Tagespflege "Fuchsbau"

Address
Tagespflege "Fuchsbau"
Wielandstraße 9
02826 Görlitz
Funding authority
Tagespflegestelle A. Kloß
Wielandstraße 9
02826 Görlitz
Opening times7:30 AM - 3:30 PM o'clock
Foreign languages German
Specially educational concept child oriented education, livebased approach, nature education
Extras care with lunch

Introduction

Mein Name ist Anne Kloß, ich bin 1986 in Görlitz geboren. Ich  wohne mit meinen 3 Kindern in der Görlitzer Südstadt nahe dem Leonschen Park.

Schon seit einigen Jahren hegte ich den Wunsch mich beruflich in der Kleinkindpädagogik zu bilden. Als Mutter von 3 Kindern (13, 8, 5), die bis zum dritten Lebensjahr daheim betreut wurden, hat das Thema „Kleinkinder zuhause“ mein tägliches Leben bestimmt. Ich habe 3 Jahre ehrenamtlich im Familientreff Carifé mit Kindern gearbeitet. Nachdem meine jüngste Tochter im Waldkindergarten eingewöhnt war stand mein Entschluss fest.

Ich werde Tagesmutter!

So begann ich im Juni 2018 mit der „Qualifizierung zur Tagespflegeperson QHB 1“ an der Akademie für zugewandte Pädagogik in Dresden. Diese Qualifizierung habe ich im Oktober 2018 mit dem DJI-Curriculum und dem Curriculum zum Sächsischen Bildungsplan abgeschlossen.

Am 3.1.2019 habe ich vom Jugendamt Görlitz meine Pflegerlaubnis erhalten.

 

 

Rooms

Der „Fuchsbau“ befindet sich in der Südstadt von Görlitz. Zu Fuß sind wir in 10 bis 15 min. am Tierpark oder im Kreuzkirchenpark, den wir jede Woche ausgiebig erkunden und erforschen werden.

Die Betreuung Ihrer Kinder findet in einer angemieteten Wohnung auf der Wielandstr. 9 statt. Den Kindern steht auf 75 qm² ein Wohnbereich mit Spiel, Ruhe und Essensraum zur Verfügung. Ein separater Schlafraum und ein Bad sind vorhanden. Zur Wohnung gehört ein Spielbereich im Garten, den wir mit Sandkasten, Laufrädern und Spielhaus nutzen.

 

Daily Schedule

Unser Tagesablauf

7.30 Uhr - 8.15Uhr      Kinder kommen im Fuchsbau an

8.30 Uhr - 9.00 Uhr     Frühstück

9.00 Uhr - 10.00 Uhr    Freisspielzeit oder Sing und Spielangebote

10.00 Uhr - 11.30 Uhr   Draussenspielzeit (variiert je nach Wetterlage und Jahreszeit, auch gleich nach dem Frühstück)

11.45 Uhr - 12.15 Uhr   Mittagessen

12.30 Uhr - 14.15 Uhr  Mittagsschlaf

14.30 Uhr -  Vesper danach Freispiel

Food

Essen und Trinken – das bedeutet viel mehr als nur satt zu werden und gesund zu bleiben. Wer gemeinsam am Tisch sitzt, der genießt, plaudert, tauscht sich aus, vergleicht und lernt. Essen ist Genuss, macht Spaß und spricht den Körper und die Sinne gleichermaßen an. Wer bewusst damit umgeht, lernt dabei viel über Lebensmittel, aber auch über sich und seine Umwelt. Kinder profitieren ihr Leben lang von diesen Erfahrungen.

Um 8.30 werden wir gemeinsam ein Frühstück einnehmen. Dies kann aus warmen Getreidebreien oder Müsli mit Joghurt, Brot oder Maiswaffeln bestehen.

Gegen 10 Uhr wird es eine Obst-Gemüsemahlzeit geben.

Das Mittagessen wird von der „Obermühle Görlitz“ saisonal und regional gekocht und geliefert.

Die Verträge schließen die Eltern selbst mit der Obermühle ab.

Zur Vesper, um 15 Uhr biete ich den Kindern Obst und Gemüse an. Dazu wird es wechselnd Brot, Mais,- oder Reiswaffeln und zuckerfreie Kekse geben.

Ungesüßte Getränke stehen den Kindern immer zu Verfügung.

Bei den Mahlzeiten werde ich den Kindern die Möglichkeit geben, sich selbstbestimmt und selbstwirksam daran zu beteiligen- bezogen auf ihre individuellen Fertigkeiten und Fähigkeiten. Karaffen und Kellen in Kindergröße machen es den Kindern einfach in Beteiligung zu kommen. Auch beim Tisch decken und abräumen sind die Kinder selbstwirksam. Ein Regal in Tischnähe, in dem Geschirr und Besteck liegen, macht es leicht, zusammen den Tisch zu decken. Eine tiefe Spüle in der Küche gibt den Kindern die Möglichkeit sich am Abwasch zu beteiligen.

