Integrative Spielstube im Familienzentrum Junkers 1

2,5 -7 Jahre

Adresse
Integrative Spielstube im Familienzentrum Junkers 1
Junkersstraße 1
91058 Erlangen
Träger
Stadt Erlangen (Kindertageseinrichtungen)
Rathausplatz 1
91052 Erlangen
spielstube.junkersstrasse@stadt.erlangen.de
https://erlangen.de/aktuelles/lernstuben-lernen-fuers-leben
09131/86-3555 (Frau Elias)
Öffnungszeiten07:30 - 16:30 Uhr
Schließtage30
Besonderes pädagogisches Konzept Kindorientierte Pädagogik, Alltagsintegrierte Sprachbildung, Interkulturelle Pädagogik, Lebensbezogener Ansatz, Naturpädagogik, teiloffenes Konzept, Projektansatz / Projektmethode (Ko-Konstruktion), Reggio Pädagogik, Situationsorientierter Ansatz
Heilpädagogische Unterstützung Frühförderung
Besonderheiten Betreuung mit Mittagessen, für Kinder mit besonderem Förderbedarf, integrative Einrichtung

Aktuelle Informationen

Vorstellung/Besonderheiten

 

Spielstuben: Begriffserklärung

  • Sie sind Kindertageseinrichtungen für Kinder im Alter zwischen 2 1/2 Jahren bis zum Schuleintritt.
  • Sie arbeiten präventiv und sind da für Familien in belasteten Lebenssituationen.
  • Sie arbeiten mit Kindern, die eine individuelle, soziale oder materielle Unterstützung benötigen und begleiten sie auf ihrem individuellen Lebensweg.
  • Sie arbeiten intensiv, wertschätzend und unterstützend mit den Eltern zusammen.
  • Sie verbessern in Zusammenarbeit mit den Eltern die Zukunftschancen von Kindern.
  • Sie bieten den Kindern ein familiäres Klima.

Spielstuben bieten

  • Kleine Gruppen mit maximal 17 Kindern
  • Pädagogische Fachkräfte, die für die speziellen Bedarfe der Kinder aus- und fortgebildet sind
  • Eine Personalausstattung, die das notwendige individuelle Arbeiten ermöglicht
  • Plätze zur Einzelintegration von Kindern mit intensiver Förderung durch Fachdienste
  • Gezielte Übergangsgestaltung und Begleitung in Folgeeinrichtungen
  • Förderplanung - abgestimmt auf das einzelne Kind
  • Frühe Bildung durch individuelle, ganzheitliche Förderung

Räumlichkeiten

Die Spielstube befindet sich im 1. Stock des Gebäudes.

Sie verfügt über:

  • zwei Gruppenhaupträume mit kindgerecht ausgestatteten Küchen
  • zwei Kreativräume
  • zwei Gruppennebenräume
  • einen Bewegungsraum
  • zwei Sanitärräumen
  • einen Duschraum mit Wickelkommode
  • ein Büro

Zudem kann der geräumige Mehrzweckraum im Erdgeschoss für Feste und Feiern genutzt werden.

Außenanlagen

Zum Außenbereich der Spielstube gehört eine gepflasterte Dachterrasse und der Garten mit verschiedenen Spielmöglichkeiten (Klettern, Sand, Matschen).

Tagesablauf

Bringzeit von 07:30 – 9:00 Uhr:

  • Begrüßung der Kinder und Eltern
  • Tür- und Angelgespräche zu aktuellen Fragen, Themen und Anliegen
  • gemeinsames Vorbereiten der Räume und des Frühstückstischs mit den Kindern
  • Gleitendes Frühstück bis 9:30 Uhr
  • Freispiel

Ab 09:30 Uhr:

  • Freispiel endet langsam, es folgt gemeinsames Aufräumen
  • Gemeinsamer Morgenkreis
  • Durchführung von gezielten pädagogischen Angeboten
  • Diese orientieren sich an den Bildungsbereichen des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans und fördern die Kinder speziell in den Bereichen Grob- und Feinmotorik, Ästhetik und Kunst, Sprache, Mathematik, Naturwissenschaften, Fremd- und Selbstwahrnehmung, Bewegung und Rhythmik sowie Gesundheit.

