Fremdsprachenkindertageseinrichtung "Spatzennest"

Address
Fremdsprachenkindertageseinrichtung "Spatzennest"
Querweg 2a
09399 Niederwürschnitz
Funding authority
Gesellschaft zur ganzheitlichen Bildung gemeinnützige GmbH Sachsen
Auestraße 125
08371 Glauchau
spatzennest-ndw@ggb-sachsen.de
http://www.ggb-sachsen.de/
Opening times6:00 AM - 4:00 PM o'clock
Closing dayszwischen Weihnachten und Neujahr
Foreign languages English (bilingual concept)
Extras Integrative facility

Introduction/specifics

Fremdsprachenkindertagesstätte mit Muttersprachlern, die den Kindern spielerisch Englisch vermitteln, Lernfreude wecken mit ganzheitlicher Förderung von Bewegung, Wahrnehmung und Kommunikation, immer im engen Zusammenhang mit den Interessen, Erfahrungen und Wünschen der Kinder
BILDUNG, ERZIEHUNG, EMOTIONALE KOMPETENZ, BETREUUNG sind gleichwertige Säulen unserer Pädagogik

Rooms

Unsere 6 Gruppenräume bieten vielfältige Lernanregungen für die Kinder. So können sich alle Kinder mit Buchstaben- und Zahlenkästen, Materialien für Mengenlehre und Fragenbär-Heften auf die Schule vorbereiten. Es gibt Materialien zum Experimentieren, für Bewegungseinheiten, Musikinstrumente, aber auch Rückzugsmöglichkeiten und Leseecken. Für den Morningcircle stehen Magnettafeln in jeder Gruppe zur Verfügung und 4 Whiteboards ermöglichen den Kindern spielerische Lernaufgaben umzusetzen.

Outdoor Facilities

Laut vorliegender Konzeption "Draußen vor Drinnen" bieten wir einen täglichen Aufenthalt an der frischen Luft in einem großzügigen Gartenbereich für alle Kinder (mit separatem Krippenbereich) und Waldtagen an.

Daily Schedule

Die Kinder sind morgens für 1,5 Stunden zum Freispiel im Gruppenzimmer und gehen danach mit ihrer Erzieherin in das jeweilige Gruppenzimmer. Dort gibt es einen kleinen Morgenkreis, bevor dann in gemütlicher Runde gefrühstückt wird. Danach erfolgen hygienische Maßnahmen und 9:00 Uhr beginnt die eigentliche Gruppenarbeit mit einem Morningcircle in englischer Sprache und einem Angebot für alle Kinder. Vor dem Mittagessen ist Aufenthalt und Sport an der frischen Luft und nach dem Mittagessen (mit hauseigener Küche) ist von 12:00 bis 13:45 Uhr Mittagsruhe. Hier können die Kinder eine Entspannungsgeschichte oder leise Musik hören. Danach gibt es Vesper und der Nachmittag klingt beim Freispiel im Garten aus.

Food

Wir haben eine eigene Küche, die täglich frisch und abwechslungsreich für uns kocht.

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Description and Stations

Der Kindergarten befindet sich in der Nähe des Ortskern von Niederwürschnitz in Richtung Neuwürschnitz. Wir haben noch ein 2. Gebäude neben der Gaststätte Tenne, welches direkt am Waldrand liegt.

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Offered care types at Nov 21, 2018:

Kind of carecount placescount integrated places
 Kinderbetreuung
168 Places6 Places

