Städtische Kinderkrippe Am Heuchelbach

U 3

Address
Städtische Kinderkrippe Am Heuchelbach
Dietigheimer Straße 20
61350 Bad Homburg v. d. Höhe
Funding authority
Magistrat der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe
Rathausplatz 1
61343 Bad Homburg v. d. Höhe
krippe.amheuchelbach@bad-homburg.de
http://www.bad-homburg.de/leben-in-bad-homburg/gesellschaft-soziales/kinderbetreuung/Kinderbetreuung.php
06172/2657336 (Ilka Stratmann und Elisabeth Heil)
Opening times7:30 AM - 5:00 PM o'clock
Closing daysSchließzeiten 2026

02.01.2026 Schließtag
5.01.26 erster Krippentag im Jahr 2026
17.02.26 Faschingsdienstag, Krippe schließt um 12:00 Uhr, es gibt an diesem Tag kein Mittagessen
07.04.26 - 10.04.26 Krippe geschlossen / nach Ostermontag
13.04.26 - 15.04.26 Konzeptionstage, Krippe ist geschlossen
12.05.2026 Personalversammlung
Krippe geschlossen
15.05.26 Brückentag nach Christi Himmelfahrt
Krippe geschlossen
05.06.26 Brückentag nach Fronleichnam
Krippe geschlossen
31.08.26 Laternenfestmontag, Krippe schließt um 12:00,
es gibt an diesem Tag kein Mittagessen
19.11.26-20.11.26 Konzeptionstage
21.12.26 - 01.01.27 Weihnachtsferien, Krippe bleibt geschlossen


Der erste Krippentag im Jahr 2027 ist der 04.01.2027
Die Dienstversammlung und der Betriebsausflug werden noch bekannt gegeben.
Extras care with lunch

