Vorstellung/Besonderheiten
Der Kinder(H)ort Moggerla erweitert das Zusammensein der Schülerinnen und Schüler über den Zeitraum des Schulunterrichts hinaus. Ihnen wird dabei einerseits Möglichkeit zu Spiel und Regeneration gegeben, als auch Anleitung und Hilfestellung bei kreativen Beschäftigungen und bei der Erledigung von Hausaufgaben. Da die Kinder täglich einen großen Teil ihrer Zeit im Hort verleben, soll Ihnen der Hort auch als Ort zur Verfügung stehen, wo sie Geborgenheit und Wärme finden und sich wohl fühlen können.Für das pädagisiche Personal ist es wichtig, dass die Kinder folgendes vom Hort erwarten können :
Freunde zu finden, miteinander Spaß haben, Zeit füreinander und für sich haben, Methoden der Konfliktbewältigung zu lernen und anwenden zu können, Unterstützung und Zeit bei den Hausaufgaben, einen friedlichen Umgang der Kinder und Erwachsenen untereinander zu erleben, individuelle Zuwendung zu finden, Mitsprache eingeräumt zu bekommen, Gerechtigkeit zu erleben und solche selbst zu praktizieren.
In unserem Hort geht es um eine ganzheitliche Erziehung, das heißt, um die Entwicklung und Entfaltung aller Fähigkeiten, die im Menschen angelegt sind. Es geht darum, jedem Kind zu seiner ihm möglichen Selbstentfaltung zu verhelfen und seine Selbst -, Sach - , und Sozialkompetenz durch das Erleben und Beherrschen der für die Jahrgangsstufen vorgesehen Bildungs- und Erziehungsziele zu ermöglichen. Der Hort soll Freude bereiten, kein „Wurmfortsatz“ der Schule sein. Beschäftigungen gleich welcher Art müssen als Basis immer auf Freiwilligkeit beruhen. Das beinhaltet drei Ziele:
Personale Kompetenz
- sich mit eigenen Bedürfnissen auseinandersetzen und für deren Befriedigung sorgen können
- von Erwachsenen unabhängig werden, denn je weniger die Kinder, Eltern und Erzieher in ihrer Alltagsbewältigung benötigen, desto größer und weiter sind sie in ihrer Selbständigkeit
Soziale Kompetenz
- im Spiel eigene und die Grenzen anderer erfahren, Kräfte erproben, durch die altersgemischte Struktur gegenseitige Lernreize erfahren und persönliche Beziehungen im sozialen Umfeld festigen
- Akzeptanz und Rücksichtnahme fördern, lernen einander zuzuhören, und miteinander zu kommunizieren, Kompromisse einzugehen und gemeinsame Lösungen zu entwickeln, die Meinung anderer akzeptieren.
- sich mit eigenen Wünschen und Bedürfnissen und denen der anderen Kinder auseinandersetzen.
Sachkompetenz
- ein bewusster Umgang mit der eigenen Gefühlswelt und dem eigenen Körper
- sich selbst wahrnehmen können
- die Sinne aktiv einsetzen
- Sinneseindrücke wieder erkennen und unterscheiden können
- Fertigkeiten, Geschicklichkeiten und Bewegungskoordination erlernen ( Grob- und Feinmotorik )