Integratives Freinet Kinderhaus

Kinderhaus 1 bis 7 Jahre; Außenstelle Hort GS Weinhübel 7 bis 11 Jahre

Address
Integratives Freinet Kinderhaus
Erich-Weinert-Straße 54
02827 Görlitz
Funding authority
Stadt Görlitz
Untermarkt 6-8
02826 Görlitz
b.geisler@goerlitz.de
03581/7658908 (Frau Geisler)
03581/83189 (Frau Geisler)
Opening times6:30 AM - 4:30 PM o'clock
Closing days06.05.2026 Kinderhaus von 6:30 Uhr bis 12:00 Uhr geöffnet
Bedarfsöffnung bis 15:30 Uhr mit AG Bescheinigung

15.05.2026 Kinderhaus und Hort geschlossen
Brückentag nach dem gesetzlichen Feiertag - Himmelfahrt

12.06.2026 Kinderhaus und Hort geschlossen
1. Pädagogischer Tag - Teamfortbildung

03.07.2026 Kinderhaus: Bedarfsabfrage für die Betreuung ab 12 Uhr
Hort: Bedarfsabfrage für die Betreuung ab 13 Uhr Hort

06.07.-24.07.2026 Schließzeit Kinderhaus /Hort - Betreuung im Kinderhaus „Kinderland“
06.07.-10.07.2026 Bedarfsöffnung nur Kinderhaus

18.09.2026 Kinderhaus und Hort geschlossen
2. Pädagogischer Tag - Teamfortbildung

23.12.2026 Kinderhaus: Bedarfsabfrage für die Betreuung ab 12 Uhr
(Ferientag) Hort: Bedarfsabfrage für die Betreuung ab 13 Uhr Hort

24.12.2026-01.01.2027 Weihnachtsschließung
Foreign languages German, English, Polish
Specially educational concept Freinet education
Extras Integrative facility, care with lunch
Pets 2 Kaninchen im Außengelände

Current information

Kindereinrichtung
Nominiert für den deutschen Kita-Preis 2024

Introduction

 

Liebe Leser,

alle Kinder haben die Möglichkeit, sich in ihrer Entwicklung frei und selbständig zu entfalten. Wir nehmen sie mit all ihren Stärken und Fähigkeiten an und bieten ihnen eine forschungs- und entdeckungsreiche Umwelt, die dazu beiträgt, ihr persönliches Recht auf Bildung zu verwirklichen. Grundlage hierfür ist der Sächsische Bildungsplan für Kinder von 0 bis 11 Jahren.

In der Zusammenarbeit mit Familien ist es uns wichtig, Sie als Experten für Ihr Kind zu sehen, denn gemeinsam, „Hand in Hand“ und im regelmäßigen Austausch, gelingt es, das Kind in seiner Gesamtheit zu sehen.
Wir, das Team des Freinet-Kinderhauses, tragen gemeinsam Verantwortung für die Kinder im Haupthaus (Krippe/Kindergarten) auf der Erich-Weinert-Straße 54 und für die Kinder in unserer Außenstelle (Hort der GS Weinhübel) auf der Jonas-Cohn-Straße 63.

Seit langem haben sich Kinder, Eltern und pädagogische Fachkräfte unseres Freinet Kinderhauses einen eigenen Hort gewünscht, um die offene Arbeit und den freinet-pädagogischen Ansatz auch im Hort für die Kinder umsetzen zu können und so eine kontinuierliche Fortführung bis zum Ende des Grundschulalters zu gewährleisten.

Der Grundsatz des Reformpädagogen Célestin Freinet (1896-1966)


  „Par la vie – pour la vie – par le travail“ „Durch das Leben – für das Leben – durch die Arbeit“

ist der Ausgangspunkt unseres pädagogischen Handlungskonzeptes. „Ein Kind lernt nur, indem es aktiv ist!“
Freinet – Pädagogik heißt für uns: Die Kinder verstehen und ihre Entwicklung zu unterstützen, den Kindern das Wort geben und kindzentriert handeln.


