Integratives Montessori-Kinderhaus Brackwede

Address
Integratives Montessori-Kinderhaus Brackwede
An der Rosenhöhe 23
33647 Bielefeld
Funding authority
Integrative Montessori-Erziehung e.V.
0521/411288 (Brigitte Kobusch-Schmidt / Daniela Osthus-Altenhöner)
0521/7853310 (Brigitte Kobusch-Schmidt / Daniela Osthus-Altenhöner)
brackwede@montessori-bielefeld.de
http://www.montessori-bielefeld.de
Opening times7:15 AM - 4:30 PM o'clock
Closing days15 Tage in den Schulferien NRW, die Werktage zwischen Weihnachten und Neujahr, insgesamt 4 Planungstage des Teams (je 2 Planungstage nach der Winter- bzw. der Sommerschließung Sommer
Specially educational concept Montessori education
Extras Integrative facility, care with lunch, for children with special educational needs, full day care, parents association

Introduction

Das pädagogische Konzept des Kinderhauses entspricht der Montessori-Pädagogik. Als Grundgedanke der Montessori-Pädagogik gilt die Aufforderung „Hilf mir, es selbst zu tun“. Neben der Selbstständigkeit steht die Achtung der individuellen Persönlichkeit jedes Kindes und seiner Eigentätigkeit im Mittelpunkt unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit.

 

Outdoor Facilities

Zum Kinderhaus gehört ein großes, naturnah gestaltetes Außengelände mit unterschiedlichen Spielbereichen für kleine und große Kinder. Hier können sie unter anderem klettern, balancieren, rutschen, vielfältige Erfahrungen mit Sand und Wasser machen, Verstecken spielen und den Kinderfuhrpark nutzen. Stille und gemütliche Rückzugsecken laden zum Ausruhen ein. Die tägliche wetterunabhängige Nutzung des Außengeländes gehört zu unserer Konzeption.

Daily Schedule

Der Tagesablauf im Montessori Kinderhaus ist durch einen festen Rhythmus geprägt. Zur Strukturierung tragen wiederkehrende Rituale wie beispielsweise Morgenkreise bei, die den Kindern eine verlässliche Ordnung und Sicherheit im Tagesablauf bieten. Diese Rituale helfen ihnen, die vielfältigen Eindrücke des Tages zu ordnen und sie überschaubar und berechenbar zu machen; sie tragen dazu bei, dass sich die Kinder zunehmend selbsttätig bewegen können. Gleichzeitig muss die Struktur flexibel sein und ausreichend Freiraum für die individuellen Bedürfnisse der Kinder bieten. So bietet beispielsweise ein gleitendes Frühstück die Freiheit, das Ritual der Mahlzeit selbst zu gestalten.
Methodisch steht die Freiarbeit im Mittelpunkt der Montessori-Pädagogik. Die Erzieherin sorgt für optimale Bedingungen für das Kind, um so ein Höchstmaß an Selbstständigkeit  zu ermöglichen. Das bedeutet, dass wir so selten wie nötig die freie Zeiteinteilung und damit die Arbeit der Kinder stören. So gibt es vormittags eine lange Phase der Freiarbeit, die nur durch das Mittagessen unterbrochen wird. Auch nach einer gemeinsamen Ruhezeit, in der geschlafen, vorgelesen oder leise gearbeitet wird, schließt sich erneut eine Freiarbeitsphase an. Mindestens einmal am Tag gehen alle Kinder, im Rahmen der Freispielzeit, in das Außengelände an die frische Luft. Jedoch wird den Kindern nahezu immer die Möglichkeit gegeben, das Außengelände zu besuchen, wenn sie dies wünschen.

Food

Die Kinder der Ü3-Gruppe des Montessori-Kinderhauses bringen kein Frühstück mit. Die ErzieherInnen kaufen teilweise gemeinsam mit den Kindern die Zutaten für das Frühstück ein und bereiten es morgens zusammen frisch zu. Neben Brot, verschiedenem Aufstrich, Gemüse und Obst, Müsli sowie Tee und Wasser bereichern Milch und Joghurt von Gut Wilhelmsdorf das gleitende Frühstück.
Die Kinder der U3-Gruppe bringen an vier Wochentagen ein ausgewogenes Frühstück von zu Hause mit. Einmal wöchentlich findet ein gemeinsames Frühstück statt, das ebenfalls zusammen zubereitet wird.

