Kinderhaus "Am Löbauer Berg"

Altersgemischte Gruppen bis 3 Jahre im Krippenbereich sowie altersgemischte Gruppen im Kita-Bereich mit Bezugserzieher, Vorschulgruppen mit seperatem Gruppenbereich

Address
Kinderhaus "Am Löbauer Berg"
Haydnstraße 4
02708 Löbau
Funding authority
Große Kreisstadt Löbau
Altmarkt 1
02708 Löbau
03585/404629 (Annett Hölzer)
kinderhaus-am-loebauer-berg@loebau.info
Opening times6:00 AM - 5:00 PM o'clock
early care6:00 AM - 7:00 AM o'clock
late care4:30 PM - 5:00 PM o'clock
Foreign languages German
Specially educational concept partially open concept, Situation approach
Extras Integrative facility, care with lunch, for children with special educational needs, full day care
Pets Aquarium mit Fischen, Riesenschnecken, tiergestütze Logopädie (Hund)

Introduction/specifics

Am Fuße des Löbauer Berges befindet sich unser Kinderhaus „Am Löbauer Berg“. Seit Beginn, also 1983, ist unsere Einrichtung in Trägerschaft der Großen Kreisstadt Löbau. Im Jahr 2016 wurde die Kindertagesstätte komplett saniert. Insgesamt bietet die Kindereinrichtung 319 Betreuungsplätze. Davon stehen 30 Plätze für die Krippe, 105 Plätze für die Kita und 184 Plätze für den Hort zur Verfügung.

Die Einrichtung kann von Kindern ab der 8. Lebenswoche, bis zum Ende der Grundschulzeit besucht werden. Für Behinderte und/ oder von Behinderung bedrohte Kinder stehen 9 Integrationsplätze zur Verfügung. Diese 9 Plätze verteilen sich auf drei Gruppen, welche von entsprechend qualifizierten Pädagogen betreut werden.

Das pädagogische Team der Einrichtung besteht aus staatlich anerkannten Erzieher/innen, die zum Teil eine zusätzliche heilpädagogische Ausbildung haben, drei Heilpädagogen, einer Sprachpädagogin und einer Sozialpädagogin (Bachelor). Unsere Arbeit wird weiterhin von verschiedenen Mitarbeitern im pädagogischen, therapeutischen, hauswirtschaftlichen und technischen Bereich unterstützt.

Die Kindertagesstätte ist ganzjährig von 06.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.

Unser Haus bietet in den einzelnen Gruppenbereichen für jedes Kind die Möglichkeit zum Spielen, Lernen, Entdecken, Experimentieren und Entspannen. Jede Gruppe hat ihr eigenes Gruppenzimmer mit verschiedensten Funktionsbereichen. Außerdem verfügt unsere Einrichtung über zusätzliche Räume wie z.B.  einem Sport- und Mehrzweckraum, einem Lesezimmer, einem Finkiraum, den Bewegungs- und Entspannungsräumen, einem Speiseraum, den Hausaufgabenzimmern, einem Verkleidungszimmer und einer Kinderküche.

Unser großflächiges Außengelände (ca.5500qm) ist teilweise mit naturnahen Spielgeräten ausgestattet. Die Kinder aller Altersgruppen haben weiterhin die Möglichkeit, den Verkehrsgarten, verschiedene Bewegungs- und Wasserspielanlagen, eine Tischtennisplatte, das Trampolin oder den Volleyball- bzw. den Fußballplatz zu nutzen. Für unsere Krippenkinder steht ein separater Spielplatz mit altersgerechten Spielgeräten zur Verfügung.

In unmittelbarer Nähe befindet sich die Grundschule „Am Löbauer Berg“, mit der wir in enger Kooperation stehen.

Die Grundlage der pädagogischen Arbeit in unserer Einrichtung ist der Sächsische Bildungsplan. Wir arbeiten nach dem situativen Ansatz und dem Konzept der teiloffenen Arbeit. Jedes Kind hat eine feste Bezugserzieherin bzw. Bezugserzieher.

