Gemeinde Kindergarten "Die kleinen Strolche"

2x Gruppenform I (2-6 Jahre)

Address
Gemeinde Kindergarten "Die kleinen Strolche"
Pfarrer-Weuster-Weg 16
53343 Wachtberg
Funding authority
Gemeinde Wachtberg
Rathausstraße 34
53343 Wachtberg
0228/341477 (Christine Giesen)
kiga-oberbachem@web.de
Opening times7:00 AM - 4:00 PM o'clock
Closing days3 Wochen in den NRW Sommerferien, zwischen Weihnachten und Neujahr, Karneval
Specially educational concept child oriented education, daily routine language education, partially open concept, Situation approach

Introduction/specifics

Wir sind eine kleine, familiäre Einrichtung in ländlicher Gegen und bieten Platz für ca. 40 Kinder zwischen 2 und 6 Jahren.

Unsere Tageseinrichtung für Kinder liegt an einem Hang im Dorfkern Oberbachems. Er wird besucht von Kindern aus Oberbachem, Kürrighoven und weiteren Dörfern der Gemeinde. Überwiegend stammen die Familien aus der Mittelschicht. Meist ist ein Elternteil voll berufstätig und das zweite Elternteil ist teilzeitbeschäftigt.

In unmittelbarer Nähe des Kindergartens ist eine Gemeinschaftsarztpraxis.

Eine Einkaufsmöglichkeit gibt es in Dorf leider nicht, dafür im Nachbarort Berkum ein großes Einkaufszentrum. In den umliegenden Dörfern gibt es kleine Supermärkte, Apotheken, Bäcker, Postagenturen, Arztpraxen (Allgemeinmediziener, Zahnärtze, ...), Physiotherapeuten und diverse Freizeitmöglichkeiten.

Rooms

Unsere Tageseinrichtung ist konzipiert für zwei Gruppen für jeweils 22 Kinder im Alter von 2 Jahren bis zum Schuleintritt.  

Das Raumprogramm entspricht den neuesten Standards. Jeder Gruppe steht ein großzügiger Gruppenraum, ein Nebenraum und ein Schlafraum zur Verfügung. Gemeinschaftlich wird der Turnraum genutzt.

Viel Bewegung und Spaß gibt es auf unserem 2003 neu gestalteten und erweiterten großzügigem Außengelände. Ein Teil des Geländes ist abgegrenzt und wird als Obstgarten genutzt. Hier gibt es Apfelbäume, Pflaumen- und Birnbäume, Johannisbeer- und Stachelbeersträucher. Ein kleines Areal wird von den Kindern bepflanzt und gepflegt.

Die Rutsche, Wipptier und Spielschiff kommen dem Bewegungsdrang der Kinder entgegen. Ein Fühlpfad mit verschieden beschaffenen Steinen schlängelt sich durch das Gelände. Unter einem Haselnussbaum befindet sich eine kleine Kapelle.

Outdoor Facilities

 Viel Bewegung und Spaß gibt es auf unserem 2003 neu gestalteten und erweiterten großzügigem Außengelände. Ein Teil des Geländes ist abgegrenzt und wird als Obstgarten genutzt. Hier gibt es Apfelbäume, Pflaumen- und Birnbäume, Johannisbeer- und Stachelbeersträucher. Ein kleines Areal wird von den Kindern bepflanzt und gepflegt.

Die Rutsche, Wipptier und Spielschiff kommen dem Bewegungsdrang der Kinder entgegen. Ein Fühlpfad mit verschieden beschaffenen Steinen schlängelt sich durch das Gelände. Unter einem Haselnussbaum befindet sich eine kleine Kapelle.

Daily Schedule

Von 7.00 Uhr bis 9.00 Uhr können die Kinder in die Einrichtung gebracht werden.

Das Freispiel nimmt den größten Teil des Vormittages ein. Die Kinder haben freie Spielwahl und können ihren Interessen und Bedürfnissen nach die Freispielzeit individuell gestalten.

Freispielangebote zur Förderung der unterschiedlichsten Fähigkeiten finden auf freiwilliger Basis statt.

Beide Gruppen frühstücken gemeinsam zur gleichen Zeit, um den Kindern ein Gemeinschaftsgefühl zu vermitteln.

Montags ist Spielzeugtag. An diesen Tagen können die Kinder ihr eigenes Spielzeug von zu Hause mitbringen.

