Kinderhaus Purzelbaum

1 - 6 Jahre

Address
Kinderhaus Purzelbaum
Richard-Kapphan-Straße 10
73614 Schorndorf
Funding authority
AWO Kinder- u. Jugendhilfe Rems-Murr gGmbH
Gerhart-Hauptmann-Straße 17
70734 Fellbach
07181/4823850 (Herr Schopf)
info@awo-purzelbaum.de
https://www.awo-purzelbaum.de
Opening times7:00 AM - 5:00 PM o'clock
Closing days23-25 Schließtage im Jahr
Foreign languages English
Extras Child care for physical education, Integrative facility, care with lunch, flexible care, full day care

Introduction/specifics

https://www.awo-purzelbaum.de

Das AWO Kinderhaus Purzelbaum wird Mitte 2019 eröffnet. Es bietet eine pädagogische Kinderbetreuung für bis zu 95 Kinder von einem Jahr bis zum Schuleintritt.

Das Kinderhaus wird von Jungen und Mädchen besucht, unabhängig von ethnischer Herkunft, Nationalität, Religion und Weltanschauung.

Rooms

In unserem halboffenen Konzept gehen wir von festen Gruppenräumen aus, welche durch verschiedene Funktionsräume ergänzt werden. Diese bieten durch ihre Ausstattung und Gestaltung Möglichkeiten für Ruhe, Geborgenheit, Bewegung, Kommunikation und Kreativität:

  • Ruheraum/Snoezelenraum
  • Kinderrestaurant
  • Sporthalle/Bewegungsflächen
  • Atelier
  • Kleingruppenräume
  • Kinderküche

Die Räume bieten den Kindern vielfältige Möglichkeiten (z.B. durch dem Alter entsprechende Materialien):

  • Bewegungsentwicklung
  • Entspannung
  • Soziale Bildung durch Rollenspiele
  • Ästhetische Bildung
  • Naturwissenschaftliche Bildung
  • Ernährungserziehung
  • Sauberkeitserziehung
  • Sinneserfahrungen
  • Naturerfahrungen

Outdoor Facilities

In unserem großzügigen Garten finden die Kinder neben Rasen- und Pflasterflächen allerlei Spielgeräte, Pflanzbeete und Versteckmöglichkeiten:

  • Auf den vielen Rasenflächen können die Kinder toben, turnen und Ball spielen
  • Eine Rennbahn gibt genügend Freiräume für Wettrennen, Bobbycarrennen, verschiedene Fahrzeuge, …
  • Ein Spielturm mit Rutsche und Schaukeln, ein Kletterturm und ein Erlebnishügel laden die Kinder zum gemeinsamen spielen und entdecken ein
  • Ein Bachlauf mit Wasserpumpe animiert zum Graben, Bauen und Matschen

Die Hochbeete werden mit den Kindern bepflanzt und geben uns die Möglichkeit, Gemüse und Obst für die weitere Verwertung in der Kinderküche zu ernten.

  • In unserem Geräteschuppen finden der Fuhrpark der Kinderfahrzeuge, die Kinderwägen und Gartenwerkzeuge ihren Platz

Daily Schedule

Der Tagesablauf beinhaltet feste Bestandteile, um den Kindern durch eine klare und verlässliche Struktur, Sicherheit zu geben. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Gruppenangebote (verlängerte Öffnungszeiten, Ganztagesbetrieb, Krippe, Kindergarten), sind die Tagesabläufe sehr individuell.

Food

  • Das tägliche Mittagessen bekommen wir von der Firma Apetito tiefgefroren geliefert. In unserer modernen Aufbereitungsküche wird das Essen schonend gegart (Cook & Freeze).
  • Wir achten bei der Auswahl des Essens auf einen abwechslungsreichen und kindgerechten Speiseplan:
  • zwei Tage vegetarisch, zwei Tage mit Fleisch, einen Tag Fisch
  • Milde Würzung der Speisen für Kinder
  • Bevorzugung von Kräutern als Würzung
  • Sparsamer Umgang mit Salz, Einsatz von jodiertem Speisesalz
  • Ohne Zusatz von Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat
  • Ohne Zusatz von Süßstoffen
  • Ohne Zusatz von künstlichen Farbstoffen
  • Ohne Zusatz von Konservierungsmitteln
  • Verzicht auf Phosphat in Fleisch und Wurstwaren
  • Keine Verwendung von Alkohol und Alkoholaroma
  • Verantwortungsvoller Umgang mit Zucker

