Kindergarten Belsenberg

Address
Kindergarten Belsenberg
Herrengasse 20
74653 Künzelsau
Funding authority
Stadt Künzelsau
Stuttgarter Straße 7
74653 Künzelsau
07940/9059229 (Frau Corinna Dambach)
kindergarten.belsenberg@kuenzelsau.de
Opening times7:30 AM - 1:30 PM o'clock
Closing daysZu Beginn des neuen Kindergartenjahres werden die Schließtage für das kommende Kalenderjahr festgelegt. Pro Kalenderjahr haben alle Einrichtungen 25 Schließtage.


Für das Kalenderjahr 2018 wurden folgenden Schließtage festgelegt:
Brückentag: 04.10.2018. - 05.10.2018
Brückentag: 02.11.2018
Weihnachtsferien: 24.12.2018 - 31.12.2018


Für 2019:
Weihnachten: 02.01.2019 - 04.01.2019
Pfingstferien: 11.06.2019 - 14.06.2019
Sommerferien: 29.07.2019 - 16.08.2019
Weihnachten: 23.12.2019, 27.12.2019 und 30.12.2019


Für 2020:
Weihnachten 02.01.2020 und 03.01.2020
Specially educational concept Situation approach

Introduction

Belsenberg ist ein Ortsteil der Stadt Künzelsau mit einer Einwohnerzahl von etwa 450 Personen.

Unser eingruppiger Kindergarten bietet Platz für 22 Kinder im Alter von 2 - 6 Jahren.

Der Kindergarten liegt inmitten eines ruhigen Wohngebietes. Hier schließt sich unmittelbar die freie Natur mit einem vielfältigen Angebot an Wäldern, Feldern, Bächen und Wiesen an.
Der Sportplatz wie auch das Dorfgemeinschaftshaus, die wir regelmäßig nutzen können, sind nur wenige Meter vom Kindergarten entfernt. Unseren Kindern bieten sich hierdurch die vielseitigsten Bewegungs- und Spielmöglichkeiten.

 

 

Geschichte

Der Belsenberger Kindergarten wurde 1968/69 unter Mithilfe der Bürger (800 Arbeitsstunden) als evangelischer Kindergarten gebaut. Durch die Gemeindereform 1972 wurde die Stadt Künzelsau als Träger des Kindergartens ernannt. 1981 wurde der Kindergarten in Belsenberg aufgrund zu geringer Kinderzahlen geschlossen. Die Kinder besuchten in dieser Zeit den Kindergarten im benachbarten Nagelsberg. 1989 wurde der Kindergarten wieder als ,,Halbtagskindergarten“ in Betrieb genommen, ehe er 2007 wiederrum aufgrund zu geringer Kinderzahlen geschlossen wurde. Am 2. September 2013 wurde der Kindergarten in Belsenberg nach 7 Jahren in neuem Glanz wiedereröffnet.


 

Rooms

Unsere Einrichtung besteht aus dem Eingangsbereich, unserem Gruppenraum mit zweiter Ebene, dem Forscherzimmer und den entsprechenden sanitären Anlagen. Ein kleiner Raum dient der Aufbewahrung des Reinigungsmaterials. Ebenso nutzen wir den Außenspielplatz und einen Raum des Dorfgemeinschaftshauses als Möglichkeit für spezifische Bewegungsangebote.

Der Gruppenraum ist von uns unterteilt in verschiedene veränderbare Funktionsbereiche. Diese werden nach den Interessen und Bedürfnissen der Kinder eingerichtet und je nach Bedarf umgestaltet. Beispiele für diese Funktionsbereiche sind: Konstruktionsbereich, Kreativwerkstatt, Rollenspielbereich, usw. Unser Forscherzimmer ist mit einer Küche ausgestattet und kann auch für Kleingruppenangebote, wie z.B. Projekte, genutzt werden. Im Freispiel können die Kinder Unbekanntes mit Neugier erforschen.

P1030297.JPG Gruppenraum P1030293.JPG Garderobe P1030296.JPG Gruppenraum P1030493.JPG Forscherküche

Outdoor Facilities

Der Außenspielplatz verfügt über ein großzügiges Platzangebot. Die Kinder haben die Möglichkeit sich auf der Wiese in Hanglage, auf Holzhackschnitzel oder auf dem befestigten Platz zu bewegen. Verschiedene Spielgeräte können von den Kindern genutzt werden, wie z.B. Schaukeln, Rutsche, Wippe, Klettergerüst, Spielhaus, usw. Während des Kindergartenbetriebs ist der Spielplatz nur für Kindergartenkinder, am Nachmittag und Abend ist er für die Öffentlichkeit nutzbar.
 

Daily Schedule

Kein Tag ist wie der andere....! Und dennoch leben wir feste Rituale mit unseren Kindern!

Es ist für uns von großer Bedeutung auf die individuellen Bedürfnisse und Anliegen der Kinder einzugehen, sodass uns ein flexibler Tagesablauf wichtig ist, der Zeit und Raum lässt für das, was die Kinder heute, hier und jetzt beschäftigt.

Von 7:30 Uhr bis 9:00 Uhr können Sie Ihr Kind in den Kindergarten bringen.

Bis ca.10:45 Uhr findet die sogenannte "Freispielphase" statt, in der die Kinder frei wählen dürfen, womit sie sich beschäftigen und spielen möchten. Sie probieren aus, testen, sehen was sie schaffen und meistern können und setzen sich auf spielerische Weise mit ihrer Umwelt auseinander. Sie lernen ihre Stärken kennen und gewinnen im Umgang mit ihren Spielpartnern an sozialer Reife. Denn: Spielen und Lernen ist für die Kinder ein und dasselbe

Parallel  findet ab 10:00 Uhr bis ca. 10:45 Uhr in der Kleingruppe, verschiedene Aktionen  die auf unser aktuelles Projektthema bzw. die Interessen der Kinder abgestimmt sind, statt.