Kinderhaus

Stadtverwaltung Görlitz
Haupthaus (Krippe/Kindergarten)
Freinet-Kinderhaus
Erich-Weinert-Straße 54
02827 Görlitz

Leitung: Frau Beate Geisler
Stellvertretende Leitung: Frau Paulina Scholz

Tel.: 03581 83189
E-Mail:
b.geisler@goerlitz.de oder p.scholz
@goerlitz.de

Öffnungszeiten:   06:30 Uhr bis 16:30 Uhr


Außenstelle Hort

Stadtverwaltung Görlitz
Außenstelle Freinet-Kinderhaus
Hort der Grundschule Weinhübel

Jonas-Cohn-Straße 63
02827 Görlitz

Leitung: Frau Beate Geisler
Abwesenheitsvertretung der Leitung: Frau Angela Fleißig

Tel.: 03581 7658908
E-Mail:
b.geisler@goerlitz.de oder
a.fleiss@goerlitz.de

Öffnungszeiten in der Schulzeit:   Frühhort/11:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Öffnungszeiten in den Ferien:       07:00 Uhr bis 16:30 Uhr

 

Introduction/specifics

Nominiert für den Deutschen Kita-Preis

 

Mit diesem Ansatz schaffte es das Freinet-Kinderhaus Görlitz im vergangenen Jahr 2024 unter die Finalisten beim Deutschen Kita-Preis. 520 Kitas und Initiativen hatten sich beworben. Das Görlitzer Kinderhaus gehörte zu den 15 Einrichtungen aus ganz Deutschland, die für den Preis nominiert wurden. „Unsere Nominierten machen deutlich, wie vielfältig gute Qualität in der frühen Bildung ist. Allen Beispielen gemeinsam ist, dass sie die Bedürfnisse der Kinder in den Mittelpunkt stellen und als Kita-Team oder Bündnis zusammen Verantwortung übernehmen“, sagte Anne Rolvering, Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, im April 2024 im Rahmen der Bekanntgabe der Nominierten.

Um den Preis beworben hatte sich das Görlitzer Kinderhaus zum ersten Mal. Die Anregung dazu kam vom Sachgebiet Kita der Stadtverwaltung Görlitz. Mit angepackt bei der Bewerbung haben dann Teammitglieder, Eltern, Mitarbeiter des Trägers des Kinderhauses, Kinder aus dem Kinderhaus und aus dem Hort sowie viele Unterstützer und Mitwirkende. Beispielweise mussten auch Videos von der Arbeit im Haus gedreht werden. Dazu bekamen die Kinder eine eigene Kamera in die Hand und konnten so ihren Kita-Alltag selbst der Jury präsentieren. Den Schnitt der Videos übernahm dann eine pädagogische Fachkraft. Der Deutsche Kita-Preis ging letztlich an eine andere Einrichtung. Trotzdem ist man in Görlitz zu Recht stolz auf das Erreichte. „Bei der Arbeit an der Bewerbung haben wir uns als Team erneut reflektiert und weiterentwickelt. Die Nominierung sehen wir als große Anerkennung.“, sagt Beate Geisler, Leiterin Freinet-Kinderhaus. Ob die Kita 2025 einen neuen Anlauf wagt, steht noch nicht fest.

Presseartikel vom 09.01.2025

Haupthaus
Unser Kinderhaus arbeitet entsprechend der Grundlagen des Sächsischen Bildungsplans nach dem Bezugssystem. Eine pädagogische Fachkraft begleitet ca. 6-7 Kinder in ihrer Entwicklung. Das Team ist so organisiert, dass feste Bezugspersonen den Kindern zur Verfügung stehen und Ansprechpartner für Eltern zur Entwicklung des Kindes sind. Die Kinder werden ab dem Alter von 1 Jahr in Funktionsräumen (Bauzimmer, Rollenspielzimmer, Speiseraum mit Kinderküche /Aufenthaltsraum, Schlafraum, Garderobe, Sanitärbereich) betreut. Zusätzlich können die Kinder entsprechend ihrem Entwicklungsstand, Ateliers, wie Künstleratelier, Kinderbücherei, Holzwerkstatt, Klangwerkstatt, Bewegungsraum, Forscherraum und Kinderküche nutzen. Es besteht die Möglichkeit für die Kinder unser Sportangebot in der externen Turnhalle zu nutzen. Wir sind 17 pädagogische Fachkräfte im Team des Kinderhauses. Wir sind verantwortlich für 26 Kinder im Alter von 1-3 Jahren, 56 Kinder im Alter von 3-7 Jahren und 8 Kinder mit zusätzlichem Förderbedarf (Inklusion) im Alter von 1-7 Jahren auf zwei Etagen. Die pädagogischen Fachkräfte arbeiten in Teilzeit.

