Bad Homburger Waldkinder e.V.

Address
Bad Homburger Waldkinder e.V.
Amalienschneise 10
61350 Bad Homburg v.d.Höhe
Funding authority
Bad Homburger Waldkinder e.V.
Postfach 2520
61295 Bad Homburg v.d.Höhe
0171/5418124 (Frau Schrader)
info@waldkindergarten-bad-homburg.de
http://www.waldkindergarten-bad-homburg.de
Opening times8:15 AM - 1:00 PM o'clock
Closing days- 3 Wochen in den Sommerferien
- 1 Woche in den Weihnachtsferien
- 1 Woche in den Osterferien
- Brückentage angelehnt an die Bad Homburger Schulen
- 2 Pädagogischer Tag pro Jahr
Foreign languages English
Specially educational concept Wood-Pedagogy
Extras Child care for physical education, Child care with special focus on environmental education

Introduction

Gebt den Kindern die Natur, so benutzen sie ihre Fantasie“, so lautet das Motto, das der Bad Homburger Waldkindergarten seit vielen Jahren vertritt. Umgesetzt wird dies im Kindergartenalltag der 22 Drei- bis Sechsjährigen im täglichen Umgang mit allem, was der Wald ihnen bietet. Und das ist eine Menge:

Das Gelände mit all seinen Hindernissen fördert die motorische Entwicklung in ihrer natürlichsten Form, Pflanzen und Tiere werden in ihrem Lebensraum ganz nebenbei sowie gezielt erforscht, der Wechsel der Jahreszeiten wird hautnah erlebt und das Immunsystem der Kinder gestärkt.

Die verlässlichen Strukturen und Rituale im Tagesablauf sowie die Gruppengemeinschaft geben den Kindern Halt und Orientierung. Neue Kinder werden herzlich in der Gruppe aufgenommen, die Größeren übernehmen Patenschaften und helfen, wo es mal Schwierigkeiten gibt.

Begleitet werden die Waldkinder von zwei Natur- und Motopädagoginnen, die mit viel Engagement und Leidenschaft für ihre Arbeit einen festen Bestandteil im Alltag der Kinder bilden.

Wenn die Waldkinder „ihren“ Hardtwald mal verlassen, dann gerne für Ausflüge. Sie besuchen z.B. das Kindertheater im E-Werk sowie den Hessenpark, dürfen einem Imker über die Schulter, sich beim Zahnarzt in den Mund oder bei Polizei- und Feuerwache vorbei schauen.

Über den Tagesablauf im Wald, die Rahmenbedingungen und die Mitwirkung der Eltern kann man sich auf den Internetseiten des Vereins Bad Homburger Waldkinder e.V. unter www.waldkindergarten-bad-homburg.de informieren.

Fragen beantworten Vereinsvorstand und Erzieherinnen per E-Mail: info@waldkindergarten-bad-homburg.de sowie unter der Telefonnummer 0171/5418124.

Eltern, die ihr Kind im Waldkindergarten anmelden wollen, können einen Schnuppertermin verabreden.

Rooms

Bei Sturm (Unfallgefahr) oder sonstigen extremen Wetterlagen findet der Kindergarten in einem Gemeinderaum statt.

Ansonsten findet der Kindergartentag im Berreich des Hardtwaldes statt.

Daily Schedule

  • Wir treffen uns jeden Morgen um 8:15 Uhr auf dem Spielplatz im Hardtwald.
  • Alle Kinder sind mit wetterfester Kleidung und Rucksäcken, in denen sich Isomatte, ein nasser Waschlappen, Frühstück und Trinkflasche befinden, ausgestattet. Wir Erzieherinnen tragen in unseren Rucksäcken Erste-Hilfe-Kasten, Handy, Bestimmungsbücher, Ersatzkleidung, Seile und Materialien. Wir haben außerdem eine Regenplane dabei.

  • Schnell sind die Schaukeln besetzt, und das Karussell wird von Groß und Klein erobert. Während die Kinder den Spielplatz nutzen, um die ersten Kontakte aufzunehmen und zu überlegen, wer mit wem was spielt, haben wir Erwachsenen die Gelegenheit zu einem kurzen Gespräch zwischen „Eiche und Buche“.

  • Um 8:30 Uhr ertönt der Ruf „1-2-3 kommt herbei„. Die Kinder verabschieden sich von ihren Eltern. Nun treffen wir uns alle im Morgenkreis. Unser gemeinsamer Waldtag beginnt.

  • Wir begrüßen uns und den Tag mit dem Lied: „Guten Morgen liebe Sonne“ und umarmen uns im Anschluss herzlich. Nun zählt ein Kind die Kinder im Kreis, damit wir herausfinden, wie viele Kinder heute fehlen und wer das wohl ist. Wir Erzieherinnen bestimmen den Spielort.