Basics

UNSER BILD VOM KIND:
Wir gehen davon aus, dass Kinder stets das Bedürfnis haben selbst tätig zu sein. Wir geben ihnen die Gelegenheit sich spielend mit ihrer Umwelt auseinander zu setzen und sich so auf ihre eigene, selbsterfahrende Weise neues Wissen anzueignen und unterschiedliche Kompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln. Kinder lernen besonders nachhaltig in Verbindung mit Bewegung und in für sie nachvollziehbaren Sinneszusammenhängen.
Das Wohlbefinden jedes Einzelnen bildet für diese Lernprozesse eine entscheidende Grundlage.
Die Kinder werden angeregt, sich möglichst mit allen Sinnen mit ihrer Umwelt auseinander zu setzen und mit anderen Kindern und Erwachsenen in Kontakt zu treten. Dabei lernen sie die sozialen Zusammenhänge.
UNSERE ROLLE ALS ERZIEHERIN.
Die Kinder, die unserem Kindergarten anvertraut werden, stellen den Mittelpunkt dar.
Dabei ist das Kind sowohl als Einzelpersönlichkeit, aber in gleichem Maße auch als Mitglied einer Gruppe zu sehen. Der Kindergarten stellt dabei die Brücke vom häuslichen Umfeld zur noch kleinen Gemeinschaft dar. 
Wir wollen die Kinder dort abholen wo sie stehen und dabei alle integrieren. Dabei vermitteln wir Wissen und helfen Werte und Normen herauszubilden und die geistige und körperliche Entwicklung zu fördern.
Wir tragen Sorge für das Wohl eines jeden uns anvertrauten Kindes. In der täglichen Arbeit erfahren die Kinder Zuwendung, Anerkennung und Wertschätzung.
Wir schaffen Bedingungen, die die Kinder zum Spielen und Lernen anregen, indem wir die Räume ansprechend gestalten. Dabei stellen wir den Kindern Material zur Verfügung das zum Experimentieren auffordert, die Auseinandersetzung mit Buchstaben und Zahlen anregt und auch Raum für Bewegung lässt.
Bei allen Tätigkeiten, welche die Kinder für sich entdecken halten wir uns mit Hilfestellungen zurück, um die Selbständigkeit zu fördern. Dabei stehen wir aber begleitend und unterstützend zur Seite.
Im Team nehmen wir Anregungen der Anderen auf und setzen diese auch gemeinsam um.
An Fort- und Weiterbildungen nehmen alle Erzieher regelmäßig teil, um das Wissen und die fachlichen Kompetenzen auf dem neuesten Stand zu halten und diese Erfahrungen in der täglichen Arbeit an die Kinder weiterzugeben.
DIE BEDEUTUNG DES SPIELS:
Im Spiel setzen sich die Kinder mit ihrer Umwelt auseinander.  Darin zeigen sie ihre Kreativität und Phantasie.  Das Spiel ist ein Ausdrucksmittel, in dem alle Sinne angesprochen werden, die zur Selbst- und Fremdwahrnehmung dienen.  Kinder unterscheiden nicht Spiel, Arbeit und Lernen voneinander. Für sie hat alles spielerischen Charakter und ist veränderbar. Wenn Kinder im Spiel in verschiedene Rollen schlüpfen oder sich selbst in Szene setzen, erwerben sie Fähigkeiten, um Entscheidungen zu fällen, um selbstständig handeln zu können und Verantwortung zu übernehmen. So können sie lernen,  Auseinandersetzungen zu klären. Die  Kinder haben in unseren Einrichtungen vielfältige Möglichkeiten, sich im Spiel darzustellen.
Der gesamte Gartenbereich kann mit seinen verschiedenen Spielelementen genutzt werden.   Die Kinder haben im Freien und im Zimmer die Möglichkeit verschiedene Spielideen zu verwirklichen z.B. Bauspiele mit Sand oder verschiedenen Bausteinen, Rollenspiele in der Puppenecke, Doktorspiel, Vater-Mutter-Kind. Dabei erlernen die Kinder soziale Fähigkeiten und erwerben Wissen. Ebenso wird ihre Kreativität gefördert.  Die Kinder lernen dabei sich untereinander zu verständigen, sich abzusprechen und sprachlich auseinander zu setzen. Über das Rollenspiel werden Normen  und Werte vermittelt. Für diese Spiele stehen den Kindern die vielfältigsten Mittel zur Verfügung, z.B. komplett ausgestattete Puppenecken, Verkleidungskisten u.a.                    
Zahlreiche Spiele wie Puzzle, Steckerle, Konzentrationsspiele u. ä. geben den Kindern die Möglichkeit, Geschicklichkeit, Konzentration, Reaktionsvermögen und Ausdauer zu erlernen und zu schulen.
Die Kinder gestalten ihre Spiele selbst. Durch das Mitspielen der Erzieherinnen können sie zu neuen Inhalten angeregt werden. Die Erzieherin hat so die Möglichkeit die Kinder aktiv zu beobachten und falls nötig unterstützend und ideenfördernd einzugreifen.
Durch bereitgestellte Zusatzmaterialien  (wie Taschen, Tücher, Matratzen, Decken und Kleidung)  können sich die Kinder ihre eigene Spielwelt gestalten.  Die Erzieher bemühen sich, die Kinder durch einfache Materialien (Papprollen, Schachteln, Münzen, Naturmaterialien, Steine, Muscheln, Zapfen) zu phantasievollen, selbst gestalteten Spielinhalten anzuregen.    