Während der "Freispielphase" können die Kinder frei wählen, wann sie essen möchten, sie setzen sich dazu an den Vespertisch im Gruppenraum.

Nach einem gemeinsamen Aufräumlied und der sich anschließenden Aufräumphase treffen wir uns zum Morgenkreis. Hier singen wir unser "Guten- Morgen-Lied", finden Zeit für Gespräche, machen Bewegungsspiele, singen und lernen Lieder und Fingerspiele oder musizieren gemeinsam mit Instrumenten.

 

Im Anschluß daran gegen 11:15 Uhr gehen wir alle gemeinsam in den Garten.

Sie haben die Möglichkeit Ihr Kind um 12:15  Uhr oder 13:30 Uhr abzuholen.

Um 12:15 Uhr essen die Kinder, die länger bleiben, gemeinsam ihr zweites Vesper und genießen dabei die Gemeinschaft am Tisch.

Anschließend haben die zukünftigen Schulkinder zwei mal in der Woche ein altersspezifisches Angebot, in Form von Projekten. Die jüngeren Kinder haben während dieser Zeit wieder Zeit zum freien Spielen.

 

Food

Das Vesper im Kindergarten wird als freies Vesper angeboten. Beim freien Vesper entscheidet das Kind selbst, wann und mit wem es vespern möchte.

Diese Form berücksichtigt u.a. die unterschiedliche Ankunftszeit der Kinder ihr unterschiedliches Bedürfnis nach Spiel und Essen.

Für die Kinder, die nicht zur ersten Abholzeit abgeholt werden, gibt es nochmals die Möglichkeit um kurz nach 12:00 Uhr etwas zu essen. Dies geschieht in Form eines "Gemeinsamen Essens".

 

Care providers are responsible for all profile content.

Offered care types at Nov 14, 2018:

Kind of carecount places
 Verlängerte Öffnungszeiten bis 13:30 Uhr
22 Places

Overview of assignment

Verlängerte Öffnungszeiten bis 13:30 Uhr
November 2018
December 2018
January 2019
February 2019
March 2019
April 2019
May 2019
after
probably free places
probably no free places
no information available

Cooperations

Pädagogische Fachkräfte und Eltern finden Unterstützung und Hilfe bei verschiedenen Institutionen. Unsere Einrichtungen pflegt vielfältige Kooperationen.

 

Basics

Pädagogischer Leitgedanke

Kinder begegnen der Welt als Anfänger, fast alles, was sie erleben, ist neu und versetzt sie in Erstaunen. Aus dieser Spannung aus Überraschung und Verständnis, entstehen ihre Antriebe und ihre Lebensfreude. Eine situationsorientierte Bildung und Erziehung, die sich an den kindlichen Entwicklungsbedürfnissen orientiert und sie in den Mittelpunkt rückt, ermöglicht den Kindern, sich ihrem Wissenstand entsprechend weiter zu entwickeln und durch Erfahrungen zu lernen.

Denn  Kinder

lernen über das Tun, sie sind am Prozess, nicht unbedingt am Produkt interessiert. Dies bedeutet lebendiges Lernen und Lernen in Echtsituationen. Das Kind ist das Subjekt, der Akteur und der Baumeister, somit nicht das Objekt unserer Erziehungsbemühung.

Bildung

im Kindergarten bedeutet, Kindern den Raum und die Möglichkeiten zu geben, mit unserer Unterstützung und Begleitung, Persönlichkeiten zu werden, die den gesellschaftlichen Anforderungen gewachsen sind.

 

Projektmethode

Ganz allgemein definiert sich Projektarbeit als das selbstständige Bearbeiten einer Aufgabe, eines Themas oder Problems durch eine Gruppe - angefangen von der Planung über die Durchführung bis hin zur Präsentation der Ergebnisse. Projekte sind im Kindergarten Belsenberg immer kindinitiiert, d.h. die Themenwahl sowie Dauer und Gestaltung der einzelnen Projekte gehen immer vom Interesse und von der Motivation der Kinder aus. Gemäß dem Ansatz der Ko-Konstruktion wird Bildung dabei als sozialer Prozess verstanden. Es gilt also: Kinder und pädagogische Fachkräfte machen sich gemeinsam aktiv auf den Weg, die Welt zu entdecken, zu interpretieren und im gemeinsamen Austausch zu reflektieren ("Lerngemeinschaft"). Kinder lernen somit von den Erwachsenen, wie auch die Erwachsenen von den Kindern und die Kinder voneinander. Dabei spielen auch regelmäßig stattfindende Kinderkonferenzen in den einzelnen Projektgruppen eine tragende Rolle. Alle Kinder einer Projektgruppe erhalten so aktiv die Möglichkeit, den Verlauf eines Projektes mitzubestimmen und können eigene Fragen und Gedanken einbringen. Im Sinne einer Pädagogik der Vielfalt ist uns wichtig, dass alle Kinder sich in gleicher Weise einbringen können und mit ihren unterschiedlichen Themen, Interessen und Bedürfnissen berücksichtigt werden.

MINTec im Kindergarten

MINTec steht für Mathematik Informatik Naturwissenschaften und Technik und läuft seit Juli 2011 unter der Trägerschaft der Bildungsregion Hohenlohekreis. MINTec ist eine Bildungsinitative zur Förderung technisch-naturwissenschaftlicher Inhalte für Kinder und Jugendliche in Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen.

Seit dem Jahr 2016 arbeitet der Kindergarten Belsenberg nach dem Schwerpunkt "MINTec". Die Kinder erhalten die Möglichkeit, sich selbständig naturwissenschaftlichen, mathematischen und technischen Themen zu widmen. Pädagogische Fachkräfte begleiten und unterstützen die Kinder individuell und fördern das gemeinsame Lernen. Die Kreativität und Neugier von naturwissenschaftlich - technischen Themen werden geweckt und gefördert.