Darüber hinaus möchten wir den Kindern den "natürlichen" Weg der Nahrungskette näherbringen. Hierfür pflanzen wir gemeinsam mit den Kindern verschiedene Gemüse- und Obstsorten an. Diese werden bis zur Ernte gepflegt und gegossen, bis sie schließlich in der Kinderküche zu einem leckeren Menü verarbeitet werden. Hierzu zählen insbesondere allerlei Suppen, Eintöpfe, Aufläufe, Obst- und Blattsalate, an deren Zubereitung sich die Kinder aktiv beteiligen können. Dabei stellen die Kinder immer wieder fest, dass selbst geerntetes und gekochtes Gemüse viel besser schmeckt.

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Offered care types at Nov 13, 2018:

There are no care types available at this date

Basics

Ziele der pädagogischen Arbeit im Kinderhaus

Grundsätzlich richtet sich die pädagogische Arbeit im Kinderhaus nach dem Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in baden-württembergischen Kindergärten.

Die Kinder stehen im Mittelpunkt der Arbeit. Täglich werden sich hier Mädchen und Jungen im Alter zwischen einem und sechs Jahren treffen. Sie werden aus unterschiedlichen Familien kommen und werden unterschiedliche Interessen und Fähigkeiten haben. Jedes Kind ist einmalig und unverwechselbar. Die ErzieherInnen gehen individuell auf ihre Stärken und Schwächen ein. Dabei sollen sich die Kinder wohlfühlen, neugierig auf Neues sein, in der Gemeinschaft eine wichtige Rolle einnehmen, Freunde finden und Aufgaben erfüllen. Für die Kinder schaffen wir Entwicklungs- und Aktionsräume, geben Anregungen und Impulse, die die Lust auf die Welt, die Lust auf das Lernen, wecken und fördern.

Jedes Kind ist wichtig. Gleichberechtigte Wertschätzung wird auch dem unterschiedlichen familiären Zusammenleben entgegengebracht. Unser Kinderhaus soll von Mädchen und Jungen besucht werden, unabhängig von ethnischer Herkunft, Nationalität, Religion und Weltanschauung. Regelmäßig soll jedes Kind von einer pädagogischen Fachkraft beobachtet werden. Das Wahrgenommene soll dokumentiert und ausgewertet werden. Dies ist eine wichtige Grundlage zur Zielformulierung für die individuelle Bildung, Erziehung und Betreuung des Kindes in der Gemeinschaft. Am Bedarf der Kinder und mit ihrer aktiven Unterstützung werden die Ziele für die Arbeit in der Gesamtgruppe und in Kleingruppen festgelegt.

Ziele sind nur im Prozess zu erfüllen. Prozesse, die Kinder in ihrer gegenwärtigen Situation durchlaufen, damit sie selbstverantwortlich und gemeinschaftsfähig handeln können. Ziele verändern sich mit dem aktuellen Anliegen der Kinder, im Folgenden beschränken wir uns daher auf grundlegende Ziele, die wir mit unserer Arbeit verfolgen werden:

  • Das Kind entwickelt sich zu einer eigenständigen Persönlichkeit

Neugierige Kinder sind wissensdurstig und erproben ihre Fähigkeiten. Mit steigender Sicherheit werden sie selbstbewusster, äußern ihre Meinung zunehmend freier und bestimmen den Alltag selbstständig mit. Sie finden Freunde und Vorbilder. Persönliche Abneigungen und Vorlieben kennen sie und drücken sie aus. Sie lernen Grenzen und Regeln kennen, beachten sie und halten sie ein.

  • Das Kind erlebt Zuwendung und emotionale Geborgenheit

Mädchen und Jungen spüren Anerkennung, gewinnen Vertrauen und erleben ihre positive Annahme als persönliche Unterstützung. Sie werden offener, drücken ihre Befindlichkeit aus, sind interessiert, begeistern sich für Neues und zeigen erhöhte Lernbereitschaft.

  • Das Kind kann sich verständigen

Das Kind ist in der Lage, seine Erfahrungen, Erlebnisse und Gefühle mitzuteilen. Es äußert Lob, Kritik, Wünsche und Bedürfnisse. Es drückt sich mit Sprache, Musik und Gestik aus. Kontinuierlich erweitert es seinen Wortschatz. Es spricht Deutsch als Erst- oder Zweitsprache.