Das Mittagessen für unsere Kinder liefert der Koch Siggi Brodehl, der ein Catering-Unternehmen auf Gut Wilhelmsdorf in Eckardtsheim führt. Er verwendet regionale Lebensmittel aus ökologischer Erzeugung.  
Die wechselnden Gerichte sind in der Regel dreimal in der Woche vegetarisch, einmal gibt es Fleisch und einmal Fisch.

Nachmittags wird ein Snack mit Obst und Rohkost sowie Brot o.ä. angeboten.

Prinzipiell achten die ErzieherInnen darauf, dass die Kinder sowohl zu den Mahlzeiten als auch zwischendurch genug trinken (Wasser/Tee).

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Basics

Leitgedanken der pädagogischen Arbeit im Montessori-Kinderhaus

• Die Kinder mit ihren Fähigkeiten, Bedürfnissen und Interessen stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit.

  • Wir wollen alle Kinderhauskinder so unterstützen, dass sie ihre Persönlichkeit entfalten und sich einen selbstbestimmten Platz in unserer Gemeinschaft erobern können.
  • Dabei respektieren wir die kulturellen und religiösen Anliegen der Familien und bemühen uns, darauf Rücksicht zu nehmen, soweit dies nicht im Widerspruch zu unserer pädagogischen Konzeption steht.

Ziel ist es, mit Kindern zu leben und zu lernen:

  • Wir respektieren die Rechte der Kinder- ihr Recht auf freie Zeiteinteilung, auf Bewegung und Ruhe, auf Erfahrungsräume, auf Mitsprache und Mitgestaltung und auf Geheimnisse.
  • Wir hören ihnen zu und begleiten sie in ihrer Entwicklung.
  • Wir nehmen Kinder ernst und überprüfen alle aufgestellten Regeln auf ihre Sinnhaftigkeit.
  • Wir akzeptieren das Recht des Kindes auf Nähe und Distanz, ihre Neugier und Lebendigkeit.
  • Wir geben ihnen Wertschätzung und Zuneigung, vorbehaltlos und ohne Erwartungshaltung.
  • Wir achten das Recht des Kindes, seine Gefühle auf seine eigene Art auszudrücken.
  • Wir lehnen jede Form seelischer und körperlicher Gewaltausübung in der Erziehung ab.

Wir schaffen im Kinderhaus eine Umgebung, in der Kinder mit und ohne Behinderung die Möglichkeit haben, gemeinsam zu lernen und Beziehungen zueinander aufzubauen. Die Kinder erfahren einen unbefangenen Umgang miteinander; sie lernen sich in ihrer Unterschiedlichkeit zu akzeptieren und wertzuschätzen.

 

Employee

Für die erfolgreiche Umsetzung der Montessori-Pädagogik stellt der Träger einen überdurchschnittlichen Personalschlüssel sicher. Die Leitung ist überwiegend von der Arbeit in den Gruppen freigestellt. Das Team des Montessori-Kinderhauses setzt sich aus Fachkräften mit unterschiedlichen Aus- und Weiterbildungen zusammen. In jeder Gruppe gibt es MitarbeiterInnen, die bereits über das Montessori-Diplom verfügen oder dieses gerade erwerben. Zusätzlich zu den festen MitarbeiterInnen werden PraktikantInnen (Berufskolleg, Fachoberschule, freiwilliges soziales Jahr, Bundesfreiwilligendienst) unterstützend in den Gruppen beschäftigt.  Träger, Leitung und Team unterstützen die regelmäßige Fortbildung aller MitarbeiterInnen.

Additional Offerings

Zusätzliche Angebote werden situations- und bedürfnisorientiert geplant und gestaltet. So wird zum Beispiel mit den zukünftigen Schulkindern jedes Jahr ein Schulkinderprojekt durchgeführt. Das Wissen und die besonderen Fähigkeiten von Eltern und MitarbeiterInnen bieten die Möglichkeit, das vielfältige Regelangebot mit unterschiedlichen, zeitlich begrenzten Angeboten noch zu bereichern. Dies können zum Beispiel Waldtage oder musikalische Aktivitäten sein.

Quality Assurance

Der Träger erarbeitete zusammen mit den Leitungen der Montessori Kinderhäuser und weiteren MitarbeiterInnen ein Qualitätshandbuch, das in den monatlich stattfindenden Qualitätszirkeln kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt wird. Das QM-Handbuch bildet die Grundlage der pädagogischen Arbeit, der Personalführung und der Verwaltungsabläufe aller Kinderhäuser.

Cooperations

Zu unseren Kooperationspartnern zählen Frühförderstellen, niedergelassene Therapeuten, Ärzte, andere Kindertageseinrichtungen, Grund- und Förderschulen, Fach- und Berufskollegs sowie Beratungsstellen.
Die Vernetzung erfolgt unter anderem durch fallbezogene Gespräche und die Teilnahme an Arbeitskreisen und Fachtagungen.

