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Kinder erfragen unvoreingenommen die Welt und stellen die „Grundfragen“ nach dem Anfang und dem Ende.
Die Frage nach Gott kann für sie in diesem Sinne eine zentrale Lebensfrage sein. Die religiöse Bildung und Erziehung ergibt sich aus dem Leitbild und basiert auf folgenden Basiskompetenzen:
Vertrauen erfahren: Vertrauen gibt Sicherheit und das Gefühl der Geborgenheit. Das Kind spürt in der liebevollen Zuwendung der Bezugspersonen, dass es erwünscht ist. Das stärkt sein Selbstbewusstsein und ermutigt zu
Selbstständigkeit: Kinder stellen Fragen und suchen nach Lösungen. Dabei stoßen sie oft auf Wiederstände und lernen
mit Konflikten umzugehen: Kinder sollen ihre eigene Willenskraft kennenlernen und üben. Dazu gehört es die Grenzen des eigenen Willens auszuloten und auch eigene Grenzen zu überschreiten, ohne dies gleich erkennen zu können. Dies führt zu Konflikten, bei deren Bewältigung die Kinder wichtige Erfahrungen machen können.
Verantwortung übernehmen: Kinder können sich in die Bedürfnisse ihrer Bezugspersonen einfühlen und lernen zwischen eigenen Bedürfnissen und denen anderer ein Ausgleich zu finden. Das findet sich in Mitgestaltung der Regeln wieder. Kinder lernen wie wichtig ihr Beitrag zum Gelingen des Zusammenlebens ist.
Hoffnung in sich tragen: Hoffnung ist ein zentrales Thema des christlichen Glaubens. Kinder brauchen Hoffnung im Blick auf das eigene Leben, das Leben der Familie und der Gemeinschaft. Das heißt nicht, dass die Kinder von all den negativen Nachrichten, die sie auch erreichen, ferngehalten sollten. Das Vertrauen hilft den Kindern Sicherheit und Geborgenheit zu finden.[1]
Ausgangspunkt unserer religiösen Erziehung ist der aktive Gang durch das Kirchenjahr. Feste wie Erntedank, St. Martin, Weihnachten und Ostern sind fester Bestandteil unserer Jahresplanung, dabei ist uns wichtig deren Bedeutung zu vermitteln.
Nicht nur in den Gruppen, sondern auch in einem Religionsprojekt, der von einer Diakonin wöchentlich durchgeführt wird, lernen Kinder biblische Geschichten und christliche Werte kennen.
Kinder machen Ihre religiösen Erfahrungen in dem sie an christlichen Ritualen, wie Gottesdienste, Segnungen, Gebete teilnehmen.
Gleichzeitig ist für uns ebenso wichtig, andere Religionen kennenzulernen.
Die Kinder stellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Religionen fest, in dem sie die katholische Kirche oder die Moschee besichtigen, entwickeln eine Haltung die in Bezug auf religiösen Unterschiede wertvoll erachtet wird.