Im Rahmen von MINTec kooperiert der Kindergarten Belsenberg seit 2016 mit der Firma Gemü. Einmal im Jahr findet eine gemeinsame Projektwoche mit den Studenten der Firma und den Kindern des Kindergartens statt. Die Themen für diese Woche richtet sich nach den Interessen der Kinder im Bereich Naturwissenschaften.

Employee

 

 

Teamwork with school

Wir arbeiten in enger Kooperation mit der Grundschule Amrichshausen und mit der Grundschule Künzelsau. Zu Beginn jeden Kindergartenjahres erfolgt auch hier eine gemeinsame Jahresplanung: Ausgangspunkt und Basis für die inhaltliche Gestaltung bilden die Vorschulkinder. Alle 2-3 Wochen besucht die Kooperationslehrerin unsere Einrichtung, um gemeinsam mit den Kindern Zeit zu verbringen und sie kennenzulernen. Gemeinsame Schulbesuche und andere Aktionen finden mit den zukünftigen Erstklässlern mehrmals im Jahr statt. Ein Kooperations-Elternabend findet für die Eltern der zukünftigen Schulkinder mindestens einmal im Jahr statt und dient zur Information über die Schulfähigkeit von Kindern bzw. das Kennenlernen der Lehrer und Schulen.

Teamwork with parents

Der regelmäßige Kontakt und die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Kindertageseinrichtung sind unverzichtbar um eine verantwortungsbewusste pädagogische Arbeit zum Wohle des Kindes zu gewährleisten.

 

Unser Verständnis:

Unter Erziehungspartnerschaft verstehen wir zum einen den intensiven Austausch über die Entwicklung und Erziehung des Kindes und zum anderen die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Elternhaus und der Tageseinrichtung. Die Erziiehungspartner gestalten den Erziehungsprozess gemeinsam und ergänzen sich wechselseitig.

 

Praktische Umsetzung:

Grundlage dieser vertrauensvollen Zusammenarbeit ist das offene Gespräch und der regelmäßige Austausch über die Entwicklung des Kindes. Dieser Austausch kann bei Tür- und Angelgesprächen und bei vereinbarten Einzelgesprächen stattfinden. Insbesondere das Entwicklungsgespräch, das mindest einmal jährlich stattfindet, bietet für Eltern und Fachkraft eine umfassende gegeseitige Information über den Entwicklungsstand des Kindes.

Zusätzlich informieren wir die Eltern anhand von Elternbriefen und Aushängen über bevorstehende Aktivitäten. Des Weiteren bieten wir in regelmäßigen Abständen Elternabende bzw. Informationsabende an. Bei anstehenden Festen und Feiern sind die Eltern herzlich eingeladen aktiv mitzuwirken.

 

Elternbeirat:

Der Elternbeirat ist das Gremium der Elternvertretung. Die Wahl des Elteernbeirats findet jeweils am ersten Elternabend eines Kindergartenjahres statt.


 

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News

Eröffnung Kindergarten Belsenberg

Am 2. September wurde der Kindergarten in Belsenberg nach 7 Jahren wiedereröffnet.

Bereits in den Wochen vor und während den Sommerferien wurde fleißig geplant und gearbeitet, um die Wiedereröffnung des Kindergartens am 2. September möglich zu machen. Zum einen wurden handwerkliche Arbeiten verrichtet, damit die Voraussetzungen für die Betriebserlaubnis erfüllt wurden: es wurde gegipst, es wurden Elektroinstallationen vorgenommen, Wasserrohre verlegt, sowie Schreiner- und Malerarbeiten durchgeführt. Zum anderen wurde ein pädagogisches Konzept für diese Einrichtung erarbeitet und auf die Gegebenheiten der Räumlichkeiten zugeschnitten. Mit neuem Mobiliar, konnte der Kindergarten seine Pforten fristgerecht und in neuem Glanz eröffnet werden.

Am 2. September um 7.30 Uhr war es dann soweit und die ersten Kinder kamen mit ihren Eltern zum gemeinsamen Eltern-Kind-Frühstück. Hierbei hatten die Eltern die Möglichkeit die Erzieher Marvin Göbel und Irene Wernau kennen zu lernen, den Kindergarten zu besichtigen, sowie erste Informationen und Einblicke in den Kindergartenalltag zu erhalten. Der Kindergarten in Belsenberg bietet Platz für 22 Kinder im Alter von 2- 6 Jahren, wovon 10 Kinder mit ihren Eltern begeistert am Eltern-Kind Frühstück teilgenommen haben. Im Moment besuchen 5 Kinder den Kindergarten in Belsenberg, weitere sind schon angemeldet und werden schrittweise in die Einrichtung eingewöhnt.

 

 

Projects

Projekt Feuerwehr

Im Rahmen des Projektes besuchten wir die Feuerwehr in Künzelsau. Los ging es mit der Busfahrt nach Künzelsau. Dort angekommen begrüßte uns Herr Hornung der zuerst durch die Feuerwehrwache führte. Dabei musste natürlich jeder Winkel genau inspiziert werden. Angefangen mit den Feuerwehrfahrzeugen in der Fahrzeughalle ging es über die Einsatzbekleidung zur Zentrale.  Herr Hornung zeigte den kleinen Gästen welche Geräte die Feuerwehr besitzt, um den Menschen in Not helfen zu können. Wie schwer ein Atemschutzgerät oder die Rettungsschere ist? Wie fühlt sich ein ,,echter“ Feuerwehrhelm an? Wie funktioniert die Sirene und wie schnell die Feuerwehr ausrücken muss? Der Abschied dauerte etwas länger, denn eigentlich wollten alle noch bleiben. Aber nach einem letzten Blick auf die Fahrzeuge, ging es nach einem gelungenen Abschlussfoto doch zurück zum Kindergarten.

Für die 10 Kinder, war es ein schöner Vormittag, der allen viel Freude bereitete. Ein großer Dank an Herr Hornung für die tolle Führung.

