Montessori Kinderhaus Gellershagen

Address
Montessori Kinderhaus Gellershagen
Kopernikusstraße 70
33613 Bielefeld
Funding authority
Montessori Bielefeld gGmbH
Gadderbaumer Straße 20
33602 Bielefeld
0521/32920200 (Vera Müller)
0521/32920205 (Vera Müller)
gellershagen@montessori-bielefeld.de
http://www.montessori-bielefeld.de
Opening times7:15 AM - 4:30 PM o'clock
Closing daysüber Weihnachten/Neujahr, 3 Wochen der während der Schulferien im Sommer
Specially educational concept Montessori education
Extras Integrative facility, care with lunch, full day care

Introduction

Das Montessori Kinderhaus ist eine Kindertagesstätte. Diese befindet sich inmitten eines Wohngebietes mit umliegender Parklandschaft in Bielefeld Gellershagen.
Das Kinderhaus ist eingebunden in eine gemeinnützige Vereinsstruktur. Seit 1997 ist der Verein eine Elterninitiative. Träger des Montessori Kinderhauses Gellershagen ist die Montessori Bielefeld gGmbH, die zum Verein Integrative Montessori Erziehung e.V. gehört. Dieser ist Träger zweier weiterer Kindertagesstätten sowie einer Frühfördereinrichtung.
Die Einrichtung weist zur Zeit folgende Gruppenstrukturen vor: Eine U3 Gruppe mit 10 Kindern im Alter von 0,6-3 Jahren, eine Gruppe mit je 20 Kindern im Alter von 2-4 Jahren, davon 8 Kinder unter drei Jahren sowie eine Gruppe  mit 20 Kindern im Alter von 4-6 Jahren.
Das pädagogische Konzept der Einrichtung entspricht der Montessori Pädagogik. Als Grundgedanke der Montessori Pädagogik gilt die Aufforderung „Hilf mir, es selbst zu tun“. Neben der Selbstständigkeit steht die Achtung der individuellen Persönlichkeit jedes Kindes und seiner Eigentätigkeit im Mittelpunkt unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit.

 

Outdoor Facilities

Zum Kinderhaus gehört ein großes, naturnah gestaltetes Außengelände mit unterschiedlichen Spielbereichen für kleine und große Kinder. Hier können sie unter anderem klettern, balancieren, rutschen, vielfältige Erfahrungen mit Sand und Wasser machen, verstecken spielen und den Kinderfuhrpark nutzen. Stille und gemütliche Rückzugsecken laden zum Ausruhen ein.
Die tägliche wetterunabhängige Nutzung des Außengeländes gehört zu unserer Konzeption.

Rooms

Als Spielraum steht den Kindern das ganze, im August 2013 erbaute Montessori Kinderhaus zur Verfügung. Die modernen, hellen und freundlichen Räumlichkeiten des Passivhauses erstrecken sich über zwei Ebenen:
Im Erdgeschoss befinden sich neben einem großen Flurbereich mit Eingangshalle, einem kleinen Elterncafé und der Küche, die Gruppenräume der Igel (0-3 Jahre) und der Hasen (2-4 Jahre). Auch eingroßzügiger Waschraum ist dort angesiedelt.
Im oberen Stockwerk befinden sich eine große Turnhalle, weitläufige Flurfläche zur differenzierten Nutzung sowie der Gruppenraum der Füchse (4-6 Jahre) mit dazu gehörigem Waschraum.
Jede der drei Gruppe verfügt über einen geräumigen Gruppenraum sowie ein bis zwei Nebenräume.
Die Raumgestaltung  ist ansprechend und richtet sich nach den Bedürfnissen und den Entwicklungsphasen des Kindes. Die Erzieherin ist verantwortlich für die Gestaltung und Pflege der vorbereiteten Umgebung, die dem Kind eine Hilfe sein soll, alles selbst zu tun, was es selber kann und will.

