Evangelische Kindertagesstätte im Paul-Gerhardt-Haus

Address
Evangelische Kindertagesstätte im Paul-Gerhardt-Haus
An der Jakobuskirche 7
02826 Görlitz
Funding authority
Evangelische Kreuzkirchengemeinde Görlitz
An der Jakobuskirche 7
02826 Görlitz
03581/401981 (Birgit Weiß)
03581/878238 (Birgit Weiß)
kita@kreuzkirche-goerlitz.de
Opening times6:00 AM - 4:30 PM o'clock
Closing days- 3 Wochen in den Sommerferien
- Tag nach Himmelfahrt
- zwischen Weihnachten und Neujahr
- pädagogischer Tag
Denomination evangelic

Introduction

Unsere Kindertagesstätte befindet sich in Trägerschaft der evangelischen Kreuzkirchengemeinde Görlitz und ist wesentlicher Bestandteil unserer Gemeinde. Das Gemeindehaus mit der Kindertagesstätte trägt den Namen des berühmten Liedermachers der evangelischen Kirche - Paul Gerhardt.

In unserer Einrichtung haben wir Krippen- und Kindergartenplätze in 3 altersgemischten Gruppen von 2-6-jährigen Kindern und Hortplätze für Kinder der 1. bis 4. Klasse.

Unsere evangelische Kindertagesstätte ist nicht nur gemeindezugehörigen Familien geöffnet, sondern wichtiger Treffpunkt für Kinder und deren Familien mit unterschiedlicher kultureller, sozialer und religiöser Bindung. In den alltäglich gelebten Beziehungen und Lebenssituationen sind christlich geprägte Werte und Einstellungen präsent.

Rooms

Im Kindergarten stehen 3 Gruppenräume zur Verfügung, die ein großer Garderobenraum miteinander verbindet. Auf gleicher Ebene befinden sich ein großzügiger Gruppenraum für die Hortkinder, ein Hausaufgabenraum und ein Saal. Ein kleiner Ruheraum bietet zusätzlich Rückzugsmöglichkeiten.

Unsere Gruppenräume sind strukturiert aufgebaut. Sie verfügen über mehrere Bildungsinseln, die z.B. Rollenspiele ermöglichen, Material für Bauspiel und didaktisches Spiel bieten. Die Kinder können kreativ tätig werden, oder sich zurückziehen und Bücher anschauen. Gemeinsam mit den Kindern gestalten wir den Raumschmuck und dekorieren die Zimmer den aktuellen Themen und Projekten entsprechend.

Outdoor Facilities

Alle Außenbereiche sind aus unseren zu ebener Erde liegenden Räumen direkt erreichbar. Eine große Freispielfläche in der Umgebung unseres Hauses, abseits vom Verkehr, bietet viel Grün und hervorragenden Bewegungs- und Erfahrungsraum für Kinder im Freien. Eine überdachte Freifläche ermöglicht wetterunabhängig den Aufenthalt an der frischen Luft.

Daily Schedule

Ein stabiler Tagesablauf ist Basis unserer pädagogischen Arbeit. Er gibt den Kindern, aber auch neuen MitarbeiterInnen und PraktikantInnen, die nötige Sicherheit und Orientierung. Besonders viel Wert legen wir auf den gemeinsamen Tagesbeginn, die Tischgemeinschaft zu den Mahlzeiten, den täglichen Aufenthalt an der frischen Luft und die Einhaltung der Ausruh- bzw. Schlafzeiten. Neben diesen fest verankerten Ritualen bleibt für die Kinder viel flexible, individuell gestaltbare Zeit. Freispielzeiten ermöglichen den Kindern Gruppen übergreifende Kontakte.

