Katholischer Kindergarten Grünmettstetten

2 - 6 Jahre

Address
Katholischer Kindergarten Grünmettstetten
Killbergstr 40
72160 Horb am Neckar
Funding authority
Katholische Kirchengemeinde Grünmettstetten
Hindenburgstr 6
72160 Horb am Neckar
07486/7558 (Jutta Kreidler)
Kindergarten.Gruenmettstetten@gmx.de
Opening times7:15 AM - 4:00 PM o'clock
lunch closing1:15 PM - 1:30 PM o'clock
Denomination roman catholic
Specially educational concept Situation approach

Introduction/specifics

Unser Leitbild „Gemeinsam unterwegs“

Der Kindergarten ergänzt und unterstützt die Erziehung des Kindes in der Familie. Wir bemühen uns,  das Kind und seine Entwicklung ganzheitlich und altersentsprechend zu fördern. Jedes Kind soll eine individuelle und optimale Förderung erfahren. Für die meisten Kinder ist unser Kindergarten der Ort, an dem sie aus der Familie kommend, die ersten Schritte ins öffentliche Leben machen. Ein neuer, wichtiger Lebensabschnitt beginnt – nicht nur für das Kind, sondern auch für seine Eltern. Durch einen herzlichen und liebevollen Umgang, möchten wir diesen Übertritt für alle Beteiligten angenehm gestalten.

Wir sehen unsere Einrichtung als einen Ort der Geborgenheit, des Erlebens und des Lernens. Ein grob strukturierter Tagesablauf, unser Wochenrhythmus und Jahreskreis dient als Rahmen, der den Kindern Orientierung gibt und ebenso Sicherheit, Beständigkeit und Stabilität vermittelt, aber auch Grenzen setzt.

Wir stellen die Persönlichkeit des Kindes in unserer pädagogischen Arbeit in den Mittelpunkt, in dem wir jedes Kind in seiner Einzigartigkeit akzeptieren und seine Gefühle und Bedürfnisse ernst nehmen und individuell darauf eingehen. Wir nehmen das einzelne Kind mit all seinen Fragen, Äußerungen, Gefühlen, Stärken, Schwächen, Eigenarten und Ängsten wahr.

Unsere Arbeit orientiert sich an der Lebenswirklichkeit der Kinder.

Wir  ermöglichen den Kindern eine ganzheitliche Entwicklung und fördern die Kinder mit Kopf, Herz und Hand.

Die Erziehung zu eigenverantwortlichen und selbstständigen Persönlichkeiten nehmen wir wahr. Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Kompetenzen der Kinder zu stärken, so dass sie zu eigenverantwortlichen, selbstständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten heranwachsen können.

Desweiteren möchten wir den Kindern soziale Kompetenzen vermitteln. Das tägliche Beisammensein, das Miteinander und die Kommunikation untereinander, fördert die Rücksichtnahme, die Toleranz und die Hilfsbereitschaft anderen gegenüber, aber auch die Konfliktfähigkeit. Die Gruppendynamik stärkt jeden einzelnen „Wir gehören zusammen – wir sind gemeinsam unterwegs“. Die Kinder unserer Einrichtung sollen sich als Teil einer Gruppe erleben, in der sie sich wohl fühlen können. So sollen unsere Kinder lernen, die Bedürfnisse anderer wahrzunehmen.

Die einzelnen Fähigkeiten und Begabungen der Kinder möchten wir sensibel wahrnehmen und sie individuell fördern.

Die Erziehung zu beziehungsfähigen, wertorientierten und schöpferischen Menschen sehen wir mit als wichtigstes Ziel unserer pädagogischen Arbeit.

Wir möchten den Kindern vielfältige Möglichkeiten und Bedingungen bieten, damit das Kind Schöpfer seiner Umwelt wird. Es hat das Bedürfnis seine Welt zu erforschen und zu begreifen.