Die Kita wird durch eine staatlich anerkannte Diplomsozialpädagogin geleitet.

 

Daily Schedule

Unsere Kindertagesstätte ist ein Haus voller Leben.

Im Folgenden geben wir einen kurzen Überblick über den Tagesablauf im Kindergarten und Hort. Die Tagesabläufe sind als Beispiel zu sehen, die genügend Zeit und Raum zur freien Gestaltung lassen. Es ist uns Pädagogen/ innen wichtig, nicht starr nach Ablaufplänen zu arbeiten, sondern gemeinsam mit den Kindern Alltag zu gestalten und dabei die Themen der Kinder aufzugreifen und gemeinsam umzusetzen.

 

Ein Tag im Kindergarten

  • 6.00 Uhr – 7.00 Uhr
    • Frühdienst als Sammelgruppe im Frühdienstzimmer
  • 7.00 Uhr – 8.00 Uhr
    • Kinder und Erzieher/innen treffen im Gruppenzimmer ein und bereiten gemeinsam den Tag vor
  • 8.00 Uhr
    • Tagesbeginn mit dem gemeinsamen Frühstück
  • 8.30 Uhr – 11.00
    • Uhrgemeinsame Tagesgestaltung, individuell findet indieser Zeit statt: Freispiel, Gestaltung der offenen Arbeit, Gestaltung individuellerpädagogischer Angebote (z.B. offene Angebote, individuelle Förderangebote, Kleingruppenarbeit, Nutzung des Finkiraumes, Sportraumes,Bewegungsraumes, Nutzung des Freigeländes, Spaziergänge und Ausflüge…)
  • 11.00 Uhr
    • gemeinsames Mittagessen in den Gruppen (Unser Mittagessen wird täglich frisch von der Firma Laola Zentralküche gekocht und geliefert)
  • 11.30 Uhr – 12.00 Uhr
    • Vorbereitung in den einzelnen Gruppen auf die Mittagsruhezeit (Schlafrituale...)
  • 12.00 Uhr – 13.45 Uhr
    • Mittagsruhezeit
  • 13.45 Uhr – 16.00 Uhr
    • Vesper in den Gruppen, anschließend individuelle Freispielzeit (im Haus oder im Freigelände)
  • ab 16:00 Uhr
    • Spätdienst als Sammelgruppe im Spätdienstzimmer/ Freigelände
  • 17 Uhr
    • Die Kindereinrichtung schließt

 

 

Ein Tag im Hort

6.00 Uhr – 7.00 Uhr                  Frühdienst als Sammelgruppe im Frühdienstzimmer im Hort

10.00 Uhr - 12.15Uhr                je nach Schulschluss kommen die Kinder selbständig in den Hort und melden sich bei

                                              dem / der Erzieher/in an. Die Kinder der Klasse 1 werden in den ersten vier Wochen von 

                                              einer/einem Erzieher/in auf dem Weg in den Hort begleitet, um ihn später allein         

                                              bewältigen zu können.

ab 11.30 Uhr                            kann das Mittagessen im Speiseraum des Hortes eingenommen werden. Jedes Kind

                                              erhält von unserem Lieferranten MS Menü-Service monatlich einen Speiseplan und wählt 

                                              selbst das Wunschessen aus.

ab 12.00 Uhr                            können die Kinder ihre Freizeit selbstbestimmt gestalten. Dafür stehen den Kindern alle

                                              Räumlichkeiten des Hortes (u.a. Bewegungsraum, Entspannungsraum, Kickerecke)

                                              sowie das große Freigelände zur Verfügung. Die Erzieher/innen bieten verschiedene

                                              pädagogische Angebote zu unterschiedlichen Themen für die Kinder ihrer Gruppe an.

13.00 Uhr - 13.30 Uhr               bis zu den Oktoberferien wird es auf der Etage der Klasse 1 ein bischen ruhiger. Die

                                              Kinder entspannen sich bei leiser Musik, kleinen Geschichten oder gönnen sich eine

                                              Igelmassage.