Dazu entspricht der Raum folgenden Kriterien

  • Der Raum ist übersichtlich und hat eine für alle erkennbare Struktur und Ordnung, die einerseits Bewegungsfreiheit und andererseits Sicherheit bietet.
  •  Der Raum bietet Rückzugsmöglichkeiten.
  • Es wird auf Ästhetik in der Raumgestaltung geachtet.
  • Es gibt verschiedene Spielbereiche für Rollenspiel, kreatives Gestalten, Bauen und die Arbeit mit Montessori Materialien.
  • Alle Materialien sind ästhetisch, ansprechend, sauber und vollständig.
  • Jedes Material ist nur einmal vorhanden.
  • Alles hat seinen Platz und ist so angeordnet, dass das Kind es selbstständig erreichen  und nach vollbrachter Arbeit wieder wegräumen kann.

 

Daily Schedule

Der Tagesablauf im Montessori Kinderhaus ist durch einen festen Rhythmus geprägt. Zur Strukturierung tragen wiederkehrende Rituale, wie beispielsweise Morgenkreise bei, die den Kindern eine verlässliche Ordnung und Sicherheit im Tagesablauf bieten. Diese Rituale helfen ihnen, die vielfältigen Eindrücke des Tages zu ordnen, sie überschaubar und berechenbar zu machen und tragen dazu bei, dass sich die Kinder zunehmend selbsttätig bewegen können.
Gleichzeitig muss die Struktur flexibel sein und ausreichend Raum für die individuellen Bedürfnisse der Kinder bieten. So bietet beispielsweise ein gleitendes Frühstück die Freiheit das Ritual der Mahlzeit selbst zu gestalten.
Methodisch steht die Freiarbeit im Mittelpunkt der Montessori-Pädagogik. Die Erzieherin sorgt für optimale Bedingungen für das Kind, um so ein Höchstmaß an Selbstständigkeit  zu ermöglichen. Das bedeutet, dass wir so selten wie nötig die freie Zeiteinteilung und damit die Arbeit der Kinder stören. So gibt es vormittags eine lange Phase der Freiarbeit, die nur durch das Mittagessen unterbrochen wird. Auch nach einer gemeinsamen Ruhezeit, in der geschlafen, vorgelesen oder leise gearbeitet werden kann, schließt sich erneut eine Freiar-beitsphase an. Mindestens einmal am Tag gehen alle Kinder, im Rahmen der Freispielzeit, in das Außengelände, an die frische Luft. Jedoch wird den Kindern nahezu immer die Möglichkeit gegeben, das Außengelände zu besuchen, wenn dies der Wunsch ist.

Food

Die Kinder bringen in den Ü3 Gruppen des Montessori Kinderhauses kein Frühstück mit.
Die ErzieherInnen kaufen teilweise gemeinsam mit den Kindern die Zutaten für ein Frühstück ein und bereiten es morgens zusammen frisch zu. Neben Brot, verschiedenem Aufstrich, Gemüse und Obst, Müsli sowie Tee und Wasser bereichern Milch und Joghurt vom Gut Wilhelmsdorf das gleitende Frühstück.
In den U3 Gruppen bringen die Kinder vier Mal die Woche ein ausgewogenes Frühstück von zu Hause mit. Einmal wöchentlich findet ein gemeinsames Frühstück statt, das ebenfalls zusammen zubereitet wird.

Das Mittagessen für unsere Kinder liefert der Koch Siggi Brodehl, der ein Catering Unternehmen auf Gut Wilhelmsdorf in Eckardtsheim führt. Er verwendet regionale Lebensmittel aus ökologischer Erzeugung.  
Die wechselnden Gerichte sind ca. drei Mal in der Woche vegetarisch, einmal gibt es Fleisch und einmal Fisch.

Nachmittags wird ein Snack mit reichhaltig Obst und Rohkost sowie Brot o.ä. angeboten.

Prinzipiell achten die ErzieherInnen darauf, dass die Kinder ausreichend trinken (Wasser/Tee).