An zwei Vormittagen steht eine spezielle Förderung für die älteren Kinder auf dem Plan.

Zum Vormittag gehört auch eine angeleitete Beschäftigung, die wir vorher im Team besprochen haben. Das Thema wird ebenfalls jeweils im Team erarbeitet. Dabei werden die Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt, Jahreslauf, Situationen und Beobachtungen.

Ein Stuhlkreis, das Spiel im Außenbereich und der feste Turntermin gehören ebenso in den Vormittag. Bei schlechter Wetterlage gehen wir in den Turnraum.

Ab 12:00 Uhr bis 12.30 Uhr können die Kinder abgeholt werden. Für die noch verbleibenden Kinder beginnt die Essenszeit. Die Eltern können das Angebot des warmen Mittagessens in Anspruch nehmen (2,60 € pro Essen, bitte um An-/Abmeldung bis 8:30 Uhr), oder aber die Kinder haben von zu Hause eine Lunchbox mitgebracht.

Zwischen 13.45 Uhr und 14.30 Uhr ist Abholphase. Die nächste Abholphase (45-Stunden) beginnt um 15:45 Uhr bis 16:00 Uhr.

Food

Das Frühstück wird in beiden Gruppen gemeinsam eingenommen, um den Kindern ein Gemeinschaftsgefühl zu vermitteln.

Ein Catering-Unternehmen liefert das warem Mittagessen, für die Familien, die dies in Anspruch nehmen möchten (2,60 € pro Mahlzeit). Eine täglichen An- und Abmenldung ist bis 8:30 Uhr möglich.

Kinder, die kein warmes in Anspruch nehmen, bringen sich eine Lunchbox von zu Hause mit.

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Basics

Die Grundsätze der Bildungs- und Erziehungsarbeit regelt der §13 des KiBiz. Hierin wird festgesetzt, dass jede Einrichtung ihre Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsarbeit nach einem eigenen träger- oder einrichtungsspezifisches pädagogisches Konzept durchführt.

Diese Arbeit zielt darauf ab, jedes Kind in seiner Entwicklung zu einer eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu fördern und es zu Verantwortungsbereitschaft, Gemeinsinn und Toleranz hinzuführen. Die interkulturelle Kompetenz soll gestärkt und die Herausbildung kultureller Fähigkeiten ermöglicht werden.

Unterstützt werden die Kinder bei der Aneignung von Wissen und Fertigkeiten in allen Entwicklungsbereichen, wobei sich diese Bildungsförderung ganz individuell gestaltet, und unabhängig von der sozialen Situation der Familien sichergestellt wird. Die unterschiedlichen Lebenslagen der Kinder und ihrer Eltern finden Berücksichtigung.

Employee

In unserer Einrichtung sind 7 Mitarbeiterinnen beschäftigt: eine Leitung, zwei Gruppenleitungen und vier Erzieherinnen /Ergänzungskraft.

Qualification

In unserer Einrichtung sind zwei Diplom-Pädagoginnen, vier staatlich anerkannte Erzieherinnen und eine Ergänzungskraft tätig.

Additional Offerings

Heute treffen im Kindergarten Kinder mit unterschiedlichen sozialen Voraussetzungen aufeinander. Die kulturelle Vielfalt hat zugenommen, Kinder mit Beeinträchtigungen treffen auf Kinder mit besonderen Begabungen und auch ganz kleine Kinder unter drei Jahren sind im Kindergarten zu finden. Dadurch wird das Sozialverhalten der Kinder stark gefördert, die Neugier auf ein schönes Miteinander geweckt. Die Kinder erfahren sich als Teil einer Gemeinschaft, in der es gilt Regeln und (persönliche) Grenzen zu achten.

In unserer Arbeit mit den Kindern legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Sprachentwicklung der Kinder, denn Gesellschaftssysteme basieren auf der sprachlichen Auseinandersetzung mit der Umwelt. Sprachentwicklung hat eine entscheidende Bedeutung für die Entwicklung der Persönlichkeit. Richtig sprechen und verstehen können – welche Rolle die Sprache in unserer Gesellschaft spielt, ist unbestritten. Sprache ist in allen Fächern der Schule Medium des Lernens. Die für den schulischen Erfolg unerlässliche Sprachkompetenz ermöglicht es Kindern Wünsche zu äußern, Erlebnisse, Gedanken, Ziele und Meinungen in Worte zu fassen. Sprache ist die Grundvoraussetzung für das selbstständige Handeln der Kinder, für ihre Akzeptanz, ihre Integration in die Kindergartengruppe und, auf längere Sicht, für ihre Integration in die Gesellschaft.