Die Umsetzung unserer pädagogischen Orientierung schaffen wir durch:

  • Die Förderung der Kreativität und durch Schaffung von Freiräumen. Wir sehen das Kind, das kreativ, phantasievoll, das Zuneigung, Gefühle und den Wunsch hat etwas zu lernen.
  • Uns ist es wichtig die Selbstaktivität der Kinder zu fördern. Das Kind möchte sich sprachlich äußern, forschen, entdecken und eigenständig tätig sein. Es zeichnet sich durch Freude am Tun, am Bewegen, durch Neugier, Spontanität und Offenheit aus. Wir Erzieherinnen schaffen unseren Kindern dazu eine anregende kindgerechte Umgebung, sowie auch Freiräume um sich entfalten zu können.
  • Uns ist wichtig, dass die Regeln und Grenzen anerkennt werden, indem wir uns partnerschaftlich und demokratisch verhalten.
  • Wir möchten den Kindern die Wertschätzung der Natur und der Schöpfung vermitteln, die durch Waldtage und Exkursionen entwickelt wird.
  • Wir greifen die Bedürfnisse und Interessen der Kinder auf und gehen im Kindergartenalltag darauf ein.
  • Uns ist wichtig, dass wir die Projekte und Angebote zusammen mit den Kindern entwickeln. Die Themen unserer Projekte passen wir den Bedürfnissen und Interessen der Kinder an. Wir beziehen die Kinder in die Projektplanung mit ein. Die Kinder können mitbestimmen was gemacht wird.
  • Wir arbeiten in altersgleichen und auch in altersgemischten Gruppen.
  • Der Alltag und auch das Zusammenleben werden von den Kindern aktiv mitgestaltet.

Als Katholische Einrichtung ist die Religion bei uns in die ganzheitliche Erziehung eingebettet. Die Kinder erfahren und erleben bei uns den Glauben im Alltag wie folgt:

  • Wir versuchen Werte wie Achtung vor dem Nächsten und allem Leben auf der Erde zu vermitteln.  In unserer Arbeit und durch das, was wir vorleben, wollen wir Nächstenliebe vermitteln, Hilfsbereitschaft, Toleranz und Ehrlichkeit, aber auch Neugier und Verständnis wecken für den christlichen Glauben.
  • Gegenüber anderen Religionsanschauungen, Glaubensrichtungen und anderen Kulturen zeigen wir uns tolerant und offen.
  • Gemeinsam mit den Kindern Feiern und Erleben wir christliche Feste. Dies ist auch ein elementarer Bestandteil in unserer Arbeit. Mit den Kindern bereiten wir uns intensiv auf Weihnachten, Ostern, St. Martin und andere Feste vor und erarbeiten Sinn und Hintergrund.
  • Die Kinder lernen die verschiedenen christlichen Bräuche kennen und bringen ihre Freude am Glauben durch Lieder und Gebete zum Ausdruck.

Outdoor Facilities

Der Außenbereich ist in 4 Bereiche geteilt und ist groß.

1. Im Kindergartenbereich findet man:

  • Einen Rutscheturm
  • Zwei Schaukeln
  • Ein Piratenboot aus Holz
  • Einen Sandkasten
  • Eine Sitzgruppe für das Essen im Freien
  • Ein kleines Holzhäuschen zur Aufbewahrung der Spielsachen für den Außenbereich.

Dieser Bereich wird ausschließlich von den Kindergartenkindern genutzt.

2. Hof:

Die Kinder nutzen den Hof für Ballspiele, um Fangen zu spielen, um zu Rennen und mit den Fahrzeugen wie z.B. Dreirad, Roller, Bobby Car usw. zu fahren.

 

3. Bewegungsparcours:

Einen tollen Bewegungsparcours können die Kinder nutzen.

Durch Balancieren, Klettern, Hüpfen können die Kinder hier ihre Bewegungsfähigkeiten weiter entwickeln.

4. Sinnespfad:

In einem kleinen Winkel parallel zur seitlichen Gebäudewand befindet sich ein kleiner Sinnespfad. Im vorderen Bereich steht eine Murmelbahn aus Holz.