Current information

Unsere Konzeption
KRIPPE
AM HEUCHELBACH
1
INHALT
VORWORT 4
1. Wer sind wir? 5
1.1 Mitarbeitende 5
2. Rahmenbedingungen 6
2.1 Träger 6
2.2 Unsere Anschrift 6
2.3 Gesetzliche Grundlagen 6
2.4 Öffnungszeiten 6
2.5 Schließungszeiten 6
3. Unsere Krippe 7
3.1 Technische Ausstattung 7
3.2 Außengelände 8
3.3 Raumangebot 8
3.3.1 Gruppenräume 8
3.3.2 Schlafraum 8
3.3.3 Bewegungsraum 8
3.3.4 Bistro: Ernährung 9
3.3.5 Kinderbad: Wickeln 9
3.3.6 Sprach- & Leseraum 9
3.3.7 Atelier 9
3.3.8 Snoezelraum 10
3.3.9 Forscherraum 10
3.3.10 Küche 10
4. Willkommenskultur 10
5. Das Bild vom Kind 11
5.1 Kinderrechte 12
2
6. Pädagogische Arbeit 12
6.1 Eingewöhnung 12
6.1.1 Eingewöhnungsabschlussgespräch 15
6.1.2 Ich-Buch 15
6.2 Freies Spiel 15
6.3 Waldtage 15
6.4 Beobachten und dokumentieren / Portfolio 16
7. Arbeitsschwerpunkte 16
7.1 Alltagsintegrierte Sprachförderung 16
7.2 Beteiligung / Partizipation 16
7.3 Selbstbestimmtes Lernen 17
7.4 Starke Kinder 17
7.4.1 Emotionsentwicklung 17
7.5. Übergänge 18
7.5.1 Übergang vom Elternhaus in die Krippe 18
7.5.2 Übergang von der Krippe in den Kindergarten 18
7.5.3 „Kleine“ Übergänge 18
7.6 Ernährung 19
7.7 Unsere Leitlinien 19
8. Tagesablauf 20
9. Erziehungspartnerschaften / Arbeiten mit Familien 20
9.1 Formen der Arbeit mit Familien 21
10. Beschwerdemanagement 22
10.1 Beschwerdemanagement für Kinder 22
10.2 Beschwerdemanagement für Eltern 23
11. Qualitätssicherung 24
12. Kooperationspartner 24
13. Ausblick 24
Anhang
3
12 WÜNSCHE EINES KINDES AN SEINE ELTERN, ERZIEHERINNEN ODER ERZIEHER
1.
Verwöhne mich nicht!
Ich weiß genau, dass ich nicht alles bekommen kann.
Ich will dich nur auf die Probe stellen.
2.
Sei nicht ängstlich, im Umgang mit mir standhaft zu bleiben! Mir ist Haltung wichtig, weil ich mich dann sicherer fühle.
3.
Weise mich nicht im Beisein anderer zurecht, wenn es sich vermeiden lässt! Ich werde deinen Worten mehr Bedeutung schenken, wenn du zu mir leise und unter vier Augen sprichst.
4.
Sei nicht fassungslos, wenn ich zu dir sage „Ich hasse dich!“ Ich hasse nicht dich, sondern deine Macht, meine Pläne zu durchkreuzen.
5.
Bewahre mich nicht immer vor den Folgen meines Tuns! Ich muss peinliche und schmerzliche Erfahrungen machen, um auf eigenen Beinen zu laufen.
6.
Meckere nicht ständig!
Ansonsten schütze ich mich dadurch, dass ich mich taub stelle.
7.
Mach keine vorschnellen Versprechen! Wenn du dich nicht an deine Versprechen hältst, fühle ich mich schrecklich im Stich gelassen.
8.
Sei nicht inkonsequent!
Das macht mich unsicher und ich verliere mein Vertrauen zu dir.
9.
Unterbrich mich nicht und höre mir zu, wenn ich Fragen stelle!
Sonst wende ich mich an andere, um dort meine Informationen zu bekommen.
10.
Lach nicht über meine Ängste!
Sie sind erschreckend echt, aber du kannst mir helfen, wenn du versuchst, mich ernst zu nehmen.
11.
Denke nicht, dass es unter deiner Würde sei, dich bei mir zu entschuldigen!
Eine ehrliche Entschuldigung erweckt in mir ein Gefühl von Zuneigung und Verständnis.
12.
Versuche nicht, so zu tun, als seiest du perfekt oder unfehlbar! Der Schock ist groß, wenn ich herausfinde, dass du es nicht bist.
KONTAKT
Städtische Kinderkrippe am Heuchelbach
Dietigheimer Straße 20
61350 Bad Homburg v. d. Höhe
Tel. 06172 2657336
Fax 06172 2657315
krippe.amheuchelbach@bad-homburg.de
VORWORT
Lieber Leserinnen und Leser,
diese Konzeption soll Ihnen einen Einblick in unsere pädagogische Arbeit und Haltung geben. Das Arbeiten an einer Konzeption ist ein stetiger Prozess.
Regelmäßig wird das Konzept vom Gesamtteam der Krippe am Heuchelbach evaluiert und bearbeitet.
In unserer Krippe können die Kinder selbstbestimmt und behütet heranwachsen.
Wir sehen das Kind von Geburt an als neugieriges, kompetentes, lernendes und forschendes Individuum.
Jedes Kind ist einzigartig.
Das Neugeborene besitzt alle neurologischen Voraussetzungen, um die Umwelt mit Begeisterung und Motivation zu entdecken. Es ist von Anfang an lernbereit, neugierig und motiviert.
Um diese Ressource zu nutzen und zu fördern, bieten wir den Kindern eine sichere, anregende Umgebung in der es vielfältige Erfahrungen sammeln kann.
Wir achten und wertschätzen die uns anvertrauten Kinder und setzen uns dafür ein, die unterschiedlichen Entwicklungsprozesse aufmerksam und liebevoll zu begleiten.
Dies sind positive Voraussetzungen für die gesamte Entwicklung der Kinder.
Konfuzius hat die Wichtigkeit des experimentellen Lernens bereits vor vielen Jahrhunderten zusammengefasst.
Was du mir sagst, das vergesse ich.
Was du mir zeigst, daran erinnere ich mich.
Was du mich tun lässt, das verstehe ich.
Konfuzius (551-479v. Chr.)
Unsere Wahrnehmung erkennt nur das, was wir einmal kennen gelernt haben.
Ilka Stratmann
(Leitung)
und
Elisabeth Heil
(stellvertretende Leitung)
Als Basis unserer Arbeit nutzen wir die Qualität-Standards der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe und die Erkenntnisse und Erfahrungen des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans.
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1. WER SIND WIR?
Unser Träger ist der Magistrat der Stadt Bad Homburg vor der Höhe. Dieser bietet eine Vielzahl von unterschiedlichen Betreuungsangeboten an. Unsere moderne Kinderkrippe wurde im August 2011 in Betrieb genommen. Sie ist zentral im Innenstadtbereich gelegen und verkehrsgünstig angebunden.
Das Gebäude liegt, direkt von Kirdorf kommend, an der Dietigheimer Straße. Der Eingangsbereich ist durch die Straße am Heuchelbach zu erreichen. Die Parkplätze vor dem Haus und die des Festplatzes am Heuchelbach sind ausreichend und kostenfrei in unmittelbarer Nähe.
Unsere Krippe nimmt Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet auf. Die hier betreuten Kinder kommen aus verschiedenen Kulturen. Bei uns erforschen, erleben und entdecken 72 Kinder in sechs Gruppen die Krippenwelt. Wir betreuen Kinder ab dem sechsten Lebensmonat bis zu ihrem Eintritt in den Kindergarten.
1.1 Mitarbeitende
In unserer Kinderkrippe arbeiten ausgebildete pädagogische Fachkräfte in Teil- und Vollzeit. Als Ausbildungsbetrieb bilden wir regelmäßig Erzieher aus. Unterstützt wird die Krippe von jungen Menschen, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren. Weiterhin wird unser Team von drei Küchenkräften verstärkt. Das Team nimmt regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen sowie an Supervisionen teil. Die Kindertagesstättenleitung ist freigestellt und unter anderem für die Führung des Teams, die Konzeptionsentwicklung, Organisation und Qualitätssicherung zuständig.
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2. RAHMENBEDINGUNGEN
2.1 Träger
Der Magistrat der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe
Fachbereich Soziales, Jugend und Wohnen
Fachdienst Kindertagesstätten
Rathausplatz 1
61343 Bad Homburg v. d. Höhe
2.2 Unsere Anschrift
Städtische Kinderkrippe am Heuchelbach
Dietigheimer Straße 20
61350 Bad Homburg v. d. Höhe
Telefon: 06172 / 2657336
Fax: 06172 / 2657315
E-Mail: krippe.amheuchelbach@bad-homburg.de
2.3 Gesetzliche Grundlagen
§ 8 gemäß SBG VIII – Kinder und Jugendhilfe, Art. I des KJHG (siehe Anhang)
§ 45 gemäß SGB VIII – Kinder und Jugendhilfe, Art. I des KJGH (siehe Anhang)
§ 1 und § 2 der Kindertagesstättenordnung der Stadt Bad Homburg
2.4 Öffnungszeiten
Montags bis freitags hat die Krippe von 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.
2.5 Schließungszeiten
Die Einrichtung ist ganzjährig geöffnet und schließt zwischen den Jahren und an weiteren einzelnen Tagen im Jahr. Die Schließungszeiten werden immer frühzeitig bekannt gegeben.
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3. UNSERE KRIPPE
Auf einer Grundfläche von 1.000 m² werden in sechs Gruppen 72 Kinder im Alter von sechs Monaten bis ca. drei Jahren betreut. Unser Gebäude gliedert sich in einen dreigeschossigen, unterkellerten Kubus und einen zweigeschossigen Riegel.
Im Kubus liegt der großzügige Haupteingang mit Treppenanlage und Aufzug. In diesem Gebäudeteil befinden sich der Bewegungsraum im Erdgeschoss und ein Atelier im ersten Obergeschoss, sowie die Räume einer Gruppe, welche von den anderen Gruppen ebenfalls genutzt werden. Im zweiten Obergeschoss sind die Büros, der Besprechungsraum und der Personalraum untergebracht.
Dachgeschoss und Keller dienen der Technik und der Lagerung. Im Riegel sind in zwei Geschossen die fünf Gruppenräume, welche in Schlafräume umfunktioniert werden können, und ein separater Schlafraum. Außerdem befinden sich hier die Toilettenanlagen mit jeweils einem großen Kinderbad mit Wickelplätzen. Die hellen und großzügigen Gruppenräume sind mit einer Spielebene ausgestattet, die mit Höhlen und Treppen zum kreativen Spielen einlädt.
3.1 Technische Ausstattung
Das Gebäude ist in Passiv-Bauweise errichtet. Dies bedeutet, dass die gesamte Außenhülle des Gebäudes von einer 30 cm dicken Dämmung umschlossen ist. Die Fenster sind dreifach verglast und absolut luftdicht an das Gebäude angebunden. In zwei sogenannten Blower-Door-Tests ist dies geprüft worden. Das Ergebnis war so gut, dass eine Zertifizierung als Passivhaus von Seiten des Institutes für Passivhausbauweise ausgestellt werden konnte. Alle südorientierten Fenster sind zusätzlich mit außen liegenden Jalousien als sommerlicher Wärmeschutz versehen.