Um die Chancengleichheit aller Kinder bei Schulbeginn zu erhöhen, muss frühzeitig mit Sprachförderung begonnen werden, um Defizite auszugleichen. Die Sprachförderung soll allen Kindern ermöglichen, sich im Kindergarten und später in der Schule so zu entwickeln, wie es ihren Begabungen entspricht. Dabei setzt die Sprachförderung möglichst individuell und passgenau an den Sprach- und Entwicklungsstand des einzelnen Kindes an und trägt durch ihren frühen Beginn entscheidend zur Verbesserung der Sprachkompetenz bei.

Quality Assurance

Wir Mitarbeiterinnen sind diejenigen, die die geschriebenen Worte dieser Konzeption im Alltag lebendig werden lassen und daher – neben der Gemeinde und den Familien als Nutzer des Angebotes – das wichtigste Potenzial zur Sicherstellung der Qualität der pädagogischen Arbeit.

Um die Professionalität unserer Arbeit auch für die Zukunft zu sichern, legt der Träger großen Wert darauf, passendes Personal anzustellen. Die unterschiedlichen Ausbildungsgänge und die damit verbundene Fachlichkeit bereichern die Arbeit wesentlich.

 

Neben der fachlichen Eignung kommt der Persönlichkeit der einzelnen Mitarbeiterin eine besondere Bedeutung zu. Freundlichkeit, eine positive Ausstrahlung, die Fähigkeit auf andere Menschen zuzugehen, soziale Kompetenz und ein überdurchschnittliches Engagement gehören zu den Erwartungen.

Cooperations

Unser Kindergarten ist eine Einrichtung der Gemeinde, von der wir im praktischen Alltag immer wieder Unterstützung erhalten – egal ob beim Ausleihen von Bussen oder Festzeltgarnituren, im Rahmen von Instandhaltungs- und Reinigungsarbeiten in und um den Kindergarten herum.

 

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen:

Das sozialpädagogische Arbeitsfeld, in dem auch die Kindertageseinrichtungen angesiedelt sind, ist sehr weitreichend vernetzt. Aus diesem Grund ist es wichtig, über den eigenen Arbeitsbereich hinaus interdisziplinär mit verschiedenen anderen Einrichtungen und Institutionen zusammenzuarbeiten.

Teamwork with school

Mit den umliegenden Grundschulen stehen wir in engem Kontakt. Regelmäßig findet sich der Arbeitskreis „Kindergarten / Grundschule“ zusammen. Es werden Gespräche über die Schuleingangsphase geführt und ein gemeinsamer Elternabend für die Eltern der vierjährigen Kinder findet ebenfalls statt.Nach Entbindung der Schweigepflicht durch die Eltern werden ausführliche Gespräche an Hand der Beobachtungsbögen  zwischen der Sozialpädagogin / Lehrerin und der Gruppenleiterin über die Vorschulkinder geführt. Es finden auch regelmäßige Treffen statt, in dem die Gruppenleiterinnen über den Entwicklungsstand der zuletzt eingeschulten Kinder informiert werden.

Teamwork with parents

Die Eltern sind die wichtigsten und prägensten Menschen im Leben eines Kindes.

Familien sind heute mit vielen Herausforderungen des Lebens konfrontiert. Weite Arbeitswege, Existenzängste, drohende Arbeitslosigkeit oder das Allein-Erziehen erhöhen den Druck auf die Familien immens. Diese unterschiedlichen Lebenssituationen erfordern Kindertageseinrichtungen, die individuelle, familienunterstützende Lösungen anbieten können. Das bedeutet für uns, dass wir familienergänzend- und unterstützend in ständigem Kontakt mit den Eltern stehen. Hinsichtlich seiner ganz eigenen Familiensituation holen wir das Kind dort ab, wo es gerade steht. Dafür möchten wir von Anfang an ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Familien aufbauen. Wir möchten, dass die Eltern spüren, dass die Kinder bei uns angenommen und gefördert werden und sie die Kinder deshalb gerne bringen. Auch die Eltern sollen sich angenommen und wertgeschätzt fühlen und wissen, dass sie bei uns jederzeit Rat und Hilfe finden können. Wir möchten auch für die Eltern stets ein offenes Ohr haben, denn nur Offenheit, Vertrauen und Ehrlichkeit hilft uns das Kind besser kennen zu lernen, um es bestmöglichst zu fördern.