 

Spektakuläre Knochenfunde im Belsenberger Kindergarten

Wir Kinder und Erzieher, vom Belsenberger Kindergarten, beschäftigten uns in den letzten

Wochen mit dem Projektthema „Dinosaurier“. Zu Beginn des Projekts sammelten wir alle

gemeinsam Ideen, was wir zu diesem Thema gerne machen möchten. Sie hatten unzählige

Ideen, deshalb starteten wir am nächsten Tag gleich mit einer dieser Ideen und flogen

gemeinsam ins Land der Dinosaurier. Wir bewegten uns auf die verschiedenen Arten, wie

es sonst nur Dinos können. Es kamen auch gefährliche Dinosaurier, vor denen wir flüchten

mussten und Dinosaurier, die einfach nur mit ihrer Freundin tanzen wollten. Im Freispiel betrachteten wir ganz unterschiedliche Bücher zum Thema Dinosaurier, wir informierten

uns über die verschiedenen Arten und fanden es faszinierend, wie groß diese Tiere doch

damals waren. Angeregt von diesen Büchern stellten wir selbst Dinos aus Knete her, unserer

Fantasie war dabei keine Grenzen gesetzt. Weiter ging es mit der Idee „einen Dino zu bauen,

auf den man sich selbst setzen kann“. In unserer Kinderkonferenz beschlossen wir, dass wir

einen Triceratops gestalten werden, da dieser einen Rücken hat, auf den man sich später

gut setzen kann. Mit viel Fleiß wurde nun über mehrere Tage hinweg, mit Kleister und Papier

dieser Triceratops gebaut. Wir sind wahnsinnig stolz auf unser Ergebnis und freuen uns, dass

sich dieser Dino so gut „bespielen“ lässt. So vergingen die ersten beiden Wochen, in denen

wir immer wieder Bücher wälzten, Geschichten hörten, Dinosaurier malten und gestalteten,

Fakten sammelten und Dinospuren in der freien Natur suchten. Das Spektakulärste jedoch an

diesem Projekt waren die Knochen (aus Salzteig), die wir bei Ausgrabungen in unserem

Sandkasten entdeckten. Wir waren engagiert bei der Sache, fanden immer mehr Knochen,

machten diese mit dem Pinsel sauber, um sie dann mit der Lupe zu betrachten. Wie echte

Forscher eben. Diese Knochenfunde veranlassten uns eine kleine Ausstellung für die Eltern

des Kindergartens zu machen, die nun mit Begeisterung, die Entdeckungen ihrer Kinder

betrachten können. Ein „echter“ Dinozahn, den wir auf einen unserer Entdeckungstouren

in der freien Natur gefunden haben ist das Prachtstück dieser Ausstellung. Um das Dinosaurier-Thema gebührend abzuschließen feierten wir ein Dinosaurierfest. Wir hörten die selbst

erfundenen Dinogeschichten der Kinder, machten Spiele zum Thema und aßen lustige „Dinosauriernudeln“. Wir haben viel gelernt bei diesem Projekt, aber das wichtigste für uns

war: wir waren begeistert dabei und hatten Spaß!

 

Kunst macht Spaß!

Anfang des Jahres beschäftigten sich einige Kinder des Belsenberger Kindergartens mit dem Projekt „Kunst …..“. Zunächst wurden verschiedene Kunstbücher betrachtet und studiert, so konnten die Kinder Ideen und Anregungen für ihr Projekt sammeln.

Ganz dem Motto „Kleine Künstler – Große Kunstwerke“ begannen die Kinder an ihren eigenen Kunstwerken zu arbeiten. Jedes Kind gestaltete ein eigenes „Schwammbild“. Natürlich bekamen diese auch Titel – wie zum Beispiel: „Buntes Durcheinander“.

Am nächsten Projekttag betrachteten die Kinder die Kunstwerke „Blau I“, „Blau II“ und „Blau III“ von dem Künstler Joan Mirò. Sie überlegten sich was der Künstler mit seinen Bildern ausdrücken wollte und was er gemalt haben könnte. Dabei kamen die verschiedensten Ideen wie z.B. „Er hat eine Karotte gemalt.“ oder „Da ist ein Kugelschreiber mit Punkten zu sehen.“ Danach gestaltete jedes Kind selbst ein Kunstwerk nach den obengenannten Werken. Am Ende hatten sie genauso kostbare Kunstwerke wie Joan Miró.

Eine weitere Idee der Kinder „Wir wollen was mit Kleister machen!“ wurde umgesetzt. Die Kinder mischten zunächst Acrylfarben mit Kleister und verteilten sie dann mit dem Spachtel auf ihrer Arbeit. Dabei beobachteten sie, was für verschiedene Muster entstanden und wie die Farben sich zu neuen Farben vermischten. Die Kinder beobachteten, dass bei jedem Kind andere Farben und Muster entstanden.

An den nächsten Projekttagen ging es wieder um einen berühmten Künstler, diesmal war es der Künstler Wassily Kandinsky. Zunächst betrachteten die Kinder Kunstwerke von ihm. Alle Kunstwerke gehörten zu „Colour Studies“. Den Kindern fiel auf, dass der Künstler mit sehr vielen verschiedenen Farben gearbeitet. Was der Künstler mit seinen Bildern darstellen wollte war für die Kinder klar, es fielen Sätze wie „Das sieht aus wie ein Diamant.“ oder „Der wollte bestimmt viele bunte Ostereier malen.“     Mit Acrylfarben, Wachsmalstiften, Lineal und Bleistift, gestalteten die Kinder auf Leinwänden ihr eigenes Kandinsky-Kunstwerk.

Im Garten sammelten die Kinder verschiedene Naturmaterialien. Aus Erde und Kleister stellten sie daraufhin eigene Erdfarben her, ganz so wie die Künstler dies früher machten. Die gesammelten und selbst hergestellten Materialien wurden daraufhin zu einem großen Gemeinschaftskunstwerk verarbeitet. Dieses trägt nun den Namen „Waldspaziergang“.