Beteiligungs- und Beschwerderechte für Kinder in Kinderkrippe und Kindergarten:
Um die Qualität in unserer Einrichtung weiter zu erhöhen ist es unser Ziel, durch Beteiligungsrechte und die Möglichkeit der Beschwerde, die Rechte der Kinder zu stärken und zu sichern.
Beteiligung heißt, dass wir alle Kinder entsprechend ihres Alters- und Entwicklungsstandes in Entscheidungs- und Gestaltungsmöglichkeiten im Kindergartenalltag einbeziehen. Das bedeutet, Kinder dürfen ihre Wünsche äußern und verfolgen. Dabei haben alle Kinder auch die Möglichkeit, Beschwerde in persönlichen Angelegenheiten anzubringen.
Für uns als Erzieher ist es wichtig, dass die Beschwerde nicht nur gehört, sondern auch ernst genommen wird. Jeder sollte sich klar sein, dass Beschwerden nicht nur Unzufriedenheit ausdrücken, sondern sie können Verbesserungsvorschläge sein und uns neue Anregungen für die Arbeit mit den Kindern geben.
Methoden, die wir dazu einsetzen:
• Bei der alltäglichen Beobachtung achten wir auf Signale der Kinder. Diese können sich zum Beispiel bei kleineren Kindern äußern durch wegdrehen oder sich steifmachen.
• Aber auch weinen, sich zurückziehen, Traurigkeit oder Aggressivität von Kindern wird von uns ernst genommen.
• Jederzeit haben wir ein offenes Ohr für die Kinder. Dabei ist es notwendig, sensibel auf das jeweilige Kind zu reagieren und gegebenenfalls mit einem einzelnen Kind das vertraute Gespräch zu suchen.
• Durch Frage- und Antwortspiele versuchen wir die Wünsche und Belange der Kinder herausfinden.
• In den Gruppen werden gemeinsam Regeln und Grenzen mit den Kindern erarbeitet. Dabei ist es wichtig, dass diese Themen von der Erzieherin richtig erklärt werden.
• Bei Konflikten in der Gruppe oder zwischen einzelnen Kindern geben wir allen die Möglichkeit untereinander im Gesprächskreis zu diskutieren. Dabei muss die Meinung von jedem Kind angehört werden.
Bereits in unserem Qualitätsmanagement ist die Partizipation in allen Bereichen verankert, welche sich in unserer täglichen Arbeit wiederspiegelt. Mit den Kindern sind wir ständig im Gespräch wie sie den Gruppenraum für ihre individuellen Spiele nutzen können. Wir unterstützen sie dabei, dass sie ihre Ideen umsetzen können. Es ist nicht nur wichtig, dass mit den Kindern über Regeln gesprochen wird, sondern wir müssen ihnen auch nicht verhandelbare Regeln erklären.
Gemeinsam suchen wir nach Lösungen, wenn es zu Konflikten im Spielbereich oder um Materialien gibt. Wenn für die Gruppen neue Spielsachen angeschafft werden, berücksichtigen wir die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder.
Bei den Mahlzeiten darf jedes Kind in einem gewissen zeitlichen Rahmen sein individuelles Tempo bestimmen. Auch entscheiden die Kinder, was sie essen möchten und haben genügend Zeit für die Körperpflege.
Im freien Spiel wählen sich die Kinder selbst ihre Spielpartner aus. Aber sie erleben tagtäglich, dass sie Teil einer Gemeinschaft sind, so bei gemeinsamen Aktivitäten, bei Feierlichkeiten, im Morgenkreis usw. Bei solchen Aktivitäten ist es ganz besonders wichtig auf Signale der Kinder zu hören, wenn sich diese unwohl fühlen und dann entsprechend zu reagieren.
Die größte Verantwortung haben wir, wenn es nicht nur um eine Beschwerde geht, sondern wenn wir den Verdacht auf Kindeswohlgefährdung haben. Bei diesem Verdacht gilt es sehr sensibel und vertrauensvoll auf die Beschwerde einzugehen. Um die Kindeswohlgefährdung einzuschätzen, müssen andere Bezugspersonen wie Eltern und Leiterin mit hinzugezogen werden. Ziel ist es, so schnell wie möglich eine Kindeswohlgefährdung abzustellen.