Specifics

Das Ziel einer individuellen Förderung der Kinder ist nicht durch ein festgelegtes Schema zu erreichen. Daher beinhaltet unser Konzept Elemente aus mehreren, allgemein anerkannten pädagogischen Ansätzen. Diese Arbeitsweise ermöglicht eine starke Ausrichtung an den Bedürfnissen der Kinder.

Im Folgenden möchten wir die wesentlichen Ansätze kurz vorstellen:

 

KINDER leben in sozialen Beziehungssystemen (Teiloffener Ansatz)

Die Beziehungsstrukturen, in denen Kinder in ihrem Familien leben, prägen ihre Persönlichkeit. Neben diesem gewohnten Umfeld eröffnet sich im Kindergarten ein weiterer Erfahrungsbereich. Durch das Zusammensein mit anderen Kindern lernen sie, sich zu orientieren, eigene Bedürfnisse zurückzustellen und die eigene Rolle zu finden. Wir begleiten die Kinder bei der Kontaktsuche, bei der Bewältigung von Konflikten und bei der Gestaltung von Freundschaften. Dies geschieht auch über die Grenzen der Gruppe hinaus, z.B. beim gemeinsamen Spielen am Morgen, bevor die Kinder in ihre „eigenen Gruppen“ gehen, bei gemeinsamen Spielen im Garten, beim Mittagessen und der anschließenden gemeinsam verbrachten Zeit bis zum Abholen.

Es ist für die Kinder eine sehr wichtige Erfahrung, den vertrauten Rahmen der Gruppe (kurzzeitig) zu verlassen und sich anderweitig zu orientieren.

Es finden zu besonderen Förderschwerpunkten (Kreativangebote, Englisch, Vorschulprogramm, ...) gruppenübergreifende Arbeitsgemeinschaften statt.

 

KINDER verarbeiten ihre Alltagserfahrungen im Spiel (Situationsorientierter Ansatz)

Indem wir die Kinder beobachten, nehmen wir Themen, die sie besonders beschäftigen, wahr. Dabei ist es wichtig, nicht nur das „oberflächliche“ Thema zu sehen, sondern auch das möglicherweise dahinterstehende Bedürfnis zu erkennen. Die Themen, für die sich die Kinder interessieren, haben oft zwei Aspekte: das offensichtliche Sachinteresse und das dahinterstehende Bedürfnis. Das Sachinteresse kann in der Regel durch Informationsvermittlung wie Bilderbücher, Gespräche, Experimente, kreative Angebote, etc. befriedigt werden. Um das dahinterstehende Motiv zu erkennen ist es wichtig, eine vertrauensvolle Beziehung zum Kind zu haben und seinen familiären Hintergrund zu kennen. Erst dann kann eine Aufarbeitung des eigentlichen Bedürfnisses erfolgen.

 

KINDER werden von Kindergartenkindern zu Schulkindern (Funktionsorientierter Ansatz)

Kinder erleben durch pädagogisch strukturierte Aktivitäten Orientierung und Sicherheit in ihrem Leben. Die ErzieherInnen geben dabei bewusst Ort, Zeit und Handlungsauftrag vor,  wobei bestimmte pädagogische Ziele kontinuierlich verfolgt werden. Ziel ist eine ganzheitliche Förderung der Entwicklung des einzelnen Kindes. Wir wünschen uns, dass die Kinder selbstbewusst und voller Selbstvertrauen sind, wenn sie unsere Einrichtung verlassen. Bestimmte Entwicklungsprozesse werden von uns bewusst angestoßen, damit die Kinder für die Schule und das Leben notwendige Fähigkeiten erlangen können. Unser Blick wird durch die Grundsätze zur Bildungsförderung für Kinder von 0-10 Jahren in Kindertageseinrichtungen in NRW gelenkt, unsere Förderung daraufhin ausgerichtet.