                                              In den Hausaufgabenzimmern besteht die Möglichkeit, unter Aufsicht eines/er Erzieher/in

                                              in ruhiger Atmosphäre selbständig die Hausaufgaben anzufertigen. Während des

                                              gesamten Nachmittages können die Kinder den Trinkbrunnen im Speiseraum nutzen.

16.00 Uhr - 17.00 Uhr               Spätdienst in der Sammelgruppe

Am Freitag haben die Gruppen Freiraum um Projekte, Feierlichkeiten oder auch gruppenübergreifende Angebote anzubieten. An diesem Tag werden keine Hausaufgaben im Hort erledigt.

Care providers are responsible for all profile content.

Offered care types at Nov 21, 2018:

Kind of carecount places
 Krippe
30 Places
 Kindergarten
105 Places
 Hort
184 Places
 Gastkind
0 Places

Basics

Die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist das SächsKitaG sowie der Sächsische Bildungsplan. Wir arbeiten nach dem situativen Ansatz, in teiloffenen Gruppen mit festen Bezugspädagogen/innen.

Wir sehen die Kinder als "Akteure Ihrer Selbst". Jedes Kind hat seine ganz eigenen Potenziale, Wünsche und Möglichkeiten. Wir, als Begleiter der Kinder, beobachten und unterstützen die Kinder während ihrer Zeit in unserem Kinderhaus und helfen ihnen dabei, ihre Potenziale zu entdecken. Als Moderator des kindlichen Lern- und Bildungsprozesses schaffen wir eine anregende Lernumgebung, laden zum eigenen Tun ein und eröffnen vielseitige Erfahrungsräume. Dabei ist es unsere pädagogische Aufgabe, mit ganzheitlichem Blick auf die jeweilige Lebenswelt, dass Kind in seinem Hier und Jetzt abzuholen und auf seinem Weg zu einer autonomen Persönlichkeit zu begleiten.

Wir sind der Meinung, dass ein Kind sich erst auf eine erfahrungs- und bildungsreiche Entdeckungsreise begeben kann, wenn dessen Grundbedürfnisse befriedigt sind.

Dabei orientieren wir uns an der Bedürfnispyramide von Abraham Maslow. Maslow geht davon aus, dass erst nach der Erfüllung der Bedürfnisse einer unteren Stufe (1. Stufe = Grundbedürfnisse...), der Mensch nach Bedürfnissen der nächsthöheren Stufe strebt:

 

  • Grundbedürfnisse (gesundes Essverhalten, entwicklungsfördernde Schlafrituale, altersentsprechender Tagesablauf und Umgebung, Bewegung ausdrücken und erleben können, Wechsel von Entspannung- und Anspannungsphasen, Ruhe in der Entwicklung erleben

 

  • Sicherheitsbedürfnisse (Schutz und stabile Zuwendung durch Erwachsene, Schutz vor Krankheiten und Schmerz, Schutz durch stabile Strukturen, Regeln, Bezugspersonen, Sicherheit spüren)

 

  • Soziale Bedürfnisse (Liebe und Anerkennung erfahren, Freundschaften aufbauen können, Intimität und Geheimnisse zuerkannt bekommen und erfahren können, Erzieher als Freund und Begleiter)

 

  • Geltungsbedürfnisse (Vertrauen erleben und spüren, verstanden werden, Fehler machen dürfen, Neugierde erleben können und umsetzen)

 

  • Selbstverwirklichungsbedürfnisse (Entwicklung und Entfaltung des eigenen Potenzials und der Persönlichkeit, Gefühle erleben, Akteur in demokratischen Prozessen, Optimismus erleben, Respekt, Wertschätzung und Achtung selbst erfahrten und geben)

 

Employee

Das pädagogische Team der Einrichtung besteht aus 22 Erzieherinnen und 2 Erziehern. Davon haben 7 Mitarbeiter eine zusätzliche heilpädagogische Ausbildung bzw. die Ausbildung zur Heilpädagogin.