  • Das Kind entwickelt seine Selbstständigkeit

Das Kind legt Wert auf selbstständiges Handeln, probiert Alternativen aus, hat Mut und Freude am Experimentieren. Seine zunehmende Unabhängigkeit sieht es als Gewinn, vergleicht aber auch seine Leistung mit der des Anderen. Es kennt seine Interessen und Fähigkeiten.

  • Das Kind sieht sich als gleichberechtigt und entwickelt Solidarität

Das Kind fühlt sich angenommen und bestärkt. Es entwickelt Zugehörigkeit zur Gruppe und nimmt sich als wichtiges Gruppenmitglied wahr. Unterschiede zwischen ihm und den Anderen erkennt es, kann sie akzeptieren und gleichberechtigt werten. Unterschiedliche Meinungen, Eigenarten, Fähigkeiten und Interessen gehören genauso dazu wie andere kulturelle Werte. Bei erkannten Ungerechtigkeiten setzt es sich für sich und Andere ein, es ist hilfsbereit, einfühlsam und fähig, Kompromisse einzugehen.

  • Eltern erhalten Bildungsangebote und werden in ihrer Erziehungskompetenz unterstützt  

Die Eltern befinden sich in unterschiedlichen Lebensbedingungen, nach welchen sich die Bildungs- und Beratungsangebote richten werden.

Employee

Wir wollen gemeinsam Ziele entwickelten und vereinbaren. Entscheidungen zusammen treffen und die Arbeit aufteilen. Die Verantwortung soll individuell und gemeinsam übernommen werden um die Aufgaben der Kinder, Eltern, Träger und Kooperationspartner zu erfüllen.

Um positive Veränderungen in Gang zu setzen, sind individuelle Stärken und Schwächen der einzelnen Personen offen zu legen. Die Arbeitsteilung aller Aufgaben mit den Kindern und Eltern erfolgt durch Absprache und Einteilung im Team.

Unser Ziel ist es, miteinander eine gute Arbeitsatmosphäre zu gestalten, die positive Wirkung nach außen ausstrahlt. In der Praxis heißt das, zusammenarbeiten und Konflikte zu lösen.

Das Team im Kinderhaus setzt sich aus Fachkräften mit vielfältigen Qualifikationen zusammen. Jeder hat die Möglichkeit, Schwerpunkte aus Ausbildung und beruflicher Laufbahn in die Arbeit einzubringen und sich als Experte für bestimmte Themen zu spezialisieren. Zur Organisation der Aufgabenbewältigung hilft uns eine Teamarbeitsstruktur, die sich nach Schwerpunkten und Themen aufteilt.

Im Kinderhaus Purzelbaum gibt es Ausbildungsstellen im Rahmen der praxisintegrierten Ausbildung (PiA). Die PiA-Auszubildenden lernen über 3 Jahre in enger Kooperation mit der Fachschule die theoretischen und praktischen Grundlagen als Erzieher/in.

Das pädagogische Fachpersonal wird außerdem durch Praktikantinnen/Praktikanten im Freiwilligen-Sozialen-Jahr (FSJ) ergänzt. Wir führen junge, engagierte Erwachsene an die Berufe im Erziehungsdienst heran und vermitteln Grundlagen für die tägliche Arbeit mit den Kindern.

Quality Assurance

Schon vor der Einführung des Tagesbetreuungsausbaugesetzes (TAG) hat sich die AWO dem Thema Qualitätsmanagement in Kindertagesstätten intensiv gewidmet.  Seit 2005 fordert das Gesetz die Einführung und Weiterentwicklung eines Qualitätsmanagements sowie den Einsatz von Instrumenten und Verfahren zur Evaluation der Arbeit in den Kindertageseinrichtungen.

Mit dem AWO – Tandem Konzept werden international anerkannte Standards für umfassendes Qualitätsmanagement mit dem Leitbild der Arbeiterwohlfahrt verknüpft und zu Qualitätsanforderungen. Dabei orientiert sich die Arbeiterwohlfahrt am humanistischen Menschenbild und bezieht sich auf die Ideale der Aufklärung „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“, die sich in ihrem Leitbild mit den Begriffen Gerechtigkeit und Toleranz weiter ausdifferenziert.

Seit einigen Jahren unterhält die AWO Württemberg eine Kooperation mit einer Unternehmensberatungsfirma (bbu). Alle vorhandenen Kindertageseinrichtungen wurden in das AWO Tandem QM eingeführt. Dazu haben sich Kreisverbände zu Kooperationsgemeinschaften zusammengeschlossen, um so den QM Prozess gemeinsam zu gehen. Zu dem Prozess gehört die Erstellung eines Handbuchs, der in der Regel mit der Zertifizierung nach DIN ISO 9000 ff abschließt.