Ein Höhepunkt dieses Projekts war der Besuch in der Kunsthalle Würth in Gaisbach. Die Kinder freuten sich schon lange auf den Besuch der Ausstellung „ICH bin ES“ von Rudolf Hausner. Im Vorfeld besprachen sie Regeln eines Museumsbesuch und malten diese auf. Im Museum bekamen sie eine Führung speziell für Kinder. Die Museumspädagogin führte sie durch die Ausstellung und zeigte ihnen einige Kunstwerke. Die Kinder konnten dabei ihre Gedanken zu Bildern äußern, aktiv sein und einiges über Kunst lernen. Den Kindern gefiel vor allem das Werk „Adam, warum zitterst du?“ und das Kunstwerk aus Stein, das in 60 Scheiben geschnitten ist. So kamen sie am nächsten Tag im Freispiel gleich auf die Idee, die Techniken ihrer Lieblingskunstwerke für eigene Kunstwerke nachzuahmen.

Das wertvollste und kostbarste Kunstwerk gestalteten aber die Kinder am Ende ihres Projekts: ihr Selbstporträt (Acryl auf Leinwand). Zu einer richtig-echten Ausstellung aller Kinderkunstwerke wurden die Eltern zum Abschluss des Projekts eingeladen und die Kinder zeigten ganz stolz, welch große Künstler sie in den letzten Wochen waren.

 

Vom Kinderrgarten bis ins Meer

Umweltakademie macht mit den Bach- und Flusstagen in Belsenberg Station

"Der Deubach fließt in den Kocher und dann ins Meer", sagt Jeremias und strahlt. Christine Neuweiler-Lieber nickt anerkennend. Sie leitet das Projekt "Mit Kindern Bach und Fluss erleben", das im Kindergarten Belsenberg Station macht.

Projekttag Dort plätschert der 8,3 km lange Deubach direkt an der Haustür vorbei, ehe er bei Künzelsau-Nagelsberg in den Kocher mündet. Grund genug für Irene Wernau, sich für das Projekt der Umweltakademie am Neckar zu bewerben. "Die Kinder werden ja praktisch mit dem Deubach groß. Da haben wir, als wir davon erfahren haben, sofort gesagt: "Das ist es", betont die Leiterin des Kindergartens. auf den Projekttag hat sie die Kinder gemeinsam mit Erzieherin Annalena Erdmann ausgiebig vorbereitet. "Wir haben eine ganze Projektwoche zum Deubach gemacht und fotografiert, Bilder gemalt und erforscht, was für Tiere im Wasser leben", erläutert Irene Wernau. So perfekt vorbereitet, hatte Christine Neuweiler-Lieber leichtes Spiel. "Es kam alles sehr gut an, weil die Kinder bereits viel über Bach und Wassertiere wussten", betont die Diplomforstwirtin und Waldpädagogin. Nachdem sie den Kindern einiges über die Bedeutung des Wassers erzählt hatte, dürfen die Drei- bis Sechsjährigen an einer flachen Stelle im Bach auf Tiersuche gehen. Bald haben sie Egel, Flohkrebse und Köcherfliegenlarven gefunden, die in den Becherlupen ausgiebig betrachtet werden. Wie klar das Wasser des Deubachs ist, zeigt der Vergleich mit normalem Leitungswasser. Mit bloßem Auge ist kein Unterschied zu erkennen. "Weißt du, was das sit", fragt Arne und zeigt auf einen kleinen Wasserfall, der in ein größeres Wasserloch fließt. "Das ist ein Gumpen", sagt er und zeigt stolz, was er gelernt hat. "Früher haben die Kinder 80 Prozent ihrer Freizeit draußen im Freien verbracht. Das ist heute nicht mehr so, deshalb ist es wichtig, diese Naturthemen bereits im Kindergarten zu behandeln", weiß Christine Neuweiler-Lieber. Auch für den Künzelsauer Bürgermeister Stefan Neumann und für den Ersten Landesbeamten des Hohenlohekreises Gotthard Wirth ist es ein interessanter Vormittag in Belsenberg. "Ich finde die Aktion wichtig und wenn man sieht, mit welcher Begeisterung die Kinder im Bach herumstapfen und Tiere im Wasser suchen, ist das einfach klasse", sagt Gotthard Wirth. "Es ist toll, dass man den Bach erlebbar macht und die Kinder auf Entdeckungsreise schicken kann", betont Stefan Neumann, der es sich auch nicht nehmen lässt, aktiv beim Abschlussspiel mitzumachen.

 

Zootierprojekt

Kann der Kopf einer Giraffe eigentlich herunterfallen?

Mit dieser und weiteren Fragen beschäftigten sich die Kinder des Belsenberger Kindergartens während ihres Zootier-Projekts im Oktober.

Acht Kinder unserer Kindergartengruppe nahmen an dem selbstgewählten Zootier-Projekt teil. Zum Einstieg malte jedes Kind sein Lieblingszootier und benannte die Gründe, warum ihm gerade dieses Tier wichtig ist und gefällt. Wir machten uns Gedanken darum, was wir über diese Tiere gerne noch erfahren würden. So hatten wir nach kurzer Zeit einige Fragen, denen wir gemeinsam auf den Grund gehen konnten. „Was können Krokodile alles fressen?“ „Haben Affenbabys einen Schnuller?“ usw. Wir wälzten daraufhin Bücher und betrachteten im Internet Bilder, Texte und Tabellen, so dasss wir am Ende auf alle Fragen zufriedenstellende Antworten fanden. Im weiteren Verlauf des Projekts sangen wir lustige Lieder z.B. vom „Affe im Zoo mit dem Wackelpopo“ und vom „Krokodil aus Afrika“. Wir machten verschiedene Spiele, Rätsel und gestalteten Tiere aus unterschiedlichen Materialien bis der Wunsch der Kinder aufkam: „endlich auch mal echte Tiere anzuschauen“. Also fuhren wir am 12. Oktober mit der gesamten Kindergartengruppe in den Wildpark nach Bad Mergentheim. Die Kinder des Zootier-Projekts erläuterten als „Experten“ den anderen Kindern Wissenswertes über sämtliche Tierarten. Wir verglichen Körpermerkmale von verschiedenen Tieren und unterhielten uns über das Verhalten der Tiere in ihren Gehegen. Besonders begeistert hat uns alle der Eisfuchs, der uns ganz aus der Nähe mit seinen zwei verschieden farbigen Augen betrachtete, die Jungen Zicklein, die um die Geiß herumsprangen und der große Bär, der sich überall kratze und scheuerte. Mit dem Besuch im Tierpark beendeten wir unser Zootierprojekt und jedes Kind gestaltete zum Abschluss einen Eintrag für sein Portfolio.

