Kindertagesstätte Schubertweg

6 Wochen bis zum Ende der 4. Klasse

Address
Kindertagesstätte Schubertweg
Schubertweg 7
70794 Filderstadt
Funding authority
Stadt Filderstadt
Aicher Straße 9
70794 Filderstadt
0711-70707790 (Stefanie Heidt)
0711-70707790 (Heidrun Bauer-Weiss)
schubertweg@skite-filderstadt.de
Opening times6:30 AM - 5:30 PM o'clock
early care6:30 AM - 7:00 AM o'clock
late care5:00 PM - 5:30 PM o'clock
Closing daysZwei Wochen im Sommer
Weihnachten bis 6.1.
Specially educational concept child oriented education, daily routine language education, open concept, Situation approach
Extras care with lunch, full day care

Introduction/specifics

„Nimm ein Kind an die Hand und lass dich führen.

Betrachte die Steine, die es aufhebt und höre zu, was es dir erzählt.

Zur Belohnung zeigt es dir eine Welt, die du längst vergessen hast.“

 

Die Kindertagesstätte befindet sich im Stadtteil Bonlanden, Schubertweg 7, und erstreckt sich über vier Stockwerke.

 

Es handelt sich um die

  • größte Kinderbetreuungseinrichtung der Stadt Filderstadt
  • mit den vielseitigsten Möglichkeiten an buchbaren Betreuungszeiten, 6:30 Uhr bis 17:30 Uhr
  • Es können 145 Kinder im Alter von 6 Wochen bis Ende der 4. Klasse aus den unterschiedlichsten Nationen und kulturellen Hintergründen betreut werden.
  • 20 Kinder von 6 Wochen bis 3 Jahre in der Krippe
  • 90 Kinder von 3 Jahren bis zum Schuleintritt im Kindergarten
  • 35 Kinder von der 1. bis 4. Klasse im Hort
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Offered care types at Nov 15, 2018:

Kind of care
 Krippe ganztags 35 Stunden/Woche
 Krippe ganztags max. 40 Stunden/Woche
 Krippe ganztags max. 45 Stunden/Woche
 Krippe ganztags max. 50 Stunden/Woche
 Krippe ganztags max. 55 Stunden/Woche
 Krippe verl. Öffnungszeiten max. 35 Stunden/Woche
 Altergemischt ganztags max. 35 Stunden/Woche
 Altersgemischt ganztags 45 Stunden/Woche
 Altersgemischt ganztags max. 40 Stunden/Woche
 Altersgemischt ganztags max. 50 Stunden/Woche
 Altersgemischt ganztags max. 55 Stunden/Woche
 Altersgemischt Regelgruppe
 Altersgemischt verl. Öffnungszeiten max. 35 Stunden/Woche
 Kindergarten ganztags max. 40 Stunden/Woche
 Kindergarten ganztags max. 45 Stunden/Woche
 Kindergarten ganztags max. 50 Stunden/Woche
 Kindergarten ganztags max. 55 Stunden/Woche
 Kindergarten Regelgruppe
 Kindergarten verl. Öffnungszeiten max. 35 Stunden/Woche
 Hort 7 Stunden/Tag
 Hort max. 7,5 Stunden/Tag
 Hort max. 8 Stunden/Tag

Basics

Die Kindertagesstätte Schubertweg erstreckt sich über vier Stockwerke.

 

In unserer Einrichtung arbeiten wir in einem offenen Konzept, das heißt, jedem Kind wird seine eigene Zeit zugestanden, selbstständig sein Umfeld, mit seinen eigenen Interessen kennen zu lernen und sich zu bilden. Dies wird durch einzelne Bildungsbereiche in Form von Funktionsräumen unterstützt. Die Kinder können somit mehr Ruhe in einer Tätigkeit finden, ohne dass sie von anderen Bereichen abgelenkt werden. Jedes Kind kann nach seinem eigenen Tempo beobachten, ausprobieren, vertiefen, nachdenken und selbstständig Erfahrungen sammeln und dabei immer weiter lernen. Auch Langeweile und Träumen gehören dazu, weil die Kinder hierbei die Zeit nutzen, sich über die erlebten Ereignisse und Erfahrungen Gedanken zu machen. Der offene Bereich der 3-16 Jährigen ist vom offenen Bereich der unter 3 Jährigen sowie wie der Hortkinder, getrennt.