 

KINDER sind eigenständige Persönlichkeiten und Akteure ihrer eigenen Entwicklung (Montessori-Pädagogik)

Die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes ist Auftrag der Kindertageseinrichtung. Dabei müssen wir beachten, dass jedes Kind in eigenem Tempo die Stufen seiner persönlichen Entwicklung durchläuft. Intuitiv spürt es, welche Tätigkeiten, Spiele und Spielpartner es gerade braucht. Unsere Aufgabe ist es dabei, eine vorbereitete Umgebung anzubieten, in der die Kinder immer wieder die Gelegenheit haben, frei zu wählen. Die eigenständige Bewältigung der Alltagsanforderungen (an- und ausziehen, essen, aufräumen, Entscheidungen selbstständig treffen, soziale Kontakte knüpfen, etc.) ist ein wesentliches Ziel. Gemäß dem Motto Maria Montessoris: „Hilf mir, es selbst zu tun!“ unterstützen wir die Kinder dabei, diese Situationen soweit es ihnen möglich ist, alleine zu meistern, um ihr Selbstbewusstsein und ihre Selbstständigkeit zu stärken.

Das Gras wächst nicht schneller,

wenn man daran zieht.

(Indianische Weisheit)

 

KINDER lernen spielerisch (Spielpädagogik)

Kinder lernen beim täglichen Spielen. Allerdings spielen sie nicht, um zu lernen, sondern weil sie Freude bei ihrer Tätigkeit empfinden. Im Spiel üben sie Fähigkeiten ein, die sie benötigen, um sich in die Gesellschaft zu integrieren (Kontaktbereitschaft, Frustrationstoleranz, Rücksichtnahme, Ausdauer, Konzentration, Durchsetzungsvermögen , etc.). Neben den durch die Erzieherinnen geplanten und gelenkten Angeboten nimmt das Freispiel einen wichtigen Stellenwert ein. Das Freispiel ist gekennzeichnet durch die freie Wahl des Spielmaterials, der Spielpartner, des Spielortes usw. Dabei geht es nicht immer konfliktfrei zu – kann es auch nicht, denn „das freie Spiel ist das Spiel, bei dem man das Leben lernt“ (Maria Caitati).

Während der Freispielphase können die Kinder verschiedenen Aktivitäten in unterschiedlichen Spielbereichen nachgehen, z.B.:

  • Bauen und konstruieren auf dem Bauteppich,

  • In Rollen schlüpfen und sich verwandeln in der Puppenecke,

  • Sich zurückziehen und ausruhen in der Kuschelecke,

  • Malen, basteln, kneten und experimentieren in der Kreativecke,

  • Regeln und Konzentration einüben bei Gesellschaftsspielen in der Kleingruppe,

  • Laufen, balancieren, sich bewegen im Mehrzweckraum.

     

    KINDER brauchen Grenzen und Orientierung (Autoritative Erziehung)

    Grenzen geben den Kindern einen Handlungsrahmen und damit Sicherheit und Orientierung. Innerhalb dieses Rahmens können und sollen sie sich entfalten. Sie entwickeln Selbstbewusstsein und Vertrauen, um sich gestärkt neuen Herausforderungen stellen zu können. Der Tagesablauf mit seinen Strukturen und Regeln hilft besonders den jüngeren Kindern, sich zu Recht zu finden.

    Es ist uns wichtig, auf partnerschaftlicher Basis mit den Kindern feste Vereinbarungen zu treffen und diese auch selbst einzuhalten. Eine liebevolle und wertschätzende Grundhaltung den Kindern gegenüber ist hierfür unverzichtbar.

    „Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben.“ (unbekannt)

     

    Kinder möchten sich mitteilen und gehört werden (Sprach- und Sprecherziehung)

    Alle Kinder werden bei uns sprachlich gefördert. Während des gesamten Tagesablaufes ist in allen Spiel- und Betätigungssituationen der Gebrauch der Sprache relevant und wird in alltäglichen Handlungen gefördert. Schon der morgendliche Gruß gehört dazu, das Bilderbuch, Geschichten, Spielkreise, Reime, Wortspiele, aber auch Lieder, Fingerspiele, Wörter selber erfinden, das Rollenspiel in der Puppenecke, ausgewählte Sprachspiele und vieles mehr regen zum aktiven Gebrauch der Sprache an. Die Sprache des Kindes wird angeregt und spielerisch motivieren wir sie in ganzen Sätzen zu sprechen und sich auszudrücken. Dadurch wird auch der Denkprozess der Kinder angeregt.