Exemplarischer Tagesablauf für den Kindergarten

  • 6.00 bis 8.00 Uhr: Ankommen der Kinder, freies Spiel
  • 8.00 Uhr: Gemeinsamer Morgenkreis
  • 8.10 Uhr: Frühstück in den Gruppen
  • 8.30 bis 11.30 Uhr: Freies Spiel, Angebote in den Gruppen und im Garten, individuelle Körperpflege und Zähneputzen
  • 11.30 Uhr: Mittagessen in den Gruppen
  • 12.00 bis 12.30 Uhr: Abholung der Mittagskinder und Vorbereitung der Mittagsruhe
  • 12.30 bis 14.15 Uhr: Schlaf- und Ruhezeit der Krippen- und Kindergartenkinder
  • 14.15 Uhr: Aufstehen und anschließend Vesper
  • 15.00 bis 16.30 Uhr: Freies Spiel im Garten, Schlecht-Wetter-Variante: in den Gruppenräumen des Kindergartens oder Hortes

Exemplarischer Tagesablauf im Hort

  • 6.00 bis 7.30 Uhr: Frühhort
  • ab 11.30 bis 16.30 Uhr (je nach Schulschluss): Mittagessen, Hausaufgaben erledigen, Angebote, freies Spiel im Gruppenraum/Saal oder im Garten
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Offered care types at Nov 20, 2018:

Kind of carecount placescount integrated places
 Krippe
6 Places0 Places
 Kindergarten
46 Places0 Places
 Hort
30 Places0 Places

Quality Assurance

Unser Konzept zur Qualitätsentwicklung orientiert sich am Bundesrahmenhandbuch für Evangelische Kindertageseinrichtungen und basiert auf Verfahren der TQM und DIN EN ISO. Auf Grundlage des Nationalen Kriterienkataloges zur Pädagogischen Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder erarbeiten wir die einzelnen Schlüsselprozesse.

Mit dem Träger, im Team oder mit den Eltern werden die Zielvereinbarungen je nach Qualitätsbereich erarbeitet und diese im Qualitätshandbuch der Einrichtung dokumentiert. Die Ziele werden ebenso wie die Konzeption regelmäßig nach fachlichen Standards überprüft und ständig weiterentwickelt.

Cooperations

Unsere Einrichtung pflegt eine Kooperation mit dem Altenpflegeheim "Luisenstift", welches in direkter Nachbarschaft zu uns liegt. In einer Gruppen übergreifenden Projektgruppe finden regelmäßig Treffen statt. Gemeinsam mit den ErgotherapeutInnen des Altenpflegeheimes werden diese vorbereitet. Einmal im Monat backen, spielen, singen, erzählen oder bewegen sich "alt" und "jung" zusammen. Zu Geburtstagen erfreuen die Kinder die alten Menschen mit kleinen musikalischen Grüßen. Somit erfahren die Kinder vom Leben der alten Menschen und diese profitieren von der Fröhlichkeit und Lebensfreude der Kinder.

Zudem arbeitet unsere Tagesstätte mit folgenden Einrichtungen zusammen:

  • Jugendamt
  • Gesundheitsamt
  • Fachberatung
  • Anbietern von Fort- und Weiterbildungen
  • Arbeitskreise, um sich mit anderen Kindertagesstätten auszutauschen.

Damit alle Kinder eine gleiche Chance für einen guten Start ins Leben erhalten, ist es uns wichtig bedürftigen Kindern über unsere Kindertagesstätte hinaus Fördermöglichkeiten anzubieten. Mit Einverständnis der Eltern stehen wir mit den TherapeutInnen der jeweiligen Einrichtung im Informationsaustausch. Diese sind Frühfördereinrichtungen, Logopädie, Ergotherapie und Kinderärzte.

Zudem nutzen wir Freizeiteinrichtungen u.a.:

  • Turnhalle 2-mal monatlich
  • Neißebad
  • Verkehrsgarten
  • Bibliothek
  • Tierpark
  • Kino/Theater
  • Museen

Um der Gemeinde einen Einblick in unsere Einrichtung zu geben, gestalten wir u.a. Familiengottesdienste mit und machen bei gemeinsamen Gemeindefesten unsere Arbeit auch für andere erlebbar.