Employee

In unserer Kindertagesstätte arbeiten 14  staatlich anerkannte Erzieherinnen mit einem entsprechenden Abschluss in Teilzeit. Je nach Zahl der angemeldeten Kinder wird der Personalbedarf gewährleistet. Unser gemeinsames Ziel ist es, den Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag bestmöglich zu erfüllen.
Wir sind bestrebt immer eine Muttersprachlerin in den Gruppen zu haben, damit das Englischkonzept gut umgesetzt werden kann.

Additional Offerings

Ein ganz normaler Tag (Alltag) bietet für ein Kind reichlich Abwechslung. Deshalb achten wir darauf, dass alle Kinder vielfältige Aktivitäten annehmen und dabei spielerisch an verschiedene Aufgaben herangeführt werden.
Kinder unterscheiden noch nicht zwischen Spiel, Arbeit und Lernen.
Bei allen Tätigkeiten, die Kinder machen, lernen sie auch. Das Spiel im Alltag ist die Hauptaneignungstätigkeit der Kinder im Alter zwischen null und sechs Jahren. Wir erleben täglich im Kindergarten, dass Kinder am liebsten das machen, was auch Erwachsene tun. Sie sind unermüdliche Nachahmer.                  
Die schönsten Spiele sind deshalb auch Tätigkeiten, mit denen Eltern und Erzieher auch täglich beschäftigt sind, z.B. kochen, aufräumen, Baby versorgen, einkaufen….
Wir binden die Kinder bei allem ein, denn das fördert die Selbstständigkeit, die Geschicklichkeit und die geistige Entwicklung.                                                    
Beim Lernen und Spielen sind Freude und Spaß die wichtigsten Faktoren.  Kinder werden von einer unbändigen Neugier getrieben, haben einen natürlichen Forscherdrang und einen starken Willen, die Großen nachzuahmen.  Im ganz normalen Alltag verbessern Kinder unentwegt ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten – wenn man sie lässt.  Dürfen sie überall mitmachen und zeigen, was sie schon können, wächst ganz spielerisch ihr Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und die Selbstständigkeit.  Je besser ein Kind im Alltag eingebunden wird, umso weniger „Förderprogramm“ braucht es. Denn egal ob im Kindergarten, zu Hause oder unterwegs – Kinder lernen.  Dabei werden ganz nebenbei und spielerisch die motorischen Fähigkeiten, das Denkvermögen, alle Sinne und die soziale Kompetenz gefördert.         
Um den uns anvertrauten Kindern dies alles zu ermöglichen, handeln wir nach dem Grundsatz „Draußen vor Drinnen“  und ermöglichen ihnen:
- Waldspaziergänge mit Betrachten der Natur und  Sammeln von Naturmaterialien
- Bastelarbeiten mit den gesammelten Gegenständen
- Besuche auf dem Bauernhof
- Einkäufe erledigen (Mittagessen oder Frühstück selbst zubereiten)
 -     Berufe kennenlernen (Wer arbeitet im Ort, wo, wie und was wird gearbeitet)
- Fahrten mit Bus und Bahn
- individueller Spielraum für Kreativität
- viel Zeit für Freispiel

Nach den Erkenntnissen der Hirnforschung ist es sinnvoll mit dem Erwerb einer Zweitsprache so früh wie möglich zu beginnen. Bereits im Alter von 3 Jahren und jünger sind die Kinder besonders sensibel und aufnahmebereit, sind neugierig und hören dem Sprachklang zu.