  • Die Auswahl des Spielortes ist wetter- und themenabhängig. Über 40 Plätze stehen zur Auswahl. Jeden Tag wird ein anderer Platz aus Gründen des Waldschutzes besucht. Der Waldboden leidet, wenn eine Kindergruppe mehrere Tage an einem Spielort ist. Um dies zu verhindern, wird ein Spielort nach dem Besuch 3 Wochen gemieden.

  • Bei Wind und starkem Regen bevorzugen wir Plätze unter Fichten, da wir dort geschützter sind. Bei Schnee gehen wir auf einen unserer Rodelplätze.

  • Anschließend singen wir das „Hallo – Lied“, bei dem jedes Kind mit seinem Namen freudig begrüßt wird. Dann singen wir noch weitere Lieder, spielen ein Finger- oder Kreisspiel.

  • Diese ergeben sich aus den aktuellen Themen der Gruppe und den Jahreszeiten und verändern sich entsprechend.

  • Nun setzen alle ihre Rucksäcke auf und wir machen uns auf den Weg.

  • Auf diesem Weg, der unterschiedlich lang ist, kommen wir langsam voran, da es viel zu entdecken gibt: z.B. eine Nacktschnecke, die über den Weg kriecht, ein Buschwindröschen, das seine Blüte der Sonne entgegenstreckt oder ein Baumstamm, der zum Balancieren einlädt.

  • Neben Wettrennen, die von den Kindern durchgeführt werden, ist dies auch die Zeit, in der ein intensiver Austausch innerhalb der Kindergruppe stattfindet.

  • Wir kommen am „Geschichtenbaum“ vorbei. Um diese große, mächtige Buche setzen sich alle Kinder und erwarten eine Geschichte (z.B. „Von der kleinen Rotbuche“, die aus ihrem aufregenden Leben berichtet). Dann geht’s weiter.

  • An unserem Ziel angekommen, stellen sich die Kinder in einem Kreis auf und setzen ihre Rucksäcke ab. Nun beginnt die „Stille–Zeit“. Die Kinder schließen für 2-3 Minuten die Augen und horchen in den Wald hinein. Im Anschluss erzählen wir uns, was gehört wurde.

  • Dies ist eine Zeit zum Innehalten und ruhig werden nach dem bewegungsreichen Hinweg.

  • Die Kinder lernen akustische Veränderungen und Vielfalt  wahrzunehmen, zu unterscheiden  und zu verbalisieren.

  • Jetzt startet die erste Freispielzeit, in der die Kinder ohne die mitgebrachten Materialien spielen. Die Kinder verteilen sich in verblüffender Geschwindigkeit in alle Himmelsrichtungen, aber immer in Sicht- und Hörweite der Erzieherinnen.  

  • Pünktlich  um 10:00 Uhr knurren die ersten Kindermägen und der allbekannte Ruf erklingt im Wald „1-2-3 kommt herbei". Die Frühstückszeit beginnt. Alle Kinder packen ihre Sitzmatten aus, setzen sich darauf, waschen sich ihre Hände und wir wünschen uns einen „Guten Appetit“ mit dem Tischspruch: „Erde die uns dies gebracht“. In Gesprächen vertieft verspeisen die Kinder ihr gesundes Frühstück.

  • Wenn die ersten 3 Kinder mit frühstücken fertig sind, können sie leise einpacken und spielen gehen.

  • In der 2. Freispielzeit besteht für alle die Möglichkeit, sich die mitgebrachten Materialien auszuleihen. Viele verschiedene Spielgruppen bilden sich, die untereinander Kontakt halten. An der Wurzel haben sich 4 Kinder getroffen, die zusammen Dinosaurier spielen, ein Stück weiter entfernt wird hinter einem Busch eine Zirkusvorstellung vorbereitet; an dem Baumstamm sind Vater und Mutter Löwe dabei, ihr Baby-Löwe zu füttern und zu versorgen.

  • Viele intensive, fantasievolle und kreative Spielideen entstehen, die auch andere Kinder interessieren. So ist ein reger Austausch zwischen den Gruppen gegeben.

  • Es finden in dieser Zeit auch angeleitete Aktivitäten statt, wie zum Beispiel Seilspringen, Schnitzen oder Gruppenspiele, die von einer Erzieherin betreut werden.

  • Nach einer guten Stunde beendet die Geschichtenzeit die Freispielzeit. Alle Kinder setzen sich auf den Boden und hören sich die mitgebrachte Geschichte an.

  • Im Wechsel werden Bilderbücher und Märchen ausgewählt, in einem Rhythmus von 14 Tagen vorgelesen und wenn möglich gespielt. Entweder die Kinder besetzen die Rollen der Akteure oder es werden aus Naturmaterialien Figuren und Kulissen gestaltet.