Seit Mai 2016 ist eine Sprachpädagogin im Rahmen des Projektes "Sprache - der Schlüssel zur Welt" im Kinderhaus tätig. Seit Juli 2016 verstärkt eine Sozialarbeiterin (Bachelor of Art Elementar & Hortpädagogik) mit dem Projekt "Sozialarbeit in der Kita" das pädagogische Team.

Das Kinderhaus wird von Frau Hölzer (Diplom Sozialarbeiterin) und in deren Stellvertretung durch Frau Ilmer (Bachelor of Art Sozialarbeiterin/ Sozialpädagogin) geleitet.

 

Gemeinsam sind wir stark, denn nur als Team können wir die täglichen Herausforderungen im Interesse der Mädchen und Jungen unserer Einrichtung bewältigen.

Das, was wir den Mädchen und Jungen vermitteln wollen, müssen wir auch selbst verinnerlichen und vorleben. Das Team als „Gruppe“ unterliegt dabei den gleichen Gruppenprozessen, wie in der Kindergruppe. Jedem Gruppenmitglied kommt eine Rolle zu. Hier sollten die Stärken jedes einzelnen Teammitgliedes genutzt werden. Zum Team gehören aber auch die Mitarbeiter/innen der MAE und Perspektive-Maßnahmen, die uns im hauswirtschaftlichen aber auch in den freizeitpädagogischen Bereichen unterstützen.

Mindestens einmal im Monat (1. Montag im Monat) findet eine Besprechung im Kiga in der Zeit ab 16 Uhr statt bzw. ab 12.30 Uhr und wöchentlich mit den Erziehern im Hort. Gemeinsame Beratungen werden nach Notwendigkeit geplant (z.B. bei Projektabsprachen).

In den Dienstberatungen geht es hauptsächlich um organisatorische Dinge. Hier wird unteranderem die Wochenplanung vorgenommen und Arbeitsaufgaben aufgeteilt.

Die Teamberatungen dienen dem fachlichen Austausch und Reflexion des pädagogischen Handelns. So besprechen wir dort auch bestimmte Vorgehensweisen im Umgang mit Kindern und Eltern. Im Rahmen der Teambesprechung werden erworbene Weiterbildungsinhalte an die anderen Erzieherinnen untereinander weitergegeben. Hier wird auch abgesprochen, wer an welchen Weiterbildungen teilnehmen möchte oder sollte.

Das Team der heilpädagogischen Fachkräfte trifft sich einmal monatlich zur fachlichen Beratung mit der Leitung.

 

„Zusammenkommen ist ein Beginn,

Zusammenbleiben ist ein Fortschritt,

Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.“                                                                                                                

                                                            Henry Ford

Additional Offerings

Integration

In unserem Kinderhaus können bis zu 9 Kinder mit Behinderungen und/ oder von Behinderung bedrohte Kinder betreut werden. Diese 9 Plätze verteilen sich auf drei altersgemischte Gruppen, welche von entsprechend qualifizierten Pädagogen/ innen, als feste Bezugserzieher, betreut werden. Sie sind wichtige Ansprechpartner für Kinder, Eltern und die zuständigen Institutionen. Sie begleiten nah die jeweiligen Kinder, erstellen Entwicklungsberichte, erarbeiten Förderziele und begleiten die Kinder auf ihrem Weg zur Erfüllung der Ziele, führen Entwicklungs- und Elterngespräche, begleiten die Portfolioarbeit und schreiben jährlich eine Lerngeschichte für das Kind.

Integration wird in unserem Kinderhaus unter dem Grundsatz - Jedes Kind ist auf seine eigene, besondere und einzigartige Art und Weise ein Teil der Gruppe - gelebt.