Tagtäglich haben unsere Kinder die Möglichkeit Englisch zu lernen. Das geschieht ganz nebenbei im gesamten Tagesablauf. Dabei werden wir von einer Muttersprachlerin unterstützt.
Bereits die Krippengruppe wird von „Little Dog“  begrüßt.

Dabei hören die Kinder anfangs nur die fremde Sprache und sollen sich am Klang erfreuen.
Später, mit 3 Jahren zieht sich die Sprache durch den gesamten Tag. Die Kinder werden zu alltäglichen Tätigkeiten aufgefordert und verstehen diese Redewendungen schon.
Im Morgenkreis und in Angeboten lernen sie Lieder, Gedichte, Reime und Texte aus englischen Kinderbüchern oder von CD.
Es gibt Bildmaterial, welches zum Sprechen anregt ebenso wie Memory und Spiele. Allen Gruppen steht umfangreiches Übungsmaterial zur Verfügung.
Dabei steht immer der Spaß im Vordergrund. Aus Neugier fragen die Kinder auch oft nach bestimmten Worten.

Im Kindergarten wird mit 3 Jahren bewusst begonnen mathematische Grundkenntnisse zu vermitteln. So steht die Arbeit mit den Fragenbär – Heften aus dem Spielend Lernen Verlag (Zahlenspiele und erstes Rechnen, Spiele mit Mengen und Größen, Logik- und Denkspiele) auf der Tagesordnung. Genauso wichtig ist aber auch hier der spielerische Teil mit Angeboten für den Tag und der Bereitstellung von Materialien:
 - Komm mit ins Zahlenland (Institut für vorschulisches Lernen)
 - Rechentreppe
 - Waage mit Gewichten
 - Zahlenkästen
 - Geometrische Figuren, Muster und Symmetrien
 - Materialien zum Größenvergleich / Sortierkästen
 - Experimentierkasten vom Haus der kleinen Forscher

Um schon im Vorschulalter mit ersten Lese- und Schreibübungen zu beginnen und die Kinder darauf neugierig zu machen, haben wir uns in der Gestaltung der Gruppenräume dafür entschieden viele Anregungen zu geben. Die Jüngsten haben den Anfangsbuchstaben ihres Namens auf dem Stuhl stehen, die Großen den ganzen Namen, ebenso wie auf dem Porfolio in Großbuchstaben. So erfolgt ein direkter Vergleich und die Buchstaben finden sich auf Einrichtungsgegenständen wieder. Auf diese Art werden die Kinder angeregt, sich damit auseinanderzusetzen. Es kommen die Fragenbär – Hefte (Buchstabenspiele und erstes Schreiben, Schwungübungen zur Feinmotorik) zum Einsatz.
In der Schulanfängergruppe wird nicht mehr mit Bildern, sondern nur noch mit den Namen gearbeitet und es werden auch die Kleinbuchstaben mit eingesetzt. Die Kinder bereiten sich viel intensiver auf die Schule vor und haben in ihren Eigentumskästen bereits erste Utensilien (Hefter, Federtasche).
Es gibt 2 Bücherkoffer mit ausgewählter Literatur, die in den Kindergärten unseres Trägers zum Einsatz kommen. Wenn einer dieser Bücherkoffer in unserer Kindertagesstätte ist, nutzen wir diese Zeit noch intensiver zum Lesen, Vorlesen und Lernen.

In den großen Gruppen und in allen Hortgruppen stehen den Kindern Computerarbeitsplätze zur Verfügung. Die Nutzung ist mit entsprechenden Zeitvorgaben und Eigenverantwortung der Kinder geregelt.
Es gibt verschiedene Lernspiele, die das spielerische Lernen von Lesen, Schreiben, Mathematik und Englisch unterstützen. Die Erzieher wechseln die Angebote mit entsprechenden Neuheiten aus der Bibliothek von Zeit zu Zeit.
In Kleingruppen arbeiten die Kinder unter Anleitung auch an der interaktiven Tafel.