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Basics

Leitgedanken der pädagogischen Arbeit im Montessori-Kinderhaus

  • Die Kinder mit ihren Fähigkeiten, Bedürfnissen und Interessen stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit.
  • Wir wollen alle Kinderhauskinder so unterstützen, dass sie ihre Persönlichkeit entfalten und sich einen selbstbestimmten Platz in unserer Gemeinschaft erobern können.
  • Dabei respektieren wir die kulturellen und religiösen Anliegen der Familien und bemühen uns, darauf Rücksicht zu nehmen, soweit dies nicht im Widerspruch zu unserer pädagogischen Konzeption steht.

Ziel ist es, mit Kindern zu leben und zu lernen:

  • Wir respektieren die Rechte der Kinder- ihr Recht auf freie Zeiteinteilung, auf Bewegung und Ruhe, auf Erfahrungsräume, auf Mitsprache und Mitgestaltung und auf Geheimnisse.
  • Wir hören ihnen zu und begleiten sie in ihrer Entwicklung.
  • Wir nehmen Kinder ernst und überprüfen alle aufgestellten Regeln auf ihre Sinnhaftigkeit.
  • Wir akzeptieren das Recht des Kindes auf Nähe und Distanz, ihre Neugier und Lebendigkeit.
  • Wir geben ihnen Wertschätzung und Zuneigung, vorbehaltlos und ohne Erwartungshaltung.
  • Wir achten das Recht des Kindes, seine Gefühle auf seine eigene Art auszudrücken.
  • Wir lehnen jede Form seelischer und körperlicher Gewaltausübung in der Erziehung ab.

Wir schaffen im Kinderhaus eine Umgebung, in der Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam die Möglichkeit haben, zu lernen und Beziehungen zu einander aufzubauen. Die Kinder erfahren einen unbefangenen Umgang miteinander; sie lernen sich in ihrer Unterschiedlichkeit zu akzeptieren und wertzuschätzen.

Employee

Für eine erfolgreiche Umsetzung der Montessori Pädagogik stellt der Träger einen überdurchschnittlichen Personalschlüssel sicher. Das Team des Montessori Kinderhauses setzt sich aus Fachkräften mit unterschiedlichen Aus- und Weiterbildungen zusammen. In jeder Gruppe gibt es MitarbeiterInnen, die bereits über das Montessori Diplom verfügen und/oder dieses gerade erwerben. Zusätzlich zu den festen MitarbeiterInnen werden PraktikantInnen (Berufskolleg, Fachoberschulen, freiwilliges soziales Jahr, Bundesfreiwilligendienst) unterstützend in den Gruppen beschäftigt.  Der Träger und das Team unterstützen die regelmäßige Fortbildung aller Mitarberiter und Mitarbeiterinnen.

Additional Offerings

Zusätzliche Angebote werden situations- und bedürfnisorientiert geplant und gestaltet. So wird zum Beispiel mit den zukünftigen Schulkindern jedes Jahr ein Schulkinderprojekt durchgeführt. Die Ressourcen und Weiterbildungen von Eltern und MitarbeiterInnen bieten die Möglichkeit unterschiedlicher zusätzlicher Angebote über einen begrenzten Zeitraum. Dies können zum Beispiel Waldtage- bzw. Wochen oder musikalische Angebote sein.

Quality Assurance

Der Träger hat zusammen mit den Leitungen der Montessori Kinderhäuser und weiteren MitarbeiterInnen ein Qualitätshandbuch erarbeitet, das in regelmäßig monatlich stattfindenden Qualitätszirkeln kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt wird. Das QM Handbuch bildet die Grundlage der pädagogischen Arbeit, der Personalführung und der Verwaltungsabläufe aller Kinderhäuser.

Cooperations

Zu unseren Kooperationspartnern zählen Frühförderungen, niedergelassene Therapeuten, Arztpraxen, andere Kindertageseinrichtungen, Grund- und Förderschulen, Fach- und Berufskollegs sowie Beratungsstellen.
Die Vernetzung erfolgt unter anderem durch Anlass bezogene Gespräche und die Teilnahme an Arbeitskreisen und Fachtagungen.