Unsere integrative Arbeit ist unter anderem durch folgende Grundsätze geprägt:

  • Über die pädagogische Begleitung wird jedem Kind die Teilhabe am Leben, Erleben und Lernen ermöglicht
  • Eine Behinderung stellt für uns in erster Linie kein Ausschlusskriterium für irgendeinen Bereich des Lebens und Lernens dar
  • Jedes Kind wir ausgehend von seinen Stärken betrachtet und dort abgeholt, wo es steht
  • Jedes Kind lernt in erster Linie durch die aktive Auseinandersetzung mit sich, den Anderen und seiner Umwelt
  • die pädagogische Gestaltung des Alltages, der Räumlichkeiten sowie der individuellen integrativen Angebote regen zum eigenen Tun an, fördern die Selbstätigkeit des Kindes und ermöglichen vielfältige Erfahrungen
  • Die Beziehung zwischen dem Kind und der Fachkraft ist geprägt von Stabilität, Vertrauen, Akzeptanz und Anerkennung

 

Krabbelmäuse

Ab dem 07.09.2016 treffen sich jeden Mittwoch, von 15-16 Uhr die Krabbelmäuse.

Eingeladen sind interessierte Eltern mit ihren Kindern im Alter von 6-14 Monaten, welche noch keine Kindereinrichtung besuchen. Gemeinsam gehen die "Kleinen" auf Entdeckungsreise, knüpfen Kontakte mit gleichaltrigen, während die "Großen" Zeit zum Erfahrungsaustausch haben.

Die Treffen der Krabbelmäuse werden von zwei Fachkräften des Kinderhause begleitet. Dabei wird unter anderem mit Fingerspielen und Reimen für die Kinder und Wissenswertem für die Eltern der Blick auf die sprachliche Entwicklung, als unser wichtigstes Mittel zum Austausch, gerichtet. Auch sind wir vertrauensvolle Ansprechpartner bei Sorgen und Nöten der Eltern. Gern unterstützen wir in Form von Einzelgesprächen und zeigen mögliche Wege und Anlaufstellen auf.

Eine telefonische Voranmeldung wäre für unsere Planung hilfreich. Natürlich können Sie auch einfach so vorbeischauen.

Wir freuen uns auf einen gelungenen Start und eine schöne Zeit mit Ihnen und Ihren "Krabbelmäusen".

 

Sprache - der Schlüssel zur Welt

Seit Januar 2016 ist das Kinderhaus im bundesweiten Sprachprojekt "Sprache - der Schlüssel zur Welt" integriert.

Sprache ist ein wesentlicher Schlüssel zu Bildungsprozessen und Teil der Persönlichkeitsentwicklung. Sie ist ein wichtiges Mittel um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und Gehörtes für sich begreifbar zu machen. Sprachförderung beginnt in dem Moment, wenn das Kind unser Kinderhaus betritt. Sie vollzieht sich in der Begleitung des Kindes im Alltag und öffnet neue Erfahrungs- und Bildungsräume.

Die Kinder werden in konkreten Situationen zum Sprechen motiviert, in dem offene Fragen zur eigenen Handlung oder zu anderen Kindern gestellt werden. Beim Vorlesen liegt der Schwerpunkt auf dem gezielten Zuhören und dem Verstehen des Gehörten. Das kindliche Spiel sehen wir als eine Form, Sprache spielend zu erlernen. Über eigenes, körperliches Tun gewinnen die Kinder Erfahrungen, die Grundlagen für den Spracherwerb sind.

Im Finkiraum finden sich viele Möglichkeiten, Spielmaterialien und die nötigen räumlichen Bedingungen, um sprachliche Kleingruppenarbeit umzusetzen.

 

Sozialarbeit in der Kita - Maßnahmen für Kinder mit besonderen Lern- und Lebenserschwernissen

Jede Lebenswelt wird von strukturellen und gesellschaftlichen Veränderungen beeinflusst. Sich darauf einzustellen, diese zu bewältigen und für sich nutzbar zu machen ist eine Herausforderung für jeden, egal ob Kind, Eltern oder pädagogische Fachkraft. Jede Veränderung in der Einrichtung, in der Familie, im sozialen und räumlichen Umfeld wirkt sich auf die Lebenswelt des Kindes aus. Solche Veränderungen können die Voraussetzungen für das kindliche Wohlbefinden sowie dessen Entwicklung erweitern, verbessern und unterstützen. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Veränderungen können Probleme aufwerfen, welche die Entwicklung des Kindes erschweren und sich negativ auf das Wohlbefinden auswirken sowie bis hin zu gravierenden Defiziten und Kindeswohlgefährdungen führen. An diesem Punkt setzt das Projekt "Sozialarbeit in der Kita" an.