Inklusion

Inklusion beschreibt für uns eine Bildung und Erziehung die allen Beteiligten in unserem Freinet-Kinderhaus eine möglichst große Teilhabe am Spielen, Lernen und der Zusammenarbeit mit anderen ermöglichen will. Wir stellen uns in unserem Kinderhaus auf die Bedürfnisse ein und passen unser pädagogisches Handeln an, um gute Bedingungen für die individuelle Bildung zu schaffen. Das gemeinsame Aufwachsen der uns anvertrauten Kinder und die sich zwischen ihnen entwickelnden Beziehungen bilden die Grundlage für ein inklusives Miteinander. Dieses Miteinander muss nicht besonders harmonisch oder einheitlich von statten gehen, es kommt vielmehr darauf an, die gewaltfreie Auseinandersetzung zwischen Verschiedenen zu ermöglichen. Hierzu benötigen Kinder die Unterstützung durch Erwachsene, welche die Interaktionsprozesse, falls nötig, begleiten und unterstützen. Die Freinet-Pädagogik bietet eine Reihe von didaktischen Arrangements, die eine „innere Differenzierung“ und individuelles Lernen ermöglichen. Die inklusive Arbeitsweise fordert von unseren Fachkräften Kooperation mit Experten, den Eltern und anderen externen Partnern. Unser Ziel ist es, alle Kinder individuell zu fördern, dazu müssen wir gemeinsam Barrieren beseitigen, die die Kinder in der Teilhabe behindert. Die ganzheitliche Betrachtung des Kindes im sozialen Kontext bildet die Grundlage unserer Bildungsarbeit. Feinfühligkeit, bei der Beziehungsgestaltung zum Kind, Begleitung zur Selbstachtung und wechselseitigen Anerkennung, Aufmerksamkeit für kognitive Interessen, Unterstützung bei Annäherung an die heterogene Lebenswelten und interne/externe Kooperationsfähigkeit sind Handlungskompetenzen unserer pädagogischen Fachkräfte.

Rooms

Werkstätten / Ateliers

Ateliers und Werkstätten sind Funktionsräume, in denen Kinder selbständig, aktiv und kreativ mit einer breiten Palette qualitativ hochwertiger Materialien und Handwerkzeuge experimentieren, Erfahrungen sammeln, sich und ihre Fertigkeiten ausprobieren, neue Techniken entwickeln sowie ihre Ausdauer und Konzentration schulen können. Die Vielfalt an Materialien im Atelier ist geordnet und sichtbar präsentiert, dadurch können die Kinder schnell erkennen, was es gibt, wo man es findet und wohin man es wieder zurücklegen muss. Kreatives Chaos braucht Ordnung in den Regalen.Um selbständig in den Werkstätten und Ateliers arbeiten zu können, muss ein Kinderwerkstattdiplom erworben werden.