 

Grün3.JPG Gartenanlage

Daily Schedule

Der Tagesablauf

Definition:

Der Tagesablauf bietet den Kindern Sicherheit, Orientierung und Geborgenheit durch Rituale und verlässliche Strukturen. Gleichzeitig werden den Kindern abwechslungsreiche Erlebnis- und Erfahrungswelten eröffnet. Bei der Gestaltung und Strukturierung des Tagesablaufes stehen die Interessen, Bedürfnisse und Wünsche der Kinder im Vordergrund. Der Tagesablauf gewährt den Kindern ausreichend zusammenhängende Zeit, um Spiel- und Entwicklungsprozesse über einen längeren Zeitraum entwickeln zu können.

Ziele:

  • Die Kinder entwickeln ein Gefühl für Zeit.
  • Die Kinder kennen den Tagesablauf und fühlen sich sicher.
  • Das Kind nimmt aktiv und selbstverantwortlich am Kindergartenalltag teil.

Ein Tag im Kindergarten...

* Ankommen im Kindergarten:

- Bringzeit zwischen 07.15Uhr und 09.15Uhr (Es wäre gut, wenn das kind nicht später in den Kindergarten gebracht wird, da es sonst für das Kind schwierig ist Anschluss zu finden.)

 

* Freispiel

- Freispiel bedeutet das Kind entscheidet, wo es sich wann aufhält und mit wem.

- Ankommen im blauen Zimmer, danach Wechsel ins gelbe Zimmer.

 

* Morgenkreis

- Ca. um 10.30Uhr treffen sich alle Kinder im blauen Zimmer zum Morgenkreis

 

* Projekte

- Projekte werden innerhalb der Altersgruppe gemacht.

- Projektthemen entstehen nach den Interessen und Bedürfnissen der Kinder oder sind auch der Jahreszeit entsprechend.

- Besonders wichtig ist uns das Mitspracherecht der Kinder.

- Sowohl im Projekt als auch im Freispiel arbeiten wir ohne schablonen um die Kreativität der Kinder zu fördern.

 

* Bewegung draußen

- Uns ist wichtig, dass wir täglich raus gehen (Parcours, Rutsche, Schaukel, Fahrzeuge, Sinnespfad, Spaziergänge, Ausflüge etc.)

 

* Abholzeit

- Kinder, die nicht in der Verlängerung sind können nach dem Abschlusslied um 12.00Uhr abgeholt werden.

- Kinder die verlängert bleiben, können flexibel von 12.00Uhr bis 13.15Uhr abgeholt werden.

 

* Nachmittags

- 13.30Uhr Ankommen

- 13.30Uhr - 16.00Uhr: (Freispiel, Kreisspiele, Geschichte, Spielen im Außenbereich)

- 16.00Uhr Abholzeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grün1.JPG Gruppenraum

Food

Bei uns bringen die Kinder ihr Vesper von Zuhause mit. Wir bieten kein Mittagessen.

Bei uns gibt es:

Freies Vesper:

  • Kind entscheidet wann es vespern möchte
  • Vesper ist wichtig für jedes Kind
  • Keine Süßigkeiten od. Knabberei
  • Getränkestation
  • Keine Getränke von Zuhause!
  • „Magischer Teller“
  • Gesundes Frühstück

 

 Gemeinsames Essen:

  • An Geburtstagen, Festen, Koch- und Backaktionen

 

Getränkestation:

Die Kinder bringen von Zuhause keine Getränke in die Einrichtung mit. In jedem Gruppenraum gibt es eine Getränkestation, ein Tisch an dem sich die Kinder mit Getränken bedienen können. Es gibt ungesüßten Tee, Mineralwasser in spritziger und in medium Form und manchmal ein Saftschorle. Jedes Kind hat eine Fotobildkarte und kann dann das benutzte Glas darauf stellen. So haben wir als Erzieherinnen auch die Kontrolle welche Kinder noch nichts getrunken haben.