Care providers are responsible for all profile content.

Offered care types at Jul 24, 2019:

Kind of carecount placescount integrated places
 Tagespflege
5 Places0 Places

Basics

                    Ziele meiner pädagogischen Arbeit

Förderung der sozialen Fähigkeiten

Die sozialen Fähigkeiten werden nicht anerzogen, sie werden im Alltag ganz nebenbei erlernt. Das Spiel des Kindes ist maßgeblich daran beteiligt, die sozialen Kompetenzen zu trainieren und auszubauen. Das Kind übt sich jeden Tag darin mit anderen Kindern Kontakt aufzunehmen, etwas zu teilen und sich an Regeln zu halten, die das Zusammenleben erleichtern oder einander zu helfen. Die Themen die, die Kinder gerade beschäftigen werde ich im Alltag aufgreifen und mit ihnen zusammen bearbeiten. Wenn sich die Kinder gerade vermehrt mit allem was rollt beschäftigen, werde ich dies zum Anlass nehmen, näher darauf einzugehen. Wir probieren und erforschen (naturwissenschaftliche Bildung), lassen Murmeln, Steine oder Zapfen rollen und finden heraus was „besser“ rollt. Mit Farbe und Murmeln können wir in einem Karton ein Bild (ästhetische Bildung) entstehen lassen.

                Körper, Bewegung und Gesundheit

Körper…

... und Körperlichkeit sind in den ersten Lebensjahren eines Menschen bedeutsamer als in den meisten weiteren Phasen seines Lebens.

Ich sehe meine Aufgabe darin den Kindern vielseitige körperliche Erfahrungen zu ermöglichen und anzuregen, zum Beispiel durch Bereitstellung verschiedener Materialien: Stoffe, Gegenstände, denen man Töne entlocken kann, Naturmaterialien, Schaukeln, Wippen, Spiegel, Dinge, die ein unterschiedliches Gewicht haben. Hierbei können die Kinder die verschiedenen Dinge ordnen, zählen, wiegen und messen (mathematische Bildung).

 

Bewegung…

... bildet zusammen mit dem Körper die Grundlage für Welterfahrung.

Mein Bestreben ist es, vielseitige Bewegungserfahrungen zu ermöglichen und anzuregen (somatische Bildung). Raum und Platz gibt es in der Tageswohnung sowie im täglichen Draußen sein für greifen, verstecken, rollen, toben, rennen, springen, werfen, fangen, schieben. Wald und Flur nehmen dafür eine besondere und wichtige Rolle ein. Es ist eine Meisterleistung sich auf verschiedenen Untergründen sicher zu bewegen und die unstrukturierten Bewegungsmaterialien und -räume (Stöcke, Stämme, Bäume, Steine, Hänge, Hügel, ...) regen unterschiedlichste Bewegungsformen und die Fantasie an.

 

Gesundheit…

…bzw. Gesund sein bedeutet, sich auf körperlicher, seelischer und sozialer Ebene wohlzufühlen.

In unserem Tagesablauf ist die Gesundheit fortwährend präsent. Wir beschäftigen uns täglich (somatische Bildung) mit gesunder Ernährung, mit Zahnhygiene und anderen hygienischen Aspekten, mit individuellen Empfindungen in unserem Körper (z.B. warmer Bauch beim Teetrinken, starkes Herzklopfen nach dem Rennen,  Müdigkeit am Ende eines Tages, usw.) und die Kinder kommen somit in die Kraft der Selbsterfahrung und bekommen ein gesundes und starkes Körpergefühl.

                  Sauberkeitsbegleitung

Ein wichtiger Bestandteil bei der Sauberkeitsbegleitung ist mir die Achtsamkeit und Ruhe bei der Pflege. Mir liegt es sehr am Herzen, dass wir Dinge wie Wickeln oder Anziehen gemeinsam erleben, dabei kommunizieren und die Kinder, auf ihren Wunsch hin, in Beteiligung kommen.

Besonders sensibel ist dann der Übergang zum Leben ohne Windel. In dieser Phase ist der offene und regelmäßige Austausch zwischen Ihnen und mir besonders wichtig.

Ich begleite die Kinder zur Toilette, gebe Hilfestellung und wechsle selbstverständlich die Kleidung, falls es mal daneben geht.

Jedes Kind hat sein eigenes Tempo und seinen eigenen Zeitpunkt, ab dem die Entwicklung zum Leben ohne Windel beginnen kann. Für mich hat es höchste Priorität, diesen Weg fürsorglich und ohne jeglichen Druck zu gestalten.

Teamwork with parents

Die Eltern sind für mich die „Experten für ihr Kind“.

Vertrauen, Respekt und Austausch über Ihr Kind ist die Basis für eine erziehungspartnerschaftliche Zusammenarbeit in der Tagespflege.

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