Kerstin Eisel

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Kerstin Eisel
Steubenstraße 20b
33609 Bielefeld
Funding authority
Tagespflege
Niederwall 23
33602 Bielefeld
0151/56178374
kaeteker@gmx.de
Opening times8:00 AM - 2:00 PM o'clock
Foreign languages German, English
Extras care with lunch

Introduction/specifics

Ich bin 1977 geboren, verheiratet und habe eine Tochter. Ich bin ausgebildete Erzieherin und Diplom Pädagogin. Zuletzt habe ich  eine Weiterbildung zur Systemischen Beraterin und die Qualifikation zur Tagesmutter absolviert.

Im Februar 2019 bin ich Mutter geworden und möchte nun als Tagesmutter ab dem 01.03.2020 mein eigenes Kind und maximal vier zusätzliche Kinder von 0-3 Jahre aus Bielefeld in unserem Haus betreuen.

 

Dies möchte ich getreu dem Montessori-Prinzip umsetzen:

                                     

                                      ,,Hilf mir, es selbst zu tun.“

 

Darüber hinaus sehe ich meine Stärken in meiner Flexibilität, meinen vielseitigen Interessen und meinem Sinn für Humor.

Rooms

Die Kinder werden in unserem Haus hauptsächlich im EG (45 qm) betreut. Einzig zum schlafen und ruhen steht ihnen ein weiterer Raum im 1. OG zur Verfügung. Zudem gibt es eine umzäunte Terrasse die genutzt werden kann, wenn wir nicht ohnehin im Wald, auf dem Spielplatz oder Sportplatz sind. Spielmaterialien sind abwechslungsreich vorhanden.

Daily Schedule

Die Betreuungszeiten sind montags bis freitags von 8.00 – 14.00 Uhr.

 

8.00-9.30 Uhr Ankunftsphase Begrüßung und langsames Ankommen ermöglichen. Wie                                        geht es jedem Kind…

                                                  Frühstück (Brot o.ä. / Obst) mit zuckerfreiem Getränk                                             und anschließender Sauberkeitserziehung

 

9.30-11.30 Uhr Aktivitätsphase           Wir gehen raus, in den Wald, auf den Spielplatz oder                                                Sportplatz. Wenn es dauerhaft regnet bleiben wir drinnen                                        und machen etwas themenbezogenes z. B. zum                                                                  Thema Musik, Bewegung, etwas Jahreszeitbezogenes                                                           usw.

 

11.30-12.30 Uhr Mittagszeit                 Hände waschen, gemeinsames Essen mit zuckerfreiem                                             Getränk, es gibt frisches Gemüse mit Kohlenhydraten                                              und anschließender Sauberkeitserziehung

 

12.30-13.30 Uhr Ruhephase                Mittagsschlaf bzw. ruhen

 

13.30-14.00 Uhr Abholzeit                   Verabschiedung ggf. Austausch mit den Eltern        

 

 

30 Tage pro Jahr plane ich Urlaub, den ich dem Jugendamt, sowie den Eltern frühzeitig bekannt gebe. Wenn ich krank bin gibt es eine Vertretungsmöglichkeit, die über das Jugendamt angeboten wird.       

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Basics

Meine pädagogische Arbeit in der KTPS

 

In erster Linie muss sich das Kind bei mir wohlfühlen. Dafür ist unter anderem die Eingewöhnung von großer Bedeutung. Die ersten Tage sollte daher ein Elternteil des Kind mit mir zusammen betreuen. Diese gemeinsame Betreuung schleicht dann innerhalb der nächsten Wochen aus, dahingehend dass das Kind einen vertrauensvollen Bezug zur Tagesmutter aufbauen konnte und gern ohne Elternteil bei der Tagesmutter bleibt. Da sich kleine Kinder noch nicht artikulieren können ist es für mich sehr wichtig, von den Bezugspersonen vor der Eingewöhnung eine gute ,,Übergabe“ zu bekommen um die Bedürfnisse des Kindes schnell deuten zu können. Das Bedarf meine Sensibilität und Reaktionsschnelle. Weiteres Feedback zum Kind auch während der Eingewöhnung ist absolut erwünscht (Berliner Eingewöhnungsmodell).