 

 

Zunächst war es nur ein einfacher Karton…

…nun ist es der Stall von Betlehem, mit allen Figuren, die dazugehören. Mit dem Bau dieses Kunstwerks beschäftigten sich die Kinder des Belsenberger Kindergartens während der Adventszeit. Den Stall gestalteten die Kinder mit unterschiedlichem Naturmaterial. Die Figuren wurden aus Modelliermasse geformt, danach bemalt und mit Stoffen beklebt. Die Tiere wurden gefilzt und beklebt. Nach diesem „kreativ-sein“ in den letzten Tagen, macht es den Kindern nun besonders große Freude mit den Figuren in und um den Stall zu spielen.

Die Kinder und Erzieherinnen des Belsenberger Kindergartens wünschen Ihnen, liebe Leser, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Die heißen Herdplattenforscher

Projekt in der Forscherküche des Kindergartens

In den letzten beiden Wochen (März 2016) haben wir mit unserem Projekt, die neue Forscherküche in unserem Kindergarten eingeweiht. Nachdem die Kinder sich entschieden haben, an diesem Projekt teilzunehmen, sammelten wir Ideen, die die Kinder gerne in der Küche umsetzen würden. Ihre Ideen waren sehr vielseitig, hatten jedoch alle die gleiche Basis: alle Kinder wollten verschiedene Dinge in Wasser auf einer heißen Herdplatte kochen. Als wir dann überlegten, wie wir unsere Projektgruppe nennen möchten, war schnell klar, dass wir "die heißen Herdplattenforscher" sein möchten. Die einzelnen Projekttage führten wir immer nach demselben Ablauf durch: Wir notierten die Vermuutungen der Kinder, was bei unserem Experiment wohl passieren wird. Wir führten unseren Versuch durch und beobachteten und beschrieben, was wir sehen, schmecken, fühlen und riechen konnten. Wir notierten die Ergebnisse, die die Kinder für sich aus dem Versuch gezogen haben. Und wir dokumentierten die Versuche für das "Experimente-Kochbuch" der Kinder. Zunächst interessierte uns: "Was passiert, wenn wir Wasser zum Kochen bringen?" Wir waren total erstaunt, was sich alles tut, wenn wir Wasser auf die heiße Herdplatte stellen. Wir beobachteten, dass sich das Wasser bewegt, dass es dampft, dass Blasen entstehen. Spannend war auch, wie sich die Blasen und der Dampf von Minute zu Minute verändern. Total fasziniert hat uns aber, als sich das Wasser vollständig aufgelöst hat. Wir haben später den anderen erzählt, dass wir es geschafft haben, das Wasser aus dem Topf in die Luft zu zaubern. Am nächsten Tag wiederholten wir den Versuch, nur dass wir dieses Mal zusätzlich Spülmittel ins Wasser gaben. Unsere Vermutungen gingen bis dahin, dass da vielleicht Seifenblasen aus dem Wasser emporsteigen werden. Während der Durchführung gab es zwar keine Seifenblasen, dennoch waren wir überrascht, wie anders das Wasser kocht, wenn es Spülmittel beinhaltet. Das Wasser blubberte nicht, sondern es sprudelte, jeder von uns beschrieb dieses Sprudeln anders: "Wie bei einem Vulkan!", "Wie im Aqua-Toll, wo man sich reinsetzen kann!" oder "Wie wenn 1000 Fußbälle in die Luft geschossen werden!" sind nur ein paar Ideen, die wir dazu hatten. Ganz besonders fiel uns auf, wie sehr die Luft nach Spülmittel gerochen hat. Ganz besonders freuten wir uns auf den Versuch, den wir an einem der folgenden Tage durchführten. Wir wollten herausfinden, was passiert, wenn wir Gummibärchen im Wasser zum Kochen bringen. Wir stellten fest, dass sich die Gummibärchen komplett im Wasser auflösten und dass das Wasser etwas von der Farbe der Gummibärchen annimmt. Als nichts "Besonderes" mehr im Topf passierte, stellten wir neue Vermutungen auf, was wohl passiert, wenn wir den Topf nun vom Herd nehmen und die "Suppe" abkühlen lassen. Wir wollten uns nicht ganz festlegen, aber die meisten von uns waren sich sicher, dass nun aus der Suppe wieder Gummibärchen werden. Nachdem die "Gummibärchen-Suppe" abgekühlt war, wurden wir eines besseren belehrt. Die flüssige Konsistenz war nach wie vor vorhanden. Das war nicht weiter schlimm für uns, denn man kann sich ja mal irren und so hatten wir die geniale Idee, die Flüssigkeit zu probieren. Wow, war unsere "Gummibärchen-Suppe" lecker und da waren wir uns alle einig, dass wir alle so eine gute Suppe noch nie zuvor gegessen haben. Am Tag darauf war unser Ziel, herauszufinden, was passiert, wenn wir Papier im Wasser zum Kochen bringen. Eigentlich dachten wir alle, dass sich das Papier in irgend einer Art und Weise im Wasser aulösen und zu Brei oder Flüssigkeit werden wird. Aber welch Überraschung: das Wasser kochte und brodelte um das Papier herum. Wir beobachteten, dass sich das Papier miteinander verbindet bzw. zusammenklebt, sich aber nicht auflöstee. Nachdem wir vor dem Topf gewartet und gewartet haben, haben wir beschlossen, dass wir das Papier herausnehmen und mit ungekochtem Papier vergleichen. Da fühlten wir ganz deutlich, dass "etwas" mit dem Papier passiert ist. Es hat sich verändert, ist weicher geworden und rauer - jedes unserer drei Papiere auf seine eigene Art und Weise. Auf unseren nächsten Versuch freuten wir uns echt im Vorfeld, weil wir hatten vor, eine Frikadelle im Wasser zu kochen. Auch bei diesem Versuch lagen wir mit unseren Vermutungen total daneben. Wir waren uns alle ssicher, dass sich eine Frikadelle auf jeden Fall im Wasser auflösen und in einzelne Bestandteile auseinander gehen wird. Doch auch dies geschah nicht. Wir beobachteten, dass sich Luftbläschen direkt um die Frikadelle bildeten und dass die Frikadelle bei kochendem Wasser "wackelt", aber sie wurde nicht zu Brei. Bei genauerem Hinsehen entdeckten wir jedoch noch etwas ganz anderes: Da schwammen an der Wasseroberfläche plötzlich Millionen von Fettaugen - es hat sich also doch wieder gelohnt. Als auch bei diesem Versuch nichts Besonderes mehr zu beobachten war, zerdrückten und pürierten wir die Frikadelle. Wir wollten dieses Gebräu nun auch versuchen, da die Luft so gut nach gebratenen Frikadellen roch. Gesagt, getan und "Pfui - baaaaaah!", die Suppe schmeckte uns überhaupt nicht, was uns wieder total überraschte. Am Ende des Projekts, wollten wir die Eltern auch noch etwas teilhaben lassen. Wir kochten für sie nochmals eine "Gummibärchen-Suppe", füllten diese in schöne Glasfläschchen, beschrifteten sie und schenkten sie den Eltern - als Zaubertrunk oder Gummibärchensaft.