Raumgestaltung

Kinderräume können bilden und erziehen. Gerade weil den Kindern in unserem Freinet-Kinderhaus viel Zeit eingeräumt wird, während der sie ihre Beschäftigungen selbstbestimmt wählen können, ist es für uns wichtig, dass die Räume und deren Gestaltung ihnen förderliche Bedingungen bieten, Anreize und Impulse. Die Räume sind so gestaltet, dass die Kinder bei der Wahl sinnvoller und ihren Bedürfnissen entsprechenden Tätigkeiten unterstützt werden. Das können Aktionen und Spiele sein, aber auch Phasen des Rückzugs und des Genießens. Unsere Raumgestaltung ist besonders im Zusammenhang mit unserem Anspruch der Kreativitätsförderung von hoher Bedeutung. Die Umgebung bietet vielfältige Anreize für unterschiedliche Tätigkeiten. Schon beim Betreten eines Raumes hat man Lust, all die Dinge auszuprobieren, die in gut sichtbaren, offenen Regalen angeboten werden – eine breite Palette an Materialien, Sachen zum Staunen und Untersuchen. Unsere Räume bieten ein Optimum an Übersichtlichkeit, damit die Kinder zur Umsetzung ihrer Ideen schnell alle Materialien finden und schnell wieder zurücklegen können. Alle Materialien, welche die Kinder  ohne Anleitung Erwachsener verwenden können, liegen deutlich sichtbar und in deren Griffhöhe. Die Kinder können selbsttätig und über längere Zeit an angefangenen Projekten arbeiten.

Outdoor Facilities

Aufenthalt im Freien
Die Kinder können bei jeder Witterung (außer bei Wetterwarnungen) den Außenbereich der Kindereinrichtung nutzen. Stellen Sie daher der Witterung angemessene Kleidung und Sonnenschutz zur Verfügung.

Gartenarbeit
Im Nutzgarten kommen die Kinder mit vielen Objekten und Erscheinungen der Natur unmittelbar in Berührung und setzen sich mit ihnen auseinander. Die Anzahl der Eindrücke und Erfahrungen, die sie dabei gewinnen, und die Möglichkeiten des selbständigen Tätig-Seins sind bei der Gartenarbeit ungleich größer als in der Naturecke. An vielfältigen Pflanzenkulturen können die Kinder die Entwicklung der Pflanzen von der Aussaat bis zur Ernte verfolgen. Die Gartenarbeit trägt wesentlich dazu bei, die körperliche Leistungsfähigkeit der Kinder und ihr psychisches Wohlbefinden zu erhöhen. (Nutzgarten mit Kräuterbeet
, Staudenbeet, Naschecke, Obstbäume, Hochbeete für Gemüseanbau, Pergola, Gartenhäuschen)
Tierpflege

Wir versorgen im Außengelände Kaninchen und im Haus Tiere im Aquarium (Wir haben Rote Mauerbienen im Garten!)   

Daily Schedule

Tages - Zeitplan

Frühstückszeit von 08:00 bis 09:00 Uhr
Die Kinder bereiten sich ihr Frühstück im Speiseraum/Aufenthaltsraum selbst zu. Die Zutaten und Speisen werden durch die Kinder mit den pädagogischen Fachkräften jede Woche eingekauft. Es wird in Kleingruppen gemeinsam gegessen. Kommt das Kind nach 8:30 Uhr in die Einrichtung, sollte es gefrühstückt haben.

Mittagessen: von 11:00 Uhr bis 11:30 Uhr essen die jüngsten Kinder
                        von 11:30 Uhr bis 12:30 Uhr essen die älteren Kinder                    (Die Zeiten sind variabel.)

Unseren Kindern bieten wir täglich ein warmes frisch zubereitet Mittagessen an. Die Anlieferung des Mittagessens erfolgt durch den Essenanbieter „Emmerich`s Küchen, der sich an unser Essenversorgungskonzept (Ausschreibungskriterium) hält. Die Küche beachtet Allergien und Ernährungsbesonderheiten. Die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung bildet die Grundlage der Speiseplangestaltung. Die Selbständigkeit des Kindes steht auch bei Einnahme des Mittagessens im Fokus (die Kinder nehmen sich ihr Essen selbst, es gibt keinen Tischdienst, die Kinder versorgen sich mit Geschirr und Besteck und reinigen ihren Platz).

 

Mittagschlaf:             

Die Kinder können in der Zeit von 12:00 bis 14:30 Uhr Mittagsruhe halten. Jedes Kind kann, wenn es möchte, schlafen oder ruhen. Der eigene Schlafrhythmus des Kindes ist dafür ausschlaggebend. Die Gestaltung einer Ruhe- oder Schlafphase orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen der Kinder entsprechend ihrem Alter und Entwicklungstand.
 