Teamwork with school

Ein guter Übergang vom Kinderhaus in die Grund- oder Förderschule wird durch einen gemeinsamen Arbeitskreis mit den örtlichen Schulen sowie durch Gespräche mit LehrerInnen und Unterrichtsbesuche vor und nach der Einschulung ermöglicht.

Teamwork with parents

Grundlage einer gelingenden Elternarbeit im Montessori-Kinderhaus ist die Erziehungspartnerschaft zwischen Einrichtung und Eltern, die mit verschiedenen Angeboten und Veranstaltungen ausgestaltet wird:

  • Es finden regelmäßig mindestens zwei Elternabende im Kindergartenjahr statt; die Anzahl variiert je nach Bedürfnis der Eltern und nach pädagogischer Notwendigkeit. Es gibt gruppeninterne Elternabende, gruppenübergreifende Elternabende zu bestimmten pädagogischen Themen, z. B. die Einführung in die Montessori-Pädagogik, und Elternabende zur Materialerstellung.
  • ErzieherInnen und Eltern tauschen sich in den täglichen Tür-und Angel-Gesprächen beim Bringen und Abholen der Kinder aus, und mit den Eltern jedes Kindes führen die ErzieherInnen ein- bis zweimal im Kindergartenjahr ein ausführliches Entwicklungsgespräch. Hinzu können Bedarfsgespräche aus aktuellen Anlässen kommen.
  • Mindestens zweimal im Kindergartenjahr gestaltet jede Gruppe eine gemeinsame Aktion für Eltern und Kinder. Diese Eltern-Kind-Aktionen können in den Räumlichkeiten bzw. auf dem Gelände des Kinderhauses stattfinden oder auch als Ausflug gestaltet werden.
  • Durch regelmäßig stattfindende Feste, Feiern und Projekte, in denen die aktive Beteiligung der Eltern gewünscht und gefordert ist, werden diese in den Kinderhausalltag einbezogen.
  • Leitung und GruppenerzieherInnen schreiben und gestalten Aushänge, Fotowände und Elternbriefe, um den Eltern Einblick in die pädagogische Arbeit zu geben.

In unseren Kinderhäusern ist es üblich, dass sich die Eltern durch Arbeitsstunden am Gelingen der Einrichtung aktiv beteiligen. Dazu leisten die Eltern von Regelkindern 10 Stunden Elternmitarbeit pro Halbjahr im Kinderhaus, die Eltern von Förderkindern 7,5 Stunden. Für das erste Geschwisterkind kommen 5 Stunden dazu, für weitere Geschwisterkinder werden keine zusätzlichen Stunden berechnet. Diese Elternarbeitsstunden können in Form von Gartenaktionen, Putzaufgaben, Materialerstellung oder von Mitarbeit im Vorstand, im Elternbeirat und im Montessori-Förderverein abgeleistet werden. Die Übernahme solcher Aufgaben durch die Eltern ermöglicht es dem Team, sich auf die pädagogischen Tätigkeiten zu konzentrieren.

Der § 9 des Kinderbildungsgesetzes (KiBiZ) NRW regelt die Zusammenarbeit mit den Eltern. Die Eltern beider Gruppe wählen je zwei VertreterInnen in den Elternbeirat, der die Interessen und Anliegen der Elternschaft gegenüber dem Träger und der Leitung vertritt und ein Bindeglied zwischen Eltern und ErzieherInnen darstellt. Der Elternbeirat entsendet wie der Träger und die MitarbeiterInnen seine VertreterInnen in den Rat des Kinderhauses, zu dessen Aufgaben die Beratung der pädagogischen Arbeit, der Ausstattung der Einrichtung und der Aufnahmekriterien gehören. Der Kinderhausrat trifft sich in der Regel zwei- bis dreimal im Halbjahr zu seinen Sitzungen.

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Holiday Care

Die Sommerschließzeiten der Montessori-Kinderhäuser während der Schulferien NRW werden so abgesprochen, dass im dringenden Bedarfsfall eines der anderen beiden Kinderhäuser die Betreuung übernehmen kann.

Parental Interviews

Zu aktuellen Fragestellungen werden Elternbefragungen durchgeführt, ausgewertet und die Ergebnisse entsprechend umgesetzt.

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Description and Stations

Erreichbarkeit mit dem Öffentlichen Nahverkehr:
Linie 1: Haltestelle An der Rosenhöhe

 

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