Ab 11:00 Uhr:

  • Gemeinsame Außenaktivität

Ab 12:30 Uhr:

  • Gemeinsames Mittagessen,
  • Ruhigere Spielzeit von 13:00 bis 14:00 Uhr
  • Gleitende Abholzeit ab 13:00 Uhr

Ab 15:00 Uhr

  • Snackzeit mit Obst und Gemüse
  • Freispiel
  • Erneutes Aufgreifen der pädagogischen Angebote
  • Bewegung und Musikangebote
  • Von Mo-bis Do schließt die Spielstube um 16:30, am Freitag um 16:00 Uhr.

 

Essen

Mittagessen

Wir bieten täglich ein warmes und ausgewogenes Mittagessen für unsere Kinder an, welches vom Caterer OWF geliefert wird.

Frühstück, Zwischenmahlzeit

Zusätzlich bieten wir täglich zum Frühstück frisches Obst, Müsli mit Milch an.

Der Snack am Nachmittag wird durch Obst und Gemüse von der Spielstube gestellt. 

Getränke

Es stehen den Kindern über den gesamten Tag ungesüßte Tees und Mineralwasser zur Verfügung.

monatliche Gebühren Verpflegung ab 01.09.2025:

Mittagessen € 62,00

Brotzeitgeld € 7,00

Getränke € 3,00

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich. (Stand: 02.09.2026 11:57:00)

Grundlagen

Wertschätzung

Wir schätzen jedes Kind mit seinen individuellen Stärken, Bedürfnissen und Erfordernissen wert und sehen es als Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit an. Auch den Eltern und Familien begegnen wir mit Wertschätzung.

Interesse und Neugier

Die Pädagogen haben ein wahres und echtes Interesse an den Geschichten der Kinder und Familien. Sie führen Gespräche um die Hintergründen in der Familie mit Neugier und Interesse zu erfahren und nutzen dies im Anschluss zur passenden Beratung der Eltern.

Kompetenzorientierung

Die pädagogische Arbeit knüpft an den Stärken, Ressourcen und Kompetenzen des Kindes. Die Ressourcen des Kindes werden im Alltag gestärkt und ausgebaut. Bei besonderen Problemlagen oder Entwicklungsverzögerungen, die einer besonderen Förderung bedarf, wird in Zusammenarbeit mit Eltern und den Fachdiensten gemeinsam ein guter Weg für das Kind erarbeite.

Dialog

Pädagogen und Kinder begegnen sich respektvoll und das Kind wird dabei als Gesprächspartner ernst genommen. Dabei ist es selbstverständlich, die Kinder mit ihren Bedürfnissen, Wünschen und Ängsten wahrzunehmen und sie so zu unterstützen, dass sie diese auch zum Ausdruck bringen können. Hierbei wird darauf geachtet, dass die Kinder eine sozial angemessene Kommunikationskultur erlernen.

Partizipation

Das Partizipationsrecht der Kinder im Sinne von Mitwirkung, Mitgestaltung und Mitbestimmung ist fest im pädagogischen Alltag verankert. Den Kindern wird es hierdurch ermöglicht, Eigenverantwortung zu übernehmen und an bildungs- und einrichtungsbezogenen Entscheidungsprozessen einbezogen zu werden.

Individuelles, kindliches Tempo

Die Pädagogen gewähren den Kindern in allen Belangen des Alltags die Zeit, die sie zur Erledigung einer Aufgabe oder bei einem Spiel benötigen. Durch die angenehme Atmosphäre können die Kinder Aufgaben in ihrem eigenen Tempo erledigen, welches an ihre individuelle Entwicklung angepasst ist. Zudem hat der gelingende Prozess einen höheren Stellenwert als sein Ergebnis.