 

Kinder entwickeln sich unterschiedlich schnell und sehr individuell im Charakter. Mit Hilfe von Beobachtungsbögen werde ich personenbezogene Interessen und Fähigkeiten festhalten und diese spielerisch fördern ohne das Kind zu überfordern.

 

Wenn es nicht dauerhaft regnet werde ich mit den Kindern größtenteils nach draußen gehen.

Dort können die Kinder frei spielen, werden aber auch von mir angeleitet. Das Spielen im Freien, im Wald, auf dem Spielplatz oder auch auf dem Sportplatz fördert die motorische Entwicklung. Da ich den Kindern eine gewisse Achtsamkeit vermitteln möchte ist es mir wichtig Spielzeug themenbezogen zur Verfügung zu stellen. Je nachdem welches Alter die Kinder haben halte ich es auch für wichtig Jahreszeitenbezogene Projektwochen spielerisch umzusetzen. Am wichtigsten ist es, dass das Kind sich wohl und geborgen fühlt. Es braucht aktive Phasen ebenso wie Ruhephasen um ausgeglichen zu sein.

 

Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im bedürfnisorientierten, situativen Ansatz. Im Spiel der Kinder kann man sehen, was gerade für sie wichtig ist und ob es für speziell ein Kind oder die ganze Gruppe von Interesse ist. Dementsprechend möchte ich die beobachtete Situation auf vielfältige Weise wieder aufgreifen. Aus dieser aktuellen Situation entstehen weitere Impulse durch die Kinder oder mich die wiederum aufgenommen werden können usw. Ich möchte die genaue Planung flexibel gestalten, denn es kann passieren, dass für die Kinder auf einmal etwas ganz anderes interessant ist. Gerade an Montagen gilt es zu beobachten, mit welchem Bedürfnis die Kinder aus dem Wochenende zu mir kommen. Womöglich haben sie einen größeren Bewegungsdrang dem situativ nachgegangen werden muss.

 

Da ich keiner Religion angehöre möchte ich auch Religionsneutal erziehen. Sollte wie im oben beschriebenen Abschnitt ein Bedürfnis seitens der Kinder deutlich werden, werde ich ihren Interessen bedarfsorientiert nachkommen. Als Beispiel, sie möchten die Weihnachtsgeschichte hören o. ä.

 

,,Hilf mir, es selbst zu tun.“ dementsprechend möchte ich die Kinder unterstützen und bestärken.  Sie sollen ihrem natürlichem Spiel,- Bewegungs,- und Entdeckerdrang nachgehen. Stoßen sie dabei auf Schwierigkeiten finden sie oft ganz erstaunliche Lösungswege, wodurch sich Kinder als selbstwirksam erleben. Und bis dahin bedarf es womöglich auch den Mut zu lernen mit Fehlern umzugehen. Ich begleite das aus dem Hintergrund heraus und greife nur ein, wenn sie keine eigenen Lösungswege finden.

 

Die Förderung der sozialen Fähigkeiten werde ich besonders beachten, indem die Kinder lernen, dass jeder so gut ist wie er ist und dass Unterschiede ein Individuum ausmachen. Zudem die Gruppe aus den unterschiedlichen Fähigkeiten, die jeder mitbringt profitiert. Das Gruppenleben ist gewaltfrei, dafür wird umso mehr gespaßt und gelacht.

 

Die Sprachentwicklung (u. a.) entsteht durch Nachahmung, deshalb möchte ich viel mit den Kindern reden und auch schon bei den Kleinsten sprachlich das An- und Ausziehen, Wickeln usw. begleiten. Dadurch verbindet sich die sinnliche Wahrnehmung mit einem Begriff. Das Kind versteht die Äußerungen, auch wenn es diese noch nicht selber aussprechen kann. Ich sehe mir mit den Kindern Bücher an und lese ihnen vor. Ich möchte mit den Kindern musizieren und auch darüber die Sprachentwicklung fördern.

 

Da Kinder nicht nur im sprachlichen Bereich nachahmen, bin ich ein gutes Vorbild für die Kinder. Zu den Mahlzeiten werde auch ich essen und mich offen gegenüber verschiedensten Gemüsesorten z. B. zeigen. Wenn die Kinder ihre Zähne putzen sollen, werde auch ich meine Zähne putzen. Müll wird im Mülleimer entsorgt und würde ich rauchen, würde ich nicht vor den Kindern rauchen uvm. (Lernen am Modell).