 

Kindlichem Forscherdrang auf der Spur

(Zeitungsbericht vom 01. Oktober 2016)

Künzelsau: Bildungsinitiative MINTec soll in Kreisstadt weiter ausgebaut werden - Positive Zwischenbilanz nach dem ersten Jahr

Die Bildungsinitiative MINTec, die Kinder und Jugendliche an technische und naturwissenschaftliche Fragen heranführen soll, war bislang eher ein Angebot an Schulen. Seit 2015 bieten die Künzelsauer Kindergärten Gaisbach, Weckrain und Belsenberg ebenfalls MINTec an. Offenbar mit gutem Erfolg. Denn die Bildungsinitiative soll ausgebaut werden. Neu dabei sind künftig die Karlspflege und der Kindergarten Seestraße. "Es geht nicht darum, Schulek schon in den Kindergarten zu holen", betont Claudia Litterst bei der Vorstellung des erweiterten MINTec-Vorstoßes in Künzelsau. Mit ihrem Kollegen Franz Reinalter vom Kompetenzzentrum Elementarpädagogik an der Richard von Weizäcker Schule in Öhringen ist sie für die fachliche Betreuung der Erzieherinnen und Erzieher zuständig. Es sei wichtig, die Kinder mit ihrer Entdedckerfreude wieder in Kontakt zu bringen. Kein vorgefertigtes Bildungsziel soll verfolgt werden, sondern der "individuelle Weg des Kindes" in den Bllickpunkt rücken, betont ihr Kollege Franz Reinalter. Durchgängigkeit betont Für Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann ist es wichtig, dass dabei die Durchgängigkeit von MINTec vom Kindergarten bis zur (Hoch-)Schule sichergestellt ist. "Forsschen, experimentieren, staunen", das kommt gut an bei den Kindern, berichtet Irene Wernau vom Kindergarten Belsenberg. Und: "Wir haben ganz viel Spaß dabei." Freichlich ist die Bildungsinitiative die unter Federführung der Innovationsregion steht, keine ganz zweckfreie Veranstaltung. Ihren Ausgangspunkt hat MINTec bei den technischen Betrieben. Die Region der Weltmarktführer braucht in Zukunft technisch geschulte Mitarbeiter. Deshalb hat jeder Kindergarten der mitmacht, einen Partnerbetrieb an seiner Seite, dessen Auszubildende gemeinsam mit Kindern und Erziehern in spielerischen Projekten Technik und Naturwissenschaften entdecken. Erwin Bergmann, Geschäftsführer bei Reisser-Schraubentechnik, nennt das Kind beim Namen: Es gehe darum "Fachkräftemangel abzumildern". Sein Unternehmen arbeitet beispielsweise mit dem Kindergarten Gaisbach zusammen. Wie Kindergartenleiterin Marlies Hofacker berichtet, war der Höhepunkt des ersten MINTec-Jahres ein Werksbesuch bei Reisser. Es sei dabei gar nicht um die großen Machinen gegangen, berichtet ihre Kollegin Daniela Heyer. Ein großer Spaß sei für die Kinder gewesen, heruntergefallene Schrauben einzusammeln oder auf einem Suchbild mit allen Reisser-Mitarbeitern die sie betreuenden Azubis zu finden. Erlebnisse wie diese unterstützen den Eindruck, den Marvin Göbel, Leiter des Kindergartens Weckrain, gewonnen hat: "Man weiß nie, wo es genau hingeht." Die Fragestellungen, die die Kinder haben, sollen im Mittelpunkt stehen. Generell ist ihm aber auch die Betreuung durch die Fachleute von der Richard von Weizäcker Schule wichtig. Kathrin Wick von Gemü betont den positiven Effekt der Kooperation für die Firmen: "Auch für unsere Azubis ist das eine tolle Sache." Erwin Bergmann spricht deshalb von einer "Win-Win-Situation". Manchmal kommen, bie aller Technik, auch Emotionen ins Spiel: "Es ist schön zu sehen, wenn Begeisterung entsteht, wenn Kinderaugen funkeln und leuchten. Wenn man Begeisterung sehen und spüren kann, steckt das an und schafft so auch bei uns im Unternehmen bei den Auszubildenden Freude", beschrteibt Tobias Schneider von SWG seine Erfahrung.