Schwerpunkte der Sozialarbeit in unserem Kinderhaus sind:

  • Begleitung und Beratung von Familien in Problem- und Krisensituationen
  • Beratung und Unterstützung bei der Beantragung und Inanspruchnahme von Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket
  • Beratungsangebote zur Wahrnehmung der Erziehungskompetenz, Elternarbeit, Themenabende
  • Projekte zur Integration der Einrichtung und Familien in das Wohnumfeld, Nachbarschaftsarbeit
  • Projekte, um das Unterstützungs- und Beratungsangebot für zukünftige Kinder und Eltern der Einrichtung bekannt zu machen
  • Kooperation und Vernetzung im Sozialraum
  • Kooperation mit Unterstützungssystemen im Sozialraum
  • Beratung und Begleitung der pädagogischen Fachkräfte, Thementage, individuelle Gespräche

Mit unserer sozialpädagogischen Tätigkeit wollen wir die Integration der Kinder in die Gesellschaft fördern, sozialer Benachteiligung entgegenwirken und präventiv in den Bereichen Entwicklungs- und Bildungschancen für Kinder und Kindeswohl wirken.

Quality Assurance

Seit einigen Jahren wird die Qualitätsdiskussion im System der Kindertagesstätten intensiv geführt. Das gesamte Team unserer Einrichtung ist bestrebt, an einer stetigen Qualitätsentwicklung nach dem Konzept Pädquis zu arbeiten. Es wird von einer Fachpraxis ausgegangen, die das körperliche, emotionale, soziale und intellektuelle Wohlbefinden der Kinder sichert, die Entwicklung von Kindern anregt und fördert sowie dazu geeignet ist, Familien in ihrer Betreuungs- und Erziehungsaufgabe im Rahmen einer Erziehungspartnerschaft zu unterstützen. Schritt für Schritt werden Maßnahmen zur Erreichung dieser Fachpraxis erarbeitet, umgesetzt und reflektiert. Dieser Prozess wird entsprechend dokumentiert.

Ebenfalls beteiligen wir uns am Projekt "Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen" (QuiK). Hier erfordert es einer Situationsanalyse der Einrichtung, die Erstellung des aktuellen Qualitätsprofils, eine fachliche Orientierung, die Diskussion im Team zu Veränderungszielen, verbindliche Zielvereinbarungen, eine genaue zeitliche Planung sowie die Ergebnissicherung und Reflexion. Zwei entsprechend geschulte Pädagogen sind im Rahmen dieses Projektes tätig.

Für die Arbeit im Hort wird die Ausbildung einer Mitarbeiterin zum Qualitätsinstrument QUAST angestrebt.

Die Sicherung und Weiterentwicklung des fachlichen Konsenses im Team wird durch Weiterbildungen und Fachliteraturstudium gewährleistet. Im nächsten Jahr wollen wir einen Weiterbildungskatalog zusammenstellen, der verschiedene Angebote für die Pädagogen bereitstellt.

Die Mitarbeiter setzen sich zur Aufgabe entsprechend ihrer Fähigkeiten und Interessen durch regelmäßige Fortbildung ihre pädagogischen Kenntnisse und Kompetenzen zu vertiefen.

Der fachliche Austausch und die Auswertung erfolgt zu den jeweiligen Beratungen.

Für uns stehen die Bedürfnisse der Kinder und die gesunde Entwicklung im Vordergrund jeder pädagogischen Intervention.

Wir führen viele themenorientierte Projekte im gesamten Jahr durch.