Vesper von 14:15 Uhr bis 14:45 Uhr
Die Kinder bereiten sich ihre Vesper (Zutaten und Speisen durch Kinder und Personal eingekauft) selbst zu, es wird in Kleingruppen  gemeinsam gegessen.

  • Hinweise:
    Da unsere Kinder mit den pädagogischen Fachkräften die Zutaten für Frühstück und Vesper einkaufen, entsteht ein Unkostenbeitrag.
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Additional Offerings

  • Marktstand mit regionalen und saisonalen Angeboten an Lebensmitteln - Kinder kaufen jede Woche in diesem Markstand selbst für ihr Frühstück und für ihre Vesper ein
  • Sportlergruppe 1-2 mal die Woche Sportangebot in der Turnhalle (verantwortlich: pädagogische Fachkraft Sport der Einrichtung)
  • Yoga für Kinder (verantwortlich: pädagogische Fachkraft Yoga der Einrichtung)
  • Tierpflege (in der Kindereinrichtung leben zwei Kaninchen und es gibt ein Aquarium)
  • Es bestehen Kooperationsvereinbarungen mit dem Gerhart Hauptmann Theater Görlitz/Zittau, mit dem  Theater 7schuh (Puppenspielerin Frau Anne Swobota), mit der Stadtbibliothek Görlitz, mit der Grundschule Weinhübel (verantwortlich: pädagogische Fachkräfte der Einrichtung und Vertreter der Institutionen). Die Kinder besuchen die Einrichtungen und entdecken die Institutionen/Räumlichkeiten, erleben deren Funktion/Aufgaben, können sich vor Ort in deren Handlungsfelder ausprobieren. Es werden Projekte gemeinsam erlebt. Die Künstler besuchen die Kindereinrichtung und führen Projekt in der Kindereinrichtung durch.
  • Ateliers: Forscherraum, Klangwerkstatt, Kinderbibliothek, Kinderküchen, Künstleratelier,Bewegungsraum, Turnhalle

Basics

Inklusion

 

Inklusion beschreibt für uns eine Bildung und Erziehung die allen Beteiligten in unserem Freinet-Kinderhaus eine möglichst große Teilhabe am Spielen, Lernen und der Zusammenarbeit mit anderen ermöglichen will. Wir stellen uns in unserem Kinderhaus auf die Bedürfnisse ein und passen unser pädagogisches Handeln an, um gute Bedingungen für die individuelle Bildung zu schaffen. Das gemeinsame Aufwachsen der uns anvertrauten Kinder und die sich zwischen ihnen entwickelnden Beziehungen bilden die Grundlage für ein inklusives Miteinander. Dieses Miteinander muss nicht besonders harmonisch oder einheitlich von statten gehen, es kommt vielmehr darauf an, die gewaltfreie Auseinandersetzung zwischen Verschiedenen zu ermöglichen. Hierzu benötigen Kinder die Unterstützung durch Erwachsene, welche die Interaktionsprozesse, falls nötig, begleiten und unterstützen. Die Freinet-Pädagogik bietet eine Reihe von didaktischen Arrangements, die eine „innere Differenzierung“ und individuelles Lernen ermöglichen. Die inklusive Arbeitsweise fordert von unseren Fachkräften Kooperation mit Experten, den Eltern und anderen externen Partnern. Unser Ziel ist es, alle Kinder individuell zu fördern, dazu müssen wir gemeinsam Barrieren beseitigen, die die Kinder in der Teilhabe behindert. Die ganzheitliche Betrachtung des Kindes im sozialen Kontext bildet die Grundlage unserer Bildungsarbeit. Feinfühligkeit, bei der Beziehungsgestaltung zum Kind, Begleitung zur Selbstachtung und wechselseitigen Anerkennung, Aufmerksamkeit für kognitive Interessen, Unterstützung bei Annäherung an die heterogene Lebenswelten und interne/externe Kooperationsfähigkeit sind Handlungskompetenzen unserer pädagogischen Fachkräfte.

