Grundvoraussetzung. Dazu gehört auch, dass wir anhand der Kompetenzorientierung die Kinder in ihren Stärken motivieren und unterstützen.
- „Jeder macht es so gut er/sie kann!“ Für uns bedeutet dies, dass wir alle, Kinder wie Erwachsene, Menschen mit Stärken und Schwächen sind. Hierfür sind wir offen und gestehen uns auch Fehler ein, lernen daraus und profitieren gemeinsam davon.