Offenheit und Flexibilität

Die Pädagogen treten den Kindern und ihren Familien mit einer offenen Haltung und Wertschätzung gegenüber. Sie reagieren zudem flexibel auf das jeweilige Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen in der jeweiligen Situation. Durch diese Offenheit und Flexibilität wird für die Kinder eine Atmosphäre geschaffen, in der sie sich wohlfühlen und sie selbst sein können, wodurch Bildungs- und Entwicklungsprozesse positiv bedingt werden.

Selbstreflexion

Die Mitarbeiter reflektieren ständig ihre eigene berufliche Haltung. Sie überdenken berufliche Situationen und bewerten diese aufgrund ihrer beruflichen Persönlichkeit mit Hilfe von Supervision, Teambesprechungen und kollegialer Beratung. Ihre private Persönlichkeit ziehen sie aus diesen Bewertungen heraus.

Prinzip der Entwicklungsangemessenheit

Die Pädagogen gestalten die Bildungsangebote stets so, dass sie der sozialen, kognitiven, emotionalen und körperlichen Entwicklung des Kindes entsprechen. So werden Über- oder Unterforderung des Kindes vermieden.

Zusätzliches Angebot

Das pädagogische Personal der Spielstube arbeitet im Interesse des Kindes und mit Zustimmung der Eltern eng mit weiteren Unterstützungsangeboten im Wohn- und Lebensumfeld der Kinder und Familien zusammen. Wir beteiligen uns zum Wohle des Kindes aktiv an einem Netzwerk von Kooperationspartnern.

Diese Kooperationspartner sind:

  • Allgemeiner Sozialdienst
  • Fachdienst des Jugendamtes der Stadt Erlangen
  • Frühförderstellen
  • Die städtischen Spielstuben
  • Die städtischen Grundschullernstuben
  • Die städtischen Familienpädagogischen Einrichtungen
  • Praxen der Logopäden, Ergotherapeuten und Kinderpsychologen
  • Kinderärzte
  • Kindergärten und Horte des Sprengels
  • Grundschule Brucker Lache
  • Lebens-, Ehe-, Erziehungs-, Sucht- und Schuldnerberatungsstellen

In der Kooperation mit anderen Einrichtungen des Jugendamtes der Stadt Erlangen im Haus und im Stadtteil gestalten wir gemeinsam Feste und Veranstaltungen.

Zudem nehmen wir an Stadtteilbesprechungen und –konferenzen aktiv teil und leisten im Rahmen unserer Möglichkeiten unseren Beitrag dazu, das Lebensumfeld und die –bedingungen der Kinder und Familien zu verbessern.

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich. (Stand: 02.09.2026 11:57:00)

News

Soziales Lernen

Bildungs- und Erziehungsziele

  • Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls
  • Entwicklung positiver Selbstkonzepte (akademisches, soziales, emotionales und körperliches Selbstkonzept)
  • Gelegenheit zur selbständigen Entscheidung bieten (Autonomie)
  • Förderung der Problemlösefähigkeit (verbale Konfliktlösung mit anderen Kindern, Denkaufgaben)
  • Förderung von Denkfähigkeit und Gedächtnis
  • Förderung der Grob- und Feinmotorik
  • Positive Entwicklung der Kinder trotz andauernder Belastung (z.B. finanzielle oder psychische Belastung in der Familie)
  • Erlernen eines gesunden Umgangs mit Stress und schwierigen Lebensumständen
  • Positive und schnelle Erholung nach traumatischen Ereignissen

Sprache

Eine wesentliche Voraussetzung für den schulischen sowie beruflichen Erfolg und auch die Teilhabe am gesellschaftlichen Zusammenleben ist die Sprachkompetenz. Kinder erlernen eine Sprache durch die Interaktion mit anderen Kommunikationspartnern.

Bildungs- und Erziehungsziele durch Sprachförderung

  • Förderung der Fähigkeit des aktiven Zuhörens
  • Interesse an Dialog, Kommunikation und dem Sprechen an sich
  • Entwicklung non-verbaler Ausdrucksformen
  • Verständnis einer längeren Geschichte
  • Lösung von Konflikten mittels Sprache
  • Berichten von erlebten Ereignissen in einer nachvollziehbaren Form
  • Freude an Reimen, Gedichten und Wortspielen
  • Interesse an Büchern und Geschichten

Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport

Die Bewegungsentwicklung des Kindes ist für die Gesamtentwicklung von großer Bedeutung, da sie sich auch auf die Entwicklung der Wahrnehmung sowie der kognitiven und sozialen Entwicklung auswirkt. 