 

Kinder haben eine ganze Menge gesetzlicher Rechte, insgesamt über 50! Kinderrechte müssen ernst genommen werden und sollen in meiner Betreuungszeit bewusst umgesetzt werden. Bewusst, indem ich den Kindern ihrem Alter entsprechend mitteile, dass sie diese Rechte haben. Das sie sich beschweren dürfen und auch sollen, wenn ihnen etwas nicht gefällt. Ich möchte die Kinder darin bestärken, dass sie ,,Nein“ sagen dürfen und ihnen vermitteln, dass  sie ein Mitspracherecht haben. Sie haben u. a. ein Recht auf Beteiligung, Förderung und Schutz (SGB VIII).

Quality Assurance

Zur Qualitätssicherung dienen die Beobachtungsbögen, die ich verschlossen archiviere. Zudem bilde ich mich nebenberuflich regelmäßig fort, um nach aktuellen pädagogischen Kenntnissen arbeiten zu können.

Cooperations

Ich arbeite mit dem Jugendamt zusammen. Eine mündliche Kooperation besteht mit der DRK Kita Löwenzahn, Frau Absi (Leiterin).

Teamwork with parents

Jedes Kind bekommt zu Beginn der Betreuung eine Kiste von mir, in die alle personenbezogenen Sachen für das Kind reinkommen. Dazu gehört alles (bis auf Spielzeug, Geschirr und Nahrung), was das Kind während meiner Betreuungszeit braucht. Z. B. Wechselwäsche, Regensachen, Windeln... Die Eltern haben dafür Sorge zu tragen, dass Sachen wie Windeln immer ausreichend vorhanden sind in dieser Kiste. Zudem liegt es in ihrer Verantwortung ihre Kinder pünktlich zu bringen und abzuholen. Wenn die Eltern ihre Kinder bringen müssen sie ein Frühstück für ihr Kind dabei haben.

Bzgl. der Nahrung soll jeder Elternteil einmal wöchentlich anteilig Obst, Gemüse, Kohlenhydrate (Nudeln, Kartoffeln, Reis...), Knabbersachen und Tee mitbringen, möglichst regional. Zusätzliches Essensgeld fällt dadurch weg.

Wenn die Eltern ihre Kinder bringen oder abholen besteht die Möglichkeit ein Tür- und Angelgespräch mit mir zu führen. Sollte darüber hinaus von den Eltern oder mir Bedarf nach einem längeren Austausch bestehen muss dafür ein Termin vereinbart werden.

 

Besteht der Wunsch nach eine gemeinsamen Aktion mit allen Eltern und Kindern, gehe ich dem sehr gerne nach (Ausflug, Grillen o. ä.).

Specifics

Umgang mit kranken Kindern

 

Kranke Kinder benötigen die Nähe ihrer Eltern und müssen von ihnen oder anderen engen Bezugspersonen gepflegt werden. Zudem gilt es eine Ansteckung bei den anderen Kindern oder mir zu vermeiden. Das Kind muss mindestens 24 Stunden Symptomfrei sein, bevor es wieder von mir betreut werden kann. Bei Durchfall oder Erbrechen gelten 48 Stunden, da die Ansteckungsgefahr nur so ausgeschlossen werden kann.

 

Sollte ein Kind während meiner Betreuungszeit erkranken (Fieber, Erbrechen oder sonstiges), werden die Eltern umgehend von mir informiert, um ihr Kind abzuholen. Das Gleiche gilt im Falle eines Unfalles. Bei leichten Verletzungen entscheiden die Eltern, ob sie ihr Kind abholen wollen. Bei schweren Verletzungen werde ich umgehend den Rettungsdienst rufen und die Eltern informieren. Um sicher zu gehen, dass ich jemanden erreiche benötige ich zwei Telefonnummern der Eltern oder näheren Bezugspersonen, die ich im Notfall anrufen kann.

 

Als Tagesmutter habe ich an einem Erste-Hilfe-Kurs für Kleinkinder teilgenommen, der regelmäßig aufgefrischt wird.

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