 

Magischer Teller:

Der „Magische Teller“ füllt sich einmal täglich mit frisch geschnittenem und schön zubereiteten Obst und Gemüse.

Der „Magische Teller“ ersetzt jedoch nicht das eigene Vesper, sondern wird als Zusatz, als Knabberei hingestellt.

 

Gesundes Frühstück:

Einmal im Monat bringen die Kinder von Zuhause etwas für das Gesunde Frühstück mit. Dies kann z.B. Obst, Gemüse, Müsli, Brot, Wurst, Milch, etc. sein. Die mitgebrachten Speisen werden mit den Kindern zubereitet und als Buffet aufgebaut. Jedes Kind kann sich anschließend selbstständig am Buffet bedienen.

Ernährungsbildung nach BeKi:

Essen und Trinken gehören auch im Kindergarten zum Alltag. Wir wollen, dass alle Kinder erfahren, dass Essen etwas Schönes ist, das mit Geborgenheit und Nähe zu tun hat. Bei unseren gemeinsamen Mahlzeiten erleben sie Freude am Essen, lernen neue Lebensmittel, Rituale und Regeln kennen und erfahren, was Helfen und Rücksicht nehmen bedeutet. Ganz nebenbei findet die Erziehung zu einem guten Essverhalten statt. Außerdem unternehmen wir immer wieder gemeinsame Ausflüge zu Betrieben in der Umgebung um zu erleben, woher unser Essen kommt oder wie es zubereitet wird. So wollen wir zu einer ausgewogenen Ernährung der Kinder beitragen, denn sie ist die Grundlage für eine gute körperliche Entwicklung der Kinder.

Care providers are responsible for all profile content.

Employee

Kindergartenleitung:

Schäfer Jutta  (Erzieherin)

Weitere Mitarbeiterinnen:

Beilharz Marion (Erzieherin)

Biancardi Simone (Erzieherin)

Kreidler Ute (Erzieherin)

Saier Brigitte (Reinigungskraft)

 

 

Quality Assurance

Qualitätsmanagement

Seit August 2004 nehmen wir zusammen mit anderen Kindergärten des katholischen Dekanats Freudenstadt am Diözesanprojekt „Zukunft wächst im Kindergarten“ teil. Ziel ist es, ein Qualitätsmanagementsystem auf der Basis DIN EN ISO 9001 aufzubauen. Es soll zur Stärkung, Weiterentwicklung und Sicherung des pädagogischen und weltanschaulichen Profils dienen. Die Projektleitung hat der Landesverband kath. Kindertagesstätten in Stuttgart.

Qualitätssicherung

Das Ziel der Qualitätssicherung im Kindergarten ist die Entwicklung eines lernfähigen Teams, das aktiv am ständigen Verbesserungsprozess beteiligt ist. In regelmäßig stattfindenden Teamsitzungen werden

  • Fähigkeit und Ressourcen der pädagogischen Fachkräfte eingebunden
  • Gemeinsame Ziele vereinbart
  • Reflexion und Verbesserungsgespräche geführt
  • Notwendige organisatorische Absprachen getroffen
  • Beste Rahmenbedingungen für Kinder und Eltern geschaffen

 

 

Cooperations

Kooperationspartner/Zusammenarbeit

  • Eltern
  • Grundschule
  • Fachberatung
  • Katholische Kirchengemeinde Grünmettstetten
  • Örtliche Vereine
  • Ortschaftsverwaltung
  • Jugendzahnpflege
  • Gesundheitsamt
  • Jugendamt
  • Frühförderstelle
  • Beratungsstellen
  • Arbeitsgemeinschaften mit anderen Kindergärten
  • Therapeuten (Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie…)
  • Ärzte
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • SPZ (Sozialpädiatrisches Zentrum)
  • Verwaltungsaktuariat
  • Landesverband Katholischer Kindertagesstätten
  • Musikschule
  • Verkehrspolizei

Unsere Kooperation trägt zur Lebensqualität und Sozialentwicklung in unserer Ortschaft bei.