Bildungs- und Erziehungsziele durch Bewegung

  • Bewegungsbedürfnisse befriedigen und Verfeinern der motorischen Fähigkeiten (Grob- und Feinmotorik, Kraft, Gleichgewicht, Koordinationsfähigkeit)
  • Entwicklung von Körpergefühl und Körperbewusstsein
  • Steigerung des Selbstwertgefühls
  • Durch gemeinsame Spiele Regeln verstehen und einhalten, sowie Förderung der sozialen Kompetenzen (Teamfähigkeit, Rücksichtnahme, Kommunikation und Interaktion)
  • Förderung der Konzentrationsfähigkeit
  • Wissenserwerb zum Zusammenhang zwischen Bewegung, Gesundheit und Ernährung

Gestaltung in der Spielstube durch:

  • Tägliche gemeinsame Außenaktivität (Außengelände, Abenteuerspielplatz, Wald)
  • festes Bewegungsangebot für alle Kinder im Bewegungsraum, Angebot in Kleingruppen sowohl altershomogen als auch gruppenübergreifend
  • Möglichkeit zur Außenaktivität auch am Vormittag
  • Verschiedene Bewegungsausflüge über das gesamte Jahr verteilt (je nach Jahreszeit: Schlittenfahren, Wiesenspaziergänge, Walderlebnispfade)

Gesundheit

 Wir möchten den Kindern und ihren Familien Wissen über gesunde Ernährung vermitteln und den Kindern im Alltag der Spielstube diese Ernährungsweise näherbringen. Bildungs- und Erziehungsziele durch gesunde Ernährung:

  • Wissen über gesunde und ungesunde Ernährung erlangen
  • Erfahrungen und Kenntnisse zu Zusammensetzung und Zubereitung von Speisen sammeln
  • Signale des Körpers auf ungesunde Lebensmittel oder zu viel Nahrung wahrnehmen und verstehen
  • Wissen über die Herkunft, Beschaffung und Zusammensetzung verschiedener Lebensmittel erwerben
  • Aneignen einer Esskultur und Tischmanieren
  • Kennenlernen und Verstehen kultureller Besonderheiten bei Essgewohnheiten

Umsetzung in der Einrichtung durch:

  • Wir bieten täglich zum gleitenden Frühstück Müsli und Milch an
  • Einmal pro Monat gesundes Frühstück zu verschiedenen Themen
  • Täglicher gesunder Snack am Nachmittag
  • Projekte zu Ernährung

 

 

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich. (Stand: 02.09.2026 11:57:00)

Übersicht

Aufnahmekriterien:

Die verbindlichen Richtlinien zur Aufnahme von Kindern wurden vom Träger erstellt.

https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/Stadtrecht/100.00_kindertageseinrichtungssatzung.pdf

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich. (Stand: 02.09.2026 11:57:00)
Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich. (Stand: 02.09.2026 11:57:00)

Kurzbeschreibung, Haltestellen

Die Spielstube befindet sich im Gebäudekomplex des Familienzentrums Bruck. Die Einrichtung ist im Sozialraum der Familien angesiedelt und somit im unmittelbaren Lebensumfeld der Familien. Der Eingang ist über die Zeißstraße 16 (die Tür links neben dem Mutter-Kind Zentrum benutzen und anschließend die Treppe rechts hoch gehen)

Im gleichen Haus finden Sie zudem eine Familienpädagogische Einrichtung, eine Lernstube für Grundschulkinder und Jugendliche und die Offene Jugendsozialarbeit, die alle eng miteinander kooperieren.

Für sämtliche Inhalte der Profile sind die jeweiligen Betreuungsanbieter selbst verantwortlich. (Stand: 02.09.2026 11:57:00)

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