In jedem Raum ist ein Fenster, das geöffnet werden kann. Die Lüftungsanlage sorgt für eine kontinuierliche Frischluftversorgung in allen Räumen. Die Anlage ist so eingestellt, dass die Luftgeschwindigkeit sehr gering ist, es entstehen dabei keine Zugerscheinungen.
Alle Heizkörper sind im Vergleich zur konventionellen Bauweise sehr klein bemessen. Ein dezentrales Kleinpumpensystem ermöglicht eine optimale Effizienz beim Energieverbrauch. Die Sonnenkollektoren versorgen die Küche mit Warmwasser.
Ein Hygiene-Spülsystem stellt sicher, dass das Trinkwasser alle 72 Stunden bewegt wird und sich somit keine Keime im Leitungssystem festsetzen können.
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3.2 Außengelände
Die Gartenanlage wird durch einen nachempfundenen Bachlauf aus Sand geprägt. Es gibt Sitzmöglichkeiten sowie verschiedene Bereiche zum Klettern und Balancieren. Eine Nestschaukel, eine breite Rutsche und ein Klettergerüst ergänzen das Angebot. Im Sommer sind die Kinder hier gut durch eine Markise und Sonnenschirme geschützt.
Im Außengelände sammeln die Kinder verschiedene Naturerfahrungen, sie erleben die Jahreszeiten, beobachten Tiere sowie das Wachstum und die Veränderungen von Pflanzen.
Eine großzügige Terrasse aus Fallschutzbelag bietet auch krabbelnden Kindern gesicherte Bewegungserfahrungen. Im Garten sind zwei Hochbeete angelegt. Von den Spalierobstbäumen können die kleinen Gärtner ernten.
3.3 Raumangebot
3.3.1 Gruppenräume
Der Gruppenraum ist für die Kinder die erste Anlaufstelle eines jeden Krippentages. Er soll den Kindern ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit bieten. In diesem Raum finden die Kinder ausgewählte Spiel- und Sinnesmaterialien, die zum Experimentieren, Erforschen und Entdecken einladen. Auf den Spielebenen finden die Kinder verschiedene Spiel-, Rückzugs- und Bewegungsmöglichkeiten, die sie frei wählen können. Sie erleben sich als Teil der Kindergruppe, hier werden soziale Kompetenzen, sowie erste Kontakte geknüpft und gefestigt.
3.3.2 Schlafraum
Je nach Bedürfnis können alle Kinder nach dem Mittagessen oder am Vormittag schlafen. Als Schlafräume dienen die Gruppenräume und der Schlafraum im 1.OG.
3.3.3 Bewegungsraum
Bewegung ist die Grundvoraussetzung für die gesamte Entwicklung eines Kindes. Kinder haben von sich aus einen starken Bewegungsdrang. Das Kind entwickelt Freude daran, sich zu bewegen, seinen persönlichen Raum zu erforschen und erlangt mehr und mehr Sicherheit mit seinem Körper. Bewegungserfahrungen sind Sinneserfahrungen.
Für uns bedeutet dies, dass das Sehen, Hören und Fühlen sowie der Gleichgewichtssinn gestärkt werden. Außerdem nimmt Bewegung einen stark positiven Einfluss auf die soziale Entwicklung eines Kindes. Durch Bewegung lernt das Kind, sich einzuschätzen und seine Umgebung zu erforschen. Es lernt Raum und Begrenzungen kennen. Bei gemeinsamen Bewegungsaktivitäten üben sich bereits die Kleinsten in Rücksichtnahme und Fairness.
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3.3.4 Bistro: Ernährung
Essen und Ernährung ist ein ganzheitliches, bewusstes und sinnliches Erlebnis. Die gesunde, vollwertige und ausgewogene Ernährung in gemütlicher Atmosphäre ist uns sehr wichtig. Wir verstehen Essen als gemeinsame Aktivität, denn im frühen Kleinkindalter wird der Grundstein für späteres Essverhalten gelegt. Wir respektieren Zu- und Abneigungen der Kinder.
3.3.5 Kinderbad: Wickeln
Die Kinderbäder sind mit ihrer Ausstattung den Bedürfnissen der Kinder unter drei Jahren angepasst. Die Bäder sind ausgestattet mit Toiletten und Waschbecken in kleinkindgerechter Höhe. Neben zwei Wickeltischen verfügt jedes Bad auch über eine Dusche und ein Badewaschbecken. Das Wickeln sehen wir als eine Beziehungspflege, die im Dialog mit dem Kind stattfindet. Wir gehen auf den individuellen Wickelbedarf eines jeden Kindes ein. Uns ist bewusst, dass Kinder von Geburt an eine natürliche Scham haben, die wir respektieren. Wir sehen es als unsere Aufgabe, den Impulsen der Kinder zu folgen und sie beim „Windel-
frei“-werden zu begleiten.
3.3.6 Sprach- & Leseraum
Im „Lesezimmer“ haben wir die Möglichkeit, intensiv in Kleinstgruppen oder mit Einzelbetreuung zu arbeiten. Wir fördern dadurch die Aufmerksamkeit und Konzentration von unseren Krippenkindern. Die sprachliche und kommunikative Kompetenz der Kinder wird durch vielfältige Erfahrungen von Buch-, Erzähl- und Reimkulturen gefördert. Selbst die Jüngsten erlernen so schon einen wertschätzenden Umgang mit Büchern. Mithilfe von anregenden Fragen werden die Kinder schon früh ermutigt, sich auszudrücken und zu Sprachanlässen motiviert. In frühester Kindheit erlernte Kompetenzen haben langfristig Entwicklungsvorteile und gehören nachweislich zu den wichtigsten Grundlagen für alle weiteren Bildungsprozesse.
3.3.7 Atelier
Das Atelier lädt zum Gestalten, Werken und Ausprobieren ein. Für Kinder ist es wichtig, mit Spaß, Freude und all ihren Sinnen ihre Gefühle und Emotionen durch Kreativität und Phantasie auszudrücken sowie Spuren zu hinterlassen. Dafür stehen ihnen hier verschiedene Materialien und Werkzeuge zum Experimentieren zur Verfügung. Durch unterschiedlichste Methoden entwickeln die Kinder ihre Grob- und Feinmotorik. Sie lernen gemeinsam Farben, Formen und Oberflächen kennen. Hierbei werden die Kommunikation, das Miteinander und das Sozialverhalten gestärkt und gefördert.
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3.3.8 Snoezelraum
Der Snoezelraum bietet den Kindern die Möglichkeit zur Ruhe und Entspannung. Er ist ein in blau-weiß gehaltener Rückzugsraum für Sinneserfahrungen. Faszinierende Lichtspiele und Farben sowie wohltuende Klänge regen beim Snoezeln zum intensiven Sehen, Fühlen und Hören an und machen den Snoezelraum zur Erlebnislandschaft für die Sinne.
3.3.9 Forscherraum
Das Kind ist von Natur aus Forscher und Entdecker. Es erkundet eigenaktiv, aber auch mit anderen Kindern und Erwachsenen sich selbst und die Welt. Es eignet sich dabei Wissen an und ist bei seinen Aktivitäten Erfinder, Künstler, Handwerker und Philosoph zugleich. In unserem Forscherraum können die Kleinsten mit verschiedenen Materialien experimentieren. Wir geben den Kindern die Möglichkeit zu bauen, fühlen, matschen, schütteln, messen und vieles mehr.
3.3.10 Küche
In unserem Haus erleben die Kinder von klein an, wie für sie in der Küche frisch nach der „Bremer Checkliste“ gekocht wird. Wir wollen, dass die Kinder gesund aufwachsen – dazu ist hochwertiges und frisches Essen ein guter Start. Die „Bremer Checkliste“ dient uns als Orientierung für die Gestaltung eines ausgewogenen, bedarfsgerechten Speiseplans. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass innerhalb einer 5-Tage-Woche ein hochwertiges Fleischgericht, ein Eintopf oder Auflauf, ein vegetarisches Vollwertgericht und ein Fischgericht den Kindern angeboten wird. Außerdem bieten wir den Kindern täglich frisches Obst und Gemüse an (www.bips-institut.de).
4. WILLKOMMENSKULTUR
Dass Eltern ihre Kinder mit einem guten Gefühl in die Krippe geben können, ist uns ein besonderes Anliegen. Daher haben wir es uns zum Ziel gesetzt, Eltern ganzheitlich und wohnortnah in ihrem Lebenszusammenhang zu unterstützen. Die Eltern werden als Experten für ihre Kinder wahr- und ernst genommen und in die pädagogische Arbeit miteinbezogen.
Für eine gelungene Willkommenskultur in unserer Krippe sind die kindzentrierte Ausrichtung und die Atmosphäre in der Einrichtung von großer Bedeutung. Für die Entwicklung dieser Willkommenskultur nimmt die positive Haltung der einzelnen Fachkräfte einen hohen Stellenwert ein. Darüber hinaus können Familien aktiv mitarbeiten und sich beteiligen.
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5. DAS BILD VOM KIND
Jedes Kind hat eine einzigartige Persönlichkeit und hat individuelle Bedürfnisse. Es verfügt über vielfältige Fähigkeiten und Fertigkeiten. Es entwickelt sich in seinem eigenen Tempo und braucht individuelle Rahmenbedingungen und Unterstützungen. Das Kind ist von Natur aus lern- und wissbegierig. Aktiv erforscht, entdeckt und gestaltet es seine Umwelt durch Wiederholung sowie Nachahmung über das Spiel.
Die Kinder haben von Geburt an den Drang, mit anderen Menschen in Beziehung zu treten. Ihre sozialen Fähigkeiten entwickeln sich im Austausch mit ihrer Umwelt. Es lebt im „Hier“ und „Jetzt“ und geht einen Lernschritt nach dem anderen. In den ersten drei Lebensjahren werden die Grundbausteine für die komplette Entwicklung gelegt.
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5.1 Kinderrechte
Neben dem Bild vom Kind befassen wir uns unmittelbar mit den Rechten des Kindes. Die Kinderrechte sind in der UN Kinderkonvention festgeschrieben. Alle Kinder haben die gleichen Rechte und kein Kind wird benachteiligt.
Jedes Kind hat das Recht auf