 

Eine Kinderbetreuungseinrichtung hat neben einem Bildungsauftrag auch einen Betreuungsauftrag. Anbei eine kurze Definition von Betreuung:

 

  • Wärme, Nahrung, Schutz vor Gefahren – all das, was Kinder zur Befriedigung ihrer leiblichen Bedürfnisse benötigen.
  • Eine verlässliche Zuwendung durch Erwachsene.
  • Anregung, um Kindern den Zugang zur Welt und sich selbst zu eröffnen.
  • Bereitschaft der Erwachsenen, sich auf die Kinder im Rahmen von Beziehungen wechselseitiger Anerkennung einzulassen und ihnen als sichere Basis für ihre Bildungsprozesse zur Verfügung zu stehen.
  • Bindungen zulassen, ermutigen und pflegen.
  • Sicherung der grundlegenden leiblichen und seelischen Bedingung für die aktiven Bildungsprozesse der Kinder, denen durch Erziehung Ziele gesetzt werden.

Erziehung meint die Unterstützung, Begleitung, Anregung und Herausforderung der Selbstbildungsprozesse durch Eltern und pädagogische Fachkräfte. Das bedeutet Bildungsprozesse setzen verlässliche Beziehungen und Bindungen zu Erwachsenen voraus.

Die Fachkräfte setzen sich mit den Fragen auseinander: Welche Anregungen, Herausforderungen, Unterstützungen und Begleitungen müssen wir Kindern auf dem Weg zur Bildung bzw. bei Selbstbildungsprozessen geben.

Bildung meint den selbsttätigen Prozess eines jeden Menschen von Geburt an. Bildung entsteht durch Selbstbildungsprozesse. Bildung ist ein lebenslanger Prozess und ausschließlich die eigene Aktivität des Kindes. Sie beruht auf Selbsttätigkeiten des Kindes mit dem Ziel der Weltaneignung.

 

ð Selbstbildung ist also der eigene Antrieb des Kindes an seiner Weiterentwicklung

Selbstbildung heißt:

  1. Bindung und Beziehung zwischen Erzieher und Kind
  2. Bindung und Beziehung zwischen Kind und Kindern
  3. Anregendes Material, Freie Projekte und Angebote
  4. Tagesablauf mit Freiraum, Regeln
  5. Anregende Räumlichkeiten- Bildungsraum

Der neue Lebensabschnitt mit dem Eintritt in die Kindertagesstätte Schubertweg bedeutet für Eltern und vor allem für jedes Kind eine Menge neuer Eindrücke und Veränderungen: Das Kind wird dort neue Wege gehen, sich auf neue Räume einlassen, sich mit unbekannten Tagesabläufen und Gewohnheiten vertraut machen, viele neue Kinder kennen lernen und zunächst noch fremden Erwachsenen begegnen. Für jedes Kind sind diese vielen neuen Schritte gleichzeitig bedeutsame Ereignisse. Es wird neugierig, aufgeregt, unsicher und vielleicht auch etwas ängstlich sein.

 

Damit das Kind diesen Anfang erfolgreich gestalten und sich in der Einrichtung wohl fühlen kann, braucht es Begleitung, Orientierung und einfühlsamen Schutz durch uns Erwachsene. Wir wollen- gemeinsam mit den Eltern als Erziehungspartner- jedem Kind bei diesem Anfang unterstützend zur Seite stehen.

 

Daher beginnt für alle Kinder die Zeit in der Einrichtung mit einer so genannten „Eingewöhnungszeit“, um gezielt den Kindern den Übergang von der vertrauten Familienwelt in die noch unbekannte Welt der Kinderbetreuungseinrichtung zu erleichtern.

 

Die Eingewöhnung von der Krippe in den Kindergarten findet hausintern statt.

 

Die Kindertagesstätte Schubertweg gewöhnt die Kinder nach dem „Filderstädter Eingewöhnungsmodell“ ein.

 

 

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News

Tagesablauf im Bereich der 3-6 Jährigen:

Mit der Öffnung unserer Kindertagesstätte um 06:30 Uhr beginnt für die Kinder und Erzieherinnen der Frühdienst mit der Freispielzeit, im Bildungsraum Bauhöhle und im Bistro. Kinder, welchen die Fähig- und Fertigkeiten zugetraut werden, dürfen bei Interesse bereits hier in allen Bildungsräumen, zeitweise ohne eine Erzieherin, spielen.

Von 7:00 Uhr bis 9:00 Uhr findet der Empfang im Flur statt, bei dem jedes Kind begrüßt und in der Anwesenheitsliste abgehakt wird. Außerdem nimmt die Erzieherin, die diesen Dienst übernommen hat, alle Infos und Telefonanrufe der Eltern entgegen.