Teamwork with school

Kooperation Kindergarten Grünmettstetten  – Schule

Kooperation mit der Grundschule ist die Zusammenarbeit zwischen den Erzieherinnen und den zuständigen Kooperationslehrer/innen im Jahr vor der Einschulung. Zusammen mit den Eltern tragen Kindertageseinrichtungen und Schule gemeinsam die Verantwortung, um beim Übergang in die Schule für die Kinder eine weitestgehende Kontinuität ihrer Entwicklungs- und Lernprozesse zu gewährleisten.

Wir machen beim Projekt „Schulreifes Kind“ mit und haben somit eine sehr intensive Kooperation mit der Grundschule.

Der/Die Kooperationslehrer/in bekommt dafür zwei Lehrerwochenstunden zur Verfügung gestellt.

 

Unser Modell ist „Modell C“.

Inhalte des Modells:

  • Gemeinsamer Jahresplan: Förderung der Kinder, Kooperation mit den Eltern, gemeinsame Feiern und Veranstaltungen mit Schulkindern, Planung kleiner Projekte
  • Beobachtung von Kindern, Dokumentation der Entwicklung
  • Individuelle Diagnose- und Fördermöglichkeiten
  • Gemeinsamer Förderplan
  • Elterninformationsabend
  • Gemeinsame Elterngespräche (2) und zwar zu Beginn der Kooperation und nach einem halben Jahr

Teamwork with parents

Zusammenarbeit mit den Eltern

Mit unserer Erziehungs- und Bildungsarbeit im Kindergarten wollen wir an die aktuelle Lebenssituation von Kindern und ihren Familien anknüpfen und von ihren Bedürfnissen ausgehen.

Wir sind überzeugt, dass eine vertrauensvolle und gute Beziehung zwischen Eltern und Erzieherinnen sehr bedeutend für die optimale Entwicklung der Kinder und deren Wohlbefinden in unserem Kindergarten ist. Wir verstehen uns als familienergänzende Einrichtung, d.h. die Hauptverantwortung für die Entwicklung der Kinder liegt sowohl in den Händen der Eltern als auch im Kindergarten.

Wir sehen die Eltern als Partner und begleiten, beraten und unterstützen sie bei ihren Erziehungsaufgaben. Wir bieten Informationen über unsere pädagogische Arbeit durch:

  • Elternabende
  • Regelmäßige Elterngespräche
  • Tägliche Übersicht und Dokumentation der Aktivitäten
  • Gemeinsame Eltern-Kind-Nachmittage
  • Kindergarten ABC
  • Entwicklungs- und Beobachtungsbögen
  • Feste und Feiern

Allgemeine und organisatorische Informationen erhalten sie durch:

  • Einladungen
  • Elternbriefe
  • Elternbefragungen
  • Aushänge an der Kindergartentür
  • Kalenderübersicht
  • Ferienplan
  • Elterninfowand

Für was sich das Kind im Kindergarten interessiert, welche Lernfortschritte das Kind macht und wie individuell es lernt – all dies können die Eltern im Portfolio nachlesen. Es steht im Kindergarten und kann jederzeit von den Eltern angeschaut werden. Die Eltern sollen nur das Portfolio ihres Kindes aus dem Schrank holen.

Wir freuen uns über:

  • Ein partnerschaftliches Nehmen und Geben auf beiden Seiten.
  • Wohlwollende Offenheit im Umgang miteinander
  • Faire Auseinandersetzungen
  • Konstruktiv geäußerte Kritik
  • Aktive Teilnahme an unseren angebotenen „Elternaktivitäten“.
  • Anregungen aller Art
  • Positive Rückmeldungen als Zeichen der Wertschätzung unserer Arbeit.