Teamwork with school

Ein guter Übergang vom Kinderhaus in die Grund- oder Förderschule wird durch einen gemeinsamen Arbeitskreis mit den örtlichen Schulen, Gesprächen mit LehrerInnen und Unterrichtsbesuche ermöglicht.

Teamwork with parents

Grundlage einer gelingenden Elternarbeit im Montessori-Kinderhaus ist die Erziehungspartnerschaft zwischen Einrichtung und Eltern, die mit verschiedenen Angeboten und Veranstaltungen ausgestaltet wird:

  • Es finden regelmäßig mindestens zwei Elternabende im Kindergartenjahr statt; die Anzahl variiert je nach Bedürfnis der Eltern und nach pädagogischer Notwendigkeit. Es gibt gruppeninterne Elternabende, gruppenübergreifende Elternabende zu bestimmten pädagogischen Themen, z. B. die Einführung in die Montessori-Pädagogik, und Elternabende zur Materialerstellung.
  • Erzieherinnen und Eltern tauschen sich in den täglichen Tür-und Angel-Gesprächen beim Bringen und Abholen der Kinder aus, und mit den Eltern jedes Kindes führen die Erzieherinnen ein- bis zweimal im Kindergartenjahr ein ausführliches Entwicklungsgespräch. Hinzu können Bedarfsgespräche aus aktuellen Anlässen kommen.
  • Mindestens zweimal im Kindergartenjahr gestaltet jede Gruppe eine gemeinsame Aktion für Eltern und Kinder. Diese Eltern-Kind-Aktionen können in den Räumlichkeiten bzw. auf dem Gelände des Kinderhauses stattfinden oder auch als Ausflug gestaltet werden.
  • Durch regelmäßig stattfindende Feste, Feiern und Projekte, in denen die aktive Beteiligung der Eltern gewünscht und gefordert ist, werden diese in den Kinderhausalltag einbezogen.
  • Leitung und Gruppenerzieherinnen schreiben und gestalten Aushänge, Fotowände und Elternbriefe, um den Eltern Einblick in die pädagogische Arbeit zu geben.

In unseren Kinderhäusern ist es üblich, dass sich die Eltern durch Arbeitsstunden am Gelingen der Einrichtung aktiv beteiligen. Dazu leisten die Eltern von Regelkindern 10 Stunden Elternmitarbeit pro Halbjahr im Kinderhaus, die Eltern von Förderkindern 7,5 Stunden. Für das erste Geschwisterkind kommen 5 Stunden dazu, für weitere Geschwisterkinder werden keine zusätzlichen Stunden berechnet. Diese Elternarbeitsstunden können in Form von Gartenaktionen, Putzaufgaben, Materialerstellung o.ä. abgeleistet werden und ermöglichen somit dem Team sich insbesondere auf die pädagogischen Tätigkeiten zu konzentrieren.

Der § 9 des Kinderbildungsgesetzes (KiBiZ) NRW die Zusammenarbeit mit den Eltern. Die Eltern beider Gruppen wählen je zwei Vertreter/ innen in den Elternbeirat, der die Interessen und Anliegen der Elternschaft gegenüber dem Träger und der Leitung vertritt und ein Bindeglied zwischen Eltern und Erzieherinnen darstellt. Der Elternbeirat entsendet wie der Träger und die Mitarbeiter/ innen seine Vertreter/ innen in den Rat des Kinderhauses, zu dessen Aufgaben die Beratung der pädagogischen Arbeit, der Ausstattung der Einrichtung und der Aufnahmekriterien gehören.

 

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Holiday Care

Die Sommerschließzeiten der Kinderhäuser während der Schulferien NRW werden so abgesprochen, dass im dringenden Bedarfsfall eines der anderen beiden Kinderhäuser die Betreuung übernehmen kann.

Parental Interviews

Zu aktuellen Fragestellungen werden Elternbefragungen durchgeführt, ausgewertet und die Ergebnisse entsprechend umgesetzt.

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