Persönlichkeit und Individualität

Selbständigkeit und Unabhängigkeit

Gemeinschaft und Solidarität

Alleinsein und Stille

Grenzen und Regeln

Erziehung und Bildung

Erfahrung und Erforschung der Welt

Kreativität und Phantasie

Unterstützung und Hilfestellung

Einbeziehung in Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse

einen den kindlichen Bedürfnissen angepassten Tagesablauf
6. PÄDAGOGISCHE ARBEIT
6.1 Eingewöhnung
Ein emotional möglichst wenig belasteter Übergang vom Elternhaus in die Krippe wird durch eine behutsam gestaltete Eingewöhnungsphase gewährleistet. Unser Eingewöhnungskonzept orientiert sich am Berliner Eingewöhnungsmodell. Besonders für Kinder im Alter von unter drei Jahren ist die Eingewöhnungszeit von großer Bedeutung. In einem eigens für die Krippe entwickelten Fragebogen fragen wir nach den Vorlieben, Gewohnheiten und dem Tagesablauf der Kinder. Wir sehen die Eltern als Experten für ihr Kind und versuchen so, die häuslichen Abläufe in unser pädagogisches Handeln zu integrieren. Eltern bringen diesen Fragebogen zum Aufnahmegespräch mit.
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Damit die knappen zeitlichen Ressourcen genutzt werden können, bieten wir folgende Abläufe an:

Formelles Aufnahmegespräch mit der Leitungskraft und einem der Führungskraft aus der Gruppe.

Informationselternabend für die neuen Eltern.

Kennenlernnachmittag in der jeweiligen Gruppe des neuen Kindes.
Trennungen gelingen immer dann, wenn Kinder sichere Bindungserfahrungen in einem engen Kreis vertrauter Bezugspersonen machen dürfen.
Eine langsame und behutsame Eingewöhnung festigt Vertrauen, Bindung und Sicherheit. Um allen Beteiligten ein möglichst stressfreies Ankommen in der Krippe zu ermöglichen, sollten Eltern ausreichend Zeit für den Ablauf der Eingewöhnung einplanen. Es ist hilfreich, wenn immer die gleiche Bezugsperson das Kind begleitet. Erfahrungsgemäß benötigen die Kleinen für die Eingewöhnung vier bis sechs Wochen. Krankheiten und Rückschritte sind durchaus normal. Der Fortschritt der Eingewöhnung richtet sich immer nach dem jeweiligen Bindungsverhalten des einzelnen Kindes.
Die Eingewöhnung beginnt.
Grundsätzlich gilt:

Der Elternteil verabschiedet sich klar und kurz beim Verlassen des Raumes von seinem Kind.

Der Ablauf am Montag gleicht dem des vorherigen Freitags.

Die Zeiten in der Krippe werden langsam gesteigert.

Eltern verhalten sich im Gruppenraum passiv.