Wir haben in unserem Kindergarten  6 Integrativplätze. 
Diese Plätze sind nicht immer vollständig belegt. Es sind vorwiegend Kinder mit Sprachproblemen, geistigen Behinderungen und verhaltensauffällige Kinder, die diese Plätze benötigen.
3 Erzieher, die eine entsprechende Ausbildung haben, arbeiten mit diesen Kindern.  
Sie nutzen die extra dafür vorgesehene Zeit sehr vielfältig:
- Beobachtung der Entwicklung in allen pädagogischen Bereichen
- Einzelförderung
- Durchführung von gemeinsamen Aktivitäten mit der Gruppenerzieherin im Rahmen der gesamten Gruppe
Die Einzelförderung führen wir in einem gesonderten Raum durch.  Dort haben wir viele Möglichkeiten, die wir speziell für die Bedürfnisse des Kindes nutzen.  Die Raumgestaltung regt an, verschiedene Tätigkeiten durchzuführen:
-  Spiele, um die Aufmerksamkeit und Konzentration zu fördern
-  Klangrohre und selbst hergestellte Instrumente, um das Gehör zu schulen
-  Taststrecken, um die Wahrnehmung anzuregen
-  Bildkarten, um die geistige Entwicklung zu fördern
-  Auto´s und Bällchenbad, um die Motorik zu schulen

Angebote in der Gruppe, das Verhalten des Kindes dabei oder gezielte Förderung in  „seiner“ Gruppe beim Lernen oder Basteln werden aber gleichermaßen durchgeführt.

Quality Assurance

In Sachsens Bildungslandschaft ist viel in Bewegung. Das zeigen wiederkehrende Diskussionen über die Pisa-Studie oder der aktuelle Bildungs- und Erziehungsplan, der für Kindertagesstätten neu entwickelt wurde. Dieser orientiert sich verstärkt an den Interessen der einzelnen Kinder. Ihnen werden Möglichkeiten zur freien Entfaltung und Wissensbereicherung angeboten.
Um den Bildungsplan besser umsetzen zu können, haben alle Mitarbeiterinnen eine umfassende Fortbildung absolviert.
Seit 2007 arbeiten wir stetig an der Qualitätsverbesserung.
Eine allgemein akzeptierte Antwort auf die Frage, was gute pädagogische Qualität ausmacht, ist schwierig.  Die Qualität einer Einrichtung aus Sicht der Eltern, die sich auf die Öffnungszeiten und eine leichte Erreichbarkeit der Tagesstätte bezieht oder die Sicht der Erzieherinnen, denen eine klare Struktur wichtig ist, aber auch ein Handlungsspielraum, der es ermöglicht, eigene Ideen in der Arbeit zu verwirklichen.
„Beste Qualität“ wäre, wenn die Forderungen und Bedürfnisse aller Interessengruppen  (Eltern, Kinder, Mitarbeiterinnen, Leitung, Träger und Jugendamt (vielleicht sogar der Gesellschaft)) an das was Kindertageseinrichtungen leisten und bieten sollten, befriedigt würden.
 Wir haben uns dafür entschieden, nach der Erarbeitung dieser neuen Konzeption und natürlich auf deren Grundlage (Fertigstellung im Januar 2012) den Qualitätsentwicklungsprozess regelmäßig fortzuführen und ständig unsere Arbeit zu beleuchten. In monatlichen Dienstberatungen haben wir dazu Gelegenheit.
Wir arbeiten im Rahmen dieser Qualitätsinitiative mit dem System pädquis (Pädagogisches-Qualitäts-Informations-System).       
In den Jahren 2007 bis 2010  haben wir Checklisten für 21 Qualitätsbereiche evaluiert und dadurch Verbesserungen im Alltag geschaffen.
Im Hortbereich arbeiten wir mit dem Qualitätsverfahren Quast. Hier wurden die Bereiche Zusammenarbeit mit den Eltern, Freizeitgestaltung und Medien besonders beleuchtet und Ziele entwickelt.

Eine weitere Hilfe in unserer Arbeit ist der Sächsische Bildungsplan mit seinen 6 Bildungsbereichen, die uns Orientierung in unserer Tätigkeit bieten. Hier sind wir bestrebt in Weiterbildungen das nötige Wissen zu erlangen und in die Einrichtung zu tragen.
Auf dieser Grundlage, auf Initiative des Trägers und unter Mithilfe von Erzieherinnen der verschiedenen Einrichtungen entstand ein Pädagogisches Handbuch für alle Einrichtungen, in dem detaillierte Ziele für Krippen- und Kindergartenkinder formuliert und methodisch unterlegt werden.

