Introduction/specifics
Kurzprofil des Familienzentrums
Unsere Kindertagesstätte betreut Kinder im Alter von 4 Monaten bis 6 Jahren in einer liebevollen, anregenden Umgebung. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht das Kind als einzigartiges Individuum mit eigenen Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnissen.
Wir arbeiten nach einem offenen Raumkonzept, das bis zu acht feste Bildungsräume (siehe Räume und Spielbereiche) sowie weitere flexible Bildungsmöglichkeiten umfasst. Diese Vielfalt an Lernorten unterstützt die Kinder darin, selbstbestimmt zu entdecken, zu forschen und sich in ihrem eigenen Tempo zu entwickeln.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Vorleben eines christlichen Menschenbildes: Wir fördern das Erleben von Gemeinschaft, vermitteln Werte wie Achtung, Nächstenliebe und Verantwortung und heißen jedes Kind – unabhängig von Herkunft, Religion oder Persönlichkeit – herzlich willkommen. Durch die unterschiedlichen Konfessionen der Kinder ist die interreligiöse Arbeit ein selbstverständlicher Teil unseres Alltags. Das katholische Kirchenjahr gibt dabei Struktur und Orientierung für religiöse Feste und Rituale.
Ein zentraler Bestandteil unserer pädagogischen Haltung ist die gelebte Partizipation. Kinder gestalten ihre eigene „Mikro-Gesellschaft KiTa“ aktiv mit.
Partizipation heißt,
Entscheidungen, (Macht)
die das eigene Leben, (Selbstbestimmung)
und das Leben der (Mitbestimmung)
Gemeinschaft betreffen,
zu teilen und gemeinsam
Lösungen für
Probleme zu finden. (Demokratie)
- Schröder 1995
Dabei haben sie:
-
Selbstbestimmungsrechte, z. B.
„Wo spiele ich und mit wem?“
„Was, wann und wie viel esse ich?“
„Wie kleide ich mich?“
„Von wem lasse ich mich wickeln?“
„Ruhe ich mich aus oder möchte ich schlafen?“
-
Mitbestimmungsrechte, z. B.
„Welche Regeln gelten beim Abwechseln mit den Fahrzeugen?“
„Müssen gebaute Sachen aufgeräumt werden oder dürfen sie stehen bleiben?“
„Welches Spielmaterial finden wir gut und möchten wir anschaffen?“
„Was machen wir im Morgenkreis?“
Durch diese aktive Teilhabe erfahren Kinder Wertschätzung, entwickeln ein starkes Selbstbild und lernen demokratische Grundprinzipien im Alltag kennen.
Soziales Lernen & Demokratiebildung
Im gemeinsamen Alltag erleben Kinder in unserer Kita nicht nur Selbstbestimmung und Mitgestaltung, sondern auch die Bedeutung von Rücksichtnahme und Verantwortung. Eine zentrale Lernerfahrung dabei lautet:
„Mein Recht endet dort, wo das Recht des/der Anderen beginnt.“
Durch konkrete Alltagssituationen lernen Kinder, ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen, zu äußern und gleichzeitig die Grenzen und Rechte anderer zu respektieren – eine wesentliche Grundlage für ein respektvolles Miteinander und demokratisches Handeln.
In unserer Kindertagesstätte ist jedes Kind willkommen – genau so, wie es ist.