Der Elternbeirat

Der Elternbeirat ist das Bindeglied zwischen Elternschaft, Kindergarten und Träger. Seine Vertreter werden zu Beginn eines Kindergartenjahres neu gewählt. Aus den neu gewählten Mitgliedern, wird ein Vorsitzender/eine Vorsitzende und ein Schriftführer/eine Schriftführerin bestimmt. Der Kindergartenbeirat besitzt beratende und unterstützende Funktion. Wichtige Voraussetzung für seine Arbeit ist die gegenseitige Information aller Beteiligten. Das hohe Engagement unseres Kindergartenbeirats schätzen wir sehr, ebenso seine Unterstützung und das Feedback zur Kindergartenarbeit.

Elterngespräche/Entwicklungsgespräche

Die Eltern der Kleinen und Mittleren Kinder laden wir regelmäßig einmal im Kindergartenjahr zu einem Elterngespräch in den Kindergarten ein. Bei den Großen findet das Gespräch in Kooperation mit der Kooperationslehrerin zweimal im letzten Kindergartenjahr statt.

In den Einzelgesprächen zwischen Eltern und Erzieher findet ein gegenseitiger Informationsaustausch statt. Die Eltern können in diesen Gesprächen einen Einblick über den momentanen Entwicklungsstand ihres Kindes bekommen und gemeinsame Ziele für die positive weitere Entwicklung mit den Erzieherinnen definieren. Zum anderen ist es wichtig, dass der Erzieher durch die Erzählungen der Eltern das Kind in seinem häuslichen Umfeld kennen lernt, um zum Beispiel auch Verhaltensweisen besser verstehen zu können.

Das Elterngespräch wird bei uns frühzeitig angekündigt und einen Termin vereinbart. Beobachtungsbogen und Entwicklungsbogen, sind die Gesprächsgrundlage, die die Erzieherin im Vorfeld  vorbereitet hat. Die Eltern bekommen vor dem Gespräch auch einen Beobachtungsbogen, mit dem sie ihr Kind Zuhause beobachten  können. Den ausgefüllten Bogen bringen die Eltern zum Gespräch mit. Nach dem Gespräch wird dieser Bogen mit den anderen Entwicklungs- und Gesprächsunterlagen im Kindergarten abgeheftet. Das Entwicklungsgespräch, wird immer von der zuständigen Erzieherin geführt. Immer die Erzieherin, die das Kind auch im Projekt betreut. Nach dem Gespräch erstellt die Erzieherin ein Protokoll, in dem sie nochmals auf die Entwicklungsfortschritte, die noch zu fördernden Bereiche und die vereinbarten Ziele aufzeigt.

Elternabende

Jährlich laden wir die Eltern zu zwei Elternabende ein. Der erste Elternabend im Kindergarten, findet meistens im September – oder Oktober statt. Dieser Elternabend ist ein Informationselternabend rund um unsere pädagogische Arbeit. Termine und Organisatorische Punkte werden besprochen. An diesem Elternabend wird auch der Elternbeirat gewählt.

Der zweite Elternabend findet in der Regel im Frühjahr statt. Das Thema dieses Abends wird von den Eltern am Informationselternabend bestimmt. Die Elternabende können sowohl von den Erzieherinnen wie auch von Referenten/innen gestaltet werden.

 

Care providers are responsible for all profile content.

Projects

Projekte

Neben dem Freispiel gibt es im Kindergartenalltag einen weiteren wichtigen Bereich: das „gezielte Angebot“.

In unserer Einrichtung sagen wir Projekt. Das Projektthema bezieht sich auf aktuelle Themen, Jahreszeiten usw. . Wir achten darauf, dass wir die Interessen und Bedürfnisse der Kinder bei der Auswahl der Themen berücksichtigen. Zu Beginn des Projektes wird mit den Kindern ein Mind-Map erstellt um die Wünsche, Ideen und Interessen der Kinder, bei der Planung des Projektes berücksichtigen zu können. Das Projekt wird dann detailliert von der Erzieherin geplant, geleitet und mit den Kindern durchgeführt.

Geplante/Gezielte Angebote können z.B. sein:

  • Gespräche
  • Religiöse Erzählungen
  • Bilderbücher
  • Liedeinführungen
  • Finger- und Kreisspiele
  • Reime
  • Sinnesübungen
  • Experimente usw.