  • Die Dauer von 14 Tagen ist uns wichtig, um dem Bedürfnis nach Wiederholung, welches im Kindergartenalter sehr hoch ist, zu entsprechen.

  • Der Kindergartentag neigt sich dem Ende zu, alle Kinder setzen ihren Rucksack auf und wir laufen zügig zum Spielplatz. Auf dem Rückweg ist keine Zeit mehr zum Spielen, denn wir haben alle Zeit auf dem Platz verbraucht.

  • Auf dem Spielplatz angekommen, stellen wir uns im Kreis auf, besprechen kurz den nächsten Kindergartentag und singen dann unser Abschlusslied: “Alle Leut’“.

  • Um 13:00 Uhr gehen wir dann gemeinsam zu unserer Abholstelle, der großen Eiche. Dort erwarten uns bereits die Eltern, denen die Kinder entgegenlaufen.

  • Die Essenskinder gehen an den Essenstagen zum nahe gelegenen Reitstall, wo sie im Reiterstübchen ein warmes Mittagessen bekommen und bis 14:30 Uhr betreut werden.

Food

An zur Zeit drei Tagen geht ein Teil der Gruppe zum Essen in das Reiterstübchen des nahegelegenen Reitstalls.

Jedes Kind kann mindestens einmal, wenn möglich zweimal, am Essen teilnehmen.

Das Essen wird von einem Catering-Service geliefert.

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Offered care types at May 25, 2018:

Kind of carecount places
 Kindergarten
20 Places

News

Infoabend am 31. Oktober i Stadtteil- und Familienzentrum Mitte am Heuchelbach.

Für alle, die sich für das Konzept des Waldkindergartens interessieren.

 

Der Waldkindergarten  wird 20 Jahre alt!

Aus diesem Grund gibt es am

20. Mai 2017 einen großen

TAG DER OFFENEN TÜR

von 11 bis 16 Uhr!

Spiel und Spaß erwarten unsere Besucher , aber natürlich ist auch für das leibliche Wohl vorgesorgt,

Projects

Forschergruppe

Ab dem 5. Geburtstag gehört ein Waldkind zur Forschergruppe. Diese Gruppe beschäftigt sich in unregelmäßigen Abständen (meist 1x pro Woche) mit ausgewählten Themen. Jedes Forscherkind bekommt ein Forscherbuch, in das gemalt, geklebt,... werden kann, was so alles erforscht wurde.

 

Kooperation mit der Altana Kulturstiftung

Seit einigen Jahren begleiten diverse KünstlerInnen der Altana-Kulturstiftung den Waldkindergarten regelmäßig. Inhalte dieser Kooperation sind u.a. Malen, Zeichnen, Bauen, Singen und Musizieren. Dies alles geschieht beeinflusst von den Eindrücken, welche die Kinder bei ihren Naturbeobachtungen, durch den Jahreszeitenwechsel, Wind und Wetter sowie Ausstellungsbesuche im Museum Sinclair-Haus sammeln.

 

Feste & Feierlichkeiten

Auf dem Programm stehen diverse Feste, die sich am Jahresrhythmus orientieren und im Wald gefeiert werden. Von Ostern bis kurz vor Weihnachten gibt es immer wieder Höhepunkte übers Jahr verteilt, auf die sich die Kinder gezielt mit Singspielen, Liedern und Aufführungen vorbereiten.

So ertönt zum Osterfest natürlich das bekannte Lied "Stupps, der kleine Osterhase", der Nikolaus versteckt im Wald einen großen Sack mit Äpfeln, Nüssen und einem Buch, in dem mit goldener Schrift etwas über jedes Kind drin steht, und zur Vorweihnachtszeit kann man im verschneiten Wald ein von den Kindern mit viel Stolz vorgetragenes Krippenspiel bewundern...

Das jährliche Sommerfest ist gleichzeitig der Abschied der Vorschulkinder und jedes Jahr von viel Spaß und Emotionen geprägt.

Der Papa-Tag ist auch ein besonderes Ereignis: An einem Samstag im Jahr kommen die Väter mit den Kindern in den Wald, um mit ihnen gemeinsam ein von den Kindern zuvor geplantes Projekt umzusetzen. Dies kann mal ein Piratenschiff oder ein Flugzeug sein, das aus Baumstämmen und Ästen so groß gebaut wird, dass die gesamte Gruppe hineinpasst.

 

Weitere Feste:

  • Erntedankfest mit dem gemeinsamen Kochen einer "Waldsuppe"
  • Sankt Martin mit Laternenumzug durch den Wald und anschließendem  Martinsfeuer
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