Forchheimer Waldstrolche

2,75 - 6 Jahre

Adresse
Forchheimer Waldstrolche
Serlbach -
91301 Forchheim
Träger
Waldkindergarten Wiesenttal e.V.
Muschelquellenweg 11
91346 Wiesenttal
info@waldkindergarten-wiesenttal.de
https://www.forchheimer-waldstrolche.de
+49 9196 998 466 (Frau Lankes-Sosnowska, DI & DO: 8-12 Uhr)
Öffnungszeiten07:45 - 14:30 Uhr
Fremdsprachen Deutsch
Besonderes pädagogisches Konzept Inklusion, Naturpädagogik, Waldpädagogik
Besonderheiten Elternverein/-initiative, Waldkindergarten, für Kinder mit besonderem Förderbedarf

Aktuelle Informationen

Vorstellung/Besonderheiten

Die „Forchheimer Waldstrolche“ ist ein seit 2014 bestehender eingruppiger Waldkindergarten in Forchheim/Serlbach. Die Betreuungszeit beginnt um 7:45 Uhr und endet um 14:15 Uhr. Mit bis zu 25 Kindern zwischen 2,75 und 6 Jahren sind wir bei jedem Wetter in der Natur unterwegs. Wir singen, spielen, basteln, erzählen Geschichten und erlernen spielerisch den Umgang mit der Natur und unserer Umwelt. Auf unserem schönen, liebevoll gestalteten Waldplatz steht uns eine beheizbare Schutzhütte zur Verfügung. Zudem bietet eine benachbarte Wiese viele Möglichkeiten für freies und abwechslungsreiches Spielen.

Träger des Waldkindergartens „Forchheimer Waldstrolche“ ist der Elternverein „Waldkindergarten Wiesenttal e.V.“. Er besteht seit über 25 Jahren und betreibt neben den „Forchheimer Waldstrolchen“ zwei weitere Waldkindergärten in Streitberg und Plankenfels.

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich. (Stand: 15.09.2026 09:05:10)

Grundlagen

Lernen im Wald – was Kinder dabei stark macht

Bei den Forchheimer Waldstrolchen verbringen die Kinder ihren Kindergartentag draußen. Sie sind bei jedem Wetter im Wald bei Serlbach, auf Wiesen und Feldern unterwegs. Eine beheizbare Hütte und ein Raum in Forchheim schützen sie, wenn das Wetter zu gefährlich wird. Die Gruppe besteht aus bis zu 25 Kindern zwischen zweidreiviertel und sechs Jahren, die täglich von drei bis vier Pädagogen betreut wird.

Die Bildungsziele entsprechen denen eines regulären Kindergartens, nur der Weg dorthin ist anders: der Wald und die Natur selbst ist das Lernmaterial. Alle Sinne sind beteiligt, wenn die Kinder Erde und Kräuter riechen, raue Rinde und nasses Moos fühlen oder dem Rauschen der Bäume und der Stille lauschen. Solche Eindrücke prägen sich ein und fördern die Entwicklung des Gehirns.

Freies Spiel ist wichtig. Es gibt kaum fertiges Spielzeug. Ein Stock wird zum Werkzeug, ein Ast zum Boot, ein Zapfen zum Schlüssel. Dafür brauchen die Kinder Fantasie – und Sprache. Denn sie müssen erklären, was ihr Stück Holz gerade sein soll. So lernen sie nebenbei, sich gut auszudrücken.

Bewegung spielt eine zentrale Rolle. Der Weg geht bergauf und bergab, über Wurzeln und Steine. Die Kinder klettern, springen, balancieren und rennen. Das trainiert die Muskeln und die Geschicklichkeit. Fachleute sagen: Wer sich viel bewegt, lernt auch leichter sprechen, denken und rechnen.

Auch das Miteinander wird geübt: Die Großen helfen den Kleinen, alle lernen zu streiten und sich wieder zu vertragen. Im Morgenkreis darf jedes Kind erzählen und mit abstimmen, wohin der Weg auf den alltäglichen Spaziergang gehen soll. So erfahren die Kinder Mitbestimmung und lernen, eine Niederlage auszuhalten. Beim Sammeln und Sortieren von Steinen entsteht nebenbei erste Mathematik, beim Beobachten derselben Bäume ein Gefühl für die Jahreszeiten. 

Die Pädagogen / Pädagoginnen sehen sich als BegleiterInnen. Sie schauen erst zu und helfen dann, wenn Hilfe wirklich gebraucht wird. Beim Klettern zum Beispiel heben sie kein Kind hoch. Stattdessen fragen sie: "Traust du dich weiter?" So lernt jedes Kind, sich selbst einzuschätzen. Und es ist stolz, wenn es etwas allein geschafft hat.

Respekt und Achtung vor der Natur gehört dazu: Vogelnester werden nur aus der Ferne betrachtet, junge Pflanzen bleiben stehen, Müll wird wieder mitgenommen. Die Kinder erleben den Wald als etwas Wertvolles. Und was man liebt, schützt man später auch.

Das Ziel ist einfach: Kinder sollen Kinder sein dürfen – und dabei selbstbewusst, gesund und gemeinschaftsfähig groß werden.

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich. (Stand: 15.09.2026 09:05:10)

Kurzbeschreibung, Haltestellen

Anfahrt zum Waldkindergarten „Forchheimer Waldstrolche"

Adresse: Serlbach, Flurstück 1785/4, 91301 Forchheim — wir sind am Ortseingang von Serlbach zu finden.

Mit dem Auto aus Forchheim:
Sie verlassen Forchheim über die Untere Kellerstraße und biegen rechts nach Serlbach ab.
Am Ortseingang auf der linken Seite befindet sich ein Bolzplatz, davor finden Sie uns.

Aus Richtung Weilersbach/Bammersdorf:
Sie fahren durch Weilersbach Richtung Bammersdorf. An der Jägersburg fahren Sie vorbei Richtung Forchheim und biegen links nach Serlbach ab.
Am Ortseingang auf der linken Seite befindet sich ein Bolzplatz, davor finden Sie uns.

Hinweis:
Der Bolzplatz am Ortseingang ist der beste Orientierungspunkt — der Waldkindergarten liegt direkt davor.

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich. (Stand: 15.09.2026 09:05:10)

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