Wir passen unsere Angebote den einzelnen Lernfeldern an und orientieren uns an den einzelnen Bildungs- und Entwicklungsfeldern des Orientierungsplans Baden-Württemberg.

Zum Projekt teilen wir die Gruppen in Kleingruppen bzw. in Altersgruppen ein. Nachdem wir schon einiges ausprobiert haben, kamen wir zu dem Ergebnis, dass es zum Vorteil ist, unsere gezielten Angebote dem Entwicklungsstand der Kinder anzupassen. Die Entwicklung läuft im Vorschulalter so rasant, dass Welten zwischen einem Zweijährigen und einem Sechsjährigen liegen. Die Unterschiede sind so groß, dass es kaum eine Beschäftigung oder Aktivität gibt, die für alle Altersgruppen gleichermaßen geeignet ist.

Deshalb verfahren wir folgendermaßen:

Zu Beginn des Kindergartenjahres im September suchen sich die „Großen“, die im nächsten Jahr in die Schule kommen, die „Mittleren (4-5 Jahre) und die zwei- bis dreijährigen Kinder ihren Tier-Gruppennamen aus. Diese Gruppen bleiben während des Kindergartenjahres konstant. Wenn wir bemerken, dass ein Kind während des Jahres in seiner Gruppe unterfordert ist,  integrieren wir es in die nächste Altersgruppe.

In den einzelnen Altersgruppen entsteht eine tolle Gemeinschaft, ein starkes Gruppengefühl. Oft suchen sich die Kinder der jeweiligen Altersgruppe auch im Freispiel um miteinander zu spielen.

Das Projekt bei den Kleinen wird von zwei Erzieherinnen geleitet. Für die Mittleren und für die Kleinen ist jeweils eine Erzieherin zuständig, die das Projekt leitet. Dies bleibt dann das ganze Kindergartenjahr so.

 

Homework Support

Wir betreuen keine Schulkinder und machen somit auch keine Hausaufgabenbetreuung.

Care providers are responsible for all profile content.

Overview

 Prozessschritte der Aufnahme und Eingewöhnung

1. Erstkontakt

Bereits vor dem Kindergartenalter bieten wir den Familien Erstkontakte an. Dabei knüpft das Kind erste Kontakte mit dem Kindergarten durch Geschwisterkinder, Kindergartenfeste, Fasnetsumzug, St. Martinsfeier, Kindergartengottesdienste… .

2. Anmeldung und Aufnahmegespräch

Die Anmeldung und das Aufnahmegespräch finden in der Regel 1 -2 Monate vor der Aufnahme des Kindes in den Kindergarten statt.

Die Eltern nehmen Kontakt mit der Leitung auf und vereinbaren einen Termin zur Anmeldung. Bei der Anmeldung werden die notwendigen Formalitäten erledigt. Die Kindergartenordnung für die Tageseinrichtungen der Diözese Rottenburg – Stuttgart wird erläutert und den Eltern zum Ausfüllen mit nach Hause gegeben. Die Eltern werden anhand des Leitbildes und der Konzeptionsbroschüre über das Profil bzw. über die Ziele der pädagogischen Arbeit informiert. Ergänzend dazu wird den Eltern das Kindergarten ABC, in dem die organisatorischen Dinge stehen besprochen und ausgehändigt.

Im Aufnahmegespräch erhalten die Eltern einen Überblick über den Kindergartenalltag über den Tagesablauf,  über Projektarbeit und über die verschiedenen Altersgruppen.

Weitere Inhalte des Aufnahmegespräches sind:

  • Die Rolle der Eltern im Eingewöhnungsprozess
  • Die Rolle der Erzieherin im Eingewöhnungskonzept
  • Das möglicherweise unterschiedliche Verhalten von Kindern in der Einrichtung und in der Familie
  • Die organisatorischen und kindbezogenen Möglichkeiten, welche die Eltern haben, um den Eingewöhnungsprozess ihres Kindes zu unterstützen.
  • Der Ablauf der Eingewöhnung in unserer Einrichtung.
  • Erledigung der notwendigen Formalitäten zur Aufnahme.

