Gemeinde Kita "Sonnenblume", Windeck Herchen

Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren

Address
Gemeinde Kita "Sonnenblume", Windeck Herchen
In der Raubach 1
51570 Windeck
Funding authority
Gemeinde Windeck
Rathausstraße 12
51570 Windeck
02243/7226
kita-sonnenblume.windeck@web.de
Opening times7:00 AM - 4:00 PM o'clock
Closing days3 Wochen in den Sommerferien, sowie zwischen Weihnachten und Neujahr
Specially educational concept Situation approach

Introduction/specifics

Liebe Eltern,

 

Sie vertrauen uns Ihr Wertvollstes an, was Sie haben: Ihr Kind!

Natürlich interessiert es Sie, was Ihr Kind hier bei uns in der Einrichtung erlebt, wie ein Tagesablauf aussieht und welche Möglichkeiten unsere Bildungseinrichtung Ihrem Kind bietet.

Wir sehen unsere Kindertageseinrichtung als Teil der Gemeinde. Örtliche Traditionen werden wahrgenommen und thematisch erarbeitet, z.B. Karneval, St. Martin etc.

Ortsansässig sind folgende Institutionen: zwei Ärzte, eine Bäckerei, eine Grundschule, ein Spielplatz, ein Gymnasium, Sportplatz und Spielplatz, zwei Gaststätten, ein Café, eine Apotheke, eine Obstplantage, eine Sparkasse sowie vier Seniorenresidenzen.

Unsere Kinder kommen überwiegend aus den umliegenden Ortschaften der Gemeinde Windeck: Stromberg, Gerressen, Neuenhof, Rieferath, Gutmannseichen, Rossel, Hoppengarten, Röcklingen und Werfen.

In unserem Team arbeiten sechs pädagogische Kräfte, davon zwei in Voll- und vier in Teilzeit. Eine Hauswirtschaftskraft ergänzt unser Team. Wir arbeiten mit verschiedenen Arbeitszeitmodellen.

 Unsere Gruppen

 Blumengruppe (Gruppenform III) :         25 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren

 Sonnengruppe (Gruppenform I)  :         20 Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren

Rooms

Im Foyer der KiTa, einem hellen einladenden Raum, begegnen sich die Kinder beider Gruppen. Auch bei Festivitäten wie St. Martin, Karneval etc. wird dieser Raum gemeinsam benutzt.

Aktions-und Gruppenräume

Unsere Räume sind kindgerecht eingerichtet. Diese bieten den Kindern unterschiedliche Aktionsmöglichkeiten. Es gibt gemütliche Sitz und

Bodenspielbereiche mit Teppichen, auf denen die Kinder ‚lesen‘, bauen und spielen können.

Durch eine Tür vom Gruppenraum getrennt haben die Kinder einen Raum, der als „Rückzugsmöglichkeit“ zum Entspannen und Ausruhen einlädt.

Die Wohnecke lädt die Kinder zu lebenspraktischen Erfahrungen ein. Komplett wie eine Wohnung ausgestattet ermöglicht sie Rollenspiele und das Nachspielen von alltäglichen Situationen.

Unsere große Bau- und Konstruktionsecke bietet für die Kinder zum Bauen und Konstruieren vielfältige Möglichkeiten. Hier werden die ersten physikalischen Zusammenhänge erlernt.

Eine Küchenzeile in Kinderhöhe ermöglicht in beiden Gruppenräumen das selbstständige Geschirrspülen. Kleinere Gerichte werden hier gemeinsam zubereitet.

 

In offenen Regalen finden die Kinder unterschiedliches Spielmaterial wie Magnete, Perlen, „Zaubersand“, Gesellschaftsspiele und vieles mehr. Im „Eigentumsschrank“ hat jedes Kind die Möglichkeit, die persönlichen Dinge in einer eigenen Schublade aufzubewahren.

Aktionsraum für die Kleinsten

Unsere Podestlandschaft lädt auf vielfältige Weise zur Bewegung ein. Eine Kuschelecke, der ideale Rückzugsbereich als Lese- und Erzählecke, ergänzt unseren Raum für „Unter-Dreijährige“.

 

 

Wasch- und Wickelräume

Diese sind ausgestattet mit Toiletten, einer Waschrinne sowie einer „Wickelstation“ mit Dusche. In diesem Raum machen die Kinder Erfahrungen zur Sauberkeits-Erziehung wie z.B. Toilettengang, Hände waschen usw.