Ab ca. 08:00 Uhr sind für die Kinder die Bildungsräume geöffnet. Diese stehen genauso wie der Außenbereich während der gesamten Freispielphase für alle Kinder zur Verfügung.

Um genügend Zeit fürs Freispiel zu haben, sollten die Kinder bis spätestens 9:00 Uhr im Kindergarten sein. Nach der Begrüßung am Empfang haben die Kinder die freie Auswahl für einen Spielort, Spielinhalt und den Spielpartner. Die Kinder können sich aber genauso, je nach Bedürfnis, für ein Alleinspiel in den einzelnen Spielbereichen entscheiden und die Verweildauer ihres Spiels selbst bestimmen.

Um 09:00 Uhr findet für alle Kinder der Kindertreff in den Farbgruppen statt. Dieser stellt ein tägliches Ritual in den Farbgruppen dar. Hier haben alle Kinder die Möglichkeit in einer kleinen Gruppe von Kindern über ihre Erlebnisse und Ereignisse des Tages zu erzählen. Im Kindertreff ist die Gruppe reduziert, da nur die Kinder der jeweiligen Erzieher (Bezugserzieher) einer Farbgruppe in dieser Gruppe sind.

Für die Hortkinder findet freitags um 14 Uhr der Kindertreff statt.

In den einzelnen Bildungsräumen erlernt das Kind auf spielerische Art und Weise verschiedenste Fähig- und Fertigkeiten. Außerdem macht es vielfältige soziale Erfahrungen in der ständigen Auseinandersetzung mit anderen Spielpartnern.

Das Freispiel bietet dem einzelnen Kind die Möglichkeit, im Spiel seine Erlebnisse, Eindrücke, Ängste und Trauer zu verarbeiten.

Innerhalb des Freispiels gibt es immer wieder die Möglichkeit, an offenen und gezielten Projektangeboten teilzunehmen.

Wir haben als Kinderbetreuungseinrichtung neben den Betreuungsaufgaben einen eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag. Dabei ist die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung eines jeden Kindes von wesentlicher Bedeutung.

Wir beobachten und dokumentieren gezielt die Entwicklung eines jeden Kindes, um es erfolgreich fördern zu können. Um das Kind richtig einschätzen zu können, beobachten wir das Verhalten in seinen Handlungen, im Spiel, in der Bewegung, in der Sprache usw. Nach der Auswertung dieser Beobachtungen entstehen die oben genannten Projektangebote.

Die Freispielzeit endet gegen 11:30 Uhr für die 1. Essensgruppe. Danach beginnt das gemeinsame Aufräumen der Bildungsräume. Jedes Kind räumt in seinem Spielbereich auf, in dem es zuletzt gespielt hat. Im Zuge der sozialen Erziehung sollen die Kinder sich gegenseitig beim Aufräumen unterstützen. Angefangenes und Gebautes darf liegen und stehen gelassen werden und können von den Kindern mit ihren Namensschildern gekennzeichnet werden, um dem Spiel der Kinder Wertschätzung entgegenzubringen.

Im Anschluss findet für die GT-Kinder (Ganztageskinder), die angemeldeten VÖ-Kinder (Verlängerte Öffnungszeiten, 7-14 Uhr) das Mittagessen zwischen 11:30 - 14:00 Uhr (in drei Gruppen) statt. Für die anderen Kinder geht  Freispielphase weiter. Die jüngeren GT-Kinder, die zum Schlafen angemeldet sind, gehen in dieser Zeit  zum Schlafen.

Die Hortkinder essen in zwei Gruppen,  je nachdem wann sie Schulschluss haben.

Von 12:00 bis ca. 13:30 Uhr gibt es in der Kindertagesstätte eine sogenannte Mittagsruhe. 

Jedes Kind entscheidet sich für einen Bildungsraum. Kinder die müde sind haben die Möglichkeit sich im Schlummerland auszuruhen.

 

 Tagesablauf der Kinderkrippe, 0-3jährige:

Ab 6:30 Uhr kommen die Kinder in die Kinderkrippe und können bis 9:30 Uhr vespern außerdem stehen den Kindern alle Räumlichkeiten zum Freispiel zur Verfügung.

Danach geht es mit dem Freispiel in den Räumen und im Garten weiter.

Vor dem Mittagessen findet der tägliche Morgenkreis statt.

Ab 11:15 gibt es das Mittagessen.