Mitgegeben werden:

  • Kindergartenordnung für die Tageseinrichtungen der Diözese Rottenburg – Stuttgart
  • Leitbild und Konzeptionsbroschüre
  • Ferienplan
  • Terminübersicht für das komplette Kindergartenjahr
  • Kindergarten ABC
  • Aktuelle Übersicht der Elternbeiträge
  • Fragebogen „Vorlieben meines Kindes“ (Portfolio)

3. Schnuppertermin

 

Zeitnah zum ersten Kindergartentag finden individuell vereinbarte Schnuppertermine im Kindergarten statt. Ob das Kind zusammen mit den Eltern oder schon alleine in der Einrichtung bleibt, wird zwischen den Eltern und der Erzieherin vereinbart. Wichtig ist, dass die Eltern, falls sie nicht in der Einrichtung bleiben, jederzeit telefonisch erreichbar sind. Der einzelne Schnuppertermin sollte in der Regel nicht länger als zwei Stunden dauern. Das Kind, die Eltern und die Erzieherinnen lernen einander näher kennen. Das Kind und die Eltern bekommen einen Einblick in den Kindergartenalltag und lernen Teile des Tagesablaufes kennen.

4. Eingewöhnungsphase

Erster Kindergartentag:

Die zuständige Erzieherin begrüßt das Kind und sucht mit dem Kind ein Symbol für den Garderobenplatz aus. Die zuständige Erzieherin begleitet das Kind durch seinen ersten Kindergartentag. Wie lange das Kind in der Einrichtung bleibt und ob die Eltern anwesend sind, wird mit diesen individuell vereinbart. Wichtig ist, dass die Eltern jederzeit telefonisch erreichbar sind.

Die nächsten Wochen:

Die zuständige Erzieherin begleitet das Kind darin, sich im Kindergarten einzuleben, alles Neue kennenzulernen und sich wohlzufühlen. Da die Kinder den Raum bei uns wechseln können und es gruppenübergreifende Angebote und Projekte gibt, ist es wichtig, dass das Kind schon bald zu  den anderen Erzieherinnen Kontakt aufnimmt.

Ganz wichtig ist uns, dass sich Eltern immer vom Kind verabschieden, denn plötzliche und unvorbereitete Trennungen können das Vertrauen des Kindes erschüttern. Dabei verfolgen Eltern und Erzieherinnen dasselbe Ziel: Wir möchten, dass sich ein Kind bei uns wohl und geborgen fühlt! In den Eingewöhnungswochen findet ein intensiver Austausch zwischen Eltern und Erzieherinnen statt.

Gespräch nach der Eingewöhnungszeit:

Zum Abschluss der Eingewöhnungsphase, die je nach Kind unterschiedlich lang sein kann, findet ein gemeinsames Gespräch zwischen den Eltern und der zuständigen Erzieherin statt. (Zeitpunkt ca. 3-4 Monate später). Im Gespräch werden noch anstehende Fragen geklärt und Impulse zur Weiterentwicklung des Kindes erörtert. Gemeinsam wird besprochen, ob die Eingewöhnungsphase als abgeschlossen betrachtet wird. Grundlage für das Gespräch ist der Beobachtungsbogen für Elterngespräch nach der Eingewöhnungszeit bzw. der Beobachtungs- und Entwicklungsbogen der Erzieherin.

 

4. Besonderheiten

Das Kind kann ab dem zweiten Lebensjahr, unsere Einrichtung besuchen.

Für die Aufnahme von Kindern unter drei Jahren haben wir ein separates Eingewöhnungskonzept entwickelt.

 

Care providers are responsible for all profile content.
© OpenStreetMap und Mitwirkende http://www.openstreetmap.org/
Lizenz: CC BY-SA http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/