    In unserer Arbeit mit den Kindern legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Sprachentwicklung der Kinder, denn Gesellschaftssysteme basieren auf der sprachlichen Auseinandersetzung mit der Umwelt. Sprachentwicklung hat eine entscheidende Bedeutung für die Entwicklung der Persönlichkeit. Richtig sprechen und verstehen können – welche Rolle die Sprache in unserer Gesellschaft spielt, ist unbestritten. Sprache ist in allen Fächern der Schule Medium des Lernens. Die für den schulischen Erfolg unerlässliche Sprachkompetenz ermöglicht es Kindern Wünsche zu äußern, Erlebnisse, Gedanken, Ziele und Meinungen in Worte zu fassen. Sprache ist die Grundvoraussetzung für das selbstständige Handeln der Kinder, für ihre Akzeptanz, ihre Integration in die Kindergartengruppe und, auf längere Sicht, für ihre Integration in die Gesellschaft.

    Um die Chancengleichheit aller Kinder bei Schulbeginn zu erhöhen, muss frühzeitig mit Sprachförderung begonnen werden, um Defizite auszugleichen. Die Sprachförderung soll allen Kindern ermöglichen, sich im Kindergarten und später in der Schule so zu entwickeln, wie es ihren Begabungen entspricht. Dabei setzt die Sprachförderung möglichst individuell und passgenau an den Sprach- und Entwicklungsstand des einzelnen Kindes an und trägt durch ihren frühen Beginn entscheidend zur Verbesserung der Sprachkompetenz bei.

    Auch die Politik reagiert inzwischen auf dieses Bedürfnis –verbindliche Angebote zur Sprachförderung in den Kindergärten werden mittlerweile in fast allen Bundesländern angeboten.

    Die Sprachförderung findet im Gruppenalltag durch eine gezielt geschulte Kraft statt. Stellen die Erzieherinnen fest, dass ein Kind einen erhöhten Sprachförderbedarf hat, findet eine gezieltere Förderung in Einzel- oder auch Gruppenarbeit statt.

    Wichtig ist dabei natürlich auch die Zusammenarbeit mit dem Elternhaus und falls nötig mit Arzt und Logopäden um eine frühzeitige Förderung aufzugreifen.

     

    KINDER sind immer in Bewegung (Sensorische Integration)

Kinder erschließen sich die Welt über Bewegung. Sie fördert die körperliche und kognitive Entwicklung. Sprachentwicklung und mathematisches Grundverständnis werden durch das Ermöglichen vielfältiger Bewegungserfahrung positiv unterstützt. Zum einen besteht ein Zusammenhang zwischen Motorik und Sprache, da die entsprechenden Bereiche im Gehirn in enger Wechselwirkung stehen, zum anderen bieten Bewegungsgelegenheiten auch Anlass zur sprachlichen Interaktion, so dass über und mit Bewegung und Rhythmik der Spracherwerb angeregt werden kann.

Die Orientierung und Wahrnehmung in Raum und Zeit stehen im engen Zusammenhang mit den Grundlagen für ein mathematisches Verständnis. Ein Raum wird durch das Erleben aus unterschiedlichen Perspektiven wie z.B. beim Kriechen und Klettern auf unterschiedlichen Ebenen erschlossen, wodurch die Kinder eine räumliche Orientierung erfahren, die notwendig für das durchführen von Rechenvorgängen ist.

Um sich gesund entwickeln zu können, brauchen Kinder die Möglichkeit sich auf vielfältige Art und Weise zu bewegen. Sie lernen ihren Körper bewusst wahrzunehmen und eigene Grenzen zu erleben. Sowohl beim Rennen und Toben als bei Fingerspielen und Puzzlen ist das Zusammenspiel verschiedener Körpersinne notwendig. Es ist sehr wichtig, dass die sinnlichen Erfahrungen im Gehirn in der richtigen Weise verarbeitet und gedeutet werden. Um dies besonders zu trainieren, nutzen wir die wöchentlich stattfinden Bewegungsangebote in unserem Mehrzweckraum. Im Rahmen dieser psychomotorischen Angebote finden Lauf- und Bewegungsspiele, Tänze und Turnen mit Geräten statt.

Förderung in diesem Bereich geschieht auch in ganz alltäglichen Situationen (Spaziergang in Wald und Wiese, Stuhlkreis mit Bewegungsspielen, Massagegeschichten, etc.).