 

Teamwork with school

Vorbereitung auf die Schule

 

Schulvorbereitung beginnt mit der Aufnahme Ihres Kindes in unser Kinderhaus – nicht erst im letzten Kindergartenjahr.

Die Vorstellung, vor Schulbeginn müsse man Kindergartenkinder „schulfähig" machen, ist längst überholt. Schulisches Lernen vorzubereiten, ist die Aufgabe der gesamten Arbeit im Kinderhaus und schlägt sich in eigenständigen, an den Entwicklungsstand der Kinder angepassten Bildungsangeboten nieder.

In unserem Freinet-Kinderhaus findet die Vorbereitung auf die Schule durch die ständige, jeder Altersstufe angemessene Förderung der sprachlichen, sozial-emotionalen, kognitiven, motorischen Entwicklung und der Selbstständigkeit der Kinder statt. Wenn Kinder jeden Alters kreative, ganzheitliche Möglichkeiten der Selbsterprobung erhalten, bauen sie ein positives Selbstbild und Selbstwertgefühl auf - die beste Voraussetzung für den Eintritt in die Schule.

Obwohl die gesamte Kindergartenzeit eines Kindes der Vorbereitung auf die Schule dient, ist es wichtig, Kindern im Schulvorbereitungsjahr die intensive Beschäftigung mit dem Thema „Schule“ zu ermöglichen. Schließlich handelt es sich um einen großen Einschnitt in ihrem Leben, der mit positiven Erwartungen, aber eventuell auch mit Ängsten verbunden ist.

Im letzten Kindergartenjahr erfolgt eine intensive Zu­sammenarbeit mit der Grundschule Weinhübel. Dadurch versuchen wir Ängste der Kinder durch das Wissen, was Schule bedeutet, abzubauen. Die Kinder besichtigen das Schulhaus, erleben schulisches Lernen, lernen Schulleitung und Lehrer kennen und der Schulweg gewinnt an Bedeutung. Zwischen dem Kinderhaus und der Grundschule Weinhübel besteht eine Kooperationsvereinbarung, die die Zusammenarbeit regelt. Alle Schulanfänger können das Schulhaus in Weinhübel besichtigen – Sie besuchen mit Ihrem Kind die von Ihnen gewählte Grundschule selbst und nehmen an dort an schulischen Angeboten teil.

Teamwork with parents

Mitarbeit für Eltern -  Elternrat

3 x im Jahr treffen sich Elternvertreter zu wichtigen Fragen und Entscheidungen für ihr Kind, für die Kinder der Einrichtung und für die Kinder der Stadt (gesetzliche Grundlage bildet das SächsKitaG § 6 Abs. 1).

Kontakt:  Elternvertreter siehe Aushang im Eingang

E-Mail:  elternrat-freinet-gr@web.de

Inhalt der Elternberatungen:

Informationen der Leiterin und des Teams zu Aufgaben der Kindereinrichtung
Trägerinformationen/Vereinsinformationen
Projekte /Garteneinsatz (Kinderhaus)
Ergebnisse von Arbeitsgruppen
Konzeptveränderungen
Weiterbildungen des Teams
Schließzeiten
Feste und Feiern (etagenweise)/Familienfest (Kinderhaus)
Elternmeinungen
Offene Gespräche

 

Mitarbeit für Eltern -   Mitglied im Elternförderverein  

Der Verein wurde am 20.03.2002 gegründet.

Aufgaben / Zweck:

(Auszug Satzung des Fördervereins Freinet-Kinderhaus „Benjamin Blümchen“ e.V.:
§3 (1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
§3 (2) Zweck des Vereins ist die Förderung von Bildung und Erziehung
§3 (3) Der Satzungszweck wird verwirklicht durch die Beschaffung von Mitteln, die dem Kindergarten„Benjamin Blümchen" im Hoheitsbereich der Stadt Görlitz zur Verwendung zu steuerbegünstigten Zwecken zur Verfügung gestellt werden.“

Der Förderverein ist für alle Unterstützer unseres Kinderhauses offen.