Die Erzieher geben täglich ein kurzes Feedback zum Verlauf der Eingewöhnung.
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PHASEN DER EINGEWÖHNUNG IM ÜBERBLICK
Die dreitägige Grundphase
Die Bezugsperson kommt die ersten drei Tage gemeinsam mit dem Kind für ca. eine Stunde in die Einrichtung. In der dreitägigen Grundphase findet keine Trennung statt.
Die Erzieher nehmen achtsam mit dem Kind Kontakt auf.
Trennungsphase
Ab dem vierten Tag beginnt die Trennungsphase. Die Bezugsperson kommt wie gewohnt mit dem Kind in die Einrichtung. Nach ca. 50 Minuten verabschiedet sich die Bezugsperson für ca. fünf Minuten von seinem Kind und verlässt den Raum, bleibt aber in der Nähe. Die Trennungszeiten werden in den folgenden Tagen nach Absprache langsam gesteigert.
Stabilierungsphase
In dieser Zeit hält sich das Kind zunehmend länger ohne Bezugsperson in der Einrichtung auf. Es nimmt an ersten gemeinsamen Mahlzeiten (Frühstück und / oder Mittagessen) teil. Ist die Vertrauensbasis ausreichend stabilisiert, kann das Kind in der Krippe schlafen.
Schlussphase
In dieser Phase bleibt das Kind über mehrere Stunden ohne Bezugsperson in der Krippe, schläft dort und nimmt an allen angebotenen Mahlzeiten teil.
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6.1.1 Eingewöhnungsabschlussgespräch
Nach der Eingewöhnungszeit lädt einer der Bezugserzieher die Eltern zu einem Abschlussgespräch ein. Hier berichtet der Bezugserzieher, wie sich das Kind in der Gruppe eingelebt hat und welche Entwicklungsschritte es bisher gemacht hat.
6.1.2 Ich-Buch
Dieses Buch fertigen die Eltern für ihre Kinder während der Eingewöhnungszeit an. Sie gestalten es während den ersten Trennungen in der Krippe. Die Eltern bringen ausgewählte Fotos von der Familie mit. Es sind Fotografien, die für das Kind bedeutungsvoll sind. Die Einrichtung stellt den Familien viele unterschiedliche Materialien zur Gestaltung des Ich-Buchs zur Verfügung. Dieses Buch ist den Kindern ein ständiger Begleiter während der Krippenzeit. Jedes Kind verwahrt sein Ich-Buch in der Eigentumsschublade im Gruppenraum.
6.2 Freies Spiel
Spielen ist für Kinder von außerordentlicher Wichtigkeit und beinhaltet viele Lernprozesse. Spielen macht schlau, kreativ sowie erfinderisch und stärkt die Fähigkeit, Probleme zu lösen. Die vielfältigen Erfahrungen, die Kinder im Spiel machen, bringen ihre soziale, geistige, emotionale und körperliche Entwicklung gleichzeitig entscheidend voran. Das freie Spiel der Kinder stellt die Grundlage dar, die Herausforderungen des späteren Lebens meistern zu können. Wir sehen es als unsere Aufgabe, das Spiel unserer Kinder feinfühlig zu begleiten, zu unterstützen und ihnen ausreichend Impulse zur Selbstinitiative zu vermitteln.
6.3 Waldtage
In unserer Einrichtung gehen wir ganzjährig, gruppenübergreifend einmal wöchentlich in den Wald. Dieser regelmäßige Aufenthalt in der Natur bietet den Kindern vielfältige Möglichkeiten zur ganzheitlichen Entwicklung. Hierbei steht nicht nur das spielerische Erleben im Vordergrund, denn gleichzeitig wird die Grob- und Feinmotorik geschult und das Gleichgewicht verbessert. Zeit in der Natur fördert nachweislich die Entspannung und das emotionale Wohlbefinden der Kinder (Stressabbau). Das Ganze soll ohne Druck und Erwartungshaltung entstehen. Uns ist es wichtig, dass wir flexibel, situativ und partizipativ entscheiden, welche Kinder den Wald besuchen. 15
6.4 Beobachten und Dokumentieren / Portfolio
Das Portfolio ist ein wichtiges Instrument der pädagogischen Arbeit. Die Entwicklungsschritte und Meilensteine der Kinder werden fotografisch festgehalten und dokumentiert. Es ist ein wesentlicher Bestandteil der Krippenarbeit und schafft viele pädagogische Aspekte zur alltagsintegrierten Sprachentwicklung. Mit Einstieg in die Krippe erhält jedes Kind seinen persönlichen Portfolio Ordner. Dieser darf von Eltern individuell gestaltet werden. Über die gesamte Krippenzeit ist er ein stetiger Begleiter und ermöglicht den Eltern einen Einblick in den Krippenalltag und über die Entwicklungsschritte des Kindes.
7. ARBEITSSCHWERPUNKTE
7.1 Alltagsintegrierte Sprachförderung
Die alltagsintegrierte Sprachförderung sehen wir als einen Schwerpunkt in unserem Haus. Wir nutzen jegliche Alltagssituationen, um Sprachanlässe zu schaffen. Dabei achten wir u.a. auf eine direkte sprachliche Zuwendung, wir halten Gesprächssituationen aufrecht, vermitteln Freude am Sprechen und an der Kommunikation und sehen uns als Sprachvorbild. Wir untermauern unsere Handlungen und die der Kinder sprachlich. Wir achten stets auf einen wertschätzenden und respektvollen Sprachgebrauch. Ein wichtiger Bestandteil dabei ist die Bilderbuchbetrachtung. Wer von klein an liest oder vorgelesen bekommt, vergrößert seinen Wortschatz und sein Wissen. Noch dazu werden Fantasie, Empathie und Konzentrationsfähigkeit gesteigert. Wir sehen Wiederholungen als relevant. Lieder, Reime, Finderspiele und Tischsprüche werden immer wieder geübt. Kinder benötigen Ruhephasen um das Gehörte zu verarbeiten.
7.2 Beteiligung / Partizipation
In unserer Krippe haben Kinder das Recht zur Mitbestimmung. Kinder haben ein Recht darauf, an Entscheidungen, die sie selbst betreffen, beteiligt zu werden. Ihnen wird ein Zugang zu demokratischen Prozessen und der Teilhabe am Alltag altersgemäß gewährt. Die Kinder entscheiden beispielsweise welche Bezugsperson sie wickeln darf oder welches Lied im Morgenkreis gesungen wird. Die Themen orientieren sind an der Lebenswelt der Kinder und an ihren persönlichen Stärken, Interessen, Fähigkeiten sowie dem jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes. Wir gestalten unseren pädagogischen Alltag nach den Interessen und Bedürfnissen der Kinder. Bildung wird als selbsttätiges Aneignen von Inhalten sowie als interessiertes und neugieriges Nachgehen der eigenen Interessensbereiche verstanden. Die Vorstufe der Beteiligung ist die Information. Kinder werden über Vorgänge und Abläufe informiert.
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7.3 Selbstbestimmtes Lernen
Damit unsere Kinder ihrem eigenen Lernrhythmus und ihren individuellen Interessen nachgehen können, ist es uns wichtig, ihnen eine vertraute und anregende Umgebung zu schaffen. Wir nutzen die Möglichkeit unsere Räume nach den aktuellen Bedürfnissen und Interessen der Kinder zu gestalten. Materialien können jederzeit ausgetauscht werden. Durch die freie Wahl der Spielbereiche schaffen sich Kinder interessensorientierte Lerngelegenheiten. Dabei gelingt das Lernen nicht nur nachhaltiger, sondern auch leichter. Positive Lernerfahrungen im Kindesalter legen den Grundstein für ein lebenslanges, erfolgreiches und lustvolles Lernen. Wir stärken das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein der Kinder und ermuntern sie auf ihrem Weg zur Selbstständigkeit.
7.4 Starke Kinder
Wir betrachten Kinder als kompetente Wesen voller Wissbegierde, Neugierde, Energie und individueller Fähigkeiten. Wir vermitteln ihnen Wertschätzung und schenken viel Vertrauen in ihre eigenen Stärken und Kompetenzen. Kinder mit einem positiven Selbstkonzept fühlen sich wertvoll, wichtig und kompetent. Wir trauen unseren Kindern vieles zu und ermuntern sie ihrer Entwicklung entsprechend zur Eigenständigkeit. Ein positives Selbstkonzept ist eine wichtige Voraussetzung zum kompetenten Umgang mit Veränderungen und Belastungen (Resilienz).
7.4.1 Emotionsentwicklung
Wir durchleben im Alltag mit den Kindern die unterschiedlichsten Gefühle. Wir geben den Kindern Worte für ihre Gefühle und begleiten sie in ihrer Regulierung, wenn sie es noch nicht schaffen. Wir suchen gemeinsam mit den Kindern nach Lösungen z.B. bei der Selbstregulation oder der Konfliktlösung. Wir helfen den Kindern, ihren Bedürfnissen einen Namen zu geben und diese zu erkennen.
Wir achten darauf, dass alle Gefühle gleichwertig sind und ihre Daseinsberechtigung haben. Wir bewerten die Gefühle der Kinder nicht.
Emotional kompetente Kinder können ihre Gefühle ausdrücken und regulieren, die Gefühle anderer erkennen und verstehen, sowie sich im Umgang mit Anderen empathisch und prosozial verhalten. Das emotionale Lernen beginnt schon vor der Geburt und setzt sich in der gesamten Kindheit und darüber hinaus fort. Die größten Schritte macht das Kind dabei in den ersten drei Lebensjahren.
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7.5 Übergänge
Übergänge begleiten und prägen unser ganzes Leben. Eine dieser Übergangsphasen ist die Aufnahme in die Krippe. Im Laufe eines Lebens muss sich der Mensch immer wieder in einer ziemlich kurzen Zeit den verschiedensten Übergängen und damit neuen Herausforderungen stellen.
7.5.1 Übergang vom Elternhaus in die Krippe
Wir sehen es als Aufgabe der Eingewöhnungsgestaltung, allen Beteiligten die Möglichkeit zu geben, sich aktiv in ihrem eigenen Tempo mit der neuen Situation auseinanderzusetzen. In dieser Zeit lernen sich alle am Prozess Beteiligten näher kennen. Unser Anspruch ist es, die Gefühle und Bedürfnisse von Kindern und Eltern ernst zu nehmen.
7.5.2 Übergang von der Krippe in den Kindergarten
Uns ist es wichtig, die Kinder auf den Übergang in den Kindergarten gemeinsam mit ihren Familien vorzubereiten. Unser Ziel ist es, die Kinder so zu stärken, dass sie selbstbewusst und mit Freude in den Kindergarten gehen können.
Unsere Vorgehensweise:
1.
Gespräche mit den betreffenden Eltern und Kindern über den kommenden Wechsel
2.
Gestalten einer „Abschiedswand“
3.
Festliche Verabschiedung des Kindes in der Gruppe
4.
Ritualisierung des Abschieds, indem wir gemeinsam am letzten Tag alle persönlichen Dinge des Kindes liebevoll einpacken
7.5.3 „Kleine“ Übergänge
Unser Tagesablauf beinhaltet viele sogenannte „kleine“ Übergänge.
Wie beispielsweise:

Verabschiedung von den Eltern

vom Morgenkreis zum Frühstück

das Wechseln von Räumen

Betreuung in der Früh- und Spätgruppe

der Wechsel von Bezugspersonen
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Durch täglich wiederholende Abläufe und Handlungen lernen die Kinder im sicheren Rahmen schon früh, kleine Übergänge zu meistern. Das Gelingen dieser Herausforderungen hilft dem Kind, auf größere Veränderungen sicher zu reagieren und stärkt es nachhaltig, künftige Übergänge stabil zu bestehen.
7.6 Ernährung
Essen und Ernährung ist ein ganzheitliches, bewusstes und sinnliches Erlebnis. Die gesunde, vollwertige und ausgewogene Ernährung in gemütlicher Atmosphäre ist uns sehr wichtig. Wir verstehen Essen als gemeinsame Aktivität, denn im frühen Kleinkindalter wird der Grundstein für späteres Essverhalten gelegt. Wir respektieren Zu- und Abneigungen der Kinder.
7.7 Unsere Leitlinien
Diese gemeinsam erarbeiteten Leitlinien dienen uns als Grundlage für unsere pädagogische Arbeit.
1.
Wir geben den Kindern Geborgenheit, Sicherheit und einen geschützten Rahmen.
2.
Wir begleiten das Kind Schritt für Schritt entsprechend des individuellen Entwicklungsstandes.
3.
Wir legen Wert auf eine vertrauensvolle Beziehung und ermöglichen positive Bindungen.
4.
Wir sorgen für eine positive Atmosphäre und gehen respekt- und achtungsvoll miteinander um.
5.
Wir nehmen das Kind als eigenständige Persönlichkeit wahr und nehmen es mit seinen individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen ernst.
6.
Wir sehen die ersten Jahre als bedeutende Phase der Entwicklung und ermutigen zum selbstständigen Handeln und stetigen Lernen.
7.
Wir bieten Raum zum Erkunden, Erforschen und Erfahren der Umwelt mit allen Sinnen.
8.
Wir erkennen die individuellen Stärken, unterstützen und fördern sie in ihrer Entwicklung.
9.
Wir treten in engen Kontakt mit den Eltern und Familien, begleiten und beraten sie in ihren jeweiligen Entwicklungsprozessen.
10.
Wir pflegen eine offene Kommunikation und sorgen für Transparenz.
11.
Wir sind uns unserer Vorbildfunktion bewusst, durch unsere Haltung geben wir den Kindern Orientierung.
19
8. TAGESABLAUF
Individuelles
Ankommen in der Krippe
Morgenkreis
Frühstück im Gruppenverband
Freispielzeit
Mittagessen
7.30 – 8.45 Uhr
8.45 Uhr
9 Uhr
ab 9.45 Uhr
ab 11 Uhr
Ruhezeit
Abholzeit
Imbiss
Freispielzeit / Abholzeit
Krippe schließt
ab 11.45 Uhr
14.30 – 15 Uhr
15 Uhr
15.30 Uhr
17 Uhr


9. ERZIEHUNGSPARTNERSCHAFTEN / ARBEITEN MIT FAMILIEN
Für die Familie beginnt mit der Aufnahme in die Krippe eine spannende Zeit.
Als oberstes Ziel der Beziehung zwischen Familien und uns streben wir eine Erziehungspartnerschaft mit Ihnen an. Eltern zu beteiligen bedeutet für uns mehr, als ihnen ein Mitspracherecht einzuräumen. Zur Beteiligung der Eltern gehört eine partnerschaftliche Kommunikation im Dialog. Unser Ziel ist es, Eltern in ihren Anliegen zu unterstützen und zu beraten. Die Kinder werden uns bereits im frühen Lebensalter anvertraut. Eltern sind die „Experten“ für ihr Kind. Mit gegenseitiger Achtung und Respekt sind wir dem Kind ein liebevoller und aufmerksamer Begleiter.
Bei besonderen Ereignissen im Tagesablauf kommen wir auf Eltern zu. Umgekehrt haben Eltern jederzeit die Möglichkeit, mit ihren Fragen auf uns zuzukommen. Auf diese Weise geht uns keine wertvolle Zeit für die Kinder verloren. Die Impulse und Rückmeldungen der Eltern sind für uns wichtig und hilfreich.
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9.1 Formen der Arbeit mit Familien
Folgende Formen der Arbeit mit Familien bieten wir an:

Krippenführungen, um unsere Einrichtung, das Team und unsere Rahmenbedingungen
kennenzulernen