 

Indianderprojekt: Ganz leis auf ihren Mokassins…

… schlichen sich Glitzernde Feder, Schneller Donner und Leuchtendes Fohlen mit ihrer Indianerprojektgruppe zu ihrem Tipi. Wo? Im Belsenberger Kindergarten. Denn dort fand in den letzten Wochen ein spannendes Indianerprojekt statt.

Zu Beginn sammelten die Kinder Ideen, was sie zu diesem Thema machen möchten. Zuerst ging es darum, ein Zuhause für unseren kindergarteneigenen Stamm zu bauen: ein Tipi musste her. Dafür sammelten die Kinder im Wald Äste. Dies stellte sich als schwierige Aufgabe heraus, denn erstens mussten die Äste in der passenden Größe gefunden werden und zweitens in den Kindergarten transportiert werden. Doch die mutigen und starken Indianer schafften es. Im Kindergarten bauten die Kinder ihr Holzstangengerüst für ihr Tipi. Da die Kinder dieses nicht wie die Prärieindianer mit echter Büffelhaut überziehen wollten, bemalten sie bunte Stofffetzen mit indianischen Symbolen und befestigten diese an ihrem neuen Zuhause.

Als nächstes benötigten die Kinder einen echten Kopfschmuck, denn der galt bei den Indianern als Auszeichnung für Stammesmitglieder, die sich bei ihrem Einsatz für ihr Volk ruhmreich hervorgetan haben. Und das hatten sich nun ja alle Indianer unseres Projekts beim Bau des Tipis. Den Kopfschmuck stellten die Kinder sich selbst her, sie bestickten diesen mit ganz unterschiedlichen Mustern und Symbolen und gaben sich richtig Mühe dabei. Und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen.

Im Lauf des Projekts hörten die Kinder noch viele spannende Geschichten von mutigen Indianern und ihren Abenteuern. Sie erfuhren viel Wissenswertes über das Leben der Indianer, über die Jagd, über die Büffelverwertung und über die Waffen der Indianer. Jedes Kind stellte sich einen kleinen Bogen her und stellte sich dem schweren Schießtraining. Ebenso erstellten sich die kleinen Indianer alle einen Regenmacher – natürlich in der Hoffnung, dass er auch für Schnee funktioniert. Am Ende des Projekts gab es ein unterhaltsames Indianerfest, an dem die Kinder viele packende Aufgaben und Spiele zu bewältigen hatten, um dann verdient ihre selbst zubereitete „Indianerkost“ zu vertilgen. Auch wenn die Kinder keine Friedenspfeife geraucht haben, bekundeten die Indianer unseres Stamms ihre Freundschaft, indem sie während des gesamten Projekts einen tollen Zusammenhalt bewiesen und sämtliche Aufgaben gemeinsam mit Bravur lösten.

 

"Mit Gemü kommt Bewegung ins Spiel"

Im Rahmen des Projekts „MINTec Hohenlohe“ besuchten drei Studenten der Firma Gemü für einige Tage die Kinder des Kindergartens Belsenberg. Ziel des Projekts war es, bei den Kindern das Interesse und die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik zu wecken und gleichzeitig die sozialen Kompetenzen zu stärken.

Das diesjährige Thema lautete „Bewegung mit Fahrzeugen“. Zu Beginn des Projekts fand ein Ausflug der Kinder zu der Firma Gemü statt. Dort gab es für die Kinder einen Rundgang durch die verschiedenen Werkstätten. Die Roboter und das große Lager waren das Highlight! Nach einer kurzen Vesper-Pause durften die Kinder selber Hand anlegen. Aus Pappkarton gestaltete jedes Kind ein Zahnrad, das später im Kindergarten aufgehängt wurde. Am nächsten Tag fand im Kindergarten ein Impulstag statt, an denen einige Stationen von den Studenten aufgebaut wurden, die die Kinder zu dem Thema hinführen sollten. An diesen Stationen konnte man einen Holz-Lkw über verschiedene Untergründe fahren lassen, ein Autorennen mit Magnet-Autos machen, herausfinden welche Gegenstände besser rollen und verschiedene Fahrzeuge über eine Schräge fahren lassen.

An den nächsten zwei Tagen wurde passend zum Thema mit jedem Kind ein Holzauto gewerkt. Zunächst wurden die Holzstücke geschliffen, sodass keine harten Kanten mehr vorhanden waren. Danach ging es zum Anmalen der Stücke. Diese mussten über Nacht trocknen. Am Tag darauf wurden die Holzstücke zusammengeleimt und zum Schluss wurden die Räder befestigt. Alle Kinder waren stolz auf ihr selbst gewerktes Auto. Anschließend ging es dann auf die Rennstrecke im Garten zu einem Autorennen!

 

 

 

Besuch im Wildpark Besuch im Wildpark

Holiday Care

Eine Ferienbetreuung wird während der Schließtage im August im Kinderhaus Künzelsau, Zollstockweg 34, 74653 Künzelsau angeboten.

Eine Anmeldung ist über die Stadtverwaltung Künzelsau, sowie über das Elternportal möglich.

Kinderhaus.jpg Ferienkindergarten

Parental Interviews

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Vor jedem Elterngespräch bekommen die Eltern einen Fragebogen von uns ausgeteilt, den jeder Elternteil beantworten darf.

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