Cooperations

Kooperation mit den Eltern

Die Familie erreichen und sie als Erziehungspartner gewinnen, das ist ein wichtiges pädagogisches Ziel.

Durch stetigen Austausch über die Entwicklung des Kindes, Dokumentation und Präsentation richten wir gemeinsam mit den Eltern den Blick auf die Entwicklungs- und Lernprozesse des Kindes. So können und sollen Eltern teilhaben am lebendigem Lernen ihrer Kinder sowie der Gestaltung der pädagogischen Arbeit und der Entwicklung unserer Kindereinrichtung.

In der Zusammenarbeit mit den Eltern wollen wir Pädagogen/ innen kooperierend, beratend und vermittelnd tätig sein. Der Mittelpunkt unserer gemeinsamen Arbeit ist dabei stets das Wohl des Kindes, unser Ziel die Eröffnung bestmöglicher Entwicklungs- und Bildungschancen für jedes Kind.

In unserer Einrichtung wird jährlich der Elternrat gewählt. Die in den Elternrat gewählten Elternvertreter sind Ansprechpartner, Helfer, Vermittler zwischen Eltern, Personal, Träger und Mitgestalter von Projekten und Aktionen.

Wir wollen in unserer Einrichtung ein attraktives Elternangebot realisieren und mit den Eltern im Sinne einer Erziehungspartnerschaft zusammenarbeiten.

 

Kooperation mit dem Träger

Träger der Einrichtung ist die Stadt Löbau. Wir arbeiten eng mit verschiedensten Bereiche der Stadtverwaltung Löbau zusammen.

Der Sachgebietsleiter für Schulen und Kindertagesstätten ist eine wichtige Schlüsselperson zu allen Bereichen der Stadt. Er bündelt eingehende Informationen, gibt sie weiter und koordiniert und organisiert deren Umsetzung. In den wöchentlich stattfindenden Treffen besprechen wir die inhaltlichen und organisatorischen Themen der Kita. Dies ist ein sehr komplexer und wichtiger Bereich für die Arbeit in der Kita. Viele Hilfestellungen und Lösungsansätze erarbeiten wir gemeinsam und setzen diese dann auch durch. Zum wöchentlichen Termin erhalte ich die Hausmitteilungen aber auch Mitteilungen von anderen Institutionen.

Als großen Vorteil für die Arbeit in der Kita sehen wir die verschiedensten Fachbereiche der Stadt Löbau an. Für alle Fragen gibt es zuständige Ansprechpartner, die mit uns gemeinsam nach Lösungen suchen. Somit werden die Mitarbeiter der Kita von langen Informationsbeschaffungs-wegen entlastet. Informationen besitzen somit eine Fachlichkeit, die uns die nötige Sicherheit bei der Umsetzung gibt. Somit können wir mehr Zeit mit und für die Kinder verbringen, da die Stadtverwaltung uns mit ihrer Arbeit stark entlastet.

 

Kooperation mit der Grundschule

Mit dem Eintritt in die Grundschule beginnt für Mädchen und Jungen ein neuer Lebensabschnitt. Ein großer Teil der Kinder besucht den Hort.

Die Zusammenarbeit zwischen Grundschule und Hort muss stetig wachsen und auf einer vertrauensvollen Basis verankert sein. Beide Institutionen nutzen die in den Familien gelegten Fundamente für Bildungs- und Entwicklungsprozesse und setzen dort an, wo die Bildungsarbeit des Kindergartens aufgehört hat. Während einerseits das Streben nach einem fließenden Übergang die Kontinuität der individuellen Entwicklung sichern hilft, wollen Kinder andererseits als „Schulkinder“ an den neuen Anforderungen und dem damit verbundenen neuen Selbstbewusstsein wachsen und selbständig neue Wege erkunden.

Wichtig ist es, darauf zu achten, dass die personalen Beziehungen des Kindes am Übergang berücksichtigt werden und dass die Lehrer und Erzieher nach dem Schuleintritt ausreichend Zeit bekommen um die Beziehung zu den neuen Kindern aufzubauen.