 

KINDER wollen lernen und Erfahrungen sammeln (Natur- und Sachbegegnungen)

Kinder entdecken auf spielerische Weise ihre Umwelt und machen dabei eigene Erfahrungen. Mit allen Sinnen entdecken sie ihre Umgebung. Wir unterstützen dieses ganzheitliche Lernen durch das Spielen auf dem Außengelände, im Wald oder bei Ausflügen in die nähere Umgebung und erziehen die Kinder zu einem sensiblen und verantwortungsvollen Umgang mit der Natur.

Durch Sachbegegnungen, bei Experimenten, durch bewusstes Alltagshandeln und auch durch unterstützende Gespräche wird den Kindern die Möglichkeit gegeben, ihre Umgebung zu begreifen und dabei eigene Entdeckungen zu machen.

„Erkläre mir und ich vergesse.

Zeige mir und ich erinnere mich.
Lass es mich tun und ich verstehe.“

Konfuzius

 

 

 

KINDER sind kleine Künstler (Kunstpädagogik und Kreativität)

Unsere heutige Gesellschaft behindert durch Reizüberflutung und Konsumverhalten die freie Entfaltung des Kindes in seiner Lebensgestaltung und seinem künstlerischen Tun. In unserem Kindergarten sollen die Kinder ihre Fantasie auf unterschiedliche Weise ausleben können und in ihrer Kreativität gefördert werden. Am Mal- und Basteltisch laden verschiedene Materialien und Farben dazu ein, zu malen, zu schneiden oder zu kleben. Regelmäßig gibt es Angebote, in denen die Kinder verschiedene Techniken des kreativen Gestaltens kennen lernen.

Kreativität und Fantasie sind wichtige Grundlagen, um Situationen zu bewältigen, Vorgänge zu planen, Probleme zu durchschauen und Lösungsmöglichkeiten zu finden.

 

KINDER genießen gemeinsame Mahlzeiten (Gesundheitserziehung)

Das tägliche Mittagessen / Lunchzeit bildet einen wesentlichen Baustein der Tagesstruktur und wird gemeinsam eingenommen. Die Erzieherinnen achten bewusst auf eine angenehme Atmosphäre und altersentsprechende Tischmanieren.

Einmal in der Woche wird auch das Frühstück gemeinsam eingenommen. An den anderen Tagen frühstücken die Kinder in kleinen Gruppen zwischen 7:00 - 10:30 Uhr. Hierbei können die Kinder einfache hauswirtschaftliche Fertigkeiten einüben, indem sie ihr benutztes Geschirr selber spülen und ihren Platz für den Nachfolger sauber vorbereiten.

 

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News

Der Übergang vom Kindergarten in die Schule hat in den letzten Jahren, vor allem als Folge diverser Bildungsstudien, an Bedeutung gewonnen. Im Mittelpunkt insbesondere des letzten Kindergartenjahres stehen also die so genannten Vorläuferfähigkeiten, also die Fähigkeiten, die ein Kind bei der Einschulung beherrschen sollte, um Misserfolge zu vermeiden.

Aber nicht nur die in der Schule geforderten Fähigkeiten sollen gefördert werden. Den Kindern sollen auch Erlebnisse ermöglicht werden, die ihnen aufgrund des gesellschaftlichen Wandels heute nicht mehr ohne weiteres zuteil werden.

So gibt es im letzten Jahr vor der Einschulung für die Vorschulkinder einige Höhepunkte, z.B.

  • Bienenhaus in der Rheinaue ® Wo kommt der Honig her?
  • Museum König . Kunstmuseum ( Malaktion )
  • Besuch der Feuerwehr, Bäcker, Gärtnerei, Zahnarzt, Polizei
  • Büchereiführerschein Bib-Fit
  • Theateraufführung in der Schule
  • Hospitation in der ersten Schulklasse
  • Abschlussfahrt, Abschiedsschlafen
  • Abschlussfeier mit Übergabe der Schultüte

 

Für alle Kinder gemeinsam gibt es natürlich auch noch andere Feste und Feiern. Hier werden auch die Ideen und Vorschläge der Kinder berücksichtigt und bei den Vorbereitungen mit einbezogen:

                    Sommerfest oder Frühlingsfest, Ostern, Muttertag,

                     Kindergarten-St.Martinszug, Adventssingen bei den Senioren,

                     Nikolaus, Weihnachtsfeier

                     Karnevals-Party etc.

Nicht zu vergessen: Für jedes Kind die eigene Geburtstagsfeier mit allen Kindergartenkindern in der Gruppe.

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