Basics

Grundlage unserer pädagogischen Arbeit sind der Sächsische Bildungsplan und das Sächsische Kindertagesstättengesetz. Zudem gestalten wir unsere Arbeit angelehnt am Situationsansatz und nach religionspädagogischen Grundsätzen. Die Kinder werden in allen Bereichen ganzheitlich gefördert und gefordert. Dazu nutzen wir ihre angeborene Lernfreude und Neugier.

Unsere Kindertagesstätte als Familien ergänzende und unterstützende Einrichtung möchte den Bildungs- und Erziehungsauftrag, der an sie gestellt ist, umsetzen und ständig weiterentwickeln. Ziel ist es, das Kind in seiner Lernfähigkeit zu unterstützen, ihm Möglichkeit zur selbstständigen Weiterentwicklung zu geben und ihm somit die bestmöglichen Entwicklungs- und Bildungschancen zu bieten.

Zwischen Bildung und Erziehung möchten wir die Balance halten. Neben der Vermittlung verschiedener Bildungsinhalte (z.B. Allgemeinwissen, Musik, Naturwissenschaften, Bewegung oder motorische Angebote) sind uns außerdem soziale Kompetenz und emotionale Sicherheit wichtig. Hinzukommen das Vorleben und das Weitergeben christlicher Grunderfahrungen. Zusammen bilden sie die Grundlage, dass die Kinder umfassend auf zukünftige Lebenssituationen vorbereitet sind.

Jedes Kind ist Akteur seiner selbst und erhält von uns Unterstützung zur Entfaltung seiner Potenziale. Wir begegnen jedem Kind mit der gleichen Wertschätzung, unabhängig von seiner sozialen, kulturellen oder religiösen Herkunft. Dabei wollen wir Partner sein, indem wir:

  • Mädchen und Jungen die gleichen Chancen geben
  • Möglichkeiten bieten, um selbstständig und aktiv im Spielen, Probieren und Experimentieren, die Welt zu entdecken und zu begreifen
  • Freiräume lassen für eigene Erfahrungen und Ideen
  • Grenzen sinnvoll setzen, um Halt, Sicherheit und Orientierung zu geben.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit ist die Beteiligung von Kindern. Wir schaffen für unsere Kinder Bedingungen, die sie anregen sich zu beteiligen. Entsprechend ihres Alters und Entwicklungsstandes entscheiden sie mit, wenn es darum geht:

  • Räume und Garten zu gestalten
  • Themen und Projekte aufzugreifen
  • Gruppenregeln und Konsequenzen auszuhandeln
  • Freunde in anderen Gruppen zu besuchen.

Somit geben wir den Kindern im Tagesablauf die Gelegenheit, im Dialog mit anderen Kindern und Erwachsenen Prozesse "auf gleicher Augenhöhe" auszuhandeln und Entscheidungen gemeinsam zu treffen.

Vor allem im Hort ist es uns wichtig, dass die Kinder ihren Aktionsradius zunehmend selbst bestimmen können. Sie entscheiden z.B. in der Kinderkonferenz über die Gestaltung ihrer Freizeitaktivitäten im Hort. Die Kinder der einzelnen Klassenstufen wählen VertreterInnen in den Kinderrat, der bei wichtigen Entscheidungen zur Gestaltung der Hortarbeit einbezogen wird. So können sie erste demokratische Grunderfahrungen sammeln.

Employee

In unserer Einrichtung arbeiten:

  • 4 staatlich anerkannte Erzieherinnen und 1 Diplom-Heilpädagoge mit unseren Krippen- und Kindergartenkindern
  • 1 Erzieherin und 1 Diplom-Sozialpädagogin mit unseren Hortkindern
  • 1 Diplom-Sozialpädagogin in der Leitung.

Zudem geben wir PraktikantInnen im Freiwilligen Sozialen Jahr, Ausbildungen und Schulen die Chance bei uns Erfahrungen in einer Kindertageseinrichtung zu sammeln.

Unser Team wird außerdem erweitert durch unsere Hauswirtschaftshelferin, unseren Hausmeister und unseren Gemeindepädagogen. Wöchentlich hält er mit unseren Krippen- und Kindergartenkindern eine kleine Andacht und monatlich mit unseren Hortkindern einen Hortkindertreff.