Da unsere Kinder aus unterschiedlichen Einzugsbereichen kommen, ist es teilweise schwierig, in die Kindergärten anderen Kindergärten hospitieren zu gehen, um die Kinder schon vor der Aufnahme unsere Einrichtung kennen zu lernen. Für die Zusammenarbeit mit Kiga und Schule findet einmal jährlich eine Gesprächsrunde mit den Leitern der Kita und der Schulleiterin und den Lehrerinnen in der Grundschule „Am Löbauer Berg“ statt.

An Spiel- und Lernnachmittagen der Vorschulkinder nehmen Erzieherinnen, welche die 1. Klasse übernehmen, teil.

Die Grundlagen der Zusammenarbeit mit der Grundschule sind in separaten Kooperationsvereinbarungen geregelt und können in den Einrichtungen eingesehen werden.

 

Kooperation mit externen Partnern

Da wir die Kinder von 0 bis 10 Jahren betreuen, ist das Netz der externen Partner sehr groß. Wir betrachten die externen Partner auch als Erziehungspartner, da sie auf die Entwicklung des Kindes eben wie wir Einfluss nehmen. In Gesprächen werden die Aufgabenstellungen an die jeweilige Profession abgesprochen und unser Handeln reflektiert.

Die Kinder und die Eltern sollen auch durch das Durchführen der Therapien in der Einrichtung zeitlich entlastet werden. Die Kinder werden unter Berücksichtigung der persönlichen Leistungskurve in den Zeiten gefördert, wo sie am aufnahmefähigsten sind.

Für uns ist es auch wichtig, im Interesse der Förderung des Kindes, mit den Fachkräften persönlich in Kontakt zu kommen und Absprachen zur gemeinsamen Förderung zu treffen.

Externe Fachkräfte sind z.B.

  • Jugendamt
  • Familienbetreuer
  • Sozialamt
  • Therapeuten
  • Kinderärzte
  • Frühförderstellen
  • Vereine

Specifics

Das Vorschuljahr

Bei unserer täglichen Arbeit ist es uns ein Anliegen, die Kinder unterschiedlicher Altersgruppen von Anfang an bestmöglich in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung und Persönlichkeit individuell zu begleiten und zu fördern. Dem letzten Kindergartenjahr kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Ziel ist es, das Schulvorbereitungsjahr gemeinsam mit den Eltern und Lehrern so zu gestalten, dass für jedes Kind entsprechend seinem Entwicklungsstand ein gelingender Übergang zur Grundschule ermöglicht wird.

Das Dachgeschoss unseres Kinderhauses ist speziell auf die Bedürfnisse der Vorschulkinder eingerichtet. Dort befinden sich 2 Gruppenräume mit verschiedenen Funktionsecken, ein Multifunktionszimmer mit Möglichkeiten zum Bauen, Entspannen, Lesen und Verkleiden und ein Zimmer für das Buchstaben- und Zahlenland. Alles ist mit Materialien, die für die Vorbereitung auf die Schule ausgerichtet sind (Zahlen- und Buchstabenmaterial), ausgestattet. Mit Erreichen des Vorschuljahres ändert sich die Gruppenzusammensetzung. Alle Vorschulkinder erleben das letzte spannende Jahr gemeinsam in zwei altershomogenen Gruppen. Dabei wird die Struktur des Tagesablaufes an die Vorschule angepasst .

 

Schwerpunkte sind:

  • Vorfreude und Neugier auf die Schule wecken
  • Kinder sollen noch intensiver lernen, alltägliche Dinge, die für die Einschulung notwendig sind, allein zu meistern
  • Freude am Entdecken und Forschen entwickeln
  • Kinder sollen lernen zu lernen
  • Fähigkeit zur Teamarbeit anbahnen, Regeln aushandeln, Grenzen akzeptieren
  • Phasen der An -und Entspannung unterstützen eine sinnvolle Freizeitgestaltung 
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News

 

 

 

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