 

Cooperations

Ob Kindergarten, Krippe oder Hort, wir alle können uns nicht losgelöst von unserer näheren Umgebung verstehen, sondern als Bestandteil des Gemeinwesens zu dem man gehört.
Besonders wichtig ist die darum die Zusammenarbeit mit:
     -   Träger der Einrichtung ; GGB g GmbH Sachsen
     -   Fachberatung des Trägers für pädagogische Fragen
     -   Jugendamt, speziell für Fachberatung und Qualitätsarbeit, Fragen und Problemen
     -   Landesjugendamt, speziell für Fragen der Auslastung der Einrichtung und
          Betriebserlaubnis
     -   Gesundheitsamt, um Hygienepläne zu erstellen und Krankheiten oder deren      
          Ausbreitung vorzubeugen
     -   Sozialamt für Integrationsarbeit
     -   Therapeuten, um über Entwicklungsdefizite informiert zu sein
Weitere Partner sind:
     -     Zahnarzt, um den Kindern wichtige Informationen über Mundhygiene und richtiges  
           Zähneputzen zu liefern (1. Vorsorgepass)
     -     Feuerwehr, für abwechslungsreich gestaltete Tage und Einblicke in deren wichtige
           Aufgaben
     -     Musikschule, um musisches und rhythmisches Empfinden herauszubilden und Kultur
           schätzen zu lernen
     -     Englischangebot, welches durch eine Muttersprachlerin besonders unterstützt wird
Wir bieten den Kindern aber auch die Möglichkeit, Betriebe zu besuchen, Vormittage auf dem Bauernhof, Schwimmkurse, um so am Leben teilzuhaben und die Arbeit der Erwachsenen schätzen zu lernen.

 

Teamwork with school

Im sächsischen Bildungsplan sind die Inhalte so gestaltet, dass eine aktive Vorbereitung auf die Schule schon mit dem Beginn der Kindergartenzeit gelebt wird.  Bildungsplan und Lehrpläne für die Grundschule harmonisieren miteinander, greifen ineinander und geben Orientierungen  für das pädagogische Handeln während des Überganges.
Die Fähigkeiten, die Kinder in den einzelnen, im Bildungsplan beschriebenen Bildungsbereichen erwerben, werden nicht nebeneinander oder nacheinander, sondern in komplexen ganzheitlichen und individuellen Prozessen gefördert.  Im gesamten Tagesverlauf werden solche Rahmenbedingungen geschaffen, dass die Kinder zum   
                          - aufmerksamen Zuhören und Beobachten,
                          - bewussten und kooperativen Handeln,
                          - eingehendem Ausprobieren von Dingen,
                          - Suchen nach vielen Informationsquellen,
                          - Mitteilen ihrer Erkenntnisse und Fragen,
                          - Suchen nach Alternativen und deren Erprobung und
                          - Aufzeigen von Beziehungen zwischen alltäglichen Dingen
herausgefordert werden.
Es besteht eine enge Verbindung sowohl zwischen Grundschule und Kindergarten als auch zwischen Grundschule und Hort. Um diese Partnerschaft zu dokumentieren gibt es jedes Jahr klare Absprachen, die in Kooperationsvereinbarungen mit  Frau Unglaub und dem Direktor der Grundschule  sowie der Gruppenerzieherin und der zukünftigen Lehrerin festgelegt werden.                                                
 

Teamwork with parents

Wir sehen die Eltern und Großeltern als enge Partner in der Erziehung und sorgen uns gemeinsam um das Wohl der uns anvertrauten Kinder.
Es ist für uns eine selbstverständliche Aufgabe mit den Eltern über den Entwicklungsstand, über Befindlichkeiten und Tagesform des Kindes zu sprechen und auch zu erfahren, wenn das Kind einmal Kummer hat. Nur so können wir das Kind besser verstehen und auf seine Fragen, Launen, Ängste oder Nöte eingehen.
Unsere Kindertagesstätte bietet jederzeit die Möglichkeit für eine Hospitation seitens der Eltern.