Teamwork with school

Zu den zukünftigen Grundschulen unserer SchulanfängerInnen halten wir Kontakt. Kooperationsverträge bestehen mit der Melanchtongrundschule und August Moritz Böttcher Grundschule. Diese Verträge beinhalten auch gegenseitige Besuche für LehrerInnen bzw. ErzieherInnen in Form von Hospitationen und "Mitmachstunden" für unsere SchulanfängerInnen. Einen Erfahrungsaustausch und Entwicklungsbericht über Kinder zwischen LehrerInnen und ErzieherInnen erleben wir als äußerst positiv entwicklungsfördernd für den Übergang vom Kindergarten zur Schule. Somit entsteht eine positive Basis für die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen unserem Hort und den Grundschulen.

Teamwork with parents

Ein wesentliches Ziel unserer Arbeit ist eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern im Hinblick auf das Wohl des Kindes. In wechselseitiger Begegnung Kind-Eltern-ErzieherIn haben alle Eltern die Gelegenheit sich dabei aktiv einzubringen. Wir ermitteln die Interessen der Eltern und versuchen diese im Rahmen unserer Möglichkeiten zu verwirklichen.

Formen unserer Zusammenarbeit sind:

  • Gesamt-Elternabende
  • Gruppen-Elternabende
  • Elternbeirat
  • gemeinsame Vorbereitung und Durchführung von Festen und Feiern
  • anonyme Elternbefragungen.

Dabei stehen uns als Kommunikationsmittel zur Verfügung:

  • individuelle Aufnahmegespräche
  • Türangel-Gespräche
  • Elternbriefe
  • Informationstafeln der Gruppen.

Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit sind die Entwicklungsgespräche mit den Eltern der Kindergartenkinder (mind. 1-mal im Jahr). Besteht bei einem Kind Bedarf, helfen wir den Eltern bei der Vermittlung externer Hilfsangebote. Für die Eltern unserer Hortkinder besteht die Möglichkeit, bei Bedarf individuelle Gespräche zu vereinbaren. Auch mit der Einrichtungsleiterin haben die Eltern die Möglichkeit das Gespräch zu suchen.

Für alle Aktivitäten, Ideen, Fähigkeiten der Eltern sind wir offen und freuen uns auf jeden neuen Impuls, der unsere Arbeit bereichert.

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Holiday Care

Für unsere Hortkinder bieten wir in den Herbst-, Winter-, Oster- und Sommerferien eine Ferienbetreuung an. Hierbei haben verschiedene Aktivitäten innerhalb und außerhalb unserer Einrichtung, aber auch Wünsche, Interessen der Kinder Raum.

Zum Jahreswechsel und während der Sommerferien gibt es feste Schließzeiten für die gesamte Einrichtung. Diese werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Homework Support

Bei der Hausaufgabenbetreuung legen wir Wert auf eine altersgemäße Selbstkontrolle und möglichst selbstständiges Anfertigen der Hausaufgaben. Wir wollen die Selbstständigkeit der Hortkinder weiter entwickeln, indem wir den Kindern zunehmend Aufgaben und Verantwortung übertragen.

Die Betreuung der Hausaufgaben findet bei uns von Montag bis Donnerstag statt. Freitag (oder der letzte Schultag der Woche) ist im Hort ein hausaufgabenfreier Tag. Dieser Tag bietet Gelegenheit, um mit allen Hortkindern und ErzieherInnen zusammenzukommen, z.B. auf die gemeinsame Woche zurückzublicken und eine gemeinsame Aktion zu gestalten, Geburtstage zu feiern.

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Description and Stations

Unsere Einrichtung liegt in der Nähe des Südausganges des Bahnhofes, direkt neben der Jakobuskathedrale. Sie ist mit Bus und Straßenbahn aus allen Stadtteilen von Görlitz gut erreichbar. Parkplätze zum Bringen und Abholen befinden sich ebenso unmittelbar vor unserer Tagesstätte.

Haltestellen:

  • Straßenbahnlinien 2 und 3
  • Buslinie B
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