Das Kinderhaus Purzelbaum wird automatisch mit der Eröffnung an der Tandemzertifizierung teilnehmen.

Cooperations

Die Zusammenarbeit mit „fachlich verwandten Institutionen“ bedeutet für uns Gewinn, Überprüfung der eigenen Ziele und Vernetzung, um gemeinsam für Kinder und Familien etwas zu bewegen.

Regelmäßig wollen wir eine Zusammenarbeit unter anderem mit folgenden Einrichtungen fördern:

  • Grundschulen
  • Förderschulen
  • Sonderschulen
  • Grundschulförderklassen
  • Beratungsstellen
  • Gesundheitsamt
  • Kindertageseinrichtungen innerhalb und außerhalb des Sozialraumes
  • Träger anderer Einrichtungen
  • Stadtverwaltung Schorndorf
  • Gesamtelternbeirat
  • Erzieherschulen
  • Fachschulen für Sozialpädagogik
  • Duale Hochschule BW
  • Pädagogische Hochschulen
  • weiterführende Schulen (z.B. BOGY)

Teamwork with parents

Gemeinsam stark für Kinder: Eltern und ErzieherInnen als Partner

Die Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und ErzieherInnen gibt dem Kind Orientierung und erschließt ihm seine Handlungsspielräume.

Mütter und Väter sind

  • ExpertInnen für die Situation ihres Kindes

Pädagogische Fachkräfte sind

  • ExpertInnen für die pädagogische Arbeit im Kinderhaus.

Dieses Verständnis ist Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften. Im Dialog unter gleichberechtigten Partnern wird der gegenseitige Respekt gelebt. Eltern und pädagogische Fachkräfte gehen ein Bündnis ein, sie verfolgen ähnliche Ziele und arbeiten zusammen – sie „ziehen an einem Strang“.

Der Aufbau dieser Partnerschaft verläuft im Prozess. Eltern und pädagogische Fachkräfte lernen sich kennen, gewinnen Vertrauen zueinander, stellen evtl. gemeinsame, aber auch unterschiedliche Erziehungsziele und – Stile fest. Diese Basis erleichtert Vereinbarungen, wie sie zusammen die Entwicklung des Kindes erfolgreich begleiten und fördern können. Eltern und pädagogische Fachkräfte haben dazu unterschiedliche Möglichkeiten und Methoden, die ausgetauscht werden:

Eltern

  • informieren über die bisherige Entwicklung des Kindes und sein familiäres Lebensumfeld
  • berichten über wichtige Erziehungsziele, ihre Ansichten und Schwerpunkte, die im Mittelpunkt ihrer familiären Situation angewendet werden
  • interessieren sich für die Arbeit der Einrichtung

pädagogische Fachkräfte

  • informieren die Eltern über ihre pädagogischen Ziele und die damit verbundenen Aufgaben
  • erläutern die Konzeption der Einrichtung
  • teilen ihre Kenntnisse über das Verhalten des Kindes und seine persönliche Entwicklung mit

Die Erziehungspartnerschaft ist aus Elternsicht gelungen, wenn Mütter und Väter die familienergänzende Arbeit des Kinderhauses kennen, positiv erleben, mitgestalten und unterstützen. Aus Sicht der pädagogischen Fachkräfte ist die Partnerschaft gelungen, wenn die Eltern sich zum Wohle aller Kinder für die Arbeit einsetzen, Erziehungsziele zu Hause unterstützen und Zufriedenheit signalisieren, aber auch in der Lage sind, konstruktive Kritik zu vermitteln.

Bedürfnisse der Eltern nach Begegnung und Austausch mit anderen Familien nehmen wir ernst. Geselligkeit, Kontakte, gegenseitige, entlastende Hilfen der Familien, Aufbau sozialer Netzwerke und Vernetzung im Stadtteil sollen gefördert werden.

Specifics

Als Bewegungskindergarten sind wir sowohl räumlich als auch fachlich hervorragend aufgestellt. In enger Kooperation mit der SG Schorndorf, dem größten Schorndorfer Sportverein, sollen zukünftig ganz besondere Bewegungsangebote stattfinden. Eine große Sporthalle steht uns während der Öffnungszeiten des Kindergartens dauerhaft zur Verfügung.

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Description and Stations

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