Sie möchten spenden? Wir sagen Dankeschön!
Förderverein Freinet-Kinderhaus „Benjamin Blümchen“ e.V.

Kontakt:              Frau Maria Wilke (Vorstandsvorsitzende)
                            
Elternvertreter siehe Aushang im Eingang

E-Mail:                  Freinet-Kinderhaus-Verein@web.de

Konto:

Niederschlesische Sparkasse Görlitz

IBAN: DE50 8505 0100 0015 0 159 71

BIC: WELADEDIGRL

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News

Jahresplanung 2026 (Informationen/Termine)

Kinderhaus für Krippenkinder und Kindergaertenkinder (Haupthaus) auf der Erich-Weinert-Straße 54

  • 13.01.2026 - 51 Jahre Kindergarten
  • Elternworkshop am 21.01.2026 im Kinderhaus über starke Emotionen, klare Grenzen und achtsame Verbindung (Uhrzeit: 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr / Ort: Außenstelle Hort in der GS Weinhübel)
  • Familennachmittag am  06.05.2026 von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr
  • Kindergarten-Sportolympiade 04.06.2026 (Termin per Einladung)
  • Abschlussfest der Schulanfänger mit Eltern und Großeltetern am 24.06.2026 von 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr
  • Gesamtelternabend im Kinderhaus am 07.10.2026 von 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr
  • 11.11.2025 Lichterfest von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Außenstelle Hort der Grundschule Weinhübel auf der Jonas-Cohn-Straße 63

  • Tag der offenen Tür Grundschule und Hort im Mai 2026 (Einladung durch Schulleitung)
  • Elternabend Hort Schulanfänger 2026 (Termin per Einladung)
  • Abschlussfeier 4. Klassen Hort organisiert durch die Kinder
  • Hortnachmittag für Kinder und Eltern im September, organisiert durch die Kinder
  • 11.11.2026 Lichterfest im Haupthaus auch für unsere Hortkinder

Termine Elternrat Freinet-Kinderhaus

  • Haupthaus: 26.01.2026/ 27.04.2026 und 28.09.2026 jeweils 19:30 Uhr
  • Außenstelle: 5 Elternsprecher Hort - Zusammenarbeit mit Elternrat Haupthaus und Elternsprecher Schule,
    1-2 Termine nach Vereinbarung
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Overview

Eingewöhnung - Ihr Kind zum ersten Mal ohne seine Eltern in einer neuen Umgebung !

 

Unsere pädagogischen Fachkräfte machen Sie als Eltern frühzeitig vor Aufnahme Ihres Kindes schriftlich und in einer Informationsveranstaltung mit dem Freinet-Konzept und mit dem Eingewöhnungskonzept (in Anlehnung an das Berliner Modell) vertraut. Sie und Ihr Kind haben bereits vor Aufnahme in die Kindereinrichtung die Möglichkeit, die neue Lebensumwelt und die pädagogischen Fachkräfte sowie die Leitung der Kindereinrichtung kennenzulernen (z.B. durch Schnuppertage für Kinder und Eltern, durch die Teilnahme am Familienfest und an anderen Aktivitäten der Kindereinrichtung).

Vor dem Beginn der Eingewöhnung findet ein individuelles Aufnahmegespräch zwischen der Bezugspädagogin bzw. dem Bezugspädagogen, ihres Kindes statt. Wir sprechen über die Vorlieben, Gewohnheiten und eventuellen Besonderheiten Ihres Kindes sowie den individuellen Ablauf der Eingewöhnung ihres Kindes. Es ist wichtig, dass beide Personensorgeberechtigten am Gespräch teilnehmen. Sie erhalten einen Eingewöhnungspass. In diesem sind Eingewöhnungszeiten und Ablauf der Eingewöhnung festgeschrieben. Wichtige Tipps und Hinweise zur Eingewöhnung erleichtern den Prozess. Sie müssen die Vereinbarung einhalten.

 

 

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