Vorstellung/Besonderheiten
Herzlich Willkommen in der Kindertagesstätte Buntstift!
Die KiTa Buntstift ist eine kommunale Einrichtung, in der bis zu 95 Kinder betreut werden können. Die Kindertagesstätte verfügt über zwei Gruppen für Kinder ab der 9. Woche bis zum 3. Geburtstag und über drei Gruppen für Kinder ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt.
Grundlage unserer Bildungsarbeit
Der Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in baden-württembergischen Kindergärten stellt die Grundlage für unsere Bildungsarbeit dar. Er betont die Kinderperspektive und geht von den Motivationen der Kinder aus. Sinne; Körper; Sprache; Denken; Gefühl & Mitgefühl; Sinn, Werte & Religion heißen die sechs Bildungs- und Entwicklungsfelder, die für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder leitend sind.
Wir wollen in unserer täglichen Arbeit die Bildungsprozesse der Kinder ab dem ersten Kindergartentag individuell und sensibel begleiten. Wichtig ist uns, das Interesse der Kinder zu wecken und sie durch Könnenserfahrungen „stark zu machen“. Im Rahmen unserer teiloffenen Arbeit bieten wir den Kindern eine ganzheitliche und entwicklungsangemessene Förderung. In den einzelnen Gruppen arbeiten wir partizipativ und situationsorientiert.
„Lernen mit Kopf, Herz und Hand“
(Johann Heinrich Pestalozzi)
Anregende Umgebung, Impulse & Angebote
Unser pädagogisches Handeln zeigt sich zum einen in der Gestaltung einer anregenden Umgebung mit Anreizen zu selbsttätigem Spiel, zum anderen im Arrangement von Bildungsangeboten.
Die Kinder sind einer festen Stammgruppe zugeordnet. Neben der Geborgenheit in einer überschaubaren Gruppe erhalten die Kinder den Freiraum, sich Spielpartner/innen und Beschäftigungen außerhalb des Gruppenverbundes auszuwählen: Es gibt Zeiten, in denen sich die Kinder innerhalb ihrer Gruppe bewegen, dort spielen und Rituale erleben. Darüber hinaus gibt es sogenannte offene Zeiten, in denen die Kinder auch auf dem Flur, im Bewegungsraum oder in einer anderen Gruppe sein können.
Neben den Aktivitäten in den Stammgruppen gibt es gruppenübergreifende Bildungsangebote. Dazu gehört beispielsweise der Bauwagen, die Singkreise, „Raus aus dem Haus“ oder die Treffen der zukünftigen Schulanfänger.
Beobachtung & Dokumentation
Beobachtungen gehören zu unseren wichtigsten Werkzeugen, um Kinder wirksam in ihren Bildungsprozessen zu unterstützen. Daher arbeiten wir mit dem Verfahren „Lerngeschichten“. Es hilft uns, von jedem Kind seine Stärken und Interessen herauszufinden, im Prozess seine Lernschritte festzuhalten und ihm passende Spiel- und Lernangebote zu machen.
Für jedes Kind legen wir ein „Kinderheft“ an, in dem Bilder, Zeichnungen, Fotos und andere Werke zusammengetragen werden. Folgende Bereiche sind uns im Portfolio wichtig: "Das bin ich"; "Meine Familie und meine Freunde"; "Das mache ich gerne" bzw. "Das kann ich schon"; "Besondere Ereignisse in der Kindergartenzeit" und "Lerngeschichten".
Erziehungspartnerschaft mit den Eltern
Eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern zum Wohle der Kinder ist eine Voraussetzung unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit. Neben einem intensiven Aufnahme-/Eingewöhnungsgespräch, Tür- und Angelgesprächen, Elternveranstaltungen usw. findet mindestens einmal jährlich ein Elterngespräch statt. Das Gespräch dient dem Austausch von Entwicklungs-/Lernprozessen und betont die Fortschritte seit dem letzten Gespräch.