Wir haben viele Möglichkeiten mit den Eltern ins Gespräch zu kommen:
- Spielnachmittage für Kinder, die noch keinen Kindergarten besuchen
- Aufnahmegespräch vor dem Kindergartenbesuch
- Tür und Angel – Gespräche täglich vor oder nach der Betreuung
- Elterngespräche anhand der Beobachtungsergebnisse und   Dokumentationsaufzeichnungen mit Terminvergabe
- Zusammenkünfte mit den Elternsprechern im Kindergarten und Hort (gewählt durch die gesamte Elternschaft)
- Elternabende zu Beginn eines neuen Schuljahres oder zu bestimmten Themen (Sprachauffälligkeiten bei Kindern ; Erlernen einer Fremdsprache ; Informationen über Feste oder Projekte …)
- Besuche der Eltern zu traditionellen Festen in der Einrichtung
Andere Informationsmöglichkeiten wie:
- Elternbriefe
- Informationstafeln für die Gruppe oder die gesamte Einrichtung (anhand von Aushängen, Monatsplänen oder Plakaten)
- Elternbriefkasten  für Lob, Kritik, Hinweise, Fragen oder Ideen
- Einladungsschreiben für große Veranstaltungen oder
- Texte im Würschnitztaler Anzeiger
- Anonyme Elternbefragung zu ausgewählten Schwerpunkten
werden ebenso genutzt.
Elternhaus und Kindergarten oder Hort arbeiten Hand in Hand.

Das Aufnahmegespräch wird 2-3 Monate vor dem Besuch des Kindes in der Einrichtung durchgeführt. Es erfolgt eine Terminabsprache mit den Eltern und der Leiterin. Das Kind kann gern dabei sein. Den Eltern werden das Haus, die zukünftige Gruppe mit den Erzieherinnen und der Außenbereich gezeigt. Wenn das  Kind schon mit den Anderen spielen möchte, kann es in der Gruppe bleiben, sonst ist es zum Gespräch dabei.
Den Eltern wird:
-   der Betreuungsvertrag mit seinen Bestandteilen ausgehändigt
-   die Konzeption erläutert
-   die Gestaltung der Entwicklungsmappen vorgestellt
-   die Essenbestellung ausgehändigt
-   die Gestaltung der Eingewöhnungszeit erklärt.
Nachdem das Kind etwa 4-6 Wochen die Tagesstätte besucht hat, erfolgt ein Eingewöhnungsgespräch mit der Erzieherin der Gruppe. Dazu werden die Eltern in den Kindergarten eingeladen und die erste Eingewöhnungsgeschichte über diese Zeit vorgelesen. Es folgt ein Gespräch in dem sowohl die Eltern als auch die Erzieherin Wünsche für die weitere Kindergartenzeit und mögliche Zusammenarbeit äußern. Das wird in einem Protokoll festgehalten und in den Unterlagen des Kindes aufbewahrt.
Weiterhin führt die Erzieherin nach Terminabsprache mit den Eltern ein Entwicklungsgespräch um den Geburtstag des Kindes herum. Dabei werden die besonderen Beobachtungen, die als Bildungs- und Lerngeschichte im Portfolio verankert sind, den Eltern vorgestellt. Die Eltern sollen die Gelegenheit haben einen besseren Einblick in die Gruppenarbeit zu bekommen, können Fragen stellen und Anregungen geben.
Zu Beginn eines Kindergarten- und Schuljahres werden die Elternvertreter gewählt. Aus jeder Gruppe sind Eltern vertreten, die an unserer Arbeit interessiert sind und mitwirken möchten. Sie unterstützen uns bei einigen Angeboten, bereiten Feste vor und helfen bei der Durchführung und agieren zwischen den Eltern der Gruppe und der gesamten Einrichtung. Bei wichtigen Entscheidungen werden sie in die Tagesstätte eingeladen oder nutzen die Räume für Zusammenkünfte aus eigenem Antrieb.

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News

Bitte besuchen Sie für nähere und umfangreichere Informationen unsere Homepage:
www.ggb-sachsen.de

Projects

In den Sommermonaten werden Projektwochen zu einem bestimmten von den Kindern ausgewähltem Thema durchgeführt.

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© OpenStreetMap und Mitwirkende http://www.openstreetmap.org/
Lizenz: CC BY-SA http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/