Aufnahmegespräche

Tür- und Angelgespräche

Aushänge und Informationen über Bad Homburg Connect

Elternbriefe

Eingewöhnungsabschlussgespräche

Entwicklungsgespräche,
ca. einmal pro Jahr

Beratungsgespräche

Elternabende

Informations- und Themenabende

Elternbeiratswahl, einmal im Krippenjahr

Elternbeiratstreffen

Feste und Feiern

Abschlussgespräche
21
Beschwerde
Geschützter Rahmen
In Ruhe das Gespräch mit dem Kind suchen


Verständnis
Aktives Zuhören
10. BESCHWERDEMANAGEMENT
10.1 Beschwerdemanagement für Kinder
22
10.2 Beschwerdemanagement für Eltern
Beschwerde

Verständnis
Aktives Zuhören
Nachfrage, ist dies eine Beschwerde, die wir dokumentieren sollen?
Geschützter Raum 2.OG

Die Beschwerde wird schriftlich aufgenommen & der Mitarbeiter informiert, dass die Beschwerde zeitnah bearbeitet wird. Die Leitungskraft wird informiert. Sie entscheidet über das weitere Vorgehen.
Die Beschwerde kann im Gespräch direkt mit dem Beschwerdeführenden und dem Mitarbeiter geklärt werden. Der Mitarbeiter informiert die Leitung und die Kollegen.


Abschluss:
Information über die weitere Vorgehensweise/Lösungen an den Beschwerdeführenden, die Dokumentation der Beschwerde wird unterzeichnet und abgelegt.

23
11. QUALITÄTSSICHERUNG
Wir arbeiten und orientieren uns an den Qualitätstandards der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe und dem Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan.
Eine regelmäßige Evaluation garantiert eine kontinuierliche Weiterentwicklung der erarbeiteten Qualitätsstandards. Durch die wöchentlich stattfindende Dienstbesprechung und regelmäßige Supervision sichern wir die hohe Qualität unserer Arbeit.
Gemeinsam im Team informieren wir uns über neue pädagogische Ansätze und Projekte. Entsprechend der Inhalte werden Fort- und Weiterbildungen wahrgenommen und an das gesamte Team weitergegeben.
12. KOOPERATIONSPARTNER
Wir sind Kooperationspartner des Stadtteil- und Familienzentrums Mitte. Wir arbeiten bereits aktiv und konstruktiv in Bad Homburger Netzwerken mit. Mit den städtischen Kitas sowie den freien und kirchlichen Trägern sind wir vernetzt und pflegen einen regelmäßigen Austausch.
13. AUSBLICK
Wir sehen es als unsere Aufgabe, diese Konzeption regelmäßig aktuellen Bedingungen anzupassen. Es ist uns wichtig, unser Handeln in Zusammenarbeit mit den Eltern, dem Elternbeirat und unserem Träger zu reflektieren und gegebenenfalls zu verändern. Wir setzen uns dafür ein, den Aufbau dieser neuen Kinderbetreuungseinrichtung kontinuierlich voranzutreiben und uns als Fachkräfte stetig weiterzubilden.
24
ANHANG
§ 1 SGB VIII Recht auf Erziehung, Elternverantwortung, Jugendhilfe
(1) Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung
zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst
ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
(3) Jugendhilfe soll zur Verwirklichung des Rechts nach Absatz 1 insbesondere
1.
junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung fördern und dazu beitragen, Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen,
2.
Eltern und andere Erziehungsberechtigte bei der Erziehung beraten und unterstützen,
3.
Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl schützen,
4.
dazu beitragen, positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten oder zu schaffen.
§ 45 SGB VIII Erlaubnis für den Betrieb einer Einrichtung
(1) Der Träger einer Einrichtung, in der Kinder oder Jugendliche ganztägig oder für einen
Teil des Tages betreut werden oder Unterkunft erhalten, bedarf für den Betrieb der
Einrichtung der Erlaubnis. Einer Erlaubnis bedarf nicht, wer
1.
eine Jugendfreizeiteinrichtung, eine Jugendbildungseinrichtung, eine Jugendherberge oder ein Schullandheim betreibt,
2.
ein Schülerheim betreibt, das landesgesetzlich der Schulaufsicht untersteht, eine Einrichtung betreibt, die außerhalb der Jugendhilfe liegende Aufgaben für Kinder oder Jugendliche wahrnimmt, wenn für sie eine entsprechende gesetzliche Aufsicht besteht oder im Rahmen des Hotel- und Gaststättengewerbes der Aufnahme von Kindern oder Jugendlichen dient.
(2) Die Erlaubnis ist zu erteilen, wenn das Wohl der Kinder und Jugendlichen in der
Einrichtung gewährleistet ist. Dies ist in der Regel anzunehmen, wenn
1.
die dem Zweck und der Konzeption der Einrichtung entsprechenden räumlichen, fachlichen, wirtschaftlichen und personellen Voraussetzungen für den Betrieb erfüllt sind,
2.
die gesellschaftliche und sprachliche Integration und ein gesundheitsförderliches Lebensumfeld in der Einrichtung unterstützt werden sowie die gesundheitliche Vorsorge und die medizinische Betreuung der Kinder und Jugendlichen nicht erschwert werden sowie
3.
zur Sicherung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in der Einrichtung geeignete Verfahren der Beteiligung sowie der Möglichkeit der Beschwerde in persönlichen Angelegenheiten Anwendung finden.
25
(3) Zur Prüfung der Voraussetzungen hat der Träger der Einrichtung mit dem Antrag
1.
die Konzeption der Einrichtung vorzulegen, die auch Auskunft über Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung und -sicherung gibt, sowie
2.
im Hinblick auf die Eignung des Personals nachzuweisen, dass die Vorlage und Prüfung von aufgabenspezifischen Ausbildungsnachweisen sowie von Führungszeugnissen nach § 30 Absatz 5 und § 30a Absatz 1 des Bundeszentralregistergesetzes sichergestellt sind; Führungszeugnisse sind von dem Träger der Einrichtung in regelmäßigen Abständen erneut anzufordern und zu prüfen.
(4) Die Erlaubnis kann mit Nebenbestimmungen versehen werden. Zur Sicherung des Wohls
der Kinder und der Jugendlichen können auch nachträgliche Auflagen erteilt werden.
(5) Besteht für eine erlaubnispflichtige Einrichtung eine Aufsicht nach anderen Rechtsvor-
schriften, so hat die zuständige Behörde ihr Tätigwerden zuvor mit der anderen Behörde
abzustimmen. Sie hat den Träger der Einrichtung rechtzeitig auf weitergehende Anfor-
derungen nach anderen Rechtsvorschriften hinzuweisen.
(6) Sind in einer Einrichtung Mängel festgestellt worden, so soll die zuständige Behörde zu-
nächst den Träger der Einrichtung über die Möglichkeiten zur Beseitigung der Mängel
beraten. Wenn sich die Beseitigung der Mängel auf Entgelte oder Vergütungen nach
§ 75 des Zwölften Buches auswirken kann, so ist der Träger der Sozialhilfe an der Bera-
tung zu beteiligen, mit dem Vereinbarungen nach dieser Vorschrift bestehen. Werden
festgestellte Mängel nicht behoben, so können dem Träger der Einrichtung Auflagen
erteilt werden, die zur Beseitigung einer eingetretenen oder Abwendung einer drohen-
den Beeinträchtigung oder Gefährdung des Wohls der Kinder oder Jugendlichen erfor-
derlich sind. Wenn sich eine Auflage auf Entgelte oder Vergütungen nach § 75 des
Zwölften Buches auswirkt, so entscheidet die zuständige Behörde nach Anhörung des
Trägers der Sozialhilfe, mit dem Vereinbarungen nach dieser Vorschrift bestehen, über
die Erteilung der Auflage. Die Auflage ist nach Möglichkeit in Übereinstimmung mit
Vereinbarungen nach den §§ 75 bis 80 des Zwölften Buches auszugestalten.
(7) Die Erlaubnis ist zurückzunehmen oder zu widerrufen, wenn das Wohl der Kinder oder
der Jugendlichen in der Einrichtung gefährdet und der Träger der Einrichtung nicht
bereit oder nicht in der Lage ist, die Gefährdung abzuwenden. Widerspruch und Anfech-
tungsklage gegen die Rücknahme oder den Widerruf der Erlaubnis haben keine auf-
schiebende Wirkung.