 

 

Bewegungsraum

In diesem finden die Kinder Materialien, die zu Bewegung anregen und viel Platz zum Sich- Ausprobieren bieten. Eine Sprossenwand, verschiedene Fahrzeuge und ausgewählte Materialien wie Weichbodenmatte, Flusssteine und Balance-Igel usw. motivieren die Kinder, sich zu bewegen.

 

Küche

Hier werden Speisen vor- und zubereitet, wie zum Beispiel das angelieferte Mittagessen, das in Schüsseln verteilt, den Kindern serviert wird.

Personalbereich

Im Büro werden Verwaltungsaufgaben erledigt. Der Personalraum wird sowohl für

Besprechungen und Teamsitzungen als auch als Pausenraum für die Mitarbeiterinnen genutzt.

 

Outdoor Facilities

Unser Außengelände

 

Ein großer Kastanienbaum bietet viel Schatten auf unserem naturnahen Außengelände. Weiterhin sind ein Spielhaus mit zwei Ebenen, eine Hangrutsche, eine Vogelnestschaukel, eine Wippe, ein großer Sandkasten und ein Gartenhaus mit vielen Fahrzeugen und Sandspielzeug vorhanden.

 

Das naturnahe Außengelände verfügt über viele Bäume und Sträucher. Die Kinder haben genug Platz, ihren Bewegungsdrang an der frischen Luft auszuleben, Rückzugsmöglichkeiten zu haben und auf Entdeckungsreise zu gehen. Das

Wachsen der Pflanzen kann hier miterlebt werden und verschiedene Tiere wie Vögel,

Eichhörnchen und Insekten können beobachtet werden. Zahlreiche Erfahrung – und Experimentiermöglichkeiten bieten sich an.

Daily Schedule

Die Kinder werden in der Zeit von 7.00 Uhr bis 9.00 Uhr in die KiTa gebracht. Wir begrüßen jedes Kind persönlich und tauschen uns mit ihm und seinen Eltern kurz aus. Das Kind hat bis 9.00 Uhr Zeit sein Spiel und seine Spielpartner frei zu wählen.

Um 9.00 Uhr beginnt der Morgenkreis. Die Kinder nehmen im Stuhlkreis Platz. Die Tür wird geschlossen. Jetzt ist die Zeit des „Stillsein“ angesagt und wir lauschen den Geräuschen von außerhalb. Das Morgenlied wird gesungen und wir begrüßen uns. Dann schauen wir, wer da ist und wer aus welchem Grund fehlt? (Dass jeder wichtig ist, wird so ohne Worte vermittelt). Anschließend zählt ein Kind die Anwesenden: Wie viele Personen sind wir? (es sind 20 Kinder und 3 Erwachsene) Und gleich werden erste Rechenaufgaben gelöst.

 

Danach darf ein Kind den Kalender bedienen: Tag, Monat, Jahr werden täglich bestimmt (Zahlenbilder, Wochentage, und Monate prägen sich so ein).

In dieser Gesprächsrunde bekommen die Kinder Informationen über geplante Aktivitäten, Projekte, und wo diese stattfinden. Auch was ein Kind selbst an Projekt gerade durchführt, kann hier besprochen werden. Dadurch wird der Tag für die Kinder übersichtlich. Diese Orientierung ist nur durch Zuhören, Aufnehmen, Verstehen und Umsetzen von Sprachinhalten möglich. Der Morgenkreis bietet neben traditionellen Finger- und Kreisspielen, Lieder und Geschichten auch Raum um die Kommunikationsfähigkeit zu üben.

 

Uns liegt viel daran, eine geschützte Atmosphäre herzustellen, die allen Beteiligten die Möglichkeit gibt, eigene Bedürfnisse auszudrücken und einer großen Gruppe vorzustellen. Dies ist natürlich nur möglich, wenn alle zuhören, einander ausreden lassen und wenn jeder jeden ernst nimmt und achtet. Am Ende des Morgenkreises werden die Kinder nach ihren Wünschen bezüglich ihres weiteren Spiels befragt. Dann hängen sie „Ihr Bild“ an den entsprechenden Haken unserer Ab-/Anmeldetafel auf. So haben die Kinder und die Erzieherinnen eine Orientierung, wer an welchem Ort mit wem spielt. Die Kinder haben nun Zeit für ihr freies Spiel, ihr entdeckendes Lernen, indem sie den Ort und ihren Spielpartner frei wählen können. In dieser Zeit finden Aktionen im Rahmen unseres aktuellen Projektes wie z.B. Familie, Schmetterling, Vorbereitung von Festen usw. statt.
 