Danach gibt es für die Kinder die Möglichkeit zu schlafen. Das Schlafen der Kinder wird an ihrem individuellen Schlafrhythmus angepasst. Das bedeutet, dass die Kinder dann schlafen gelegt werden, wenn sie müde sind. 

Bis 14:00 Uhr ist Freispiel und die Abholzeit der VÖ-Kinder.

Gegen 14:30 Uhr ist das Nachmittagsvesper.

Danach ist Freispiel, bis die Kinder abgeholt werden.

 

Tagesablauf der Hortkinder, 1.-4.Klasse

Für die Schulkinder beginnt, außer freitags, ab ca. 12:15 Uhr die freiwillige Hausaufgabenzeit und ab 14 Uhr die verpflichtende Hausaufgabenzeit bis um 15:00 Uhr.

Freitags um 14 Uhr ist der Kindertreff für die Schulkinder und im Anschluss daran findet ein freiwilliges Angebot statt.

 12:15 - 15:00 Uhr Hausaufgabenbetreuung (außer freitags)

14:30 - 16:30 Uhr freies Nachmittagsvesper

13:30 - 17:00 Uhr Freispiel
17:00 - 17:30 Uhr Spätdienst

 

Das Freispiel

„Liebe Eltern,

wenn Ihr Kind nach Hause kommt und berichtet, dass es heute viel gelernt habe, dann seien Sie vorsichtig, weil das Kind möglicherweise nur wenig gelernt hat.

Kommt es hingegen nach Hause und berichtet, dass es heute gut gespielt hat, dann dürfen Sie sehr zufrieden sein, weil das Kind mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr viel gelernt hat.“ 

-Zoltan Kodaly-

-Auszug Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für baden- württembergischen Kindergärten-

Der Kindergarten ermöglicht den Kindern viele Chancen und Möglichkeiten zum Spielen und Lernen. Während des Spiels setzt sich das Kind auf seine eigene Art und Weise mit seiner Umwelt auseinander- es erforscht und begreift diese hierbei und stellt daraus Verknüpfungen zu bereits gemachten Erfahrungen her.

Bei dieser Art der Beschäftigung durchläuft jedes einzelne Kind die wichtigsten Lern- und Entwicklungsprozesse in der frühen Kindheit. 

 

Exkursionen und Ausflüge

Ausflüge in einer kleinen Gruppe sind immer etwas Besonderes. Die Ausflüge sind unabhängig von Alter und Jahreszeit. Sie richten sich ausschließlich nach den Interessen der Kinder. Die Kinder bestimmen durch ihr Interesse selbst, wann und bei welchem Ausflug sie teilnehmen möchten.

In der Krippe richten sich Ausflüge nach der Entwicklung der Kinder und deren Interesse.

Im Hort orientiert es sich ebenfalls an den Interessen der Kinder und, dem Schulalltag angepasst.

Ein wichtiger Ansatzpunkt sind die direkten Erfahrungen an Ort und Stelle. Wir wollen keine künstlichen Lernsituationen in der Kindertagesstätte schaffen, um den Kindern ein Projektthema näher zu bringen. Würde beispielsweise das Thema "Feuerwehr" ohne einen Besuch bei der Feuerwehr stattfinden, würden die wesentlichen Erfahrungen und Erlebnisse fehlen. Lieder, Geschichten, Bilderbücher dienen zur Vertiefung und Verarbeitung der Erfahrungen und Erlebnissen und sollen auch so eingesetzt werden. Das heißt für uns konkret, die Kinder auf der emotionalen Ebene ganzheitlich anzusprechen.

Wir achten darauf, dass wir bei den Ausflügen die Gruppengröße den teilzunehmenden interessierten Kindern anpassen (z.B. zeigen viele jüngere Kinder Interesse, so ist die Gruppengröße deutlich geringer, als bei vielen älteren Kindern), um jedes einzelne Kind dabei gut wahrnehmen zu können. Jedoch liegt bei der Zusammensetzung der Gruppengröße ein großes Augenmerk auf der Sicherheit (diese muss zu jeder Zeit gewährleistet sein). So darf die Gruppengröße bei Ausflügen und Exkursionen eine gewisse Anzahl von Kindern nicht überschreiten.

Bei Exkursionen ist nicht das Ziel sondern der Weg im Vordergrund. Es kann also durchaus vorkommen, dass wir uns während dieser Zeit in der Nähe der Kindertagesstätte aufhalten, weil uns hier die Baustelle so interessiert (oder ähnliches).

 

Naturtage

Im Frühjahr (2 Tage), Sommer (eine Woche) und Herbst (2 Tage) finden für alle Altersgruppen Naturtage statt.

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