 

Introduction

Die moderne Kinderkrippe wurde im August 2011 in Betrieb genommen und bietet Platz für 72 Kinder im Alter von 6 Monaten bis 3 Jahren. Sie ist zentral und verkehrsgünstig im Innenstadtbereich gelegen. Das Gebäude liegt an der Dietigheimer Straße, in unmittelbarer Nähe vom Schlosspark. Ausreichende kostenfreie Parkplätze stehen zur Verfügung.

 

Lernen Sie uns kennen!

Wenn Sie mehr über uns und unsere Arbeit erfahren möchten, vereinbaren Sie bitte einen telefonischen Termin zur nächsten Krippenführung. Gerne informieren wir Sie über unser pädagogisches Konzept, zeigen Ihnen unser Haus und beantworten Ihre Fragen.

Daily Schedule

Morgenkreis:
Um gemeinsam den Tag zu beginnen, startet jede Gruppe um 8.45 Uhr mit einem gemeinsamen Morgenkreis. Es ist schon zum Ritual geworden, jedes einzelne Gruppenmitglied durch das "Guten-Morgen-Lied" zu begrüßen.

 

Gruppenübergreifendes Arbeiten:
Um den individuellen Bedürfnissen dieser Altersgruppe gerecht zu werden, bieten wir im Alltag unterschiedliche Kleingruppen an. Wir gehen so intensiver auf die einzelnen Erfordernisse und auf den Entwicklungsstand der Kinder ein. In der Freispielzeit ermöglichen wir den Kindern durch altersgerechte Angebote, Raum und Zeit ihre Krippenwelt zu entdecken, zu erforschen und sich auszuprobieren.

 

Rausgehen und Natur:
Der Witterung entsprechend gekleidet sind wir nach Möglichkeit täglich draußen. Durch die zentrale Lage sind wir gerne spontan in der näheren Umgebung unterwegs. Die Kinder lieben es, in den Schlosspark zu gehen oder auf die verschiedenen Spielplätze in der näheren Umgebung.

Food

Unser Küchenteam kocht täglich frisch und abwechlungsreich nach der "Bremer Checkliste". Der Speiseplan orientiert sich an den Bedürfnissen der Altersgruppen.

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Basics

Jedes Kind hat eine einzigartige Persönlichkeit und individuelle Bedürfnisse. Es besitzt einen inneren Bauplan und entwickelt sich in seinem eigenen Tempo. Das Kind ist von Natur aus lern- und wissbegierig. Aktiv erforscht und entdeckt es seine Umwelt, durch Wiederholung und Nachahmung über das Spiel. Jedes Kind ist von Geburt an offen und neugierig. Es lebt im „hier“ und „jetzt“ und geht einen Lernschritt nach dem anderen. In den ersten drei Lebensjahren werden die Grundbausteine für die ganzheitliche Entwicklung gelegt.

In unserer Krippe legen wir großen Wert auf selbstbestimmtes Leben und Lernen unserer Kinder. Deshalb bieten wir bedürfnisgerechte Essen-, Schlafens- und Wickelzeiten an. Unsere Kleinen entdecken und entwickeln ihr Interesse für unsere Räume in ihrem eigenen Tempo.

Trennungen gelingen immer nur dann, wenn Kinder sichere Bindungserfahrungen in einem engen Kreis vertrauter Bezugspersonen entwickeln können. Deshalb orientiert sich unser Eingewöhnungskonzept an dem „Berliner Eingewöhnungsmodell.“ Besonders für das Alter von unter drei Jahren ist die Eingewöhnungszeit von großer Bedeutung. Positive Bindungserfahrungen wirken sich auf das augenblickliche Wohlbefinden, wie auch auf Gesundheit und Entwicklungsmöglichkeiten langfristig aus. Eine langsame und behutsame Eingewöhnung festigt Vertrauen, Bindung und Sicherheit.

 

Sprache:
Der Erwerb der Sprache nimmt eine besondere Position im Krippenalter ein. Innerhalb von nur vier Jahren erwerben die Kinder einen Wortschatz von mehr als 1.000 Wörtern. Sprachförderung bedeutet in unserem Krippenalltag, Situationen als Chancen zu nutzen, den Kindern Sprache näher zu bringen und sie in ihrem individuellen Spracherwerb zu unterstützen. Dabei nutzen wir Situationen, in denen die Erzieher dem Kind direkt zugewandt sind, wie etwa die Begrüßung am Morgen, den Morgenkreis, das gemeinsame Essen oder begleitende Situationen im Tagesablauf.

 

Selbstständigkeit:
Durch eine vertraute und sichere Umgebung bieten wir den Kindern die Möglichkeit, ihre Umwelt zu entdecken und erkunden. Im Krippentag bieten sich viele Situationen, in denen sie Schritt für Schritt immer mehr eigenständig machen können. Ein Beispiel hierfür ist das Essen: Hier können alle Kinder ihre Selbstständigkeit erproben, indem sie zunächst mit den Händen essen oder gefüttert werden und später selbstständig mit Besteck essen. Wir stehen dabei immer begleitend und unterstützend zur Seite und ermöglichen somit den jeweiligen geschützten Rahmen. Wir teilen die Freude und den Stolz der Kinder an neuen Entwicklungsschritten und ermutigen sie, neue Herausforderungen anzunehmen.

Teamwork with parents

Für die Eltern beginnt mit der Aufnahme in die Krippe eine spannende Zeit. Sie vertrauen uns Ihr Kind bereits im frühen Lebensalter an. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist daher einer der wichtigsten Bestandteile in unserer pädagogischen Arbeit. Wir streben eine Erziehungspartnerschaft an. Das bedeutet, wir sehen uns als Partner in der Begleitung und Förderung des Kindes während der Krippenzeit. Der Elternbeirat unterstützt uns in allen Belangen der Krippe.

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