Gegen 10.30 Uhr erklingt die Glocke bzw. die Aufräummusik und die Kinder wissen, dass das freie Spiel nun beendet ist. Nachdem sie sich entsprechend der Witterung angezogen haben, gehen alle ins Freie und erkunden das Außengelände. Viele Möglichkeiten warten darauf, dass die Kinder ihrem Bewegungsdrang, ihrer Experimentierfreude usw. nachkommen. Gegen 12.00 Uhr gibt es Mittagessen. Die Kinder sammeln sich in verschiedenen Gruppen zum „Snack essen“ oder zum „warmen Mittagessen“. Hierbei wird der Ablauf nach festen Ritualen festgelegt. Nach dem Essen gehen die jüngeren Kinder in den Ruheraum um dort „Pause“ zu machen und sich von den vielen Eindrücken und Erlebnissen des Morgens auszuruhen.

 

Die größeren Kinder spielen dann in der Gruppe ruhige Spiele (z.B. wird eine Geschichte vorgelesen). Nachmittags dürfen die Kinder ihr individuelles Spiel weiterführen. Wenn das Wetter es erlaubt, können die Kinder auch auf unserem Außengelände spielen. Unsere Abholphase erlaubt, dass die Kinder individuell bis spätestens 16.00 Uhr abgeholt werden können.

 

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Basics

Erfahren Sie nun, an welchen pädagogischen Grundlagen wir uns orientieren, welches Bild von Kindern und welches Selbstverständnis wir von der Arbeit haben.

Unsere pädagogische Grundlage: Der situationsorientierte Ansatz (SoA)

Wir arbeiten nach dem situationsorientierten Ansatz in einem „teiloffenen Konzept“:

Der situationsorientierte Ansatz geht davon aus, dass die aktuellen Ausdrucksformen der Kinder (Spielverhalten, Verhalten, Malen, Sprechen, Bewegung und Träume) aus zurückliegenden Ereignissen, Erfahrungen und Eindrücken resultieren. Die Kinder entwickeln emotional-soziale Kompetenzen am besten, indem sie individuelle Erlebnisse und Erfahrungen verarbeiten und verstehen. Ziel des Situationsorientierten Ansatzes ist es, die Selbst-, Sach-, und Sozialkompetenz von Kindern auf- und auszubauen, um bei Kindern möglichst viele Ressourcen zu wecken und eine Entwicklung in allen Entwicklungsfeldern möglich zu machen.

Praktisch bedeutet dies, die Selbstständigkeit der Kinder, ihre Autonomie und ihr soziales Verhalten auf der Grundlage eines werteorientierten Verhaltens zu aktivieren und weiterzuentwickeln. Der Ansatz hebt einen demokratischen Erziehungsstil in den Mittelpunkt, in dem „Partizipation“ (Beteiligung der Kinder) großgeschrieben wird. Das zeigt sich beispielsweise in der regelmäßigen Durchführung von Kinderkonferenzen und in der alltäglichen Umgangskultur.

Das Bildungsverständnis (Bildung aus „erster Hand“) legt nahe, dass gerade die Bildungsarbeit im situationsorientierten Ansatz darauf Wert legt, keine gezielten „Förderprogramme“ künstlich zu initiieren. Stattdessen geht es im Alltagsgeschehen um ein „Lernen nebenbei“, das sich aus bildungswissenschaftlicher Sicht als weitaus effektiver herausgestellt hat, als ein defizitorientierter Ansatz (mit „Übungseinheiten“).

Kernelement des Ansatzes ist die Projektarbeit. Dies bedeutet, möglichst das mit Kindern im Alltag und in Lebenszusammenhängen zu erleben, wodurch sie sich in ihren Lebensplänen aktuell angesprochen und berührt fühlen. Auch hier zeigt die Neurobiologie, dass Kinder nur die Themenbereiche und -schwerpunkte aufgreifen und als „Lernmotor“ akzeptieren, die von ihnen mit einer hohen „bedeutsamen Wertigkeit“ versehen werden. Der Situationsorientierte Ansatz geht bei der Projektplanung von der Beobachtung der Kinder aus. Projekte können einen Zeitraum von sechs Wochen bis zu einem halben Jahr umfassen! Ganz entscheidend ist dabei, dass in einem solchen Projekt alle (!) Bildungsbereiche, wie sie in den Bildungsvereinbarungen von NRW aufgeschlüsselt sind, enthalten sind und integriert werden (Bildungsbereiche: Körper, Gesundheit und Bewegung; Sprache, Sprechen, Zeichnen/Schrift und Kommunikation; Mathematik, Naturwissenschaft und Technik; Kultur, Gesellschaft; Ethik, Religion und Philosophie; Musik, Ästhetik, Medien). Jedes Projekt wird mit den Kindern ausgewertet und festgehalten.

Wir arbeiten teiloffen, das heißt: Die Kinder in unserer KiTa haben alle eine feste Gruppe, Sie können jederzeit die Kinder in der anderen Gruppe besuchen. Denn auch wir als Erzieherin arbeiten gruppenübergreifend.

 Unser Bild vom Kind

Das Kind betrachten wir als „Konstrukteur“ seiner Entwicklung seines Wissens und Könnens. Es weiß am besten, was es braucht, und verfolgt mit Energie und Neugierde die Entwicklung seiner Fähigkeiten und (Kompetenzen).

Das Kind verstehen wir als „eifrigen Forscher“: Es will seine Welt verstehen und sich in Beziehung mit dieser Welt bringen. Es entwickelt seine alltagspraktische und soziale Handlungskompetenz durch Experimente, Versuch und Irrtum. Die eigene Identität zu entwickeln („Wer bin ich?“) ist Teil seines Entwicklungsprozesses.

Dabei gelangt das Kind zu Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und zu einem guten Selbstkonzept. Jedes Kind hat ein unermesslich großes Lernpotential.

Unsere pädagogische Grundhaltung

  • Wir sind verlässlich, indem wir Struktur, Rituale und Regeln im Alltag einhalten.
  • Wir nehmen die Anliegen, Wünsche und Bedürfnisse der Kinder ernst.
  • Wir geben den Kindern Zeit, die sie brauchen um sich individuell zu entwickeln.
  • Fehler sehen wir als Lernchance und Misserfolge als wertvolle Erfahrung, um sich weiter zu entwickeln.
  • Wir regen die Kinder an, Alltagsituationen selbst zu gestalten, Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen.
  • Wir stellen vielfältige Materialien und Medien bereit, die einen selbstständigen Zugang ermöglichen und gemeinsame Nutzungsmöglichkeiten bieten.
  • Wir unterstützen die Kinder, Medienerlebnisse zu verarbeiten.
  • Wir unterstützen die Kinder, ihr Wohngebiet und das nähere Umfeld der Kita selbstständig und selbstbestimmt zu erkunden.
  • Wir schaffen Bedingungen, die Anspannung und Erholung, sowie Ruhe und Bewegung fördern.
  • Wir wecken die kindliche Neugier und die Lust am Lernen.
  • Wir zeigen, dass auch Erwachsene lernen.
  • Wir sind uns der Vorbildwirkung bewusst und schaffen ein Klima von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung.

Unsere pädagogischen Ziele

Unser Ziel ist es, das Wesen jedes einzelnen Kindes zu erkennen, zu begleiten und es in seiner Entwicklung zu unterstützen, seine Stärken zu entdecken und somit ihm ein gesundes Selbstwertgefühl zu vermitteln. Uns ist es ein besonderes Anliegen, dass jedes Kind ein positives Bild von sich selbst entwickeln kann und von der Welt in der es lebt. Daher stärken wir die Selbst-, Sozial- und Lernkompetenz, indem wir:

 

  • Neugier und Eigeninitiative wecken
  • Selbstständigkeit fördern
  • Sozialverhalten vermitteln
  • die eigene Kreativität fördern
  • alltagsintegrierte Sprachbildung und individuelle Sprachförderung
  • Mathematische Bildung vermitteln
  • Bewegungserziehung praktizieren
  • Musisch erziehen
  • Gesundheitsförderung betreiben
  • Feste und Feiern eigener und fremder Kulturen gestalten und erleben
  • Dinge des täglichen Lebens erlernen
  • Natur erleben
  • Freude an der Umsetzung von Ideen wecken
  • das soziale Miteinander und Mitbestimmung im Alltag (Partizipation) leben

 

 

 

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